Seit 17:05 Uhr Studio 9
Montag, 20.09.2021
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Lesart / Archiv | Beitrag vom 31.03.2020

Lesekreis im Deutschlandfunk KulturWir lesen "1000 Serpentinen Angst"

Der Gewinner steht fest: "1000 Serpentinen Angst" von Olivia Wenzel. S. Fischer Verlag, 2020, 352 Seiten, 21 Euro. (S.Fischer Verlag / unsplash / Jarred Craig)
Der Deutschlandfunk Kultur-Lesekreis liest "1000 Serpentinen Angst" von Olivia Wenzel. (S.Fischer Verlag / unsplash / Jarred Craig)

Unsere Hörer und User haben entschieden. Wir lesen in den nächsten Wochen gemeinsam das Buch "1000 Serpentinen Angst" von Olivia Wenzel. Wer mitmachen will, kann sich ab sofort beteiligen. Auf Sendung geht der Lesekreis erstmals am Freitag.

Der Lesekreis im Deutschlandfunk Kultur beschäftigt sich mit dem Roman "1000 Serpentinen Angst" von Olivia Wenzel. Das haben unsere Hörerinnen und Hörer, unsere Leserinnen und Leser entschieden, nachdem wir gestern drei Bücher zur Auswahl gestellt hatten. 

Austausch in Zeiten der Coronakrise

Mit diesem Lesekreis will die Redaktion unserer Literatursendung "Lesart" einen Raum für Austausch in ungewöhnlicher Zeit schaffen. Auch wenn Lektüre sonst mit Momenten des Rückzugs verbunden sein mag, können wir uns vorstellen, dass es in Zeiten der Coronakrise eine besondere Freude sein kann, ins Gespräch über ein Buch zu kommen.

Coronavirus-Newsletter

Zweimal pro Woche diskutieren wir und, wenn Sie wollen, Sie, über "1000 Serpentinen Angst": Jeweils dienstags und freitags, zwischen 10 und 11 Uhr im Programm von Deutschlandfunk Kultur. Immer dabei ist unsere Redakteurin Wiebke Porombka. Und wir freuen uns, wenn die Diskussion dann auch unter den Hörerinnen und Hörern, unter den Leserinnen und Lesern weitergeht.

Familiengeschichte im Dialogroman

Olivia Wenzel wurde 1985 in Weimar geboren, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Uni Hildesheim und lebt nun in Berlin. Sie schreibt Theatertexte und Prosa, machte zuletzt auch unter dem Namen Otis Foulie Musik.

Wenzel erzählt in "1000 Serpentinen Angst" von einer jungen, schwarzen Frau, in der DDR geboren, die mit den Krisen der Gegenwart und der tragischen Geschichte ihrer Familie konfrontiert wird. Unser Moderator Frank Meyer hatte bei der Vorstellung zur Abstimmung hervorgehoben, das Buch sei "wahnsinnig toll erzählt", entwickle sich in Dialogen und sei sehr spannend komponiert. 

In der Sendung am Freitag, den 3. April, geht es um die ersten 89 Seiten des Romans. Was ist ihnen aufgefallen? Was fanden Sie interessant, merkwürdig, liebenswert? 

Beteiligen Sie sich unter der Mailadresse lesart@deutschlandradio.de, auf unserem Twitter-Kanal @dlfkultur oder telefonisch unter: 0800 – 2254 2254.

Mehr zum Thema

Lesekreis in der Lesart - Stimmen Sie ab! - Über welches Buch möchten Sie mit uns diskutieren?
(Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 30.03.2020)

Prosanova-Festival in Hildesheim - Literatur zwischen Stahlträgern
(Deutschlandfunk, Kultur heute, 11.06.2017)

"Ich schreibe oft und lache dann"
(Deutschlandfunk Kultur, Profil, 24.06.2013)

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Lesart

Henning Ahrens: "Mitgift"Ein Patriarch übelster Sorte
Henning Ahrens steht auf einer Wiese, er hat dunkle Haare, trägt eine weinrote Lederjacke, dunkelblauen Pullover, und eine graue Hose. Im Hintergrund ist dichter Wald zu sehen. (Gabrielle Strijewski )

In "Mitgift" erzählt Henning Ahrens die Geschichte einer Bauernfamilie über sechs Generationen hinweg. Im Zentrum steht Wilhelm Leeb, überzeugter Nazi und herrischer Patriarch. Reales Vorbild für Leeb sei sein eigener Großvater, sagt Ahrens.Mehr

weitere Beiträge

Buchkritik

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur