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Samstag, 18.01.2020
 
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Lesart

Sendung vom 22.10.2018

Hörspiel "Brüder"Idealisten sind die besten Tyrannen

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung zeigt eine aufgebrachte Menschenmenge, die die abgeschlagenen Köpfe des ermordeten Gouverneurs der Bastille Bernard-René Jordan de Launay und des Bürgermeisters Flesselles am 14.7.1789 durch die Straßen von Paris trägt. Dieser Tag markiert den Beginn der Französischen Revolution. (dpa / picture alliance )

Mit einem Cast von 200 Schauspielern hat der Regisseur Walter Adler den historischen Roman „Brüder“ von Hilary Mantel als Hörspiel adaptiert. Es erzählt die Geschichte dreier Brüder und zeigt die korrupte und blutige Seite der Revolution.

Cover von Jenny Erpenbecks Autobiographie "Kein Roman". Im Hintergrund ist ein Foto der Berliner Mauer zu sehen (vor 1989/Wilhelmstrasse). (Penguin Verlag / dpa picture-alliance )

Jenny Erpenbeck: "Kein Roman"Das eigene Leben enträtseln

Es braucht, schreibt Jenny Erpenbeck, "das ganze eigene Leben, um das eigene Leben zu enträtseln". In "Kein Roman" reflektiert sie ihre Ost-Berliner Kindheit, die Wende und verbindet Privates mit Öffentlichem. Unbedingt lesenswert, findet unsere Kritikerin.

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