Seit 01:05 Uhr Tonart

Freitag, 21.09.2018
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Fazit / Archiv | Beitrag vom 25.08.2013

Legendärer DDR-Theaterkünstler

Erstmalig werden Horst Sagerts Werke ausgestellt

Moderiert von Britta Bürger

Podcast abonnieren
Bühnenbildner und Regisseur Horst Sagert (picture-alliance / dpa)
Bühnenbildner und Regisseur Horst Sagert (picture-alliance / dpa)

Der Bühnenbildner Horst Sagert ist eine Legende, vor allem für Theaterfreunde aus Ostdeutschland. Seine Bühnenbilder von Benno Bessons Inszenierungen in den 1960er Jahren sind in die Theatergeschichte eingegangen. Doch Sagert hat mehr gemacht als nur Theater - was eine Ausstellung seiner Werke zeigt.

Der im pommerschen Dramburg geborene Horst Sagert ging in den sechziger Jahren als Bühnen- und Kostümbildner der legendären Inszenierung "Der Drache" von Benno Besson am Deutschen Theater Berlin in die Theatergeschichte ein. Höhepunkt seines Schaffens war das Bühnenbild der "Urfaust"-Inszenierung am Berliner Ensemble, bei der er auch Regie führte. Neben seiner Tätigkeit am Theater, erschuf Sagert ein umfangreiches Werk als Maler, Zeichner, Plastiker und Medailleur. Für Theatergänger mit ostdeutscher Biographie ist Horst Sagert ein bedeutender Name. Im Westen ist Horst Sagert vielen kein Begriff - zumal er trotz Einladungen nicht in den Theatern von Westdeutschland arbeiten wollte.

Seinem Werk widmet sich eine Ausstellung der Stiftung Schloß Neuhardenberg: "Theater und Bildende Kunst im Werk von Horst Sagert". Die Exposition wird von Stephan Suschke und Mark Lammert kuratiert, die auch einen Sammelband seiner Werke herausgegeben haben.

Im Fazit-Gespräch spricht Britta Bürger mit den beiden Theatermännern Stefan Suschke und Mark Lammert über den ostdeutschen Künstler.

Das vollständige Gespräch können Sie mindestens bis zum 26.01.2014 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.MP3-Audio



Weitere Informationen zur Ausstellung:

Sagerts Welt
Schloss Neuhardenberg
27.08.2013 - 10.11.2013

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsKopflos in der Wohnungsnot
Gunther Adler, scheidender Staatssekretär im Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, spricht bei der Vorstellung des deutschen Beitrags für die 16. Architekturbiennale im November 2018.  (picture alliance / Britta Pedersen/dpa)

Um vielfältiges Versagen der Politik geht es in den Feuilletons von "FAZ" und "SZ". Dass durch die Causa Maaßen der wichtigste Bauberater gehen müsse, sei ein schlechtes Zeichen, um die dringende Frage nach gerechtem Wohnraum zu beantworten.Mehr

weitere Beiträge

Der Theaterpodcast

Folge 6Über Gräben
Die Schrift am Luckenwalder Stadttheater liegt im Schatten. (picture alliance / dpa / Sascha Steinach)

Wie halten sie's mit den Produktionsbedingungen? Im Juni-Podcast geht es um das Verhältnis von festen Häusern und Freier Szene. Außerdem Thema: eine strittige Inszenierung in Berlin und wie Theater sich gegen rechte Übergriffe wappnen können.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur