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Montag, 19.11.2018
 
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Kulturnachrichten

Montag, 9. Januar 2017

Langjährige "Brigitte"-Chefin Anne Volk gestorben

Sie wurde 72 Jahre alt

Die langjährige Brigitte-Chefredakteurin Anne Volk ist tot. Wie der Verlag Gruner + Jahr heute mitteilte, starb sie bereits am vergangenen Freitag nach langer schwerer Krankheit in Hamburg. Als Chefredakteurin, Geschäftsführerin und zuletzt Herausgeberin habe Anne Volk die Frauenzeitschrift geprägt. Anne Volk war 1985 die erste Frau an der Spitze der "Brigitte". Sie arbeitete für das Magazin bis 2004.

Zygmunt Bauman im Alter von 91 Jahren gestorben

Er starb in seinem Haus im englischen Leeds

Zygmunt Bauman, einer der prominentesten und zugleich produktivsten europäischen Soziologen der vergangenen Jahrzehnte, ist tot. Der in Polen geborene linksgerichtete Denker starb am Montag im Alter von 91 Jahren. Das teilte die Philosophieprofessorin Anna Zejdler-Janiszewska mit, die von Baumans Frau informiert worden war.In seinen Werken ging Bauman dem Identitätsfluss in der modernen Welt, dem Holocaust und der Globalisierung nach. Er galt als starke moralische Stimme für die Armen und Enteigneten in einer Welt, die von der Globalisierung auf den Kopf gedreht ist. Sein Fokus lag darauf, wie Menschen durch ethische Entscheidungen ein würdevolles Leben schaffen könnten.

Streikaufruf Kulturschaffender am Vereidigungstag von Trump

Am 20. Januar "J20 Art Strike"

Eine Gruppe namhafter Künstler hat Museen, Theater, Konzerthäuser und andere Kulturinstitutionen in den USA am Tag der Vereidigung des künftigen Präsidenten Donald Trump zum Streik aufgerufen. Der "J20 Art Strike" richte sich gegen die "Normalisierung des Trumpismus - einem giftigen Mix aus weißer Vorherschaft, Frauenfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit, Militarismus und oligarchischer Herrschaft", heißt es in dem Aufruf von mehr als 130 Künstlern und Kunstkritikern. Dazu gehören die Fotokünstlerin Cindy Sherman, Bildhauer Richard Serra, Fotografin Louise Lawler und Performance-Künstlerin Joan Jonas. Ob die großen amerikanischen Kulturhäuser und Kunsthochschulen dem Aufruf folgen, scheint fraglich. Sowohl das Museum of Modern Art (MoMA) in New York als auch das Los Angeles County Museum of Art (LACMA) wollen einem Bericht der "New York Times" zufolge am 20. Januar regulär öffnen. Viele Universitäten und deren Kunstakademien sind wegen der Winterferien an diesem Tag ohnehin geschlossen.

Trump beschimpft Meryl Streep für ihre Kritik

Designierter US-Präsident twittert nach der Golden-Globes-Rede der Schauspielerin

Für Donald Trump ist die Schauspielerin Meryl Streeps "eine der am meisten überschätzten Schauspielerinnen in Hollywood". Sie "kennt mich nicht, aber greift mich an", empörte er sich einmal mehr via Twitter. Die für ihr Lebenswerk mit einem Golden Globe ausgezeichnete Schauspielerin hatte in ihrer Rede vor Trump gewarnt ohne dessen Namen zu nennen: Die eindrücklichste Szene des Jahres sei für sie kein Film gewesen, sondern eine Wahlkampfrede, der "Person" - so die 67jährige - "die sich um den am meisten respektierten Posten in unserem Land bewarb". Trump habe "die Bewegungen eines körperlich Behinderten nachgeäfft. Dieser Instinkt, andere zu demütigen zieht sich in den Alltag von uns allen. Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle." 11 Tage vor seiner Vereidigung nannte Trump Streep daraufhin "eine Hillary-Hofschranze" und stritt die Darstellung der Begegnung mit einem gehbehinderten Journalisten der "Washington Post" ab: "Zum 100. Mal, ich habe mich niemals über einen behinderten Reporter 'lustig gemacht' (würde so was nie tun), sondern habe ihn lediglich als 'kriecherisch' gezeigt, als er eine 16 Jahre alte Geschichte, die er geschrieben hatte, völlig umänderte, um mich schlecht aussehen zu lassen. Einmal mehr sehr verlogene Medien!"

"Tatort"-Kommissar Dietz-Werner Steck ist tot

"Bienzle" wurde 80 Jahre alt

Der Schauspieler und frühere "Tatort"-Kommissar Dietz-Werner Steck ist tot. Er starb am 31. Dezember im Alter von 80 Jahren in Stuttgart, wie seine Ehefrau Hanna Steck bestätigte. Zuvor hatten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" berichtet. Zuletzt lebte Steck schwer krank in einem Pflegeheim. Einem Millionenpublikum wurde Steck zwischen 1991 und 2007 als "Schwäbischer Columbo" in 25 Fällen des Stuttgarter "Tatorts" bekannt. Mit Trenchcoat und Schlapphut ermittelte Ernst Bienzle stets nach dem Prinzip: Gucken, verstehen, verhaften, wie der Südwestrundfunk es einmal formulierte. Als er die Fernsehrolle übernahm war Dietz-Werner Steck schon 55 Jahre alt und Mitglied im Ensemble des Staatstheater Stuttgart. Studiert hatte der gebürtige Waiblinger an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Weimarer Baustelle für neues Bauhaus-Museum

Das teilte die Klassik Stiftung Weimar mit

Zwei Jahre vor dem 100. Geburtstag des Bauhauses in Weimar beginnen die Rohbauten für das neue Museum. Die Arbeiten hatten sich um Jahre verzögert. Ursprünglich sollte der über 22 Millionen Euro teure Bau schon 2014 stehen. Die Standortsuche zog sich jedoch über mehrere Jahre. "Ich freue mich, dass jetzt die Eröffnung des Hauses im April 2019 zum 100. Geburtstag des Bauhauses möglich erscheint", hatte der Präsident der Klassik Stiftung, Hellmut Seemann, zuvor erklärt. Der Rohbau des Museums aus Glas und Beton solle bis Ende 2017 abgeschlossen sein, der Innenausbau bis Ende 2018. Der Neubau löst das seit 1995 bestehende provisorische Bauhaus-Museum am Theaterplatz ab.

Roland Tichy legt Amt bei Xing nieder

Der einstige Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" war Herausgeber von Xing News

Roland Tichy hat seine Tätigkeit beim Karrierenetzwerk Xing niedergelegt. „Am Wochenende hat eine Kampagne gegen mich und meine publizistischen Aktivitäten einen weiteren Höhepunkt erreicht", schreibt Tichy auf seinem eigenen Portal "Tichys Einblick". Dort hatte ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz für viel Kritik gesorgt, weil der Autor "grün-linke Gutmenschen" als "geistig-psychisch krank" bezeichnet hatte. Obwohl sich Tichy als Verantwortlicher des Blogs entschuldigte und den Text löschte, drohten Nutzer von Twitter und Facebook in einem Shitstorm damit, wegen Tichy ihre Xing-Profile zu löschen. Man wirft dem61jährigen vor, in seinem Blog „neurechte Beiträge“ zu publizieren, „in denen Andersdenkende pathologisiert werden“.Tichy schreibt nun, seinen Blog und Xing immer publizistisch getrennt zu haben: "Klartext, die Firma Xing und seine Mitarbeiter sind mir ans Herz gewachsen. Ihnen zuliebe trete ich mit sofortiger Wirkung vom Posten des Herausgebers zurück."

BBC: "Real Housewives of ISIS" einmalige Satire

Trailer war in wenigen Tagen über 25 Millionen Mal angeschaut worden

Die BBC bringt vorerst keine weitere Folge der Fernseh-Satire "Real Housewives of ISIS". Es habe
sich am 3. Januar um einen "einmaligen Sketch" gehandelt, teilte sie der dpa mit. Die hitzige Debatte über den eineinhalbminütigen Clip, der innerhalb weniger Tage über 25 Millionen Mal angeklickt wurde, spiele dabei jedoch keine Rolle, so der Sender in London. Der Sketch zeigt Frauen mit Niqab und schwarzem Gewand, die über ihr Dasein als Ehefrauen von IS-Terroristen schwadronieren. In den sozialen Medien waren Sätze wie: "Es sind nur noch drei Tage bis zu der Enthauptung, und ich hab keine Ahnung, was ich anziehen soll" sowohl als geschmacklos kritisiert als auch als "geniale Satire" gefeiert.

Architekturhistoriker Leonardo Benevolo ist tot

Er schrieb das Standardwerk "Die Geschichte der Stadt"

Der italienische Architekt Leonardo Benvolo ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Bekannt wurde er als Verfasser des Buches "Die Geschichte der Stadt". Dieses Standardwerk der Urbanistik ist ebenso anschaulich wie kenntnisreich verfasst, und war bereits sechs Wochen nach seinem ersten Erscheinen 1975 ausverkauft. Es behandelt Stadttypen in verschiedenen Kulturkreisen und vollzieht ihre Entwicklung nach. Benevolo lehrte als Professor für die Geschichte der Architektur an den Universitäten von Rom, Florenz, Venedig und Palermo. Außerdem arbeitete er als Architekt und Stadtplaner.

Heinrich-Mann-Preis 2017 für Gisela von Wysocki

Die Autorin und Kritikerin erhält den Preis für Essayistik wird am 28. März in Berlin

Die 1940 in Berlin geborene Gisela Wysocki erhält in diesem Jahr den Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste. Die Jury nennt sie "seit vielen Jahrzehnten eine der wichtigen Stimmen auf dem Gebiet des Essays und der kulturkritischen Publizistik." In ihren beiden letzten Büchern sei es Wysocki gelungen, "den poetisch durchleuchteten Lebensmoment zum Element einer Großform zu machen, in der das Romanhafte und Autobiographische ineinanderschwingen." 'Wir machen Musik' und 'Wiesengrund' ließen das Leben der Sinne wie des Geistes aufleuchten". Wysocki hatte Musikwissenschaft in Berlin und Wien sowie Philosophie bei Theodor W. Adorno studiert und über den österreichischen Dichter Peter Altenberg promoviert. Sie begann ihre Berufskarriere als Essayistin, die sich vorwiegend mit Außenseiterinnen der literarischen Moderne befasste. "Wiesengrund. Roman" erschien 2016.

Prozess-Fortsetzung gegen Asli Erdogan am 14. März

Das berichtet die Süddeutsche Zeitung

Der Prozess gegen die türkische Schriftstellerin und Publizistin Asli Erdogan soll am 14. März weitergehen. Das berichtet die SZ unter Berufung auf einen Brief Erdogans an die Zeitung. In diesem Zusammenhang habe sie der Hoffnung Ausdruck verliehen, nach vier Monaten in Untersuchungshaft "irgendwann wieder schreiben zu können. Vielleicht sogar über das, was in diesem Land passiert ist". Sie unterstrich, die Türkei verlassen zu wollen. "Ich kann mit diesem abgründigen Hass nicht mehr umgehen. Ich zerbreche noch daran", so die Autorin. Über den türkischen Staatspräsidenten schrieb sie: "Er schafft gerade etwas, was ich als Schriftstellerin nicht geschafft habe: Er hält der Türkei den Spiegel vor. Das sind wir, die Türken."

Olaf Petersenn wird Literaturchef bei Piper

Den Posten Programmleiter Literatur tritt er am 1. Juli an

Olaf Petersenn verlässt nach 16 Jahren den Verlag Kiepenheuer & Witsch und wird Programmleiter Literatur bei Piper, um sich vor allem um deutschsprachige Belletristik zu kümmern. Piper-Verlegerin Felicitas von Lovenberg freut sich "außerordentlich", mit Petersenn "einen der profiliertesten Programm-Macher der Branche" gewonnen zu haben. Petersenn, Jahrgang 1968, studierte unter anderem Neuere deutsche Literatur und arbeitet seit 2001 für KiWi. Bei KiWi wird Sandra Heinrici die Gesamtverantwortung für den Bereich deutschsprachige Literatur übernehmen.

TV-Angebote oft nicht behindertengerecht

Das besagt eine Studie der "Aktion Mensch" und der Landesmedienanstalten

Menschen mit Behinderung sind oft von Fernsehangeboten ausgeschlossen. 92 Prozent nutzen das Medium Fernsehen. Aber 86 Prozent der Gehörlosen und gut die Hälfte der Blinden können den Inhalten gelegentlich oder sehr oft nicht folgen. Demzufolge wünschen sich zwei Drittel der Gehörlosen mehr TV-Sendungen mit Untertiteln. Blinde vermissen Audiodeskriptionen, die beschreiben, was gerade im Bild zu sehen ist.

Olof-Palme-Preis an Bürgermeister aus Griechenland und Italien

Die Auszeichnung erinnert an den 1986 ermordeten schwedischen Ministerpräsidenten

Giusi Nicolini, Bürgermeisterin von Lampedusa und Linosa, und ihr Kollege Spyridon Galinos von der griechischen Insel Lesbos erhalten den Olof-Palme-Preis 2016. Geehrt werden sie "für ihre inspirierende Führung in einer der schwierigsten Phasen unserer Zeit", hieß es in Stockholm. Damit hätten sie "Tausende Leben gerettet und Hoffnung und den Glauben an die Zukunft gegeben". Gemeinsam mit den Bürgern seien Nicolini und Galinos in einer "immer gefährlicheren und brutaleren Welt" dafür eingestanden, "dass es wichtiger ist, Menschen zu beschützen als Grenzen". Die beiden Ausgezeichneten werden den mit 100.000 US-Dollar dotierten Preis am 30. Januar entgegennehmen.

Daisy Duck: Forever young auch mit 80

Als "Donna Duck" trat die Entendame zum ersten Mal in Erscheinung

Am 9. Januar 1937 bekamen Disneys liebenswerter Pechvogel Donald und seine drei Neffen eine Frau an die Seite gestellt: In ihrem ersten Auftritt holte sie aus, zerschlug eine Gitarre und stampfte einen furiosen Tanz. Aber in dem Film "Don Donald" war die Dame noch eine kokette Señorita mit Namen Donna. Erst drei Jahre später, in "Mr. Duck steps out", hieß sie Daisy. In ihren Tagebüchern ("Daisy Ducks Diaries") beschrieb Disney-Autor Carl Barks sie als zupackend und clever, selbstbewusst und emanzipiert: "Männer sind überflüssig. Alles was sie können, ist essen, meckern, Dreck machen, schlafen und harmlose Leute verprügeln. Wozu braucht man so was?"

Britischer Sänger Peter Sarstedt gestorben

Er wurde 75 Jahre alt

Peter Sarstedt ist tot. Das berichtet die BBC unter Berufung auf die Familie. Sarstedt wurde Ende der 60er Jahre mit dem Song "Where Do You Go To (My Lovely)" international bekannt. Der Brite veröffentlichte im Laufe seiner Karriere 14 Alben, das letzte 2013. Peter Sarstedt litt nach Angaben des britischen Senders unter einer seltenen Erkrankung des Gehirns.

Polen zieht neue Medienregeln für Parlament zurück

Zahl der berichtenden Journalisten sollte beschränkt werden

Die polnische Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit gibt ihre Absicht auf, den Zugang von Medienvertretern im Parlament zu beschränken. "Wir haben entschieden, zu den alten Regeln zurückzukehren, wir werden sie nicht ändern", sagte der Präsident des Senats, Stanislaw Karczewski, vor Journalisten. Seine Partei wolle die Parlamentskrise versöhnlich beilegen. Die Partei hatte im Dezember vorgeschlagen, nur noch fünf Fernsehsendern zu erlauben, die Parlamentsdebatten aufzuzeichnen. Auch die Zahl der im Gebäude zugelassenen Journalisten sollte begrenzt werden. Dies führte zu einem Sitzprotest von Oppositionspolitikern, die das Podium des Sejm besetzt, der Abgeordnetenkammer der Nationalversammlung. Sie sprechen von einer Einschränkung der Pressefreiheit. Auch der aus Polen stammende EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte vor einer Beschränkung der Berichterstattung gewarnt.

"La La Land" räumt bei den Golden Globes ab

Deutscher Beitrag "Toni Erdmann" geht leer aus

Bei der Verleihung der Golden Globes ist der Film "La La Land" der große Gewinner. Das Musical wurde als beste Filmkomödie ausgezeichnet. Außerdem bekam der Film den Preis in sechs weiteren Kategorien. Die Hauptdarsteller Ryan Gosling und Emma Stone wurden als beste Schauspieler in einer Komödie geehrt. Dazu kamen Globes für die beste Regie, das beste Drehbuch, die beste Musik und den besten Song. Der Film "Moonlight" von Regisseur Barry Jenkins wurde als bestes Filmdrama geehrt. Die deutschen Hoffnungen auf einen Preis haben sich nicht erfüllt. Der Film "Toni Erdmann von Maren Ade ging leer aus. Die Auszeichnung für den besten fremdsprachigen Film erhielt die französische Produktion "Elle". Die Golden Globe Awards gelten in den USA als die wichtigsten Trophäen nach den Oscars und den Emmys. Die Preise in Form einer goldenen Erdkugel gehören mit zu den begehrtesten Auszeichnungen für Kinofilme und Fernsehsendungen.

Thomas Gottschalk zurück am Radio-Mikrophon

Am Sonntagabend war der Talkmaster wieder im Bayerischen Rundfunk zu hören

„Gottschalk - Die Bayern 1 Radioshow“: So heißt die Sendung, die Thomas Gottschalk gestern Abend zum ersten Mal moderierte. Er mache Radio, weil es ihm Spaß mache, sagte der 66jährige in seiner Einstiegssendung, die er - wie angekündigt - mit dem Lied „Back Home“von Golden Earring eröffnete. Seine vornehmlichen, reichlich mit Anekdoten gespickten Themen: Alter, Sterben, Tod. Sein Comeback zum Radio verteidigte er mehrmals: „Ich habe es gar nicht nötig, mich länger zu rechtfertigen, für meinen Musikgeschmack, mein Alter undsoweiter“. Auf Internetportalen wird über den „tiefen Fall des großen ZDF-Showmasters“ geschrieben. Die FAZ resümmiert: "Drei Stunden kurzweiliges Programm, mit dem er es wieder einmal nicht allen Recht gemacht haben wird." Der Kritiker des "Tagesspiegel" schreibt: "Vielleicht braucht einer wie er einfach eine Bühne, egal welche." Thomas Gottschalk erhält nach eigener Auskunft kein Honorar für seine monatliche Moderationstätigkeit.

Mannheimer Kunsthalle schließt bis Ende des Jahres

68 Millionen Euro teurer Neubau geht ab Montag in die nächste Phase

Zum letzten Mal vor ihrer Schließung bis voraussichtlich Weihnachten präsentierte die Kunsthalle den Besuchern Gemälde und Skulpturen. Ein 68,3 Millionen Euro teurer und nicht unumstrittener Neubau geht ab Montag in die nächste Phase. Die Direktorin der Mannheimer Kunsthalle, Ulrike Lorenz, hat für den Museums-Neubau geworben und sprach von einem "Entwurf in die Zukunft", der ein Atrium mit Glasdecke und eine Fassade mit filigranem Metallgewebe vorsieht. Künftig soll etwa eine 140 Quadratmeter große Terrasse mit Blick auf den Wasserturm den Besuchern eine Kunst-Pause ermöglichen. Die Direktorin kündigte zudem eine "digitale Strategie" für die Wiedereröffnung an. "Es geht uns nicht um das Abarbeiten von Kunstgeschichte. Wir wollen ein modernes Museum sein und kein verstaubter Laden", sagte sie.

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Fazit

Uffizien in FlorenzGroße Gruppen müssen extra zahlen
Touristen stehen vor den Uffizien, Florenz 22.07.2014. Florenz Italien PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xMichaelxGottschalkx Tourists Stand before the Uffizi Gallery Florence 22 07 2014 Florence Italy PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xMichaelxGottschalkx (imago stock&people)

Viele Museen in Italien drohen am Andrang der Touristen zu ersticken. Eike Schmidt, Leiter der Uffizien in Florenz, hat nun eine Gruppensteuer von 70 Euro eingeführt: Große Gruppen würden anderen Besuchern die Sicht auf die Kunstwerke versperren.Mehr

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