Seit 11:05 Uhr Lesart

Samstag, 22.09.2018
 
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Lange Nacht

Sendung vom 22.09.2018

Eine Lange Nacht über DemenzDie Angst vor dem Vergessen

Pflege von Demenzkranken: Ein Paar Hände hält die Hand eines älteren Menschen. (imago/Martin Wagner)

Es scheint so ziemlich das Schlimmste zu sein, das einem betagten Menschen passieren kann: Demenz. Die Angst vor dem Vergessen greift um sich. Fachleute sagen: Ein gutes Leben mit Demenz ist möglich. Aber was, wenn es zu Hause nicht mehr geht?

Sendung vom 15.09.2018Sendung vom 08.09.2018Sendung vom 01.09.2018Sendung vom 25.08.2018Sendung vom 18.08.2018Sendung vom 04.08.2018
Jack Lemmon und Billy Wilder betrachten einen Filmstreifen (imago/ Orlando Photos)

Eine Lange Nacht über Billy WilderNobody's Perfect

Billy Wilder war Reporter und Drehbuchautor in Berlin, bevor er in Hollywood durchgestartet ist – und einer der bedeutendsten Autorenfilmer wurde. Der Film "Manche mögen‘s heiß" mit Marlyn Monroe hat Kultstatus. Wilder leuchtete die menschliche Seele aber nicht nur in Komödien, sondern auch in dunklen Filmen aus.

Sendung vom 28.07.2018Sendung vom 21.07.2018Sendung vom 14.07.2018
Ingmar Bergman im Auditorium des Dramatischen Theaters, Stockholm. (imago stock&people)

Eine Lange Nacht über Ingmar BergmanIm Labyrinth der Seelen

Ingmar Bergman war nicht nur der radikale Filmautor, der mit "Das Schweigen" einen der größten Skandale der Kinogeschichte auslöste. Er wurde auch zum unerbittlichen Chronisten der Beziehungs- und Gefühlskatastrophen bürgerlicher Menschen. Ein Antrieb: die Zurückweisung und Kälte seiner Eltern.

Sendung vom 07.07.2018
Fähranleger Bucht von Marsamxett, Nordseite von Valletta (Harald Brandt/Deutschlandradio)

Eine Lange Nacht über MaltaIm Auge der Sonne

Fast 300 Jahre lang bestimmte der Johanniterorden die Geschicke der Insel Malta. Viele Malteser hoffen, dass die verstärkte Aufmerksamkeit im Kulturhauptstadtjahr zu einer Rückbesinnung auf die europäischen Werte führt.

Sendung vom 29.06.2018Sendung vom 23.06.2018Sendung vom 16.06.2018
Das Bild zeigt Menschen auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv. Sie schauen ein Feuerwerk an, einer trägt einen Hut in den Farben der Israelflagge. (AP)

Eine Lange Nacht über IsraelVon Utopia nach Arabien

Was ist aus dem Elan der Menschen geworden, die vor über 70 Jahren in den unbekannten Orient aufgebrochen sind, nach Israel? Lyrische Siedler und junge Schriftsteller beschreiben zärtlich, ketzerisch und selbstkritisch die Wirklichkeit im Land.

Sendung vom 09.06.2018
Peter Rühmkorf (1929-2008) (picture alliance/dpa/Foto: Maurizio Gambarini)

Lyriker Peter RühmkorfGedichte, die man hören muss

"Ich schwebe graziös in Lebensgefahr grad zwischen Freund Hein und Freund Heine", schrieb Peter Rühmkorf in einem Gedicht. Das vom Absturz gefährdete Herumturnen auf einem Hochseil kann man durchaus als Lebensbild des Dichters nehmen – auch aus Anlass seines zehnten Todestages.

Sendung vom 02.06.2018
Der Schriftsteller und Dramatiker Ödön von Horvath mit Hut. (picture-alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über Ödön von HorváthSonnenuntergang im Wienerwald

"Geschichten aus dem Wienerwald" ist wohl das bekannteste Theaterstück des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth: Der Dramaturg thematisierte immer wieder die Welt der kleinen Leute – und wurde durch seine Arbeit zur unerwünschten Person in der NS-Diktatur.

Sendung vom 26.05.2018
Der französische Schriftsteller und Philosoph Francois Marie Arouet Voltaire (1694 - 1778) auf einer zeitgenössischen Darstellung (picture-alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über das Leben VoltairesHöfling und Revolutionär

Kein Autor verkörpert die Aufbruchsstimmung des 18. Jahrhunderts stärker als Voltaire. "Verbrennt eure Gesetze und macht deren neue! Woher die neuen nehmen? Aus der Vernunft!" So formulierte er den Schlachtruf eines neuen, freieren Denkens – im Geist der Aufklärung, der Toleranz und des humanitären Fortschritts.

Sendung vom 19.05.2018
Regen fällt aus einem Regenschirm auf einen Spaziergänger und der Himmel ist blau (imago stock&people)

Fröhliche PessimistenDa gibt es nichts zu lachen

Fröhliche Pessimisten nehmen an, dass alles schief gehen wird. Danach lassen sie sich dann aber gerne positiv überraschen. So entsteht eine Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle und Humor verbinden.

Sendung vom 12.05.2018Sendung vom 05.05.2018Sendung vom 28.04.2018Sendung vom 21.04.2018Sendung vom 14.04.2018Sendung vom 07.04.2018
Erich Mühsam ist auf einem Plakat zu sehen. (imago/Rolf Zöllner)

Eine "Lange Nacht" über Erich MühsamLiebe und Anarchie

Er saß zwischen allen Stühlen - fast sein ganzes Leben lang. Den ernsthaften Anarchisten war Erich Mühsam zu sehr Bohème: Der Schriftsteller dichtete zu unpolitisch, trank zu viel und vergnügte sich zu sehr, so damalige Vorwürfe.

Sendung vom 31.03.2018
Mit dem obligatorischen Cowboy-Hut auf dem Kopf und den Händen in den Hosentaschen: Larry Hagman als Fiesling J. R. Ewing in der US-amerikanischen Fernsehserie "Dallas". (dpa)

Die Lange Nacht über die Fernsehserie "Dallas"Bohnenstroh im Cowboyhut

J. R., Bobby, Sue Ellen: Das sind einige der vertrauten Charaktere der US-Erfolgsserie "Dallas". Obwohl die Serie vor allem das Triviale in den Vordergrund stellte, setzte sie in vielen Bereichen Standards. Vor 40 Jahren, am 2. April 1978, wurde "Dallas" zum ersten Mal im US-Fernsehen ausgestrahlt.

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Nächste Sendung

29.09.2018, 00:05 Uhr Lange Nacht
Schwindler aus Leidenschaft
Eine Lange Nacht über den Publizisten Léo Taxil
Von Peter Mayer
Regie: Clarisse Cossais
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts agierte in Frankreich ein Meister der Fake News, der mit immer neuen Sensationsgeschichten aus Politik und Religion die Nation in Atem hielt. Unter dem Pseudonym Léo Taxil wurde er berühmt. Den Ruf, der größte Schwindler des 19. Jahrhunderts zu sein, hat er sich mit Fleiß erworben. Taxil hat gelogen, weil seine Lügen als Wahrheit willkommen geheißen wurden in einem Land, das sich in fataler Selbstüberschätzung ins militärische Abenteuer gegen Preußen gestürzt hatte und nach der katastrophalen Niederlage aus dem Kaiserreich die anfällige und überreizte Dritte Republik geworden war. Mit anarchischer Hemmungslosigkeit startete Léo Taxil bereits in frühester Jugend seine zweifelhafte Laufbahn. Mit seinen Attacken hat er die Würdenträger der Kirche bis zum Exzess schlecht geschwindelt und dann eine bühnenreife Bekehrung als reuiger Sünder hingelegt. Mit antiklerikaler Wadenbeißerei war Schluss. Fortan ging er auf die Freimaurer los. Hochrangige Kirchenmännner fanden in diesen Geschichten untrügliche Belege für die Verruchtheit und satanische Macht der Freimaurer. Auch der Vatikan signalisierte Genugtuung über diese Enthüllungen. Für Léo Taxil waren sie das Glanzstück seines Lebenswerkes, mit dem er sein Publikum zum Narren hielt. Als ihm nach über einem Jahrzehnt auch dieses Thema ausgereizt schien, lud er ein zur internationalen Pressekonferenz und verkündete, dass alles, aber auch alles, was er je an Schimpf und Schmach über die Freimaurer verbreitet hatte, erstunken und erlogen war.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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