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Lakonisch Elegant | Beitrag vom 14.02.2019

Lakonisch Elegant#19 Privat-Berlinale: Was ist eigentlich dein Lieblingsfilm?

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Das Foto zeigt das Innenleben eines alten Kinoprojektors mit eingelegter Filmrolle. (Peter Lewicki / Unsplash)
Mit diesem älteren Gerät lässt sich leider nicht jeder Lieblingsfilm des Kulturpodcast-Teams projizieren. (Peter Lewicki / Unsplash)

Die Berlinale kürt mit dem "Goldenen Bären" besonders tolle Filme - das können wir auch! Das Kulturpodcast-Team kürt persönliche Lieblingsfilme, spricht mit Kinokritiker Patrick Wellinski über das Phänomen des Lieblingsfilms und darüber, warum wir alle viel offener über Filme sprechen sollten.

Die Berlinale liegt in den letzten Zügen, eine gern genommene Frage an die Kritiker*innen ist derzeit "Was ist denn dein Favorit 2019?" Auch Patrick Wellinski, Kinokritiker bei Deutschlandfunk Kultur, kennt diese Frage nur zu gut. Sie bereitete ihm auch schon manche peinliche Momente, beispielsweise auf Partys, wenn er mal ausnahmsweise nicht genau wusste, welche Filme gerade anliefen.

Uninformiert, dafür ultrapersönlich

Um dieses Prädikat 'Lieblingsfilm', das wir alle seit unseren ersten Einträgen in Poesiealben und Freundschaftsbüchern kennen, ranken sich viele Fragen: Einen einzigen Film aussuchen? Aus allen? Wie soll das denn gehen?

"Lakonisch Elegant. Der Kulturpodcast" widmet diesen Podcast einem Besuch im Berlinale-Studio und der Frage, welche Filmkriterien wirklich Sinn haben - persönlich, aber auch bei Festivals wie der Berlinale. Nur, um im Anschluss Raum für vier unterinformierte, dafür aber ultra-persönliche und mega-enthusiastische Filmtipps in die Welt zu posaunen: Wir präsentieren unseren besten Filme aller Zeiten! Ohne Rücksicht auf Alter, Vollständigkeit und Bekanntheit!

Ob es wohl stimmt, was Kritiker Patrick im Gespräch sagt: Dass es einen manchmal geradezu verwundbar macht, wenn man anderen erzählt, was einem selbst so wichtig ist? Was offenbaren Julius, Christine, Johannes und Katrin mit ausgerechnet ihrer Wahl eigentlich über sich selbst?

Die Film-Lieblinge von Lakonisch Elegant

Also zur Sache - wer hat denn nun welchen Lieblingsfilm?

Johannes Nichelmann bringt den Dokumentarfilm "The Act of Killing" mit, bei dem er nach der Vorstellung im Kino sitzen geblieben ist, so sehr hat ihn dieser Film in die Sessel gedrückt und gefesselt. 

Katrin Rönicke wählte den Knetfiguren-Film "Mary & Max - oder: Schrumpfen Schafe wenn es regnet?", der Eröffnungsfilm des Sundance Film Festivals 2009 war.

Julius Stucke findet "Oldboy" einen der beeindruckendsten Filme, den er kennt. Den Trailer zum Film finden die eingefleischten Fans aus aller Welt jedoch ziemlich schlimm. 

Christine Watty hat einen absoluten Klassiker mitgebracht: Magnolia, ein Spielfilm des US-amerikanischen Regisseurs Paul Thomas Anderson aus dem Jahr 1999.

Patrick Wellinski würde auf eine einsame Insel den Lubitsch-Film "Ninotschka" mit der grandiosen Greta Garbo mitnehmen. Den könnte er nämlich immer wieder gucken.

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