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Mittwoch, 19.06.2019
 
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Länderreport

Sendung vom 07.05.2019

Albtraum Ambrosia Zehn Kommunen kämpfen gegen eine Pflanze

Petra Lange vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg (Märkisch-Oderland) untersucht im Jahr 2006 eine Beifuß-Ambrosia-Pflanze (Ambrosia artemisiifolia) untersucht. Die Ambrosia-Pflanze macht Allergikern schwer zu schaffen. Die Beifußblättrige Ambrosie hat das weltweit stärkste Pollenallergen. Ausgelöst werden Tränen, Augenjucken, Kopfschmerzen und Heuschnupfen. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika, hat sich aber mittlerweile in weiten Teilen Europas ausgebreitet.  (picture alliance / dpa-Zentralbild / Patrick Pleul)

Den alten Griechen galt Ambrosia als Speise der Götter. Bürgermeister in Brandenburg sehen in der Pflanze hingegen eine Gesundheitsgefahr: Sie ist vermehrungsstark und hochallergen. Seit Jahren versuchen Kommunen, das Unkraut zurückzudrängen.

Ein riesiger Braunkohlebagger steht in einem Tagebau nahe Proschim. (Imago / Jürgen Heinrich)

Tagebau in der LausitzDie Braunkohle entzweit das Dorf

Der brandenburgische Ort Proschim könnte bald dem Tagebau weichen. Die Bevölkerung ist gespalten: in jene, die nicht gehen wollen und solche, die auf Arbeitsplätze hoffen. Einig sind sich die Menschen nur darin, dass bald eine Entscheidung her muss.

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