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Länderreport | Beitrag vom 06.08.2019

KZ-Gedenkstätten und die AfDDer Kampf gegen die Verharmloser

Von Ronny Arnold

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Eingang zur Gedenkstätte KZ Buchenwald. (Imago / Rainer Unkel)
Das ehemalige KZ Buchenwald: Auch hier kamen schon Besucher, die bewusst die Führung störten. (Imago / Rainer Unkel)

Gedenkstätten für die Verbrechen der NS-Diktatur bekommen mitunter Besucher, die bewusst die Geschehnisse verharmlosen oder sogar leugnen. In einigen Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Eine Reportage aus Sachsenhausen, Buchenwald und Berlin.

"Herzlich Willkommen in der Gedenkstätte Sachsenhausen. Ich bin Darius, ich führe euch heute hier ein bisschen rum. Ihr habt das gerade als Schulthema gehabt, den Nationalsozialismus."

Darius Finck steht am Rande eines großen, in Bronze gegossenen Modells von Sachsenhausen. In kurzen, knappen Sätzen erklärt der 25-Jährige den um ihn versammelten 30 Jugendlichen die Entstehung des Konzentrationslagers.

"Ihr seht das hier das Stammlager mit den Baracken. Und ihr seht diese Dreiecksformation, sieht sehr speziell aus. Die SS wollte ihren Machtanspruch durch diese Architektur auch versinnbildlichen und Sachsenhausen sollte quasi der Prototyp eines komplett modernen Konzentrationslagers werden."

Die Schulklasse dieser Führung kommt aus Rendsburg in Schleswig-Holstein. Die Gruppe hört aufmerksam zu, Nachfragen gibt es erst einmal keine. Auch keine Provokationen.

Darius Finck weiß aber von Kollegen, dass es solche schon gegeben hat, das sie allerdings bislang eine Ausnahme waren. Das betont auch Horst Seferens, der Sprecher der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, zu der Sachsenhausen gehört. Er erinnert sich allerdings an eine, die für ihn exemplarisch war.

Einzelne Besucher einer Gruppe störten die Führung

"Es gab im vergangenen Sommer im Juli einen Vorfall. Es waren Gäste, die aus dem Wahlkreis der AfD-Bundestagsabgeordneten Alice Weidel zu einem Bildungsbesuch nach Berlin reisten. Und aus dieser Gruppe heraus haben einige wenige Teilnehmer von Anfang an diese Führung gestört. Den Referenten permanent unterbrochen, hinterfragt, was er erzählt, um die NS-Verbrechen zu verharmlosen, angebliche Verbrechen der Alliierten angeführt. Bis dahin, dass sie die Massenmorde in Sachsenhausen und die Gaskammer infrage gestellt haben."

Die Führung wurde daraufhin abgebrochen, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Für Horst Seferens eine klare Provokation aus den Reihen der AfD - von versierten Revisionisten, die sich üblicher Strategien und Argumentationsmuster von Rechtspopulisten bedienen.

"Man konnte davon ausgehen, dass ein fest verankertes, revisionistisches Weltbild dahintersteckt. Passt natürlich ins Bild, das man immer wieder beobachten kann bei Rechtspopulisten: zu provozieren, Tabus zu brechen, Diskussionen anzuzetteln mit dem Ziel, dass sich in kleinen Schritten die Dinge verschieben - die Bewertung der NS-Vergangenheit, dass sich die Erinnerungskultur verändert."

Nur ein "Vogelschiss" der deutschen Geschichte?

Etwa hin zu einem "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte? So hatte, vor gut einem Jahr, der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland die Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet. Die Fakten zu Sachsenhausen sprechen eine andere Sprache: Etwa 200.000 Häftlinge waren bis 1945 hier interniert, größtenteils politische Gefangene: Juden, Homosexuelle, sogenannte Asoziale. Zehntausende starben allein in diesem Lager - durch Hunger, Zwangsarbeit, Krankheiten, Misshandlungen, Massenerschießungen.

Die Gruppe um Darius Finck läuft nun über das Gelände des Hauptlagers von Sachsenhausen. Gerade haben die Schüler eine der alten Holzbaracken betreten - Türen und Dielen knarren, im vorderen Teil stehen schwere Holztische und -bänke, im hinteren Bereich Mehretagenbetten.

"So eine Baracke konnte man innerhalb von zwei, drei Tagen relativ schnell aufbauen. Ihr seht da drüben schon den Schlafbereich mit den Betten. Hier der Tagesraum. Wir sind jetzt 30 Leute und der Raum ist schon fast voll. Stellt euch jetzt mal vor, ihr müsst hier mit 300 Leuten in diesem Schlafraum sein."

Neonazis steckten die Baracke in Brand

Betretenes Schweigen. Die Blicke der Schüler wandern durch den Raum. Die schiere Menge an Häftlingen, die hier tagtäglich, auf engstem Raum, leben, essen und schlafen musste, ist kaum vorstellbar. Direkt neben der alten Baracke findet sich auf zwei Etagen eine der zahlreichen Ausstellungen der Gedenkstätte. Die Holzbalken und -wände im Eingangsbereich sind schwarz-verkohlt. Es sind Brandspuren aus dem Jahr 1992. Jugendliche Neonazis aus Oranienburg steckten damals die Baracke in Brand. Bewusst hat man die Spuren des Feuers gelassen, um an den Übergriff zu erinnern. Der hintere Flügel brannte völlig aus.

An dieser Stelle steht jetzt das Museum. In kleinen Grüppchen laufen die Schüler durch den Raum, vorbei an eindrücklichen, großformatigen Fotos aus dem KZ-Alltag. Das Leid der Insassen, etwa beim Arbeitsdienst, lässt sich nur erahnen. Die meisten Fotos stammen aus dem Fundus der Nazis. In einer Vitrine im Gang hängt gestreifte Häftlingskleidung. Der 20-jährige Lucka ist sichtlich bewegt - von den Eindrücken vor Ort. Aber auch, wie manche heutzutage damit umgehen.

"Ich finde es schwer zu begreifen, sich hinzustellen und die Brutalität der Konzentrationslager zu leugnen. Ich weiß nicht, ob diese Leute diese Lüge selbst als Wahrheit verinnerlicht haben oder ob sie absichtlich oder bewusst einen Gegenpol spielen wollen. Das habe ich in meiner Klasse zum Glück noch nicht erlebt. Deshalb ist es sehr, sehr wichtig, dass es eben die Gedenkstätten gibt, um das hautnah zu erleben. Allein hier durchzugehen und sich vorzustellen, was eben passiert ist, macht sehr, sehr viel aus und entwickelt diese starke Bewusstheit, dass so etwas auf gar keinen Fall wieder passieren darf."

Das Bild zeigt ein Thor im ehemaligen KZ Buchenwald, das den Spruch "Arbeit macht frei" trägt. (Ronny Arnold / Deutschlandradio)Brutale und menschenverachtende Ironie: Mit dem Satz "Arbeit macht frei" versahen die Nazis viele ihrer Arbeits- und Vernichtungslager, so auch Sachsenhausen. (Ronny Arnold / Deutschlandradio)

Bei der Europawahl im Mai wurde die AfD in einigen Regionen Ostdeutschlands stärkste Kraft. In Brandenburg landete sie mit 19,9 Prozent knapp vor CDU und SPD. Trotz der vielen Wählerstimmen für die Rechtspopulisten in der Region kann Horst Seferens, der Stiftungssprecher, bei den Besuchergruppen keinen Unterschied zwischen Ost und West feststellen. Die provokanten AfDler, die im Sommer 2018 aus der Gedenkstätte geworfen werden mussten, kamen vom Bodensee. Und: Angriffe von rechts sind für ihn auch kein neues Phänomen.

"Denken Sie an den rechtsextremistischen Brandanschlag auf die jüdischen Baracken 1992 und einer Phase in den Neunzigerjahren, wo wir ständig rechtsextremistische Störungen in der Gedenkstätte hatten. Angriffe auf Besucher, auch auf dem Weg zur Gedenkstätte, Propagandaschmierereien in Besucherbüchern und so weiter. Insofern sind wir da immer schon sensibilisiert gewesen und das gilt heute umso mehr."

Gezielte Schulungen, klare Hausordnung

Zu dieser Sensibilisierung gehören für Seferens: gezielte Schulungen des Personals und eine klare Hausordnung, die den Umgang mit Zeichen und Codes der rechten Szene konsequent regelt. Und auch klar erkennbare, rechte Szenekleidung verbietet. Das Problem: AfD-Anhänger sind eine heterogene Gruppe, vom Europaskeptiker bis zum Rechtsradikalen ist alles dabei. Das Ziel der Rechten ist für den Stiftungssprecher klar: Sie wollen die NS-Geschichte am liebsten ausblenden, einen Schlussstrich ziehen.

"Insofern wird es sicherlich ein wichtiges politisches Ziel aller Rechtsextremisten und Rechtspopulisten sein, auch gerade die Tatorte, die die Gedenkstätten nun in besonderer Weise manifestieren, dass diese Verbrechen geschehen sind und welche Dimensionen sie hatten, diese Orte kleinzureden, in die Ecke zu schieben und zu marginalisieren. Wir betrachten das mit Sorge, spüren aber gleichzeitig auch, dass die Mehrheitsgesellschaft diese Orte stärker als Chance begreift und ihre Wichtigkeit und Bedeutung stärker für die Beibehaltung und Weiterentwicklung unserer demokratischen Kultur begreift."

Das Bild zeigt den Eingang der Gedenkstätte Sachsenhausen. (Ronny Arnold / Deutschlandradio)Die Gedenkstätte in Sachsenhausen (Ronny Arnold / Deutschlandradio)

Ein Zeichen dafür: Etwa 700.000 Menschen haben 2018 die Gedenkstätte Sachsenhausen besucht. Damit hat sich die Besucherzahl in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

Ortswechsel. Mitten in Berlin, keine zwei Kilometer vom Brandenburger Tor entfernt, befindet sich die Gedenkstätte "Deutscher Widerstand". Hier, in der Stauffenbergstraße, können Besucher in verschiedenen Ausstellungen, bei Veranstaltungen sowie Rundgängen erfahren, wie sich einzelne Menschen und Gruppen in den Jahren 1933 bis 1945 gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt haben.

3200 Führungen und Seminare in einem Jahr

Johannes Tuchel, der Gedenkstättenleiter, empfängt in einem großen Konferenzraum - und berichtet von rund 3200 Führungen und Seminaren, die er für sein Haus im vergangenen Jahr gezählt hat. Insgesamt seien über 100.000 Besucher gekommen, darunter auch AfD-Anhänger und Parteimitglieder. Denn seitdem die Rechtspopulisten im Bundestag sitzen, also bereits seit knapp zwei Jahren, können ihre Abgeordneten über das Bundespresseamt Anhänger aus ihrem Wahlkreis in die Hauptstadt einladen. Und die nutzen die Zeit, so Johannes Tuchel, auch für einen Besuch in der "Gedenkstätte Deutscher Widerstand". Bislang habe in seiner Gedenkstätte aber keine Führung abgebrochen werden müssen.

"Wir diskutieren, solange wir diskutieren können. In dem Moment, wo Straftatbestände erfüllt sind, also wo es zu offen rechtsextremistischen Äußerungen oder Volksverhetzung kommen würde, müssten wir eine derartige Veranstaltung abbrechen. Dies ist bisher aber noch nicht der Fall gewesen. Und diskutieren scheint mir auch das beste Konzept zu sein, dass man noch miteinander spricht, dass man diese Gruppen ganz bewusst nicht ausgrenzt, ebenso wenig wie andere Gruppen. Sondern dass man versucht, die Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur, die eben kein Vogelschiss der deutschen Geschichte gewesen ist, dann nahezubringen.

Widerstandsgeschichte wurde schon immer politisiert

Die Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus sei immer politisch betrachtet worden, erklärt Tuchel. Immer wieder sei auch versucht worden, Personen wie Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu instrumentalisieren. Mal wurde Stauffenberg aus den Reihen der AfD heraus als Verräter verunglimpft, dann wieder versuchten rechte Meinungsmacher, den Widerstand gegen Hitler zur eigenen Tradition zu machen. Da merkt man dem sonst bedächtigen Johannes Tuchel an, dass er genervt ist. Davon, dass Rechte von heute den NS-Widerstand von damals für ihre Zwecke benutzen.

"Da müssen wir deutlich machen, dass Widerstand gegen eine totalitäre Diktatur etwas grundsätzlich anderes ist als Opposition in einem demokratischen Rechtsstaat. Der Widerstandsbegriff, so wie ihn die AfD benutzt, ist natürlich nicht anwendbar auf das demokratische System der Bundesrepublik Deutschland. Dieses hier ist wirklich das Aneignen von Personen, mit denen man gern Legitimität erzielen möchte, die sich aber als geistige Väter und Mütter der AfD nun wirklich nicht eignen."

Auch in Buchenwald hatte man schon mit der AfD zu tun

Aus der Geschichte der Diktatur lernen, welch vielfältige Möglichkeiten unsere heutige Demokratie bietet. Und was sie aushalten muss und kann, auch wenn sie vom politischen Rand her bekämpft wird. Das ist auch Thema bei der täglichen Arbeit der Pädagogen in der Gedenkstätte Buchenwald im Herzen Thüringens. Nach Dachau 1933 und Sachsenhausen 1936 war Buchenwald, vor den Toren Weimars gelegen, das dritte große Konzentrationslager der Nazis.

22 Gymnasialschüler aus Nidda im benachbarten Hessen sitzen im Stuhlkreis und lauschen gespannt. Julia Treumann erklärt gerade die Details zum Lager.

"Buchenwald war Schutzhaftlager und Arbeitslager. Das bedeutet, dass alle Häftlinge arbeiten mussten. Wenn wir etwas lesen oder hören über diese sogenannten Berufsverbrecher oder Asozialen: Bitte schaut euch die Menschen an, von denen da die Rede ist. Das hat ganz oft mit diesen Menschen nichts zu tun gehabt, das waren in vielen Fällen willkürliche Entscheidungen."

Höcke versucht, die Erinnerungsarbeit zu stören

Während Pädagogin Treumann den Schülern das perfide Vernichtungssystem der Nationalsozialisten bis 1945 erklärt, treffe ich drei Häuser weiter, im Direktionsgebäude des ehemaligen Lagers, Rikola-Gunnar Lüttgenau. Der stellvertretende Gedenkstättenleiter bekommt es seit Jahren immer mal wieder mit der AfD zu tun. Denn bereits seit 2014 sitzt die Partei mit Björn Höcke an der Spitze im Thüringer Landtag - und versucht seitdem, auch die Erinnerungsarbeit seiner Gedenkstätte zu torpedieren.

"Die haben 2015 versucht, zum Beispiel den Holocaust-Gedenktag umzuwidmen.Weil sie einen Kranz niederlegen wollten am Holocaust-Gedenktag, am 27. Januar, auch in Erinnerung an die Toten des sowjetischen Speziallagers. Das ist Humbug, das haben wir nicht zugelassen. Die haben dann einen unbedenklichen 'In stiller Trauer'-Kranz niedergelegt. Daraufhin war für uns klar: An einer Gedenkveranstaltung zu Ehren der Toten der Konzentrationslager, in Anwesenheit von Auschwitz- und Buchenwaldüberlebenden, hat dieser Mensch, mit diesen Aussagen, nichts zu tun."

Auch Buchenwald verzeichnet einen leichten Anstieg der Besucherzahlen: Ca. 500.000 waren es im vergangenen Jahr, noch einmal etwa 65.000 besuchten die Gedenkstätte Mittelbau-Dora, die ebenfalls zur Stiftung gehört. Die klare Regelung rund um die Gedenktage will Lüttgenau nicht als generelles Besuchsverbot für die Führungsriege der AfD und ihre Anhänger verstanden wissen - im Gegenteil.

Die Konsequenzen völkischen Handelns

"Wir haben ein Bildungsanspruch, Herr Höcke und auch andere können selbstverständlich unsere Gedenkstätten und unsere Ausstellungen besuchen, um sich mit den Konsequenzen völkischen Handelns auseinanderzusetzen. Das ist natürlich möglich. Das ist kein allgemeines Hausverbot, sondern das bezieht sich auf ehrende Gedenkveranstaltungen. Wir würden sehr genau beobachten, wenn eine derartige Anfrage kommt, inwiefern wir nicht hier medial vernutzt werden sollen. Wenn das der Fall ist, würde man eine entsprechende Anfrage auch, unter den gegebenen Umständen, negativ bescheiden müssen."

Draußen hat es zu regnen begonnen. Julia Treumann und die Schüler aus Hessen sind auf ihrem Rundgang durch das ehemalige Lager. Über 56.000 Menschen starben zur Zeit des Nationalsozialismus im KZ Buchenwald - an Folter, medizinischen Experimenten und Erschöpfung. In einer eigens errichteten Tötungsanlage wurden über 8000 sowjetische Kriegsgefangene erschossen.

Als die Amerikaner im April 1945 Buchenwald und seine Außenlager erreichten, schrieb Dwight D. Eisenhower, der Oberbefehlshaber der Alliierten: "Nichts hat mich je so erschüttert wie dieser Anblick". Für Lilli und Mara aus dem Gymnasium Nidda verständlich. Die AfD-Parolen von Gauland, Höcke und Co. hingegen nicht.

"Ich finde, dass KZ-Lager und gerade auch Buchenwald ein extrem hohes, kulturelles Gut sind und man das eben nicht herunterspielen darf. Das ist respektlos allen gegenüber, die hier gestorben sind. Mich macht das wütend. Wir hatten heute Morgen die Möglichkeit, hier alleine umherzugehen und zu spüren, wie sich das anfühlt. Und dann sind doch solche Aussagen furchtbar. Das ist respektlos, den Menschen, die ihr Leben lassen mussten gegenüber, aber auch denen gegenüber, die Anteilnehmen wollen und die vielleicht gerade dabei sind zu verstehen, was passiert ist."

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