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Kompressor | Beitrag vom 25.04.2017

Kurzfilme "Spots"Aufmerksamkeit für das NSU-Tribunal in Köln

Alex Gerbaulet und Mareike Bernien im Gespräch mit Timo Grampes

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Ein Bild des Straßenschilder "Keupstr". in Köln. (imago/Manngold)
In einem der "Spots" erinnern sich Angehörige der Opfer an den NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße. (imago/Manngold)

In einer Berliner Galerie werden die "Spots" präsentiert: Die Kurzfilme machen auf das Projekt NSU-Tribunal aufmerksam, das im Mai in Köln stattfinden wird. Im "Kompressor" erklären zwei der Macherinnen, was hinter der Aktion und den Filmen steckt.

Am Mittwochabend werden in der Berliner Galerie Savvy Contemporary 20 Videoclips vorgestellt: Entstanden sind die "Spots", um auf das NSU-Tribunal in Köln aufmerksam zu machen, das vom 17. bis 21. Mai stattfinden wird. Schlaglichter, die auf blinden Flecken bei der Aufarbeitung der rechtsterroristischen Mordserie verweisen, gestaltet von verschiedenen Künstlern: Angehörige der Opfer erinnern sich etwa an den Anschlag in der Keupstraße. Eine Straßenumfrage zum Thema, was Nazis niemals machen würden, kommt zu dem Schluss: Fahrrad fahren.

Zu sehen sind die "Spots" online, gezeigt werden sie auch beim Filmfestival GoEast, das ebenfalls morgen beginnt, und den Kurzfilmtagen Oberhausen Anfang Mai. Wir sprechen mit zwei von fünf Redakteurinnen des Projekts über die Arbeit daran - und auch darüber, welche Bilder die NSU-Morde in der Populärkultur produzieren.

(hum)

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