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Rang I | Beitrag vom 06.09.2014

KurdistanTheater gegen Angst, Hunger und Mord?

Der Kulturjournalist Andre Mumot über das "Hawler International Theatre Festival" in Erbil

Moderation: Susanne Burkhardt

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Zahlreiche Menschen stehen um zwei große Töpfe, aus denen Essen ausgegeben wird. (AFP / Safin Hamed)
Jesidische Flüchtlinge aus dem Nordirak werden in der kurdischen Stadt Dohuk versorgt. (AFP / Safin Hamed)

Was kann Kultur bewirken, wenn Krieg und Vertreibung den Alltag bestimmen? Der Journalist Andre Mumot sprach mit Machern des Theaterfestivals in Erbil im Nordirak. Jener Stadt, die derzeit von den Terroristen der IS-Miliz bedroht wird.

Mitte September sollte im irakischen Erbil in der unabhängigen Region Kurdistan ein Festival stattfinden: das 4. "Hawler International Theatre Festival", das jetzt kurzfristig abgesagt wurde. Einige der kurdischen Akteure kamen in dieser Woche dennoch nach Deutschland, um über die aktuelle Situation in ihrer Heimat zu berichten.

Die Initiative Kulturaustausch.net hat die diese Gespräche veranstaltet, Andre Mumot war dabei. Wer braucht im Irak derzeit Theater - und wer spielt es, wollte der Kulturjournalist unter anderem wissen. 

Mehr zum Thema:

Flüchtlinge im Irak - "Humanitäre Hilfe hat absolute Priorität" (Deutschlandradio Kultur, Interview, 14.08.2014)
Irak - Kriegslage begünstigt kurdische Unabhängigkeit (Deutschlandradio Kultur, Interview, 25.06.2014)
Waffen für die Kurden - Das Tabu ist gebrochen (Deutschlandradio Kultur, Kommentar, 01.09.2014)

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