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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 27.10.2015

Kurator René BlockWie war's mit Joseph Beuys und dem Kojoten?

Moderation: Britta Bürger

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Der Kurator und Kunstsammler René Block (Deutschlandradio / Torben Waleczek)
Der Kurator und Kunstsammler René Block (Deutschlandradio / Torben Waleczek)

Seine Künstlerkarriere hängte René Block schnell an den Nagel. Galerist wollte der junge Rheinländer sein. Gemeinsam mit Weggefährten wie Gerhard Richter und Joseph Beuys positionierte er erfolgreich deutsche Gegenwartskunst auf dem internationalen Kunstparkett.

Mit gerade einmal 22 Jahren eröffnete René Block sein "Grafisches Cabinet" in Berlin, dem fortan der Ruf einer "Kampfgalerie" vorauseilte: Er wollte die bildende Kunst einem breiteren Publikum zugänglich machen, und er setzte der amerikanischen Pop Art eine deutsche Antwort entgegen. Gemeinsam mit Weggefährten wie Gerhard Richter und Joseph Beuys positionierte er erfolgreich deutsche Gegenwartskunst auf dem internationalen Kunstparkett.

Den Blick für die künstlerischen Nebenschauplätze hat sich der 73-jährige Ausstellungsmacher, Verleger und Kunstsammler Block auch bewahrt, als die von ihm vertretenen Künstler längst etabliert waren - ob als Kurator bei den Biennalen in Sydney und Istanbul oder als Leiter des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und der Kunsthalle Fridericianum in Kassel.

Konnte er als Ausstellungsmacher die Kunst demokratisieren? Warum waren Van Goghs Bilder ein Schock für ihn? Warum kann er den Begriff "Kurator" nicht leiden? Wieso verbrachte Joseph Beuys mehrere Tage allein mit einem Kojoten in René Blocks New Yorker Galerie? Und was reizt ihn an der Peripherie?

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