Seit 19:05 Uhr Oper
Samstag, 18.09.2021
 
Seit 19:05 Uhr Oper

Rang I | Beitrag vom 16.08.2014

KunstfestivalMusiktheater, Frühlingsopfer und grenzenlose Kunst

Von der Eröffnung der Ruhrtriennale

Moderation: Susanne Burkhardt

Die beiden Tänzer Gauthier Dedieu und Niklas Taffner tanzen am 13.08.2014 in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) in der Kraftzentrale des Landschaftsparks während der Generalprobe des Stückes "De Materie". (picture alliance / dpa / Caroline Seidel)
Die Tänzer Gauthier Dedieu und Niklas Taffner in Duisburg in der Kraftzentrale des Landschaftsparks bei der Generalprobe des Stückes "De Materie". (picture alliance / dpa / Caroline Seidel)

Gestern ging sie los, die 3. Ausgabe der Ruhrtriennale. Den Auftakt gab das monumentale Musiktheaterwerk "De Materie" des Niederländers Louis Andriessen - inszeniert von Intendant Heiner Goebbels höchstpersönlich.

Auch in diesem Jahr hat es sich Intendant Heiner Goebbels nicht nehmen lassen, beim Eröffnungsabend des Internationalen Festivals der Künste selbst Regie zu führen: 

"Ich finde diese Oper, dieses Musiktheaterstück eine Ausnahmeerscheinung – sie konfrontiert uns ..., weil der Andriesen begreift Musik als Architektur für das Erleben dessen, was hier umstellt ist."

Die Ruhrtriennale ist ein Festival, bei dem die alten Industriehallen in Bochum, Duisburg, Gladbeck oder Essen zur Bühne werden und bei dem dank Heiner Goebbels die angestammten Begriffe von Kunst, Musik, Oper oder Theater ganz neu gedacht werden.

"Das ist ja auch ein Festival das, neu produzieren kann – das tu ich mit Vergnügen – Künstler, die Grenzen ignorieren ... Castelllucci ... explosive Art, das Frühlingsopfer auf den Begriff zu bringen ... einzigartig. Wenn wir was zeigen, was die Grenzen ignoriert, das verspricht starke künstlerische Erfahrung, wenn uns die Begriffe ausgehen ... Wissen, wie es weitergeht ... in diesem Programm ist das ein bisschen schwieriger."

Außerdem im Programm der Sendung Rang 1 um 14.05 Uhr:

- Stefan Keim fasst den Eröffnungstag der Ruhrtriennale zusammen
- Karl M. Sibelius, Intendant des Theaters an der Rott, beschreibt seine "geniale Stelle" im Liebesdrama "Brücken am Fluss"
- Der Regisseur Romeo Castellucci spricht über seine Version von "Le sacre du printemps"

 

 

Mehr zum Thema:

Ruhrtriennale - "Zeigen, was woanders nicht entstehen kann" (Deutschlandradio Kultur, Interview, 15.08.2014)

Der Theaterpodcast

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur