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Lange Nacht / Archiv | Beitrag vom 14.12.2013

Kunst ist Leben, Leben ist Kunst

Sergej Prokofjew, Wladimir Majakowskij und Elsa Triolet in einer Langen Nacht

Von Beate Bartlewski

Deutsche Oper Berlin "Die Liebe zu den drei Orangen" von Sergej Prokofjew. (picture alliance / dpa /Claudia Esch-Kenkel)
Deutsche Oper Berlin "Die Liebe zu den drei Orangen" von Sergej Prokofjew. (picture alliance / dpa /Claudia Esch-Kenkel)

Die Veröffentlichung der skurrilen und fantastischen Erzählungen des Komponisten Sergej Prokofjew im Jahre 2012 wurde als Sensation gefeiert. Geschrieben wurden sie zwischen 1917 und 1921, in einer Zeit fundamentaler Umwälzungen auf allen Gebieten.

Auch wenn Prokofjew anfangs zur russischen Futuristenszene zählte, war er doch eher unpolitisch. Ganz anders Wladimir Majakowskij, einer der größten russischen Dichter des 20. Jahrhunderts, der mittels einer neuen Sprache die Welt verändern wollte.

Bis zum Ende seines Lebens war er in unglücklicher Liebe der schönen, kapriziösen Lilja Brik verfallen, der er all seine Werke widmete. Die Schriftstellerin Elsa Triolet, die Schwester von Lilja Brik, hatte Majakowskij als Dichter entdeckt. Er war ihre erste große Liebe. In Paris begegnet sie dem Dichter Louis Aragon, einer der führenden Köpfe der Surrealisten. Aragon wird zu ihrem Majakowskij. 42 Jahre, bis zu Elsas Tod, bleiben sie unzertrennlich.


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