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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 29.12.2015

KulturSchock – Satire zum JahreswechselGentrifizierung verdrängt IS aus Irak!

Von Zantofff

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Die Pariser Barbierin Sarah Daniel Hamizi hat den Gesichtsschmuck bei Model Richard Vazquez künstlich verlängert (dpa / picture alliance / Winnie Bennedsen)
Sicheres Rezept: Mit Hipstern gegen den IS. Schicker Bart übrigens. (dpa / picture alliance / Winnie Bennedsen)

Im Kampf gegen die IS-Miliz im Irak setzen die westlichen Regierungen eine neue Waffe ein: Gentrifizierung! Durch massive Aufwertung von Wohnvierteln sollen die Kämpfer aus Mossul und Rakka verdrängt werden. Mehr im KulturSchock.

Zwischen den Jahren berichtet der KulturSchock unter anderem über friedliche Methoden zur Konfliktlösung im Irak. Deutschland, die USA und andere Länder setzen nach den Erfahrungen im eigenen Land künftig auch in der Außen- und Verteidigungspolitik auf die Gentrifizierung. Nur das könne nachhaltige Veränderungen zur Verdrängung bestimmter Bevölkerungsgruppen erzielen, heißt es vom involvierten Politik-Beratungs-Unternehmen "Go Gentrification".

Außerdem geht Doris Anselm in die erste Smartphone-Entzugsklinik (SEK) in Deutschland. Nachdem Ärzte das Krankheitsbild "Smombie" immer häufiger bei Jugendlichen diagnostizieren, die wie Zombies auf ihr Smartphone starren, musste die Bundesregierung handeln. Was Anselm in der SEK erlebt, schildert sie in ihrem Tagebuch.

Und wir besprechen das neue Stück von Ferdinand von Schirach. In seinem zweiten Drama klagt der Berliner Autor die Menschheit – gespielt von Daniela Katzenberger – vor dem Jüngsten Gericht an. Sie soll sich verantworten für die Zerstörung des Planeten durch die Verbrennung aller fossiler Energieträger. Am Ende muss das Publikum entscheiden, ob die Menschheit schuldig ist oder nicht.

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