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Kulturnachrichten

Montag, 26. Juli 2021

Sechs weitere Stätten erhalten Status als Welterbe

Das Unesco-Welterbekomitee hat sechs neue Welterbestätten ernannt. Dazu gehören die Kolonien der Barmherzigkeit in Belgien und den Niederlanden. 1818 von der niederländischen Gesellschaft für Barmherzigkeit ins Leben gerufen, waren die Kolonien ein aufklärerisches Experiment zur Armenhilfe und Urbarmachung von Brachland. Ausgewählt wurde auch die archäologische Ausgrabungsstätte Arslan Tepe in der Türkei und vier einzigartige Naturräume auf dem asiatischen Kontinent.

UNESCO verschiebt Entscheidung über Donaulimes

Die Entscheidung über die Aufnahme des Donaulimes in die Welterbeliste ist aufgeschoben worden. Das UNESCO-Komitee entschied am Montag bei seiner Sitzung im chinesischen Fuzhou, dass eine Arbeitsgruppe das weitere Vorgehen in den kommenden Tagen besprechen soll. Der Donaulimes war Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches und erstreckt sich in seinem bayerischen Abschnitt von Bad Gögging bis nach Passau. In den langen Diskussionen war von einem "beispiellosen Fall" die Rede, nachdem Ungarn kurzfristig aus dem gemeinsamen Antrag mit Deutschland, Österreich und der Slowakei ausgestiegen war. Der Internationale Rat für Denkmalpflege gab in der Debatte zu bedenken, dass ohne Ungarn rund 400 Kilometer und damit mehr als die Hälfte der Grenze aus dem Antrag herausgenommen worden seien. Unter den Mitgliedsländern herrschte Uneinigkeit, ob die übrigen Teile des Donaulimes dennoch ohne weitere Evaluierung in die Welterbeliste aufgenommen werden sollen.

Bund unterstützt Erhalt des schriftlichen Kulturerbes

Der Bund unterstützt in diesem Jahr mit rund zwei Millionen Euro Projekte zur Rettung historischer Akten, Handschriften und Bücher in Archiven oder Bibliotheken. Der Erhalt des schriftlichen Kulturerbes sei "ein nationaler Kraftakt, den unsere kulturellen Einrichtungen aufgrund des Umfangs der Schäden nicht allein stemmen können", erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters am Montag. Der Bund wolle mit den Geldern "wertvolle Originale für die Zukunft sichern", so die CDU-Politikerin. Unterstützt werde unter anderem ein Vorhaben zur Reinigung und Restaurierung des Archivs der Göttinger Orgelbaufirma Ott. Im Jahr der Orgel würden damit unersetzliche Pläne und Zeichnungen zu über 1.100 Orgelbauprojekten nachhaltig gesichert. Ein Projekt der Universitätsbibliothek der Goethe-Universität in Frankfurt am Main widme sich dem Erhalt zentraler Quellen zur Erforschung der Kolonialgeschichte: Von Säurefraß bedrohte Bestände der Deutschen Kolonialgesellschaft sollten entsäuert und in neuen Schutzverpackungen fachgerecht aufbewahrt werden.

Rechtsstreit um NS-Kunst ist beigelegt

Der Rechtsstreit um die in der Pfalz entdeckte NS-Kunst ist beigelegt. Die Bundesrepublik Deutschland einigte sich mit dem Beklagten außergerichtlich durch einen Vergleich, wie die Kunstverwaltung des Bundes am Montag mitteilte. Bei dem Streit ging es um nationalsoziaistische Kunst, die 2015 bei einem Unternehmer in Bad Dürkheim entdeckt wurde. Darunter waren die übergroßen "Schreitenden Pferde" des Bildhauers Josef Thorak - sie standen vor der Reichskanzlei Adolf Hitlers in Berlin. Gefunden wurden auch Werke der NS-Bildhauer Arno Breker und Fritz Klimsch. Die Bundesrepublik hatte die Herausgabe der Bronze-Pferde und weiterer Skulpturen verlangt und sich darauf berufen, dass diese durch den Einigungsvertrag der Wiedervereinigung ihr Eigentum geworden seien. Der beklagte Unternehmer wiederum erklärte, er habe die Werke rechtmäßig gekauft. Der nun getroffene Vergleich sieht laut Mitteilung vor, dass der Mann die "Schreitenden Pferde" an die Bundesrepublik herausgibt, die restlichen Skulpturen aber bei ihm verbleiben.

Grütters plant offenbar Deutsche Popakademie

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) plant einem Zeitungsbericht zufolge die Gründung einer Deutschen Popakademie. Auch solle es einen Deutschen Preis für Popmusik geben, sagte sie der Düsseldorfer "Rheinischen Post" am Montag. Die Auszeichnung werde eine Vielfalt an musikalischen Genres umfassen. Vorbild für die neue Akademie sei die Deutsche Filmakademie, hieß es. Die Arbeit der Einrichtung solle im September beginnen. Der Sitz der Akademie steht laut Zeitung noch nicht fest. Zu den 25 Gründungsmitgliedern zählten unter anderem die Musiker Herbert Grönemeyer, Roland Kaiser und Johannes Oerding.

Erfurter Theologe Edelbert Richter gestorben

Der evangelische Theologe und DDR-Oppositionelle Edelbert Richter ist tot. Er sei im Alter von 78 Jahren gestorben, bestätigte der Landesverband der Linken in Thüringen am Montag in Erfurt. Richter war seit 2007 Mitglied der Linken, zuvor war er von 1990 bis 2004 Mitglied der SPD, für die auch im Bundestag saß. Der promovierte Theologe gehörte 1989 zu den Mitbegründern der Partei "Demokratischer Aufbruch". In den 1980er Jahren war er Studentenpfarrer in Naumburg und Mitbegründer oppositioneller Gruppen. Ab 1987 arbeitete er als Pfarrer in Erfurt und als Dozent für Systematische Theologie und Philosophie an der dortigen Predigerschule. Richter hatte 1961 in Leipzig ein Philosophiestudium aufgenommen, das er noch im selben Jahr aus politischen Gründen abbrechen musst - er wurde exmatrikuliert. Danach arbeitete er als Kranführer. 1963 studierte er Theologie in Halle an der Saale. Von 1991 bis 1994 war Richter Abgeordneter des EU-Parlaments.

Baden-Württemberg erlaubt in Schulen Genderzeichen

Das Kultusministerium von Baden-Württemberg überlässt es den Schulen, Genderzeichen wie etwa das Sternchen in Aufsätzen und Prüfungen zuzulassen. Wie die "Stuttgarter Nachrichten" am Montag berichten, hält es Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) für gut, dass die Schulen für eine geschlechtergerechte Sprache sensibilisieren. Der Landesvorsitzende des Philologenverbandes (PHV), Ralf Scholl, warnte dagegen in der Zeitung davor, die deutsche Sprache zu "vergewaltigen".

Filmfest von Venedig erneut unter Corona-Bedingungen

Die Filmfestspiele von Venedig finden in diesem Jahr erneut unter Corona-Bedingungen statt. Bei dem Festival vom 1. bis zum 11. September seien Kontrollen nötig und Tickets müssten vorab online gebucht werden, erklärte heute der Präsident der Biennale di Venezia, Roberto Cicutto. Der Biennale-Direktor für das Kino, Alberto Barbera, erwartet bei der 78. Ausgabe qualitativ besonders hochwertige Filme. Die Kreativität aller sei offenbar durch die Pandemie stimuliert worden. Fast 60 Länder werden bei den Filmfestspielen von Venedig vertreten sein. Den Wettbewerb eröffnet der Streifen "Madres paralelas" des spanischen Regisseur Pedro Almodóvar.

Joko und Klaas erhalten Robert Geisendörfer - Preis

Die Moderatoren Joachim (Joko) Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf erhalten in diesem Jahr den evangelischen Robert Geisendörfer - Preis. Joko und Klaas würden mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Montag in Frankfurt am Main mit. Die Jury würdige damit die Sendungen, die das Duo mit der Show "Joko & Klaas gegen ProSieben" für Themen wie die Seenotrettung von Flüchtlingen, den Einsatz gegen Rechts und die Obdachlosenhilfe genutzt hätten. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von der siebenstündigen Dokumentation des Moderatoren-Duos zum Pflegenotstand. Joko und Klaas hätten zur Primetime eine jüngere Zielgruppe "auf überraschende und ernsthafte Weise" mit den Themen und Werten konfrontiert, für die der Robert Geisendörfer - Preis stehe: Sprachlosen eine Stimme geben und Fürsprache üben. Der Preis wird seit 1983 jährlich im Gedenken an den Publizisten Robert Geisendörfer (1910-1976) verliehen.

Kinos in Hochwassergebieten bekommen Hilfe

Kinobetreiber, deren Filmtheater durch die Überschwemmungen im Westen Deutschlands beschädigt wurden, sollen finanzielle Unterstützung bekommen. Die Filmförderungsanstalt (FFA) will 350.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung stellen, wie sie am Montag in Berlin mitteilte. Vergleichbare Programme habe es auch nach den Flutkatastrophen von 2002 und 2013 gegeben. Gezahlt wird das Geld, um Gebäude und Technik wiederherzustellen. Die Zuschüsse betragen bis zu zehn Prozent der Kosten, maximal 7.000 Euro pro Leinwand.

Sternberg ist neuer Präsident der Kunststiftung NRW

Neuer Präsident der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen ist Thomas Sternberg, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Der 69jährige folgt nach der Wahl durch das Stiftungskuratorium auf den SPD-Politiker und ehemaligen NRW-Innenminister Fritz Behrens, wie die Landesregierung am Montag in Düsseldorf mitteilte. Sternberg war von 2005 bis 2017 CDU-Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen und von 1988 bis 2016 Direktor der katholisch-sozialen Akademie "Franz Hitze Haus" in Münster. Als ZdK-Präsident steht Sternberg dem höchsten repräsentativen Gremium der deutschen katholischen Laien vor und ist maßgeblich an der Gestaltung des Reformprozesses Synodaler Weg beteiligt. Er will aber im Herbst nicht erneut für das Amt kandidieren. Die nordrhein-westfälische Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen bezeichnete den neuen Präsidenten der Kunststiftung als "einen großen Fürsprecher der Kunst- und Kulturlandschaft" des Bundeslandes.

Benedikt übt Kritik an deutschen Kirchenvertretern

Der frühere Papst Benedikt XVI. hat Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland kritisiert. "Solange bei kirchenamtlichen Texten nur das Amt, aber nicht das Herz und der Geist sprechen, so lange wird der Auszug aus der Welt des Glaubens anhalten", schreibt der 94jährige auf Fragen der Zeitschrift "Herder Korrespondenz". Benedikt lebt seit seinem Rücktritt im Jahr 2013 weitgehend zurückgezogen in einem ehemaligen Kloster im Vatikan. Weiter betont er, auch in kirchlichen Krankenhäusern, Schulen und bei der Caritas wirkten "viele Personen an entscheidenden Stellen mit, die den inneren Auftrag der Kirche nicht mittragen und damit das Zeugnis dieser Einrichtung vielfach verdunkeln". Aus Sicht Joseph Ratzingers muss in der Kirche zwischen "Gläubigen und Ungläubigen" unterschieden werden. Der emeritierte Papst betonte, er erwarte von den Sprechern der Kirche " ein wirkliches persönliches Glaubenszeugnis", ohne dabei Namen zu nennen.

Dönhoff-Preis für Politiker Baum und "Wjasna"

Der Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung geht in diesem Jahr an den ehemaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum und an die belarussische Menschenrechtsorganisation "Wjasna". Die ZEIT-Verlagsgruppe gab am Montag bekannt, der 88jährige FDP-Politiker Baum werde mit dem Hauptpreis geehrt, weil er sein politisches Leben dem Kampf für die Freiheit gewidmet habe. Die Organisation "Wjasna" erhalte den Förderpreis, da sie sich "in herausragender Weise" für die Förderung von Demokratie und Bürgerrechten in Belarus einsetze.
Die Auszeichnungen sind mit je 20.000 Euro dotiert. Verliehen werden sie am 28. November in Hamburg. Die Namensgeberin des Preises, Marion Gräfin Dönhoff, war Chefredakteurin und Herausgeberin der ZEIT.

Lina Beckmann triumphiert als Richard III. in Salzburg

Die Schauspielerin Lina Beckmann ist am Sonntagabend bei den Salzburger Festspielen als "Richard the Kid & the King" für einen furiosen darstellerischen Kraftakt gefeiert worden. Sie spielte den blutrünstigen englischen König Richard III. als "natural born killer" aus dem Londoner Prekariat in der Art eines Splatter-Movies, untermalt von Musik wie aus einem Thriller von Stephen King. Regisseurin Karin Henkel hatte die Königsdramen "Heinrich VI." und "Richard III." von William Shakespeare zum Ausgangspunkt ihrer rund vierstündigen Neuinszenierung gewählt. Sie verband sie mit Texten aus dem zwölfstündigen Theatermarathon "Schlachten!" von Luc Perceval und Tom Lanoye, der 1999 bei den Festspielen zu einem Sensationserfolg wurde.

Ersatz für Wotan-Sänger in Bayreuth gefunden

Die Bayreuther Festspiele haben kurzfristig einen neuen Wotan gefunden: Der Bassbariton Tomasz Konieczny wird die Partie des Göttervaters in der "Walküre" in diesem Jahr übernehmen. Der polnische Opernsänger springt für Günther Groissböck ein, der am Samstag - nur fünf Tage vor der Premiere am 29. Juli - abgesagt hatte. Das teilten die Festspiele auf ihrer Homepage mit. Konieczny hatte 2018 als Friedrich von Telramund im "Lohengrin" sein Bayreuth-Debüt gegeben. Festivalleiterin Katharina Wagner begründete Groissböcks Absage am Samstag so: "Er möchte hier in Bayreuth beste Qualität abliefern - und durch die lange Corona-Pause kann er das nicht garantieren." Wer die Rolle des Wotan in der Neuinszenierung "Ring des Nibelungen" im kommenden Jahr singen werde, sei noch unklar. Auch dafür hatte Groissböck abgesagt.

Jesuitenpater Bernd Hagenkord gestorben

Der Jesuitenpater Bernd Hagenkord ist tot. Er starb nach schwerer Krankheit im Alter von 52 Jahren in München, wie der Jesuiten-Orden am Montag mitteilte. Hagenkord war zuletzt geistlicher Begleiter der Reformdebatte der katholischen Kirche in Deutschland, des Synodalen Wegs. Zehn Jahre lang leitete er die deutschsprachige Abteilung von "Radio Vatikan", das seit Herbst 2017 als "Vatican News" firmiert. 2019 kehrte der Pater nach Deutschland zurück und übernahm in München die Leitung eines großen Hauses der Jesuiten, des Münchner Berchmanskollegs. Die Kommunität gehört zur Hochschule für Philosophie und ihr gehören derzeit 40 Ordensmitglieder an.

Bayreuth: Jubel nach "Holländer"-Premiere

Es war der Abend der Frauen in Bayreuth: Die Dirigentin Oksana Lyniv ist nach ihrem Debüt bei der Premiere der neuen Produktion bei den Richard-Wagner-Festspielen am Sonntagabend begeistert gefeiert worden. Übertroffen wurde der Jubel für die 43-Jährige, die als erste Frau eine Oper bei den Festspielen dirigierte, nur von den Ovationen für eine andere Bayreuth-Debütantin: Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian war in der Rolle der Senta in "Der fliegende Holländer" der erklärte Star des Abends. Die Zuschauer hielt es nicht mehr auf den Sitzen, als sie sich nach der gut zweistündigen Oper vor dem Publikum verbeugte.

Publikumsliebling Herbert Köfer ist tot

Er stand noch mit fast 100 Jahren auf der Bühne: Herbert Köfer, einer der bekanntesten Schauspieler der DDR, der auch nach dem Mauerfall erfolgreich war. Am Samstag ist er im Alter von 100 Jahren gestorben, wie am Montag seine Künstleragentur bestätigte. Köfer, gebürtige Berliner, arbeitete rund 80 Jahre als Schauspieler. Er war nicht nur Theater- und Filmdarsteller, sondern auch Moderator und Synchronsprecher. Vor allem in seiner Paraderolle als Opa Paul Schmidt in der DDR-Fernseh-Serie "Rentner haben niemals Zeit" spielte er sich in die Herzen der Zuschauer. Köfer war von Anfang an ein prägendes Gesicht des DDR-Fernsehens: 1952 verlas er dort die ersten Nachrichten - in der "Aktuellen Kamera". Auch bei der letzten Sendung an Silvester 1991 war er dabei. Er spielte in DEFA-Filmen wie "Nackt unter Wölfen" (1963) und nach der Wende in beliebten TV-Serien wie "In aller Freundschaft" oder "SOKO Leipzig".

Salzburger Festspiele eröffnet

Vor großem Publikum mit FFP2-Masken sind die Salzburger Festspiele offiziell eröffnet worden. Als Festredner warb der Philosoph und frühere deutsche Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin für eine beherzte Verteidigung der Demokratie: Den "Dystopien von Klimawandel, drohendem Atomkrieg und Digitalisierung mit immer mehr Maschinenmacht" müsse etwas Positives entgegengesetzt werden und das sei "eine humanistische Utopie namens Demokratie"². Eigentlich sollte das bedeutendste Klassik-Festival der Welt ohne Corona-Auflagen stattfinden. Aber einen Tag nach der ersten Premiere, die schon am 17. Juli stattfand, war ein geimpfter Gast positiv auf das Coronavirus getestet worden. Deshalb wurde die FFP2-Maskenpflicht eingeführt. Das Festival dauert bis zum 31. August.

Helge Schneider droht Rechtsstreit

Der Abbruch eines Konzerts in Augsburg könnte für den Unterhaltungskünstler Helge Schneider in einem Rechtsstreit enden. Schneider hatte am Freitagabend bei dem Festival "Strandkorb Open Air" seine Show abgebrochen, weil ihn herumlaufende Leute störten. In einem Video auf Twitter erklärte der Komiker und Musiker, er habe erst nicht gewusst, dass diese Personen zur Gastronomie gehörten und das Publikum bedienten. Der Konzert-Veranstalter hat nach eigenen Angaben inzwischen einen Anwalt eingeschaltet. Nun soll geprüft werden, ob Schneider Schadenersatz leisten müsse. Dem Veranstalter zufolge kann das Augsburger Publikum seine Eintrittskarten zurückgeben und bekommt das Geld zurück.

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