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Mittwoch, 13.11.2019
 
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Kulturnachrichten

Freitag, 28. September 2018

Wolfgang Tillmans erhält Goslarer Kaiserring 2018

Der Preis ist eine der weltweit wichtigsten Auszeichnungen für moderne Kunst

Der Fotokünstler Wolfgang Tillmans erhält am Samstag den Kaiserring 2018 der Stadt Goslar. Der in London und Berlin lebende 50-Jährige gehöre zu den bedeutendsten Fotografen unserer Zeit, heißt es in der Begründung der Jury. Er werde für sein dichtes, vielschichtiges Lebenswerk geehrt. Bekannt wurde Tillmans in den frühen 90er-Jahren mit Fotografien aus der Jugend- und Popkultur. Seine Arbeiten wurden in vielen internationalen Ausstellungen gezeigt. Der undotierte Kaiserring gilt als eine der weltweit wichtigsten Auszeichnungen für moderne Kunst. Er wird seit 1975 jährlich verliehen. Der Goldring erinnert an den im Jahr 1050 in Goslar geborenen Kaiser Heinrich IV.

Schaudepot der Rostocker Kunsthalle wird eröffnet

Kunstschätze der Stadt Rostock werden der Öffentlichkeit gezeigt

Das rund fünf Millionen Euro teure Schaudepot bei der Rostocker Kunsthalle wird am Samstagabend eröffnet. Es gilt als eines der schönsten Neubauprojekte Rostocks. Bislang lagerten die Kunstschätze der Stadt in Räumen fern der Öffentlichkeit und oft unter Bedingungen, die modernen Ansprüchen nicht genügen. Bei dem Bestand handelt es sich um rund 200 Skulpturen, 520 Gemälde und 6000 Grafiken. Für die Eröffnung werden zunächst einige Plastiken ausgestellt. Mit dem Bau und seinen rund 1100 Quadratmetern Ausstellungs- und Schaudepotfläche wird laut Kunsthallenchef Jörg-Uwe Neumann der Standort der Kunsthalle jenseits des Stadtzentrums aufgewertet.

Facebook: Hackerangriff auf rund 50 Mio. Konten

Auch Nutzer in Deutschland sollen betroffen sein

Facebook hat am Freitag einen Hackerangriff gemeldet. Betroffen seien fast 50 Millionen Konten des sozialen Netzwerks, erklärte das Unternehmen. Hacker hätten eine Sicherheitslücke in der Funktion "Anzeigen aus der Sicht von" benutzt. Mit dieser Funktion können Nutzer herausfinden, wie andere Personen ihr Profil sehen. Die Funktion ist derzeit abgeschaltet. Facebook hat nach eigenen Angaben Schritte eingeleitet, um das Sicherheitsproblem zu lösen. Auch die Behörden seien alarmiert worden.

Helmut Kohl als Theaterstoff in Mannheim

"Der Elefantengeist" ist eine Charakterstudie über Kohls Verdienste und Verstöße

Gut ein Jahr nach dem Tod von Helmut Kohl bringt das Nationaltheater Mannheim an diesem Samstag ein Auftragswerk über den langjährigen Bundeskanzler auf die Bühne. In dem Stück "Der Elefantengeist" legen Wissenschaftler in ferner Zukunft den früheren Kanzlerbungalow in Bonn frei. Es beginnt eine Expedition in die 16 Jahre dauernde Amtszeit von Kohl und eine Charakterstudie über Verdienste und Verstöße des langjährigen CDU-Vorsitzenden. In dem zweistündigen Stück gehen Autor Lukas Bärfuss und Regisseurin Sandra Strunz mit kritischem Blick der Frage nach, welche Bedeutung Kohl für künftige Generationen haben wird. Kohl war von 1982 bis 1998 Kanzler, er starb am 16. Juni 2017 in Ludwigshafen - der Nachbarstadt von Mannheim auf der pfälzischen Rhein-Seite.

DAU: Veranstalter zu Verschiebung bereit

Bedingung: Festlegung eines für alle Beteiligten machbaren Zeitfensters

Die Veranstalter des umstrittenen Mauerbaukunstprojekts DAU sind zu einer Verschiebung bereit. Dafür müsste allerdings erst ein für alle Beteiligten machbares Zeitfenster festgelegt werden, schrieben die Berliner Festspiele am Freitag auf ihrer Homepage. Das Projekt des russischen Filmemachers Ilja Khrzhanovsky hätte eigentlich bereits am 14. Oktober starten sollen. Die Berliner Behörden hatten jedoch in der vergangenen Woche die Genehmigung verweigert, weil ihren Angaben zufolge die Zeit für die Prüfung der Sicherheitsfragen zu kurz war. Zunächst sah es so aus, als würde das Projekt in Berlin nun ganz gekippt, weil es nicht mehr wie geplant als Auftakt zu zwei Folgeveranstaltungen in Paris (November) und London (Anfang 2019) möglich war. Nun stellten die Verantwortlichen klar: "Für eine Wiederaufnahme des Projekts DAU Freiheit in Berlin stehen die Berliner Festspiele zur Verfügung."

Einheitsdenkmal: Petition für neuen Standort

Die "Einheitswippe" soll vor den Reichstag

Mit einer bundesweiten Petition will der Verein Berliner Historische Mitte doch noch einen neuen Standort für das Denkmal durchsetzen. "Das Einheitsdenkmal gehört zum Reichstagsgebäude, nicht zur Museumsinsel", so die Initiatoren. Sie warnen vor einer Zerstörung des historischen Sockels. Zudem fürchten sie, dass der Bauplatz so unmittelbar am Wasser zu unsicher ist. "Das Denkmal gehört dorthin, wo die Einheit vollendet wurde: In die Nähe des Reichstagsgebäudes", heißt es im Petitionstext an den Bundestag. Der Verein demonstriert schon seit Wochen täglich für sein Anliegen. Erst am Donnerstag hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags 17 Millionen Euro für den Bau des Projekts freigegeben. Das Denkmal, eine riesige begehbare Waage, soll an die friedliche Wiedergewinnung der Deutschen Einheit erinnern.

Volker Kutscher schreibt neue Kurzgeschichte

"Babylon Berlin"-Kommissar Gereon Rath als Hauptfigur

Der Kölner Krimiautor Volker Kutscher arbeitet an einer neuen Kurzgeschichte um seinen Kommissar Gereon Rath. "Es wird eine richtige Gereon-Rath-Geschichte, sie heißt Westend und spielt 1937", sagte Kutscher den VRM-Zeitungen. Die neue Geschichte wird nicht in Berlin spielen, sondern in Wiesbaden. Auf dem Krimifestival "KrimiMärz" in der hessischen Landeshauptstadt will Kutscher sie im kommenden Jahr vorstellen. Kutscher wurde mit seinen Krimis um Kommissar Gereon Rath im Berlin der Zwanziger- und Dreißigerjahre bekannt. Sie sind die Vorlage für die Fernsehserie "Babylon Berlin", die an diesem Sonntag in der ARD beginnt. Zuvor lief sie bereits im Abo-Sender Sky.

Breitbach-Preis für Bestseller-Autor Geiger

Mit 50.000 Euro einer der höchstdotierten Literaturpreise

Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger hat eine der höchstdotierten deutschen Auszeichnungen für Literatur erhalten. Im Theater Koblenz wurde der Bestseller-Autor mit dem Joseph-Breitbach-Preis geehrt. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro verbunden. Der Laudator Franz Haas sagte laut Redemanuskript, die Jury habe ihre Wahl begründet mit "Arno Geigers Meisterschaft der Anverwandlung". Der freie 50-jährige Schriftsteller mache sich seine Figuren zu eigen: "Von Buch zu Buch gelingt ihm dieses Sich-Einleben in eine fremde Menschenhaut immer wieder. Besonders verblüffend ist dies bei den weiblichen Figuren seines Werkes." Bisherige Träger des Joseph-Breitbach-Preises sind unter anderem Dea Loher, Brigitte Kronauer, Ingo Schulze, Dieter Wellershoff, Herta Müller, Raoul Schrott und Ursula Krechel.

Peter Limbourg bleibt Intendant der Deutschen Welle

Seine Reformen verhalfen dem Auslandssender zu mehr Bedeutung

Peter Limbourg bleibt für weitere sechs Jahre Intendant der Deutschen Welle. Der Rundfunkrat bestätigte den 58-Jährigen in seiner Sitzung ohne Gegenstimme im Amt, wie die Deutsche Welle (DW) in Bonn mitteilte. Limbourg steht seit Oktober 2013 an der Spitze des deutschen Auslandssenders. Der Rundfunkratsvorsitzende Karl Jüsten sagte, Limbourg habe als Intendant "entscheidende Veränderungen und dringend nötige Innovationen durchgesetzt, die für die Sicherung der Zukunft der DW im internationalen Wettbewerb unerlässlich waren". Der Sender stehe nun so gut da wie nie und habe "global an journalistischer Bedeutung enorm zugelegt".

Peter-Mackler-Preis für den Journalisten Jovo Martinovic

Der montenegrinische Investigativ-Reporter sitzt in Haft

Der inhaftierte Investigativ-Journalist Jovo Martinovic aus Montenegro ist mit dem diesjährigen Peter-Mackler-Preis ausgezeichnet worden. Den Preisgebern zufolge trugen Martinovics Recherchen nach dem Kosovo-Krieg maßgeblich zur Enthüllung von Kriegsverbrechen und Drogenhandel in den Balkanstaaten bei. Martinovic konnte wegen seiner Inhaftierung nicht zur der Preisverleihung in New York anreisen. 2015 war Martinovic wegen Handels mit Marihuana festgenommen und angeklagt worden. Er selbst selbst weist die Vorwürfe strikt zurück. Die seit 2008 jährlich verliehene Auszeichnung wurde zu Ehren des langjährigen AFP-Journalisten Peter Mackler ins Leben gerufen und für besondere journalistische Leistungen verliehen.

Mainzelmännchen-Entwickler Horst Buckwitz gestorben

Er wurde 92 Jahre alt

Der Mann, der die Mainzelmännchen ins Fernsehen gebracht hat, ist tot. Horst Buckwitz, erster Chef des ZDF Werbefernsehens, ist bereits am vergangenen Samstag im Alter von 92 Jahren verstorben, wie sein ehemaliger Arbeitgeber erst jetzt mitteilte. In einer schriftlichen Stellungnahme würdigte das ZDF Werbefernsehen ihn als "elder statesman der Branche" und als fairen Partner. Horst Buckwitz, gebürtiger Berliner, war von 1963 bis 1989 Chef des ZDF Werbefernsehens. Unter seiner Leitung erschienen 1963 die Mainzelmännchen zum ersten Mal auf dem TV-Bildschirm. Buckwitz entwickelte die Markenzeichen des ZDF bis zu seinem Ruhestand gemeinsam mit ihrem Erfinder, Wolf Gerlach, weiter.

Neuer Chefredakteur bei "Focus Online"

Florian Festl löst Daniel Steil ab

"Focus Online" bekommt einen neuen Chefredakteur. Florian Festl (40) wird Nachfolger von Daniel Steil (49), wie der Verlag Hubert Burda Media in München mitteilte. Festl war bis 2015 Steils Stellvertreter, bevor er zum sozialen Netzwerk wize.life wechselte. Steil, seit 2011 Chefredakteur des Nachrichtenportals, wird zum 1. November Chief Content Officer von BurdaForward.

Neue Altstadt in Frankfurt am Main feierlich eröffnet

Historischen Häuser wurden originalgetreu rekonstruiert

Nach mehreren Jahren Bauzeit in Frankfurt am Main die teilweise originalgetreu rekonstruierte sogenannte neue Altstadt offiziell eröffnet worden. Sie umfasst zwei Straßenzüge mit Häusern, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und nun teilweise gemäß historischer Vorbilder nachgebaut oder rekonstruiert wurden. Darunter befinden sich unter anderem ein Renaissance-Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert namens "Goldene Waage". Insgesamt ist das auch als Dom-Römer-Projekt bekannte Bauvorhaben ein neu konzipierter Stadtteil, zu dem außer 15 nach historischen Vorbildern rekonstruierten repräsentativen Gebäuden 20 weitere Neubauten gehören.

Marcel Beyer bekommt Lessing-Preis 2019

Auszeichnung ist mit 13.000 Euro dotiert

Der Schriftsteller, Lyriker und Herausgeber Marcel Beyer (52) erhält den Lessing-Preis des Freistaates Sachsen 2019. Beyer erweise sich "in einer Prosa feinster Andeutungen als meisterhafter Beobachter menschlicher Lebensläufe", in denen deutsche Geschichte sichtbar werde, teilte das sächsische Kunstministerium in Dresden mit. Sein wohl erfolgreichster Roman "Kaltenburg" (2008) werde zu Recht dafür gerühmt. Der mit 13.000 Euro dotierte Preis wird am 19. Januar im sächsischen Kamenz während der Lessingtage übergeben. Mit dem Lessing-Preis zeichnet der Freistaat Sachsen Persönlichkeiten aus, deren Werk in der von Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) geprägten geistigen Tradition steht und die für die deutschsprachige Literatur oder das deutschsprachige Theater Herausragendes geleistet haben.

Riesen-Dinosaurier in Südafrika entdeckt

Brontosaurus-Verwandter war größtes Landlebewesen seiner Ära

Forscher haben in Südafrika eine neue, rund 200 Millionen Jahre alte Dinosaurierart entdeckt. Der riesige, etwa 12 Tonnen schwere Verwandte des Brontosaurus bewegte sich auf allen vieren fort, berichten die Wissenschaftler um Blair McPhee von der Universität Witwatersrand in Johannesburg im Journal "Current Biology". Der Pflanzenfresser sei das größte Landlebewesen seiner Ära gewesen. Der Dinosaurier wurde "Ledumahadi mafube" genannt, was in der südafrikanischen Sprache Sesotho so viel bedeutet wie "der große Donnergroll im Morgengrauen". Das Tier war in seiner Erscheinung demnach dem größeren und Millionen Jahre später lebenden Brontosaurus bereits sehr ähnlich. Der Fund sei unter anderem bedeutsam, weil er Einblicke in den Übergang von zwei- zu vierbeinigen Dinosauriern gibt, schreiben die Wissenschaftler.

US-Rapper Nelly wendet Vergewaltigungsprozess ab

Details der Absprache mit der Klägerin sind nicht bekannt

US-Rapper Nelly (43) hat einen Prozess wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn abgewendet. Einzelheiten über die Absprache zwischen dem Musiker und der Klägerin seien nicht bekannt geworden, berichtete die "Seattle Times". Eine Frau hatte dem Rapper vorgeworfen, er habe sie im Oktober vergangenen Jahres nahe Seattle im US-Staat Washington in einem Tourbus kurz nach einem Konzert vergewaltigt. Nelly war daraufhin festgenommen worden. Er beteuerte seine Unschuld und gab an, Opfer falscher Anschuldigungen geworden zu sein. Die Staatsanwaltschaft sah von einer Strafverfolgung ab, angeblich weil die Frau in dem Verfahren nicht kooperieren wollte, wie die Zeitung schrieb. Sie ging im Dezember aber mit einer Zivilklage gegen den Rapper vor. Nelly wiederum klagte wegen Verleumdung.

Frankfurt ist "Opernhaus des Jahres"

Umfrage unter Kritikern kürt Frankfurt zum vierten Mal

Die Oper Frankfurt ist von Kritikern ein viertes Mal zum "Opernhaus des Jahres" gekürt worden. In einer Umfrage der Zeitschrift "Opernwelt" unter 50 Musikkritikern bekam das Musiktheater am Main die meiste Zustimmung. "Gewürdigt wird ein Haus, das unter Intendant Bernd Loebe und seinem Team seit vielen Jahren durch ein klug ausbalanciertes Programm, starke Regiehandschriften, eine exzellente Repertoirepflege und hohe Ensemblekultur Aufsehen erregt", teilte das Fachmagazin mit. Als beste Aufführung der Saison 2017/18 schnitten die Bayreuther "Meistersinger" ab, mit denen Barrie Kosky sein Regie-Debüt auf dem Grünen Hügel gab. Bariton Johannes Martin Kränzle wurde als "Sänger des Jahres" geehrt. Klaus Bruns bekam den Zuschlag als bester Kostümbildner.

Deutschland im Rennen für zwei International Emmys

Die Schauspielerin Anna Schudt und der Fernsehfilm "Toter Winkel" sind nominiert

Mit zwei Gewinnchancen geht Deutschland dieses Jahr in die Verleihung der International Emmys. Die Schauspielerin Anna Schudt und der Fernsehfilm "Toter Winkel" sind nominiert, teilten die Veranstalter am Donnerstag in New York mit. Schudt tritt in der Kategorie "Beste Schauspielerin" mit ihrer Rolle in der RTL-Tragikkomomödie "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" gegen Kolleginnen aus Südafrika, Brasilien und Großbritannien an. Der WDR-Film "Toter Winkel" konkurriert um den Preis in der Kategorie "Bester Fernsehfilm / Beste Mini-Serie" gegen Produktionen aus Brasilien, Japan und Großbritannien. Insgesamt wurden in elf Kategorien 44 Produktionen und Schauspieler aus 20 Ländern nominiert. Die Gewinner werden bei einer Gala am 19. November in New York bekanntgegeben.

Würdigung für Aretha Franklin in Los Angeles

Erinnerung an "Queen of Soul"

Knapp zwei Monate nach ihrem Tod soll bei den American Music Awards (AMA) die Soulsängerin Aretha Franklin geehrt werden. Wie die Verleiher der Musikpreise mitteilten, wollen daran bei der Gala am 9. Oktober Soul- und Gospel-Künstler wie Gladys Knight mitwirken. Franklin war am 16. August im Alter von 76 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Sie hatte im Laufe ihrer Karriere sechs "AMA"-Trophäen gewonnen, darunter als beste Soul/R&B-Sängerin und für das beste Album. Die Musikpreise werden seit 1973 verliehen. Die Nominierungen basieren auf Albumverkaufszahlen der Musiker, über die Gewinner können Fans im Internet abstimmen.

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