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Sonntag, 21.07.2019
 
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Kulturnachrichten

Freitag, 21. September 2018

DDR-Gesangsstars auf Gemeinschaftstour umjubelt

Knapp 30 Konzerte bis Ende November geplant

Fast drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall sind sechs DDR-Schlagerstars gemeinsam auf Tour. Das Motto: "Wiedersehen mit Freunden". Zum Tourneestart am Freitag in Neuenhagen bei Berlin wurden sie vom größtenteils betagten Publikum emsig beklatscht. Uwe Jensen, Frank Schöbel, Monika Herz, Angelika Mann, Eva-Maria Pieckert und Hans-Jürgen Beyer boten ein dreistündiges Programm. "Wir können eigentlich alle richtig stolz sein, mit welcher Musik wir groß geworden und aufgewachsen sind", sagte Jensen. Knapp 30 Konzerte sind bis Ende November geplant - allesamt im Osten Deutschlands.

Rapper Médine sagt Konzerte im "Bataclan" ab

Aus Respekt vor den Familien der Opfer und aus Sorge um die Sicherheit seiner Fans

Unter Druck rechtsradikaler französischer Gruppen hat der muslimische Rapper Médine seine ausverkauften Konzerte im Pariser Konzerthaus Bataclan abgesagt. Auf Facebook und Twitter teilte der 35-jährige Musiker am Freitag mit, die Rechte wolle die Nation spalten. Aus Respekt vor den Bedenken der Familien der Opfer der Pariser Anschläge 2015 und aus Sorge um die Sicherheit seiner Fans sage er die Konzerte im Oktober ab. Rechte Gruppen hatten behauptet, Médine verbreite eine radikale Ideologie und entweihe mit seinem Auftritt das zu einer Gedenkstätte gewordene Bataclan. In dem Konzerthaus wurden am 13. November vor drei Jahren 90 Menschen von islamistischen Extremisten ermordet. Rechte Aktivisten hatten am Freitag Pläne bekanntgegeben, Konzertbesucher am Betreten des Bataclan zu hindern. Der Vater eines Opfers schloss sich ihnen an. Er betonte, selbst unpolitisch zu sein, er wolle aber Taten sehen.

185. Oktoberfest startet in München

Die Maß Bier kostet dieses Jahr bis zu 11,50 Euro

"O'zapft is"! In München beginnt am Samstag das 185. Oktoberfest. Oberbürgermeister Dieter Reiter wird um 12.00 Uhr das erste Fass Wiesnbier anzapfen und damit das größte Volksfest der Welt eröffnen. Erstmals ist Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in der Anzapfbox dabei. Mit Spannung wird erwartet, wie viele Schläge der Oberbürgermeister beim Anstich braucht. In den vergangenen Jahren schaffte er es mit zwei Schlägen. Die Maß Bier kostet dieses Jahr bis zu 11,50 Euro.

Merkel bei Usedomer Musikfestival erwartet

Die 25. Festspielsaison startet am Samstagabend

Unter dem Motto "Zehn Länder - ein Meer" startet am Samstagabend das Usedomer Musikfestival in seine 25. Festspielsaison. Zum Eröffnungskonzert im ausverkauften Kraftwerk Peenemünde wird Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet. Unter der Leitung von Kristjan Järvi spielt das Baltic Sea Philharmonic vor 1300 Gästen unter anderem Werke von Jean Sibelius und Arvo Pärt. In rund 40 Konzerten und Veranstaltungen spannt die Jubiläumsausgabe über drei Wochen einen musikalischen Bogen über den gesamten Ostseeraum. Schwedischer Jazz trifft dabei auf russische Kammermusik, estnische Choräle, dänische Kantaten und deutsche Symphonik.

N.Y. Philharmoniker: Frauen dürfen jetzt Hosen tragen

Die mehr als 175 Jahre alte Kleidungsvorschrift wurde gekippt

Nach starkem Protest dürfen die Frauen unter den New Yorker Philharmonikern jetzt auch bei festlichen Konzerten Hosen tragen. Die Kleiderordnung sei entsprechend geändert worden, sagte Katherine Johnson, Sprecherin des Orchesters, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in New York. "Frauen dürfen bei allen Konzerten Hosen tragen, wenn sie wollen." Nur bei Konzerten tagsüber, in Parks oder für junge Zuschauer wurden für Frauen, die rund die Hälfte des Orchesters ausmachen, Ausnahmen zugelassen. Beim Saisonauftakt in der Nacht zum Freitag, bei dem der Niederländer Jaap van Zweden mit einem Konzert-Mix aus Klassik und Moderne erstmals öffentlich seinen Posten als Chefdirigent antrat, waren allerdings noch keine Musikerinnen in Hosen zu sehen.

Gospelkirchentag in Karlsruhe eröffnet

5.300 Sängerinnen und Sänger werden auftreten

In Karlsruhe hat am späten Freitagnachmittag der Internationale Gospelkirchentag begonnen. 5.300 Sängerinnen und Sänger aus 16 Nationen werden bis Sonntag die Stadt in ein großes Konzerthaus verwandeln. Rund 50.000 Besucher werden zu Europas größtem Gospelfestival erwartet. Stargast ist der zwölffache Grammy-Gewinner Kirk Franklin. Der Internationale Gospelkirchentag findet seit 2002 alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt. 2010 war er schon einmal in Karlsruhe zu Gast. Die Schirmherrschaft für das Festival haben in diesem Jahr der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und der badische Landesbischof Cornelius-Bundschuh übernommen.

Ralf Rothmann mit Uwe-Johnson-Preis geehrt

Schriftsteller erhielt Auszeichung für "Der Gott jenes Sommers"

Der Schriftsteller Ralf Rothmann ist neuer Träger des Uwe-Johnson-Preises. Der 65-Jährige erhielt die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen aktuellen Roman "Der Gott jenes Sommers" in Berlin. Rothmann erzählt darin das Leben einer Zwölfjährigen, die 1945 mit Mutter und Schwester aus dem bombardierten Kiel auf das Gut eines SS-Offiziers aus der Familie flieht und die Wirren des Kriegsendes erlebt. Die Auszeichnung würdigt deutschsprachige Autoren, in deren Schaffen sich Bezugspunkte zu Johnsons Poetik finden. Zu den Preisträgern gehören Christoph Hein, Christa Wolf, Uwe Tellkamp und Walter Kempowski.

Film über lesbische Liebe darf in Kenia gezeigt werden

Hintergrund ist Aussicht auf Oscar-Nominierung

Ein kenianischer Film über eine lesbische Liebesgeschichte darf für wenige Tage doch in seiner Heimat gezeigt werden. Das entschied ein Gericht in Nairobi. "Rafiki", übersetzt "Freunde", hatte im Mai beim Filmfestival in Cannes Premiere gefeiert. In Kenia war er wegen der Darstellung von Homosexualität verboten worden. Hintergrund der Entscheidung nun ist eine mögliche Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film. Voraussetzung für die Nominierung ist, dass das Werk auch im eigenen Land mindestens sieben Tage gezeigt wurde.

Filmförderanstalt investiert in Kinomodernisierungen

Bis zu 200 000 Euro pro Jahr werden zur Verfügung gestellt

Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat ein neues Investitionsprogramm für die Modernisierung von Kinos aufgelegt. Die Förderanstalt kündigte am Freitag an, die Renovierung, Verbesserung und Neuerrichtung von Filmtheatern in der Hauptstadtregion mit bis zu 200 000 Euro pro Jahr zu unterstützen. Das Geld soll zusätzlich zu bereits bestehenden Förderprogrammen fließen wie etwa dem Kinoprogrammpreis (rund 432 500 Euro Prämien). Das Medienboard Berlin-Brandenburg ist die gemeinsame Filmförderanstalt beider Länder. Das staatliche Unternehmen ist seit 2004 Ansprechpartner der Film- und Medienbranche in der Hauptstadtregion.

Kulturschaffende fordern Seehofers Rücktritt

"Provozierend, rückwärtsgewandt, würdelos gegenüber Menschen"

Zahlreiche Kulturschaffende haben den Rücktritt von Bundesinnenminister Seehofer gefordert. Seehofer beschädige die Werte der deutschen Verfassung, heißt es in dem Aufruf, zu dessen Initiatoren der Dramatiker Moritz Rinke gehört.
Sein Verhalten sei provozierend, rückwärtsgewandt und würdelos gegenüber den Menschen. Der CSU-Politiker einige das Land nicht, er spalte es. "Wir sind entsetzt" heißt es in dem Schreiben mit dem Titel "Würde, Verantwortung, Demokratie". Auf der Liste der Erstunterzeichner stehen viele prominente Namen. Darunter Enthüllungsjournalist Günter Wallraff und Berlinale-Chef Dieter Kosslick, Schauspieler wie Peter Lohmeyer, Jochen Busse, Burghart Klaußner, Meret Becker und Hugo Egon Balder, die Musikerin Inga Humpe, Filmemacher wie Emily Atef, Andres Veiel und Dietrich Brüggemann sowie Autorinnen wie Judith Schalansky, Ronja von Rönne und Terezia Mora. Die Kulturschaffenden zeigen sich entsetzt darüber, dass der Bundesinnenminister fortwährend die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung sabotiere und dem internationalen Ansehen des Landes schade; dass er die Migrationsfrage zur "Mutter aller politischen Probleme" erkläre und damit 18,6 Millionen Menschen, die mit migrantischen Wurzeln in Deutschland leben, in Geiselhaft nehme und als eine Ursache dieser Probleme hinstelle.

Klarinettist Widmann erhält Robert-Schumann-Preis

Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert

Der Klarinettist Jörg Widmann wird für seine Kompositionen mit dem Robert-Schumann-Preis für Dichtung und Musik ausgezeichnet. Den Künstler zeichne aus, dass er "mit unbezähmbarer Neugier" nach Musikorten suche, die vor ihm noch keiner betreten habe, begründete die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur ihre Wahl. Die Aus zeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert und wird am 8. November in der Akademie verliehen. Der 45-jährige Widmann ist seit 2017 Professor für Komposition an der Berliner Barenboim-Said Akademie und Chefdirigent des Irish Chamber Orchestra.

Ulla-Hahn-Preis für Autorin Karoline Menge

Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert

Die Schriftstellerin Karoline Menge erhält den mit 10.000 Euro dotierten Ulla-Hahn-Autorenpreis der Stadt Monheim am Rhein. Die 1986 geborene Autorin wird für ihren Debütroman "Warten auf Schnee" ausgezeichnet. Die Jury um die in Monheim aufgewachsene Schriftstellerin Ulla Hahn würdigte den Roman als "spannend wie ein Krimi" und lobte die beeindruckende existenzielle Thematik. "Warten auf Schnee" erzähle die Geschichte einer zerbrochenen Familie aus Sicht eines 16-jährigen Mädchens und zugleich die Geschichte des Verschwindens eines Ortes und seiner Bewohner. Der Ulla-Hahn-Preis geht alle zwei Jahre an Autoren unter 35 Jahren, die ein beeindruckendes Erstlingswerk veröffentlicht haben. Karoline Menge ist die vierte Preisträgerin.

Tiroler Festspiele beurlauben Kuhn auch als Dirigent

Mehrere Künstlerinnen werfen ihm sexuelle Belästigung vor

Nach den Vorwürfen sexueller Übergriffe hat der Vorstand der "Tiroler Festspiele Erl" Gustav Kuhn von den geplanten Dirigaten entbunden. Die Beurlaubung gelte bis zur endgültigen Klärung der Vorfälle, teilten die Festspiele mit. Aus der künstlerischen Leitung hatte sich Kuhn bereits Ende Juli zurückgezogen. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch eine im österreichischen Kanzleramt angesiedelte Gleichbehandlungskommission beschäftigen sich mit dem Fall. Vor zwei Monaten hatten fünf Künstlerinnen in einem offenen Brief schwere Vorwürfe gegen Kuhn erhoben. Die Frauen schrieben von anhaltendem Machtmissbrauch und sexuellen Übergriffen, berichteten von unerwünschten Küssen, dem Griff zwischen die Beine, ungehemmter Aggression sowie Mobbing, öffentlicher Bloßstellung, Demütigung und Schikane.

Keine Genehmigung für "DAU Freiheit"

Mauer-Projekt in Berlin scheitert an Sicherheitsbedenken

Das Mauerprojekt "DAU Freiheit", das von Oktober bis November in Berlin stattfinden sollte, hat keine Freigabe erhalten. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, verweigern die Behörden die Zusage, weil die Zeit für die notwendigen Sicherheitsprüfungen zu kurz sei. Bei dem umstrittenen Projekt des russischen Filmemachers Ilya Khrzhanovsky sollte ein ganzes Straßenkarree vier Wochen lang mit Betonelementen abgeriegelt werden, die der Berliner Mauer nachempfunden sind. Innerhalb des Areals sollten zahlreiche Filme Khrzhanovskys gezeigt werden, die sich mit dem Leben in totalitären Systemen und dem Verlust von Freiheit beschäftigen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und zahlreiche Kulturschaffende, darunter Iris Berben und Tom Tykwer, hatten sich in einer Erklärung für "DAU Freiheit" eingesetzt. Dagegen sagten die frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, und der Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, die Menschen in Berlin bräuchten keine Belehrung darüber, was eine Dikatur bedeute.

Eine halbe Million für den Filzhut von Indiana Jones

Kostüme und Requisiten aus Film und Fernsehen versteigert

Bei einer Versteigerung in London hat der Hut des Archäologen und Abenteurers aus dem Streifen "Jäger des verlorenen Schatzes" die Erwartungen übertroffen. Das von Hollywoodstar Harrison Ford signierte Stück erzielte 443.000 Euro. Bei der Versteigerung kamen mehr als 600 Kostüme und Requisiten aus bekannten Filmen und Serien unter den Hammer. Darunter auch das pinke Hoverboard, das Michael J. Fox in der "Zurück in die Zukunft"-Trilogie benutzte. Ein Käufer erwarb es für 33.000 Euro.

Hip-Hop-Produzent "Suge" Knight drohen 28 Jahre Haft

53-Jähriger geht Deal mit der Staatsanwaltschaft ein

Der Ex-Rap-Mogul "Suge" Knight muss wegen Totschlags mit einer Gefängnisstrafe von 28 Jahren rechnen. In einem Deal mit der Staatsanwaltschaft sah der 53-Jährige am Donnerstag davon ab, sich gegen die Vorwürfe der Anklagebehörde zu verteidigen - was einem Schuldgeständnis gleichkommt. Zuvor hatte Knight einer Gefängnisstrafe von 28 Jahren zugestimmt. Im Januar 2015 soll er in der Nähe von Los Angeles nach einem Streit zwei Männer überfahren haben. Einer der beiden starb, der andere wurde verletzt. Knight wurde des Mordes, des versuchten Mordes und der Fahrerflucht beschuldigt. Seine Anwälte argumentierten jedoch, ihr Mandant habe in Notwehr gehandelt. Knight gilt als Schlüsselfigur im Rapper-Krieg der 1990er-Jahre, als sich die Hip-Hop-Szenen der Ost- und der Westküste bekämpften. In dieser Zeit hatte er das Label "Death Row Records" gegründet, das mit Künstlern wie Dr. Dre, Snoop Dogg und Tupac Shakur eine der führenden Plattenfirmen für Rap-Musik war.

Mercury-Preis für britische Wolf Alice

Alternative-Rock-Band hatte erst 2015 ihr erstes Album veröffentlicht

Die Rockband Wolf Alice hat den renommierten britischen Mercury-Musikpreis gewonnen. Die Band aus dem Norden Londons wurde am Donnerstagabend für ihr zweites Album "Visions of a Life" ausgezeichnet. Damit setzten sich die Musiker gegen namhafte Konkurrenten wie die Arctic Monkeys und Noel Gallagher durch. "Das bedeutet so viel", sagte die sichtlich gerührte Frontfrau Ellie Rowsell nach der Ehrung. Die Band hatte erst 2015 ihr Debütalbum herausgebracht. Mit dem Preis wird das beste britische oder irische Musikalbum der vergangenen zwölf Monate ausgezeichnet. Der Preis ist mit 25.000 Pfund (33.000 Euro) dotiert. Im vergangenen Jahr holte der R&B-Sänger Sampha den Preis.

Rihanna wird Sonderbotschafterin für Barbados

Grammy-Gewinnerin soll sich um Bildung und Tourismus kümmern

Die Popsängerin Rihanna wird Sonderbotschafterin ihres Heimatlandes Barbados. In ihrer neuen Rolle soll die 30-Jährige die Bildung in dem karibischen Inselstaat fördern und für Tourismus und Investitionen werben. Das teilte Premierministerin Mottley mit. Die Sängerin, die mit vollem Namen Robyn Rihanna Fenty heißt, werde den Titel einer außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin tragen. Rihanna erklärte, sie sei sehr stolz, diese Funktion übernehmen zu dürfen. "Ich freue mich darauf, mit Premierministerin Mottley zusammenzuarbeiten und Barbados neu zu erfinden", sagte die neunmalige Grammy-Gewinnerin. Die Karibik-Insel gehört zu den Kleinen Antillen, liegt nordöstlich von Venezuela und hat rund 280 000 Einwohner. 2008 war Rihanna bereits als Kulturbotschafterin des Inselstaats aufgetreten.

Freiheitswippe in Bewegung

Baugenehmigung für Einheitsdenkmal verlängert

Das in Berlin geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal in Erinnerung an die friedliche Revolution in der DDR hat wieder eine Hürde genommen. Die Senatsbauverwaltung verlängerte die Baugenehmigung für das Areal neben dem wiedererrichteten Berliner Stadtschloss um ein Jahr. Die aktuelle Genehmigung wäre in knapp drei Wochen ausgelaufen. Um das Einheits- und Freiheitsdenkmal gibt es seit langem Streit. Noch sind die finanziellen Mittel von 17,1 Millionen Euro nicht freigegeben worden. Dies soll am 27. September durch den Haushaltsausschuss des Bundestages erfolgen. Das Freiheits- und Einheitsdenkmal soll auf der Westseite des neuaufgebauten Berliner Stadtschlosses entstehen. Geplant ist eine begehbare, überdimensionierte Schale. Ursprünglich war eine Fertigstellung zum 30. Jahrestag des Mauerfalls im Jahre 2019 vorgesehen.

Kündigungsstreit am Staatstheater Cottbus

Gekündigter Generalmusikdirektor erzielt Vergleich

Der Rechtsstreit um die Kündigung des Generalmusikdirektors am Cottbuser Staatstheater, Evan Alexis Christ, ist beendet. Die Parteien hätten einen Vergleich erzielt, teilte das Arbeitsgericht Cottbus mit. Weitere Details wurden nicht genannt. Anfang Juli hatte die Güteverhandlung begonnen. Christ war gekündigt worden, nachdem aus dem Ensemble harsche Kritik an dessen Führungsstil immer lauter geworden war. Die Vorwürfe drehten sich zum Beispiel um cholerische Ausfälle.

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