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Kulturnachrichten

Sonntag, 9. September 2018

Schauspieler Bill Daily gestorben

Daily war vor allem durch die Serie "Bezaubernde Jeannie" bekannt

Der amerikanische Schauspieler Bill Daily, der an der Seite von Barbara Eden und Larry Hagman in der Hit-Serie "Bezaubernde Jeannie" mitspielte, ist tot. Wie der Sender CNN unter Berufung auf Dailys Sohn berichtete, ist der Schauspieler in seinem Haus in Santa Fe im US-Staat New Mexico gestorben. Daily wurde 91 Jahre alt. In der 60er-Jahre-Kultserie spielte Eden einen Flaschengeist, der dem Astronauten Major Nelson (Larry Hagman) den Kopf verdrehte. In der Rolle des Majors Roger Healey verkörperte Daily dessen besten Freund und Kollegen. Bill Daily spielte auch in TV-Serien wie "The Bob Newhart Show", "Alf" und "Love Boat" mit.

Daniel Küblböck bei Kreuzfahrt über Bord gegangen

Intensive Suche nach Ex-"Superstar"-Kandidat vor kanadischer Küste

Der deutsche Sänger und frühere "Superstar"-Kandidat Daniel Küblböck wird nach Angaben des Kreuzfahrtunternehmens Aida Cruises vermisst. Nach ihm werde im Seegebiet vor der kanadischen Küste intensiv gesucht, erklärte das Unternehmen auf Anfrage. Das Kreuzfahrtschiff "Aidaluna" befand sich demnach auf dem Seeweg nach Neufundland, als am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) ein Mensch über Bord sprang. Ein Kabinencheck habe bestätigt, dass es sich bei dem Vermissten um Küblböck handele. Der Kapitän und die Crew hätten umgehend alle erforderlichen Maßnahmen zur Rettung eingeleitet, erklärte die Reederei. Das Schiff wurde demnach vorsorglich gestoppt und kehrte an die entsprechende Stelle zurück. Bekannt geworden war Küblböck durch die Castingsendung "Deutschland sucht den Superstar".

Sudetendeutsches Museum präsentiert erstes Exponat

Neues Museum soll 2019 eröffnet werden

Die bayerische Sozialministerin Kerstin Schreyer hat das erste Exponat des neuen Sudetendeutschen Museums in München der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei handelt es sich um ein acht Meter langes Gesteinsrelief, das aufgrund der wuchtigen Größe bereits während der Bauphase eingebaut werden muss, teilte das Sozialministerium mit. Das Gesteinsrelief spanne einen Bogen von der geografischen Herkunft der Sudetendeutschen hin zu deren kulturellem Erbe. Es zeigt eine Landschaftsformation des Sudetenlandes aus Originalgestein aus Böhmen und wurde von Schülern der Meisterschule für Steinmetze in Aschaffenburg gefertigt. Zusammen mit dem Haus des Deutschen Ostens und dem Sudetendeutschen Haus soll das neue Museum zum Zentrum für Kulturpflege deutscher Heimatvertriebenen werden und voraussichtlich 2019 öffnen.

Knobloch: Freiheitliche Demokratie in Gefahr

Kompromissloses Vorgehen gegen Rechtsextreme gefordert

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, sieht die freiheitliche Demokratie in Gefahr. Die Attacke auf ein jüdisches Restaurant in Chemnitz darf nach ihren Worten nicht isoliert betrachtet werden: "Ein Angriff auf Juden ist niemals nur ein Angriff auf Juden. Er ist eine Kampfansage an die offene Gesellschaft und die freiheitliche Demokratie, die unser Land ausmacht, und er muss als solcher von der offenen Gesellschaft zurückgewiesen werden", sagte Knobloch. Die rechten Demonstrationen in Chemnitz seien bereits ein Warnsignal für den Rechtsstaat und ein Auftrag an die Politik gewesen, den Gefahren entgegenzutreten, die das demokratische Gemeinwesen bedrohten. Knobloch forderte ein kompromissloses Vorgehen gegen Rechtsextreme und ihre parlamentarischen Verbündeten.

Erfolgreicher Tag des offenen Denkmals

Rund 8.000 Gebäude, Parks und archäologische Stätten öffneten die Türen

Rund 3,5 Millionen Menschen haben nach Veranstalterangaben historische Bauten und Führungen am Tag des offenen Denkmals besucht. Bundesweit hätten am Sonntag rund 8.000 Gebäude, Parks und archäologische Stätten ihre Türen geöffnet, wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn mitteilte. Eigentümer und Fachleute hätten den Besuchern gezeigt, welche überregionalen und internationalen Bezüge sich in und an Denkmalen erkennen ließen und was das bedeute. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals. Sie setzt sich mit Öffentlichkeitsarbeit und der Bereitstellung finanzieller Mittel seit 1985 für den Erhalt bedrohter Baudenkmale in Deutschland ein. Seitdem habe sie geholfen, mit mehr als 580 Millionen Euro rund 5.300 Denkmale vor dem Verfall zu retten.

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