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Kulturnachrichten

Freitag, 15. September 2017

Auschwitz-Museum erwirbt 18 Gemälde

Der Künstler David Olère überlebte das Vernichtungslager

Das Museum im ehemaligen Nazi-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau hat 18 Gemälde eines polnisch-französischen Holocaust-Überlebenden erworben. Die nach 1945 entstandenen Bilder des jüdischen Künstlers David Olère zeigen das Grauen der Gaskammern. Olère war dem sogenannten Sonderkommando zugeteilt und musste die Leichen aus den Gaskammern und die Asche aus den Öfen entfernen. Der Künstler sei der einzige Sonderkommando-Gefangene, der seine "traumatischen Erlebnisse auf Papier und Leinwand festhielt", sagte Museumsleiter Piotr Cywinski. Mit der Neuerwerbung verfügt das Museum nun über die weltweit größte Sammlung des Malers, der 1985 in Frankreich starb. Olères Enkel unterstützt das Museum dabei, eine Ausstellung vorzubereiten.

Gerhard Schröder kauft Porträt von Helmut Schmidt

Expressionistisches Bild für 18.000 Euro ersteigert

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat für 18.000 Euro ein Porträt seines Vor-Vorgängers Helmut Schmidt ersteigert. Es handle sich um ein expressionistisches Porträt, das der Künstler Oskar Kokoschka 1976 von Schmidt schuf, teilte das Auktionshaus Schloss Ahlden in Niedersachsen mit. Der SPD-Politiker habe das Porträt inzwischen abgeholt. Das Bild stamme aus dem Besitz von Schmidts verstorbener langjährigen Mitarbeiterin und letzten Lebensgefährtin Ruth Loah.

Forschungsstelle "Entartete Kunst" gesichert

Unterstützung aus dem Bundeshaushalt für 2018

Die Forschungsstelle "Entartete Kunst" an der Freien Universität (FU) Berlin ist auch für das kommende Jahr sichergestellt. Wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) mitteilte, will sie die Forschungsstelle erneut aus dem Bundeskulturhaushalt finanzieren. Ab 2019 will die Freie Universität selbst die Finanzierung der Stelle übernehmen. Die Forschungsstelle wurde 2003 auf Initiative der Ferdinand-Möller-Stiftung gegründet. Im Fokus der Forschung stehen die Methoden nationalsozialistischer Kunstpolitik, vor allem die Geschichte und Folgen der Beschlagnahme moderner Kunstwerke in deutschen Museen durch die Nationalsozialisten im Jahr 1937. Die Förderung durch die Ferdinand-Möller-Stiftung war Ende 2015 beendet worden.

Deutsche Welle und Pariser Sender kooperieren enger

Medienhäuser wollen europäische Werte vermitteln

Die Deutsche Welle (DW) und der französische Auslandssender FMM wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren und den Europa-Schwerpunkt stärken. Gemeinsames Ziel der Medienhäuser sei es, jungen Menschen weltweit die europäischen Werte nahezubringen, teilte die DW mit. "Angesichts der zahlreichen globalen Krisen wächst die Bedeutung international agierender Sender", sagte DW-Intendant Peter Limburg. "Ich bin optimistisch, dass wir mit vereinten Kräften viele Menschen mit unabhängigen, verlässlichen Informationen über Europa erreichen können". DW und FMM haben im Frühjahr bereits gemeinsam mit der italienischen Nachrichtenagentur ANSA die Online-Plattform "InfoMigrants" für Flüchtlinge gegründet.

Sorge um Unabhängigkeit der documenta

Ex-documenta-Chef Buergel warnt vor politischer Einmischung

Der frühere künstlerische Leiter der documenta Roger M. Buergel fürchtet um die Unabhängigkeit der finanziell angeschlagenen Kunstausstellung in Kassel. "Meine Angst ist, dass jetzt politischen Interventionen die Tür geöffnet ist", sagte Buergel. Das "Konstrukt documenta" sei in Gefahr. Der Direktor des Züricher Johann Jacobs Museums war für die documenta 12 im Jahr 2007 verantwortlich. Bisher habe die künstlerische Leitung einen hohen Grad der Autonomie gehabt. "Die Politik hat nie reingepfuscht, der Aufsichtsrat hat sich vornehm zurückgehalten". Das dürfe sich durch den Konflikt um die aktuelle documenta 14 nicht ändern. "Riskante Projekte muss es immer geben", sagte Buergel. Sonst verliere die Ausstellung ihren Reiz. Dass die aktuelle Ausstellung möglicherweise keinen neuen Besucherrekord aufstellt, findet Buergel nicht schlimm: Das sei eine "Orientierungsgröße für Inkompetente". Debatten um die künstlerische Qualität der documenta werde es immer geben.

Elfriede Jelinek erhält Theaterpreis für ihr Lebenswerk

Österreichische Schriftstellerin wird mit "Faust 2017" geehrt

Die österreichische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek bekommt den Deutschen Theaterpreis "Der Faust 2017" für ihr Lebenswerk. Die 70-Jährige sei eine unüberhörbare Stimme im öffentlichen Geschehen, seit Beginn ihres Schaffens gelte sie als Provokateurin, teilte der Deutsche Bühnenverein mit. Sie soll die Auszeichnung am 3. November auf einer Gala im Schauspiel Leipzig erhalten. "Der Faust" ist der bedeutendste Theaterpreis in Deutschland. Die undotierte Auszeichnung wird seit 2006 verliehen. Neben dem Preis für das Lebenswerk wird er in diesem Jahr in acht Kategorien vergeben.

"Parthenon der Bücher" bleibt virtuell erhalten

documenta-Kunstwerk findet seine Fortsetzung

Das documenta-Kunstwerk "Parthenon der Bücher" von Martha Minujin bleibt der Stadt Kassel virtuell, aber auch in Form von 2.000 Büchern erhalten. Das Kasseler Start-up-Unternehmen Topotwin stellte eine Visualisierungs-Software vor, mit deren Hilfe ein Gang oder sogar Flug durch das Kunstwerk mittels einer VR-Brille möglich ist. 2.000 der insgesamt rund 67.000 Bücher, die einst verboten waren oder immer noch sind, gingen zudem an die Stadtbücherei, die diese ab März 2018 in einer Präsenzbibliothek mit Erläuterungen ausstellen will, sagte Bibliotheksleiter Knut Hoffmann. Um das Parthenon der verbotenen Bücher zu digitalisieren, seien mit Hilfe einer Drohne 5.000 Fotos sowie Laserscans gemacht worden, erläuterte Carsten Werner, Geschäftsführer von Topotwin. Eine von der Firma eigens entwickelte Software mache es möglich, jedes Detail und jedes Buch im Parthenon zu erkennen.

Nasa-Sonde "Cassini" in Saturn gestürzt

Ende für legendäre Raumfahrt-Mission

Rund 20 Jahre nach ihrem Start ist die Raumsonde «Cassini» kontrolliert in den Saturn gestürzt. Das letzte Signal der Sonde ging am Freitag um 13.55 Uhr MESZ via Radiowellen im Kontrollzentrum der US-Raumfahrtbehörde Nasa im kalifornischen Pasadena ein. "Unser Raumschiff hat die Atmosphäre des Saturn erreicht und wir haben die letzte Übertragung bekommen", teilte die Nasa via Kurznachrichtendienst Twitter mit. Dort sollte die 2125 Kilogramm schwere Sonde wie ein Meteor auseinanderbrechen und die Teile dann in der Atmosphäre verglühen. Bis zuletzt hatten mehrere wissenschaftliche Instrumente an Bord von "Cassini" gearbeitet und Daten zur Erde gesendet. "Cassini" war 1997 gestartet und 2004 in der Umlaufbahn des Saturn angekommen. Zum Abschluss der Mission war sie 22 Mal zwischen dem Planeten und seinen Ringen hindurchgetaucht - eine Region, in der zuvor noch nie eine Sonde war. An der rund 3,2 Milliarden Dollar teuren Mission waren Tausende Mitarbeiter aus 17 Ländern beteiligt.

Ex-Beatle Ringo Starr denkt nicht ans Aufhören

Nach Erscheinen des 19. Soloalbum folgt die US-Tournee

Beatles-Legende Ringo Starr denkt auch mit 77 Jahren nicht ans Aufhören. "Ich werde mich nicht zur Ruhe setzen, das hat keinen Sinn", sagte er anlässlich der Veröffentlichung seines 19. Soloalbums. "Ich mache so lange weiter, wie ich die Stöcke halten kann", sagte der frühere Beatles-Schlagzeuger. Wie zum Beweis gibt Starr im Oktober acht Konzerte in einem Casino in Las Vegas, im Anschluss geht er auf eine kurze US-Tournee. Über seinen früheren Bandkollegen Paul McCartney sagte Starr, der Ex-Beatle sei ein "unglaublicher Mensch, zudem ein unglaublicher Bassist."Für das Album "Give More Love" kamen beide Musiker wieder einmal zusammen.

Neuer Berliner Galerien-Preis an Sexauer Gallery

Würdigung der Rauminstallation von Caroline Kryzecki

Die 2013 gegründete Galerie Sexauer im Stadtteil Weißensee ist mit dem neuen Berliner Galerienpreis geehrt worden. Der Inhaber Jan-Philipp Sexauer erhielt die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung bei der Berlin Art Week in Würdigung seines Ausstellungsprojekts "Come out (to show them)", wie der Landesverband Berliner Galerien mitteilte. In der monumentalen Rauminstallation zeigt die für ihre Moiré-Zeichnungen bekannte Berliner Künstlerin Caroline Kryzecki 700 handgefertigte Siebdrucke, die zusammen ein flirrendes optisches Muster ergeben. Der neue Preis wird vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) in Zusammenarbeit mit dem Galerienverband und der Wirtschaftsverwaltung vergeben.

Pariser Theater wollen Werbung wie im Kino zeigen

Zusätzliche Einkünfte sollen Finanzierung sichern

Besucher einiger Pariser Theater bekommen künftig vor der Vorstellung Werbefilme wie im Kino gezeigt. Zwölf private Theater wollen ab November Werbeannoncen auszustrahlen. "Unser Angebot reagiert auf zwei Probleme der Theater: Wie können sie Werbung für ihre Stücke machen und wie können sie sinkende Finanzmittel, etwa öffentliche Gelder, ausgleichen?", sagt Alexandre Vernier, Chef der Werbeagentur ODW Régie. Die Agentur biete den Theatern einen Mix aus zwei Minuten Werbung und zwei Minuten Trailer ihrer eigenen Theaterstücke. Die Agentur stellt Projektoren und Leinwände, die Werbeeinnahmen werden mit den Theatern geteilt. "Für uns ist interessant, dass wir Werbung für uns selbst machen können", sagt Karine Marchi vom Pariser Theater "Les Feux de la Rampe". "Wir haben nicht unglaublich viel Geld, und Werbung ist teuer. Wenn ich ins Kino gehe, machen mir die Trailer Lust auf Filme. Ich hoffe, bei unserem Publikum wird das auch so sein." Auch seien die erwarteten rund 50.000 Euro im ersten Jahr interessant. Andere Theaterbesitzer sind skeptisch: "Uns springt schon überall Werbung an, muss man das noch verstärken?", sagt etwa Jacques Mailhot, Besitzer des Kabaretts "Les 2 Anes".

Presserat spricht neun öffentliche Rügen aus

Kritik an diskriminierender Berichterstattung

Deutsche Presserat hat neun öffentliche Rügen wegen schwerer Verstöße gegen den Pressekodex ausgesprochen. Die Rügen beziehen sich unter anderem auf Berichte von "Bild" und "Bild online" über die G20-Proteste, auf zwei "Bild Online"-Berichte über den Terroranschlag in Manchester sowie auf einen Kommentar der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) über die "Ehe für alle", wie der Presserat mitteilte. Wegen "diskriminierender Berichterstattung" in dem Kommentar: "Wir verraten alles, was wir sind" über die Ehe für alle erhalte die FAZ eine Rüge: Aus Sicht des Presserates wurde in Form einer rhetorischen Frage die Behauptung aufgestellt, dass adoptierte Kinder von homosexuellen Paaren einer besonders hohen Gefahr eines sexuellen Missbrauchs ausgesetzt seien. Diese Behauptung, für die es keinen wissenschaftlichen Beleg gebe, stelle einen schweren Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot nach Ziffer 12 des Pressekodex dar, teilte der Presserat mit.

Bessere Rhetorik bei der Opposition

Redenschreiber-Verband analysiert Wahlkampfreden

Im Bundestagswahlkampf 2017 verfügen die Oppositionsparteien über die besseren Rhetoriker. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Verbands der Redenschreiber deutscher Sprache. Zum besten Wahlkampfredner kürte der Verband den FDP-Spitzenkandidaten Christian Lindner. Danach folgen Sahra Wagenknecht (Linke) und Cem Özdemir (Grüne) auf dem zweiten Platz. Für die Analyse untersuchten Rhetorikexperten die Wahlkampfreden der zehn Spitzenkandidaten der Parteien, die in Umfragen seit drei Monaten über fünf Prozent liegen. "Es ging um rhetorische Maßstäbe", sagte Verbandssprecherin Anja Martin. Die politischen Inhalte hätten keine Rolle gespielt. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz belegte den vierten Platz. Es folgte Katrin Göring-Eckardt (Grüne) auf Platz fünf. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann teilten sich Platz sechs. Dietmar Bartsch (Linke) und Alice Weidel (AfD) erreichten Platz acht. Alexander Gauland (AfD) landete auf Platz zehn. Insgesamt bescheinigte der Verband den Wahlkampfrednern professionelle Auftritte. Sie hätten meist starke Bilder genutzt und versucht, einfach und verständlich zu sprechen.

Neues Museum für Street Art in Berlin

Ausstellung mit Werken von 150 internationalen Künstlern

Berlin bekommt ein neues Museum für Street Art, Graffiti und Aktionskunst. Am Wochenende öffnet das Urban Nation Museum im Stadtteil Schöneberg mit einer Ausstellung von 150 international bekannten Künstlern, die sich auf die Gestaltung von Mauern, Fassaden und öffentlichen Räumen spezialisiert haben. Mit dabei sind etwa die Szenegrößen Shepard Fairey, Olek, Fintan Magee und Lora Zombie, wie die Veranstalter mitteilten. Unter dem Motto "Connect. Create. Care" (Verbinden. Erschaffen. Schützen) soll das Museum den Angaben zufolge eine Plattform für Begegnung, Austausch, Forschung und pädagogische Formate rund um die urbane Kunst werden. Künstlerische Direktorin ist die 45-jährige ehemalige Galeristin und Kuratorin Yasha Young, die schon seit 2013 Street-Art-Künstler nach Berlin holt.

Bildband über Penck ist schönstes Buch 2017

Auszeichnung für die beste Gestaltung

Der Bildband "A.R. Penck. Rites de passage" ist Deutschlands schönstes Buch 2017. Er wurde mit dem mit 10.000 Euro dotierten "Preis der Stiftung Buchkunst" ausgezeichnet. "Gewonnen hat auch diesmal wieder nicht das teuerste oder das dickste oder das opulenteste Buch - sondern das gestalterisch und insgesamt allerschönste", sagte der Schriftsteller und Herausgeber der Satirezeitschrift "Titanic", Oliver Maria Schmitt, in seiner Laudatio. Das Siegerbuch wurde vom Pariser Designbüro "SpMillot" gestaltet und ist im Verlag der Buchhandlung Walther König in Köln erschienen. Die knapp 500 Seiten umfassende Publikation zeigt eproduktionen der Zeichnungen aus den Skizzenbüchern des Malers, Grafikers und Bildhauers A. R. Penck (1939-2017).

Kirchenhistoriker: Reformationsjubiläum "vergeigt"

Besuchererwartungen seien "hypertroph" gewesen

Der Göttinger Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann bilanziert vor Abschluss der Feiern zu 500 Jahren Reformation ein "vergeigtes Jubiläum". Die Jubiläumsblase mit ihren fantastischen Zielen eines "Sommermärchens", des Entstehens einer "Generation 2017" und eines Wachsens der evangelischen Kirche gegen den Trend sei geplatzt, schreibt der Universitätsprofessor in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Besuchererwartungen seien "hypertroph" gewesen und verfehlt worden. Der Grund für die aus seiner Sicht schlechte Bilanz des Festjahres sei, dass die Evangelische Kirche in Deutschland die akademische Theologie von der Planung für das Jubiläumsjahr ausgeschlossen habe, schreibt Kaufmann.

Mercury Prize für Soulsänger Sampha

25 000 Pfund für sein Debütalbum "Process"

Der Soulsänger Sampha aus London hat mit dem Mercury Prize eine der wichtigsten Auszeichnung für Musiker in Großbritannien und Irland gewonnen. "Ich widme diese Auszeichnung meinen Eltern. Sie kamen aus Sierra Leone hierher und wollten uns das bestmögliche Leben bieten", sagte der 28-Jährige bei der Preisverleihung in London. Der Mercury Prize ist mit 25 000 Pfund (ca. 28 000 Euro) dotiert. Die Jury hatte Sampha aus zwölf Kandidaten ausgewählt, er setzte sich unter anderem gegen Popmusiker Ed Sheeran und die Indie-Band The xx durch.

Medienpreis für russische Fernsehmacherin Sindejewa

Preisträgerin fordert mehr Menschlichkeit in Politik und Medien

Die russische Fernsehdirektorin Natalja Sindejewa hat in Potsdam den Medienpreis "M100 Media Award" entgegen genommen. Sindejewa ist die Gründerin von Russlands einzigem unabhängigen Fernsehsender Doschd TV. In der Orangerie von Schloss Sanssouci beschrieb sie den Kampf ihres Senders mit der staatlichen Unterdrückung. Doschd TV berichtete beispielsweise 2012 über die Proteste gegen die Wiederwahl von Präsident Putin und über Prozesse gegen Oppositionelle. "In Russland sagt man oft, wir brauchen eine starke Hand", sagte Sindejewa. "Ich glaube: Wir brauchen eine Führungspersönlichkeit mit Gewissen und mit Menschenwürde." Der "M100 Media Award" wird jährlich an Menschen vergeben, die sich für die Presse- und Meinungsfreiheit einsetzen. Zu den früheren Preisträgern gehören der italienische Journalist und Mafiaexperte Roberto Saviano, das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" und der verstorbene frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP).

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