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Kulturnachrichten

Dienstag, 16. September 2014

Neuer Viadrina-Präsident wird Slawist Wöll

Akademischer Senat der Uni in Frankfurt (Oder) stimmte gestern ab.

Formal muss der Slawist Alexander Wöll von der Universität Greifswald aber noch vom Vorsitzenden des Stiftungsrates ernannt werden, bevor er sein Amt antreten kann. Der bisherige Viadrina-Präsident, Gunter Pleuger, scheidet regulär zum 30. September aus. Er war sechs Jahre im Amt und unlängst bereits in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Hochschule sei zuversichtlich, dass es nahtlos mit Wöll weitergeht, sagte Sprecherin Michaela Grün. Ein Termin für eine Ernennung stehe aber noch nicht fest. Wöll sagte laut Mitteilung, er sehe Potenzial, die Viadrina zu einer deutsch-polnischen Hochschule auszubauen. Der Wissenschaftler ist derzeit noch Professor für Ost- und Westslawische Philologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

FAZ will bis zu 200 Stellen streichen

Arbeitsplatzabbau in den nächsten zwei bis drei Jahren

Im Verlag sollen voraussichtlich 160 Stellen abgebaut werden, in der Redaktion bis zu 40 weitere, teilte die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit. Damit sollen bis 2017 jährlich mehr als 20 Millionen Euro eingespart werden. Die Mitarbeiter seien heute über die Pläne informiert worden. Die FAZ GmbH beschäftigt nach eigenen Angaben 900 Mitarbeiter, darunter 400 fest angestellte Redakteure.

Zweiter Stardirigent verlässt Wiener Staatsoper

Franzose Bertrand de Billy schmeißt ebenfalls hin

Vor zwei Wochen hatte bereits Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst seinen Posten am Wiener Opernhaus aufgegeben. Beide Dirigenten lagen mit Operndirektor Dominique Meyer im Streit. wie die Zeitung "Kurier" heute berichtete. Der Streit zwischen De Billy und Meyer nahm dem Bericht zufolge im März seinen Lauf, Der Dirigent soll sich geweigert haben, eine Neuproduktion der Wagner-Oper "Lohengrin" aufzuführen. Meyer habe ihm daraufhin alle Neuproduktionen entzogen, da er kein Vertrauen mehr in De Billy habe. Der Dirigent wirft Meyer dagegen "Unehrlichkeit" und einen "Mangel an Treue" und weigert sich dem "Kurier" zufolge weiter unter dem Opernchef zu arbeiten.

Dritte Berlin Art Week beginnt mit Kunstfest

Ausstellung «Schwindel der Wirklichkeit» eröffnet in der Akademie der Künste.

Mit Werken etwa von Marina Abramovic, Thomas Demand, Olafur Eliasson und Bruce Nauman soll dabei vor allem die Wahrnehmung des Betrachters in den Mittelpunkt rücken. Daneben gibt es Musik und Performances. An der bis Sonntag dauernden Kunstwoche sind die beiden Messen abc und Positions Berlin beteiligt. Daneben bieten die renommierten Berliner Institutionen für Gegenwartskunst, Hunderte Galerien, Ateliers und Projekträume Sonderprogramme. Erstmals findet auch die internationale Konferenz Artfi (The Fine Art & Finance Conference) in Berlin statt.

Internationales Festival "Verfemte Musik" eröffnet

Veranstaltung in Schwerin eröffnet

Es gelte, an die während des "Dritten Reiches" verfolgten, verbotenen, gesellschaftlich isolierten, inhaftierten und ermordeten Musiker und andere Künstler zu erinnern. Das sagte die Präsidentin des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, am Montagabend zum Auftakt des Internationalen Festivals "Verfemte Musik". Bei den zahlreichen Veranstaltungen finde die von den Nazis als entartet diffamierte Kunst von Juden, Kommunisten und Andersdenkenden eine Bühne, so die SPD-Politikerin.
Bis zum 5. Oktober sind in Schwerin Konzerte, Dokumentarfilme, Gespräche und Lesungen mit Zeitzeugen sowie die Aufführung eines Schultheaterprojekts zum Leben von Anne Frank geplant.

Cat Stevens kündigt neues Album an

Erstes Album seit fünf Jahren soll im Oktober erscheinen

Das teilte die Plattenfirma des Singer-Songwriters mit, der auch unter dem Künstlernamen Yusuf bekannt ist. Unter dem Titel "Tell 'em I'm Gone" bringt Stevens zehn neue Studio-Aufnahmen heraus, fünf Cover-Versionen und fünf komplett neue Songs. Aufgenommen wurde das Album in Los Angeles, Dubai, Brüssel und London. Der Song "Dying To Live" kann bereits jetzt auf der Website des Musikmagazins "Rolling Stone" angehört werden.

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Fazit

Nach dem SPD-ParteitagFortgesetzte Selbstverzwergung
Ein Schkoladen-Nikolaus steht auf einem Tisch beim SPD-Parteitag (picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

Der SPD-Parteitag sollte der Partei Aufwind geben. Aber ist die Sozialdemokratie gerettet? SPIEGEL-Journalist Nils Minkmar hat Zweifel. Die Genossen müssten internationaler denken, die Intellektuellen zurückgewinnen und die Selbstzweifel bekämpfen. Mehr

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