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Kulturnachrichten

Freitag, 9. August 2019

Mädchen verklagt Knabenchor wegen Diskriminierung

Knabenchöre werden wegen möglicher Diskriminierung ein Fall fürs Gericht. In der kommenden Woche befasst sich das Verwaltungsgericht Berlin mit der Frage, ob der Berliner Staats- und Domchor ein reiner Knabenchor bleibt oder auch ein Mädchen aufnehmen muss. Geklagt hat den Angaben zufolge ein neunjähriges Mädchen beziehungsweise dessen Mutter.

Griechischer Objektkünstler Takis gestorben

Der griechische Objektkünstler Takis ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Takis, als Panagiotis Vassilakis geboren, war ein Pionier der kinetischen Kunst, die sich magnetischer Effekte bedient. Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist die Installation "Lichtsignale" in La Défense bei Paris. Die griechische Kulturministerin Lina Mendoni würdigte Takis als "Pionier, dessen kindliche Neugier auf die Kräfte des Universums nie versiegte". Zurzeit würdigt ihn eine Einzelausstellung in der Tate Modern in London.

Dessauer Bauhaus Museum wird teurer

Das künftige Bauhaus Museum Dessau wird um etwa eine halbe Million Euro teurer als geplant. Grund sind Nachbesserungen zum Vogelschutz, wie eine Sprecherin der Stiftung Bauhaus Dessau bestätigte. Dazu werden derzeit an der gesamten Fassade aus Glas schwarze Streifen angebracht. Dadurch soll zusätzlich zu den bei dem Neubau eingeplanten Schutzmaßnahmen verhindert werden, dass Vögel gegen spiegelnde Scheiben fliegen könnten.

Facebook führt separaten Bereich für Medieninhalte ein

Facebook will einen eigenen Bereich für Medieninhalte einrichten. Er solle bis Ende des Jahres starten, sagte eine Sprecherin dem US-Sender CNBC. Kurz davor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, Facebook biete Medienunternehmen bis zu drei Millionen Dollar pro Jahr dafür an, in dem neuen Bereich Schlagzeilen und Auszüge aus Artikeln zu platzieren. Unter den angesprochenen Medien seien die "Washington Post", der Finanzdienst Bloomberg und die "Wall Street Journal"-Mutter Dow Jones. Dieses Informationen ließ Facebook unkommentiert.

Intendant Canbay bei Einreise in Türkei festgenommen

Der Intendant des Hamburger Mut!Theaters, Mahmut Canbay, ist bei seiner Einreise in die Türkei festgenommen worden. Er sei acht Stunden lang verhört worden, sagte Canbay der Deutschen Presse-Agentur. Man habe ihn gezwungen, sein Smartphone zu entsperren und habe alle Mails, Kontakte und Chats überprüft. Unter anderem sei er zu einer Karikatur des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan befragt worden, die ihm ein Bekannter per Whatsapp zugeschickt hatte. Auf dieser wird Erdogan als Diktator dargestellt. Schließlich sei er in eine Maschine nach Köln gesetzt worden. Außerdem habe man ihm ein Einreiseverbot erteilt. Canbay wollte mit einer Jugendgruppe an einem Theaterfestival in der westtürkischen Metropole Izmir teilnehmen. Er ist Intendant des Mut!Theaters im Hamburger Schanzenviertel.

Sorge um Alain Delon

Sorge um Alain Delon: Frankreichs Film-Ikone muss sich nach schweren gesundheitlichen Problemen schonen. Wie erst jetzt bekannt wurde habe der 83-Jährige vor einigen Wochen eine Herz-Kreislauf-Schwäche und eine leichte Hirnblutung erlitten, sagte sein Sohn Anthony Delon. Der Schauspieler wurde in einem Pariser Krankenhaus operiert, wie Delons Sohn weiter schilderte. Sein Vater habe dann drei Wochen auf der Intensivstation gelegen. Nun habe sich sein Zustand aber stabilisiert. Der Star kuriere sich in einer Schweizer Klinik aus.

Stierkampf feiert auf Mallorca umstrittenes Comeback

Alle Proteste und Hoffnungen der Tierschützer waren am Ende umsonst. Nach einer zweijährigen Zwangspause werden Toreros auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca erstmals wieder Stiere töten dürfen. Die zuständigen Behörden der Inselhauptstadt Palma gaben nach einer Inspektion der Arena endgültig grünes Licht für die Veranstaltung. Das umstrittene Comeback war vom spanischen Verfassungsgericht ermöglicht worden. Ende 2018 kippten die Richter in Madrid in Teilen ein balearisches Stierkampfverbot aus dem Jahr 2017. Annulliert wurde vor allem ein seitdem geltendes Verletzungs- und Tötungsverbot.

Pilgerfahrt Hadsch beginnt in Mekka

Für mehr als 2,5 Millionen Muslime beginnt in Mekka die weltweit größte Pilgerfahrt Hadsch. Das fünftägige Großereignis in der saudiarabischen Stadt gehört zu den fünf Säulen des Islam. Jeder fromme Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, ist angehalten, mindestens einmal im Leben an der Pilgerfahrt teilzunehmen. Dort schreiten die Gläubigen um die Kaaba, ein würfelartiges Gebäude im Zentrum der Großen Moschee, und absolvieren eine Reihe von heiligen Riten.

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