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Dienstag, 25.06.2019
 
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Kulturnachrichten

Samstag, 25. August 2018

Der Tänzer und Choreograph Lindsay Kemp ist tot

Er vereinte Einflüsse aus dem japanischen Theater mit Ballett und Commedia dell’arte

Der britische Tänzer, Choreograph, Schauspieler und Regisseur Lindsay Kemp ist tot. Er ist in der Nacht von Freitag auf Samstag im Alter von 80 Jahren gestorben. In seinen Inszenierungen vereinte er Einflüsse aus dem japanischen Theater mit Ballett und Commedia dell’arte. Ende der 60er-Jahre lernte Kemp David Bowie kennen und gab ihm Tanz- und Pantomimestunden. Gemeinsam entwickelten sie Bowies Ziggy-Stardust-Look. Auch Kate Bush wurde von ihm unterrichtet. In Spanien und Italien wurde Kemps Stil positiver aufgenommen als in seinem Heimatland, weshalb er mit seinem Ensemble ab 1979 in Barcelona, später dann in Rom und Umbrien ansässig war. Kemp lebte zuletzt in Livorno.

Revier-Kioske feiern Büdchenkultur

Die Büdchen kamen Mitte des 19. Jahrhunderts in Mode

Rund 200 Kioske im Ruhrgebiet haben beim Tag der Trinkhallen die Budenkultur gefeiert. Zum Programm zählten Vorführungen von Familienfilmen aus dem Revier und Poetry-Slams. An 50 Buden gab es ein von Ruhr Tourismus organisiertes und finanziertes Kulturprogramm. 250 Künstler hatten ihre Teilnahme zugesagt. Weitere rund 150 Buden beteiligten sich mit eigenen Programmen an dem Event, das 2016 zum ersten Mal veranstaltet worden war. Eine Premiere waren fünf sogenannte Filmbuden. Besucher konnten dort alte, private Filmaufnahmen von Menschen aus dem Revier anschauen. Dafür hatten Bewohner fast 1000 Streifen zur Verfügung gestellt. Weitere Programmkategorien waren Musik, Kleinkunst, Fußball und gemischte Tüte. Die Büdchen kamen in Ballungsräumen während der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts in Mode. Unternehmer versuchten einst die Arbeiter an den Trinkhallen mit Mineralwasser zu versorgen, um den Alkoholkonsum einzudämmen.

Mehr als zehntausend Raver beim "Zug der Liebe"

Der "Zug der Liebe" findet in diesem Jahr zum vierten und letzten Mal statt

Auf bunten Wagen und in schrillen Outfits tanzten am Samstag mehr als 10 000 Menschen mit dem "Zug der Liebe" durch Berlin. Die 15 Musiktrucks sollen noch bis 21 Uhr unterwegs sein. Der "Socialrave", wie die Veranstalter die Demo bezeichnen, soll planmäßig um 22.30 Uhr enden und als Feier in Berliner Clubs weitergehen. Die Gründer wollten ein Zeichen setzen für mehr Nächstenliebe und soziales Engagement und gegen "rechtspopulistische Triebe und die anwachsende Gleichgültigkeit in unserer Gesellschaft", wie sie im Internet schreiben. Der "Zug der Liebe" findet in diesem Jahr zum vierten und letzten Mal statt. Da nur 9 000 Euro von benötigten 100 000 Euro im Vorfeld an Spenden zusammengekommen sind. Jetzt müsste jeder Besucher etwa 5 Euro spenden, um die Kosten für die Musikwagen zu decken.

Maas: Deutschlandjahr für neue USA-Strategie nutzen

Deutschlandjahr soll zu einer "Luftbrücke des 21. Jahrhunderts" werden

Außenminister Heiko Maas will das am 3. Oktober beginnende Deutschlandjahr in den USA für seine neue transatlantische Strategie nutzen. "Es ist höchste Zeit, die transatlantische Partnerschaft neu zu vermessen - nüchtern, kritisch, aber auch selbstkritisch", erklärte der SPD-Politiker in einer Pressemitteilung anlässlich der Auftaktveranstaltung zum Deutschlandjahr in Berlin. Die Beziehungen sind seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump schwieriger geworden. Laut Robin S. Quinville, der Gesandten der US-Botschaft in Berlin, zähle Amerika auf Deutschland: "Wir wollen, dass Deutschland mehr mit uns tut", sagte sie. Der Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Andreas Görgen, sagte, das Deutschlandjahr solle in Anlehnung an die Luftbrücke nach dem Krieg zu einer "Luftbrücke des 21. Jahrhunderts" werden. Seitens des Goethe-Instituts seien "Bildungs- und Kulturprogramme wirksam, um auch kritische Punkte im deutsch-amerikanischen Verhältnis anzusprechen und eine gemeinsame Verständigung zu erreichen". Das Deutschlandjahr wird vom Auswärtigen Amt gefördert, vom Goethe-Institut umgesetzt und vom Bundesverband der Deutschen Industrie unterstützt. Mehr als 200 Partner sind mit über 1000 Veranstaltungen in allen US-Bundesstaaten in beteiligt.

Ostpreußisches Landesmuseum wieder geöffnet

Grütters: "Wichtiger europäischer Kulturbotschafter"

Das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg ist nach mehr als drei Jahren Umbau und Modernisierung wiedereröffnet worden. Mit einem Festakt wurde die Dauerausstellung am Samstag mit einer neuen deutsch-baltischen Abteilung feierlich eröffnet. Ab Sonntag sind die Exponate auch für die Öffentlichkeit zu sehen. Das Ostpreußische Landesmuseum sei ein "wichtiger europäischer Kulturbotschafter", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) zur Wiedereröffnung. Die Auseinandersetzung mit dem deutschen Kulturerbe in Mittel- und Osteuropa sowie die Besinnung auf die gemeinsame Geschichte könne dabei helfen, Krisen und Konflikte besser zu verstehen. Nach eigenen Angaben ist es das weltweit einzige Museum, das sich umfassend der Region widmet. Ostpreußen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen der damaligen Sowjetunion und Polen aufgeteilt.

Papst bekennt Scham über "abscheuliche Verbrechen"

Franziskus: "Leid und Scham für die katholische Gemeinschaft"

Papst Franziskus hat in Irland Scham über die "abscheulichen Verbrechen" katholischer Kleriker an Minderjährigen bekannt. Er müsse den "schweren Skandal" anerkennen, der durch den Missbrauch Minderjähriger durch Mitglieder der Kirche verursacht worden sei, "die beauftragt waren, sie zu schützen und zu erziehen", sagte der Papst zu Beginn seines zweitägigen Besuchs auf der grünen Insel. Die Verbrechen blieben "eine Ursache von Leid und Scham für die katholische Gemeinschaft", so Franziskus weiter. Zum Thema Aufarbeitung verwies er auf seinen Vorgänger Benedikt XVI, dessen "freimütiges und entschlossenes Eingreifen" weiterhin Ansporn sei, strenge Regeln zu erlassen, damit sich die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholten. Franziskus sprach im Schloss von Dublin vor Vertretern aus Politik und Gesellschaft. Anlass seiner Reise ist das neunte katholische Weltfamilientreffen, das seit Dienstag in der irischen Hauptstadt tagt. Überschattet wird der Besuch von einer neuerlichen Debatte über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche.

Hinterbliebene von Prince verklagen seinen Arzt

Vorwurf der versäumten Therapie

Familienangehörige von Prinz haben knapp zweieinhalb Jahre nach seinem Tod einen Arzt verklagt, der dem US-Popmusiker Schmerzmittel verschrieben hatte. Sie warfen Michael Schulenberg vor, er sei gescheitert, die Medikamentensucht des Popstars zu behandeln, wie die Zeitung "Startribune" unter Berufung auf die Klage berichtete. Darüber hinaus habe er keine sachgerechte Diagnose gestellt und keine Maßnahmen ergriffen, um das absehbar schlimme Ergebnis dieser Sucht zu verhindern. Dies alles habe maßgeblich zum Tod von Prince beigetragen. Ein Anwalt des Arztes wies die Vorwürfe dem Bericht zufolge als unbegründet zurück. Prince war am 21. April 2016 an einer Überdosis Fentanyl gestorben, das als 30 bis 50 Mal stärker als Heroin und 50 bis 100 Mal stärker als Morphium gilt. Laut Staatsanwaltschaft habe er gedacht, das Schmerzmittel Vicodin zu nehmen.

Justus Frantz ehrt den Komponisten Leonard Bernstein

"Seine Genialität hat sich keineswegs nur auf Musik erstreckt"

"Leonard Bernstein machte aus den trivialsten Momenten des Tages etwas ganz besonderes", erinnert sich der Pianist Justus Frantz an den 1990 verstorbenen Freund. "Seine Genialität hat sich keineswegs nur auf Musik erstreckt", sagte der Gründer und frühere Intendant des Schleswig-Holstein-Musikfestivals im Deutschlandfunk Kultur. Bernstein habe das Leben und jeden Moment geliebt. Die Ausstrahlung eines Menschen inspirierte ihn immer wieder neu. Bernstein sei jeden Tag ein neuer Mensch gewesen, der Musik als etwas Innovatives erlebt habe. In der Zusammenarbeit mit ihm als Pianist habe Frantz wunderbare Inspirationen erhalten, die er in seinem Leben nie vergessen werde, sagte der Musiker weiter. Allerdings sei Bernstein manchmal so spontan gewesen, dass er einer plötzlichen Eingebung folgte und beispielsweise das Tempo im Konzert völlig veränderte. Am heutigen Samstag wäre der US-amerikanische Musiker und Komponist Leonard Bernstein 100 Jahre alt geworden.

Grönemeyer: Zeichen gegen Rechtsextremismus

Neonazi-Rockfestival verboten

Herbert Grönemeyer hat beim Musikfestival "Jamel rockt den Förster" ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Er wolle den Veranstaltern den Rücken stärken und ein Signal setzen, sagte der 62-Jährige vor 1.200 Zuschauern, bevor er Songs wie "Die Härte" und "Mensch" sang. Ins Leben gerufen wurde das Festival in Jamel 2007 von Birgit und Horst Lohmeyer, die sich seit Jahren gegen die rechtsextreme Szene in dem 40-Einwohner-Dorf bei Wismar wehren. Das ehrenamtlich organisierte Musikfest soll nach Auskunft der Veranstalter zeigen, wie man sich "entspannt und gewaltfrei für Demokratie und gegen Rechtsradikalismus" aussprechen könne. Wer dort auftritt, wird vorab nicht öffentlich gemacht. Schirmherrin ist Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Ein für den heutigen Samstag im thüringischen Mattstedt geplantes Neonazi-Rockfestival darf nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Weimar dagegen nicht stattfinden. Es bestätigte ein von der Gemeinde verhängtes Nutzungs- und Betretungsverbot für das Gelände und wies einen Widerspruch der Organisatoren zurück. Nicht alle Eigentümer hätten es erlaubt, das Gelände zu nutzen, hieß es zur Begründung.

Moderator Dieter Thomas Heck ist tot

Langjährige Moderator der "ZDF-Hitparade"

Der Showmaster Dieter Thomas Heck ist tot. Der langjährige Moderator der "ZDF-Hitparade" starb am Donnerstag im Alter von 80 Jahren, wie der Medienanwalt Christian Schertz in Berlin mitteilte. Seine Medienkarriere begann 1961 als Heck, der eigentlich Carl-Dieter Heckscher hieß, in der Fernseh-Nachwuchssendung "Toi-toi-toi" von Peter Frankenfeld als Sänger entdeckt wurde. Zum Fernsehstar wurde Heck mit der "ZDF-Hitparade", die er von 1969 bis 1984 insgesamt 183 Mal live aus Berlin präsentierte. Ende 2007 hatte er seinen Rücktritt bekanntgegeben und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. 2017 erhielt er die Goldene Kamera für sein Lebenswerk.

Merkel bringt vermisstes Gemälde nach Dresden zurück

"Stillleben mit einem Hasen" war seit Kriegsende verschollen

Das seit dem Zweiten Weltkrieg vermisste Gemälde von Pietro Francesco Cittadini (1616-1681) kehrt nach Dresden zurück. Es befand sich zuletzt in Privatbesitz in Georgien und wurde vom Ministerpräsidenten des Landes, Mamuka Bakhtadze, an Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch übergeben, wie die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mitteilten. Dort hatte das Werk bis 1945 in der Gemäldegalerie Alter Meister gehangen. 1741 war es für den sächsischen Kurfürsten Friedrich August II. erworben worden. 1754 lässt es sich erstmals dokumentarisch in der damaligen Gemäldegalerie am Jüdenhof, direkt neben der Frauenkirche, fassen.

Hotelmanager des Jahres kommt aus Sachsen

Gebürtiger Westfale leitet Hotel im Vogtland

Deutschlands bester Hoteldirektor kommt erstmals aus Sachsen. Marc Cantauw, Leiter des Hotels "König Albert" im vogtländischen Bad Elster, wird am heutigen Samstag bei einem Festakt als "Hotelmanager des Jahres 2018" ausgezeichnet. Der 47-Jährige werde für seine berufliche Gesamtleistung geehrt, vor allem aber für sein Engagement im Vogtland, hieß es vom Trebing-Lecost Verlag, der die Ehrung bereits zum 17. Mal vergibt. Der Preisträger, ein gebürtiger Westfale, leitet das Vier-Sterne-Superior-Haus mit 240 Betten seit dessen Eröffnung im März 2016.

Dresdner Polizei entschuldigt sich beim ZDF

Team wurde zu lange festgehalten

Der Dresdner Polizeipräsident hat sich nach ZDF-Angaben für das Vorgehen von Polizisten gegen ein Team des Senders am Rande einer Pegida-Demonstration entschuldigt. Die Polizei habe eingeräumt, dass das ZDF-Team viel zu lange festgehalten worden sei, teilte der Sender nach einem Gespräch zwischen Vertretern des ZDF und dem Polizeipräsidenten mit. Der Vorgang solle seitens der Polizei gründlich nachgearbeitet werden. Das Vorgehen am Rande einer Pegida-Veranstaltung hatte für eine Debatte über eine Einschränkung der Pressefreiheit durch die sächsische Polizei gesorgt.

Name für Preis bei Venedigs Filmfestspielen bleibt

Auszeichnung trägt Namen von Mussolinis Finanzminister

Die Preise für die beste Schauspielerin und den besten Schauspieler bei den Filmfestspielen von Venedig werden weiterhin "Coppa Volpi" heißen. Das berichtet "Der Spiegel", trotz gegenteiliger Ankündigungen der Festivalleitung und Forderungen von Aktivisten, die Auszeichnung umzubenennen. Giuseppe Volpi (1877-1947) war ein zeitweiliger Verbündeter von Faschistenführer Benito Mussolini, unter anderem dessen Finanzminister. Der Preis wurde erstmals 1935 vergeben, drei Jahre nach Gründung des ältesten Filmfestivals der Welt. Am kommenden Mittwoch wird es mit dem US-Film "Aufbruch zum Mond" über den Astronauten Neil Armstrong eröffnet. Hauptdarsteller und einer der Anwärter auf die "Coppa Volpi" ist Schauspieler Ryan Gosling.

Bill Clinton bei Trauerfeier für Aretha Franklin

Musikerkollegen Franklins haben sich angesagt

Bei der Trauerfeier für Soul-Legende Aretha Franklin wird Ex-US-Präsident Bill Clinton unter den Rednern sein. Dies teilte Franklins Sprecherin Gwendolyn Quinn mit. Bill Clinton und die Queen of Soul galten als langjährige Freunde. Die Ausnahmesängerin trat bei dessen Vereidigungszeremonien auf. Die für kommenden Freitag geplante Trauerfeier in Detroit soll ihre Wurzeln im Gospel herausstellen. Zahlreiche hochkarätige Musikerkollegen Franklins haben sich angesagt, etwa Stevie Wonder, Jennifer Hudson, Chaka Khan und Faith Hill.

Lili Hinstin übernimmt Leitung beim Locarno-Festival

Französin ist Nachfolgerin von Carlo Chatrian

Nach dem Wechsel von Carlo Chatrian zur Berlinale übernimmt Lili Hinstin die künstlerische Leitung des Locarno Festivals. Die 41-jährige Französin trete ihre neue Stelle im Dezember an, teilte der Verwaltungsrat des Filmfestivals mit. Hinstin war seit 2013 künstlerische Leiterin des Festivals Entrevues Belfort in Frankreich. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe", zitierte der Verwaltungsrat die Französin. Das Festival Locarno habe seit Jahren Maßstäbe für Filmfreunde gesetzt.

Lichtenhagen-Ausschreitungen: Skulptur enthüllt

"Empathie" erinnert an rassistische Übergriffe 1992 in Rostock

In der Rostocker Innenstadt ist eine neue Skulptur zur Erinnerung an die rassistischen Ausschreitungen im Ortsteil Lichtenhagen im Jahr 1992 enthüllt worden. Die Skulptur "Empathie" ist der sechste und letzte Teil einer Figurengruppe, die unter dem Titel "Gestern Heute Morgen" von der Künstlergruppe Schaum geschaffen wurde. Die Skulpturen "Politik", "Selbstjustiz", "Staatsgewalt", "Medien" und "Gesellschaft" waren im August 2017 in verschiedenen Rostocker Stadtteilen aufgestellt worden. Das neue Kunstobjekt zeigt den Abdruck zweier Personen, die sich umarmen. Im August 1992 hatten Anwohner und Neonazis in Rostock-Lichtenhagen unter dem Applaus Tausender Schaulustiger die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende und ein Wohnheim für vietnamesische Arbeiter angegriffen und teils in Brand gesetzt. Die Ausschreitungen gelten als die bis dahin schlimmsten rassistischen Übergriffe der deutschen Nachkriegsgeschichte.

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