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Montag, 21.10.2019
 
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Kulturnachrichten

Montag, 21. Oktober 2019

Europäischer Kulturpreis für Sophia Loren

Die italienische Schauspielerin Sophia Loren hat den Europäischen Kulturpreis "Taurus" erhalten. Bei einer Gala in der Wiener Staatsoper bekam die 85-Jährige die undotierte Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Zu den weiteren Preisträgern zählten der Maler Neo Rauch und die Designerin Vivienne Westwood. Westwood bekam die Auszeichnung für ihr gesellschaftliches Engagement. Die Trophäe zum Europäische Kulturpreis "Taurus" stellt einen bronzenen Stier dar. Der Preis soll herausragende Leistungen von Kulturschaffenden würdigen. Preisstifter ist das Europäische Kulturforum.

Karl-Sczuka-Preis für Ulrike Janssen und Marc Matter

Die Regisseurin Ulrike Janssen und der Klangkünstler Marc Matter sind mit dem Karl-Sczuka-Preis 2019 des Südwestrundfunks (SWR) ausgezeichnet worden. Sie wurden für ihr Hörstück "Meerschallschwamm und Schweigefang" geehrt, teilte der SWR in Baden-Baden mit. Der Preis ist mit 12.500 Euro dotiert. In der Begründung der Jury heißt es, das Hörstück entwerfe mit subtilem Humor eine Führung durch ein imaginäres Museum kurioser Apparaturen zur Schallaufzeichnung und Klangwandlung. "In poetisch fragmentierter Phantasiesprache stellt uns ein Audioguide Instrumente wie den Auralisator, den Sprachklangemulgator und den Schallfrierapparat vor." Die Autorenproduktion wurde am 16. November 2018 von Deutschlandfunk Kultur urgesendet.

30 neu entdeckte Sarkophage mit Mumien präsentiert

In Ägypten ist ein seltener Fund von 30 Sarkophagen vorgestellt worden. Die rund 3.000 Jahre alten Holzsärge wurden in Luxor gezeigt. Die Särge wurden den ägyptischen Angaben zufolge für männliche und weibliche Priester und Kinder angefertigt. Sie waren in der Grabstätte Al-Asasif im Tal der Könige am Nil ausgegraben worden. Antikenminister Chaled al-Enani kündigte an, die Sarkophage werden vom kommenden Jahr an im neu eröffneten Großen Ägyptischen Museum ausgestellt. Solche Entdeckungen seien "von unschätzbarer Bedeutung für den Ruf Ägyptens". Die Sarkophage stammen aus der 22. Dynastie, also aus der Zeit von 945 bis 715 vor Christus.

Fotografin Fritz gewinnt Friedenspreis für Fotografie

Die Berliner Fotografin Johanna Maria Fritz hat den erstmals verliehenen Deutschen Friedenspreis für Fotografie gewonnen. Die 25-jährige Fritz wurde für ihre Fotoserie "Like a Bird" geehrt. Dabei zeigt sie Zirkus-Aufnahmen aus mehreren krisengeschüttelten Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Der Preisträgerin sei es gelungen, mit ihren Bildern eine universelle Lebensfreude darzustellen, die sich auch von Konflikten und Gewalt nicht ersticken lasse, heißt es in der Begründung der Jury. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde Samstagabend im Museumsquartier Osnabrück verliehen.

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