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Kulturnachrichten

Dienstag, 20. Oktober 2020

Sachsen-Anhalt ehrt Pianistin Ragna Schirmer

In Sachsen-Anhalt geht der Landesmusikpreis 2020 an die Pianistin Ragna Schirmer aus Halle. Damit werde eine erfolgreiche Konzertvirtuosin, Musikpädagogin und engagierte Kulturbotschafterin geehrt, teilte die Staatskanzlei mit. Die Auszeichnung soll der international bekannten und mehrfach mit Preisen bedachten Künstlerin im November in Magdeburg überreicht werden. Sachsen-Anhalt vergibt den Landesmusikpreis seit 2015 und seit 2016 alle zwei Jahre. Er ist mit 10 000 Euro dotiert.

Zwei Gitarren von Van Halen werden versteigert

Zwei Gitarren des kürzlich verstorbenen Rock-Musiker Eddie Van Halen unter den Hammer. Das Auktionshaus Julien's Auctions erklärte, eine E-Gitarre der Serie EVH Charvel Art von 2004 werde ebenso versteigert wie eine E-Gitarre, die Van Halen gemeinsam mit einem Gitarrentechniker in seinem Heimstudio gebaut hatte. Die Versteigerung findet am 4. und 5. Dezember statt. Je Instrument wird ein Erlös zwischen 60.000 und 80.000 Dollar erwartet. Der Gitarrist starb am 6. Oktober an Krebs. Er wurde 65 Jahre alt.

Ägypten setzt Legalisierung von Kirchen fort

Ägypten legalisiert weitere 100 Kirchen und zugehörige Nutzbauten. Seit Beginn der Kampagne seien damit 1.738 bislang ohne Erlaubnis operierende christliche Gotteshäuser nachträglich genehmigt worden, schreibt die Zeitung "Al-Ahram" unter Berufung auf Kabinettsprecher Nader Saad. Schätzungen zufolge sind zwischen zehn und 14 Prozent der rund 101 Millionen Einwohner Ägyptens Christen. Der größte Teil mit acht bis zwölf Millionen gehört der koptisch-orthodoxen Kirche an, die ihre Anfänge auf den Evangelisten Markus zurückführt.

Fotograf Roger Melis bekommt Archiv in Berlin

Die Berliner Akademie der Künste will dem Fotografen Roger Melis (1940-2009) ein Archiv einrichten. Er sei bereits in den 1960er Jahren als einfühlsamer Porträtist von Dichtern und Künstlern bekannt geworden und habe zu den bekanntesten Modefotografen der DDR gehört, teilte die Akademie mit. Seine Reportagefotos aus dem Osten oder Paris füllten ganze Bildbände. Die Akademie werde schrittweise seinen künstlerischen Nachlass übernehmen, dazu gehörten etwa Fotoabzüge, Negative, Korrespondenzen und Kalender.

"Charlie Hebdo"-Journalist bekommt Auszeichnung

Philippe Lançon wird mit dem Prix de l'Académie de Berlin geehrt. Der französische Journalist und Schriftsteller ist Überlebender des Attentats auf das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo". In seinem Buch "Der Fetzen" verarbeitet er seine Erinnerungen an den Anschlag von 2015. Mit dem Buch habe er "ein Zeugnis des Lebens- und Freiheitswillens abgelegt, das auch in Deutschland viele Leser gefunden hat", hieß es. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und soll am 3. Dezember in Berlin überreicht werden. Die Académie de Berlin wurde im Jahr 2006 gegründet und engagiert sich für die "Belebung und Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich". Im Vorstand sitzen der frühere ARD-Journalist Ulrich Wickert und die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan (SPD).

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