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Mittwoch, 21.08.2019
 
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Kulturnachrichten

Mittwoch, 21. August 2019

Grünes Licht für "Matrix 4" mit Keanu Reeves

Keine andere Rolle machte den US-Schauspieler Keanu Reeves so berühmt wie die Figur "Neo" aus der dreiteiligen Science-Fiction-Filmreihe "Matrix", die zwischen 1999 und 2003 entstand. Diese soll jetzt mit Reeves in der Hauptrolle fortgesetzt werden, wie die US-Branchenblätter "Hollywood Reporter" und "Variety" berichten. Demnach ist auch die Schauspielerin Carrie-Anne Moss in ihrer früheren Rolle als Trinity wieder an Bord. Lana Wachowski kehrt als Regisseurin, Autorin und Produzentin zurück. Über den Inhalt und einen möglichen Drehstart von "Matrix 4" wurde zunächst nichts bekannt.

Gerhard Richter entwirft Kirchenfenster

Gerhard Richter entwirft nach Angaben der Benediktinerabtei St. Mauritius in Tholey im Saarland drei große Fenster für die dortige gotische Kirche, die derzeit renoviert wird. Zu der im Sommer 2020 geplanten Fertigstellung seien die neuen Fenster zu sehen, hieß es. Der Künstler sei durch privates und musikalisches Engagement davon überzeugt worden, seine bislang größte sakrale Arbeit der Abtei zu widmen. Richter und der estnische Komponist Arvo Pärt wollten mit ihrer Einheit von Kunst und Musik einen neuen Höhepunkt ihres Schaffens setzen.

Weltversammlung von "Religions for Peace" eröffnet

Bundespräsident Steinmeier hat in Lindau am Bodensee die zehnte Weltversammlung von "Religions for Peace" eröffnet. Zum Auftakt sagte er, kein Krieg dürfe im Namen der Religion geführt werden. Statt Anlass für Unfrieden, Hass und Gewalt zu sein, sollten Religionen als Werkzeuge des Friedens agieren. Religionen können als wirkmächtige und belastbare Förderer des Friedens einen unverzichtbaren und auch unersetzbaren Dienst an den Menschen leisten. Religion könne sich aber gerade durch den Einfluss zynischer und gewissenloser Anführer auch als furchtbare, als buchstäblich gnadenlose Macht erweisen. "Religions for Peace" ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit Sitz in New York, die sich zum Ziel gesetzt hat, durch interreligiösen Dialog Friedensarbeit zu leisten. Die erste Weltkonferenz fand 1970 in Kyoto statt. Am Treffen in Lindau nehmen bis Freitag rund 900 Delegierte aus mehr als 100 Ländern teil.

Künstler Opolka: Mit Wolfsskulptur gegen die AfD

Der Brandenburger Künstler Rainer Opolka hat mit einer mehr als mannsgroßen Skulptur eines Wolfes vor der AfD-Parteizentrale gegen die Partei demonstriert. "Wir warnen vor einer rechtsradikal gewendeten AfD", sagte Opolka zu der Kunstaktion in der Innenstadt. Die Bronzeskulptur eines Wolfsmenschen, der einen Hitlergruß zeigt, hatte Opolka auf einem Anhänger vor die Landesgeschäftsstelle gefahren. Dazu enthüllten er und die Publizistin Lea Rosh Banner mit Slogans wie "AfD - keine Alternative für Brandenburg" und "Rassisten gehören nicht in den Landtag". Die Aktion wurde nach zwei Stunden beendet. AfD-Parteisprecher Detlev Frye wollte sich nicht zu der Aktion äußern.

Twitter sperrt chinesische Accounts

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat mehr als 200 000 mutmaßlich falsche Nutzerkonten gesperrt. Diese seien an einer Online-Kampagne der chinesischen Regierung beteiligt gewesen, die die Protestbewegung in Hongkong beeinflussen solle, teilte das Unternehmen mit. Twitter führte die Kampagne gegen die Hongkonger Demonstranten zu zwei gefälschten chinesischen und englischen Twitterkonten zurück, die sich als Nachrichtenorganisationen mit Sitz in Hongkong ausgaben. Die Regierung in Peking gab sich ahnungslos. Prodemokratische Demonstranten sind seit Wochen auf den Straßen und fordern volle demokratische Rechte und eine Untersuchung von mutmaßlicher Polizeigewalt gegen Protestierende.

Computerspielmesse "Gamescom" gestartet

In Köln hat die weltweit größte Computer- und Videospielspielemesse "Gamescom" offiziell begonnen. Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr das sogenannte Cloud-Gaming, bei dem Spiele auf externen Servern laufen und dadurch die Endgeräte der Spieler entlasten. Bundesverkehrs- und digitalminister Andreas Scheuer (CSU) sagte in seiner Eröffnungsrede, dass er die zugesagte finanzielle Förderung der Games-Branche in Deutschland nicht streichen wolle. Er werde sich weiter für den Fördertopf von 50 Millionen Euro einsetzen.

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