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Kulturnachrichten

Samstag, 19. Oktober 2019

Solidaritätskonzert für Terroropfer in Halle

In Halle an der Saale veranstalten mehrere Medienunternehmen heute ein Solidaritätskonzert für die Opfer des Terroranschlags. Unter dem Hashtag "HalleZusammen" stehen unter anderem Alice Merton, Max Giesinger, Joris und Mark Forster auf der Bühne. Auch Mitglieder des Rundfunkchores des Mitteldeutschen Rundfunks, Musiker der Staatskapelle und der Oper Halle sind vertreten.Die Organisatoren wollen nach eigenen Worten ein Zeichen für mehr Toleranz und ein friedliches Miteinander setzen.

Eine Million Euro als "Rückendeckung" für kleine Verlage

Drei kleine Verlage aus Baden-Württemberg, Berlin und Leipzig sind die Hauptgewinner des Deutschen Verlagspreises: Der Hädecke-Verlag aus Weil der Stadt ("Eine Oase in der Wüstenei der Kochbuchszene", so die Jury), der kookbooks-Verlag aus Berlin ("Dieser Verlag steht für die Dichtung des 21. Jahrhunderts") und Spector Books aus Leipzig ("Künstlerisch anspruchsvolle Bücher"). Die drei Hauptsieger bekommen jeweils 60.000 Euro. 60 weitere Verlage erhalten jeweils 15.000 Euro. Vier Verlage mit höherem Jahresumsatz bekommen eine undotierte Anerkennung: die Wissenschaftliche Buchgesellschaft, der Verlag Schwaneberger, die Edition Michael Fischer und der Reclam Verlag. Die Ehrung wurde am Freitag auf der Frankfurter Buchmesse zum ersten Mal vergeben. Eine Jury unter Vorsitz des Literaturkritikers Denis Scheck hatte die Gewinner aus insgesamt 312 Bewerbungen ausgewählt. Der Deutsche Verlagspreis wurde von Kulturstaatsministerin Monika Grütters ins Leben gerufen und ist insgesamt mit mehr als einer Million Euro dotiert.

Prinzessin-von-Asturien-Preise vergeben

Im spanischen Oviedo sind die renommierten Prinzessin-von-Asturien-Preise vergeben worden. Sie gelten als die "spanischen Nobelpreise" und werden jedes Jahr in acht verschiedenen Sparten überreicht. Jeder Gewinner erhält 50.000 Euro. Die amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt wurde in der Sparte Literatur ausgezeichnet. Der britische Starregisseur Peter Brook wurde als "bester Theaterregisseur des 20. Jahrhunderts" in der Sparte der Künste gewürdigt. Der US-Mathematiker und Ingenieur Salman Khan nahm den Preis in der Sparte Internationale Zusammenarbeit entgegen. Als "wichtigste Kulturinstitution Spaniens und eine der bedeutendsten Pinakotheken der Welt" ging der Preis für Kommunikation und Geisteswissenschaften an das Madrider Prado-Museum, das in diesem Jahr sein 200. Jubiläum feiert und maßgeblich an der humanistischen Ausbildung vieler Generationen beteiligt sei. Die Klimaforscherinnen Joanne Chory und Sandra Myrna Diaz wurden in der Sparte Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet. Der Preis für Sozialwissenschaften ging an den US-Wissenschaftler Alejandro Portes für seinen Beitrag zur Erforschung internationaler Migrationsströme. In der Sparte Sport wurde die ehemalige Skifahrerin Lindsey Vonn gekürt.

Hessischer Filmpreis für Deutsches Filminstitut

Das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum (DFF) ist als erste Institution bei der Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet worden. Die langjährige Direktorin des DFF, Claudia Dillmann, nahm den Preis gemeinsam mit ihrer Nachfolgerin Ellen Harrington und dem Vorstandsmitglied Nikolaus Hensel entgegen. Der Schauspieler Hanns Zischler würdigte das DFF, das in diesem Jahr 70-jähriges Jubiläum feiert. "Ich beglückwünsche das Institut für seine Arbeit, uns die Filmgeschichte unermüdlich nahe zu bringen und am Leben zu halten", sagte er. Den mit 7500 Euro dotierten Newcomer-Preis erhielt die Schauspielerin und Filmemacherin Maryam Zaree. Einen Sonderpreis vergab die Jury an die in Bad Nauheim geborene Regisseurin Caroline Link für ihre Verfilmung der Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling.

Proteste in Katalonien: Sagrada Familia blockiert

Die Zugänge zur weltberühmten Basilika Sagrada Familia in Barcelona sind von Demonstranten der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung blockiert worden. Zahlreiche Befürworter einer Abspaltung der Region von Spanien versammelten sich vor dem Gotteshaus. Touristen, die eine Besichtigung gebucht haben, können derzeit nicht in die Basilika gelangen. Sie können ihre Tickets über die Webseite stornieren, hieß es auf dem Twitter-Account der Sagrada Familia. Auch ein geplantes Fußballspiel zwischen Barcelona und Real Madrid wurde wegen der Proteste verschoben.

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