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Kulturnachrichten

Montag, 31. Juli 2017

US-Schauspieler Sam Shepard 73-jährig gestorben

Künstler litt an schwerer Nervenkrankheit

Der US-Schauspieler und Dramatiker Sam Shepard ist tot. Shepard sei bereits am Donnerstag im Alter von 73 Jahren in seinem Haus in Kentucky gestorben, berichteten US-Medien unter Berufung auf einen Sprecher der Familie. Shepard hatte sich als Charakterdarsteller in Filmen und als Verfasser von Theaterstücken einen Namen gemacht. Der Bühnenkünstler litt den Angaben zufolge an Amyotropher Lateralsklerose. Shepards Karriere erstreckte sich über fünf Jahrzehnte. Er verfasste mehr als 50 Bühnenstücke. Für das Drama "Vergrabenes Kind" erhielt er 1979 einen der begehrten Pulitzer-Preise. Auch als Darsteller reüssierte Shepard. 1984 wurde er in der Kategorie bester Nebendarsteller im Film "Der Stoff aus dem die Helden sind" für einen Oscar nominiert.

Archäologen legen in Angkor Wat große Statue frei

Die Statue stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert

Archäologen haben im Tempelkomplex von Angkor Wat in Kambodscha eine große Statue entdeckt. Die 1,90 Meter hohe und 58 Zentimeter breite Figur sei gefunden worden, als ein Expertenteam die Überreste eines Krankenlazaretts untersucht habe, teilte die zuständige Regierungsbehörde mit. Schätzungen zufolge soll die Statue aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammen und einst das Eingangstor zu der Klinik bewacht haben. Sie wurde unter einer Erdschicht gefunden und soll nun öffentlich ausgestellt werden. Zuletzt waren in Angkor Wat Ende 2011 zwei riesige buddhistische Statuen freigelegt worden. Angkor war die Hauptstadt des Khmer-Reichs, das ungefähr vom 9. bis zum 15. Jahrhundert seine Blütezeit hatte.

Sky zahlt in heimische Filmförderung ein

Pay-TV-Sender beteiligt sich mit sechsstelligem Betrag

Sky Deutschland zahlt in den Fördertopf des FilmFernsehFonds (FFF) Bayern ein. Das Geld soll dieses Jahr im Förderbereich Nachwuchsfilm eingesetzt werden. Die konkrete Entscheidung, wie man es einsetzt, trifft ein Fonds-Vergabeausschuss. "Wir sind an einer langfristigen Kooperation interessiert", ergänzte eine FFF-Sprecherin auf Anfrage. Bayerns Medienministerin Ilse Aigner (CSU) sprach von einem "wichtigen Schritt des Senders zur gemeinsamen Stärkung der bayerischen Film- und Fernsehbranche".

Jeanne Moreau ist tot

Die Schauspielerin wurde 89 Jahre alt

Die französische Schauspielerin und Sängerin Jeanne Moreau ist tot. Die Künstlerin sei im Alter von 89 Jahren gestorben, teilte das Büro von Staatspräsident Emmanuel Macron in Paris mit. Macron lobte die große Bandbreite der Rollen Moreaus, von abgründigen Frauen bis zu komödiantischen Charakteren. Außerdem habe sie sich politisch engagiert. Moreaus Agentur bestätigte den Tod der Schauspielerin und nannte ebenfalls keine Todesursache.
Jeanne Moreau wurde durch Ihre Rolle in Francois Truffauts Klassiker "Jules et Jim" berühmt. Im Laufe ihrer langen Karriere arbeitete sie unter anderem mit den Regisseuren Louis Malle, Orson Welles, Luis Buñuel, Peter Brooks und Wim Wenders zusammen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Philippe Jordan wird Musikdirektor in Wien

Der Schweizer Dirigent tritt den Posten bei der Wiener Staatssoper 2020 an

Philippe Jordan wird neben der Leitung von Neuproduktionen und Repertoire-Vorstellungen als Direktionsmitglied den gesamten musikalischen Bereich leiten und strukturell mitgestalten. Der 42-Jährige ist derzeit musikalischer Leiter der Pariser Bastille-Oper und Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Aktuell dirigiert er bei den Bayreuther Festspielen Richard Wagners Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" in der neuen Inszenierung von Regisseur Barrie Kosky. Es ist die erste Personalentscheidung des designierten Wiener Staatsopern-Direktors Bogdan Roscic, der frischen Wind in das Haus bringen möchte.

"Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" wird Fernsehserie

Arbeit am Drehbuch hat laut Constantin Television begonnen

Aus dem Bestseller "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" wird eine Fernsehserie. Das 1978 erschienene Buch über das Schicksal der drogenabhängigen Kinderprostituierten Christiane F. wurde millionenfach verkauft und gehörte an vielen Schulen zur Pflichtlektüre. Nun verfilmt Constantin Television die berühmte Vorlage. Die Arbeit am Drehbuch hat bereits begonnen, wie die Filmproduktionsfirma mitteilte. In dem Buch geht es um die authentische Geschichte einer 14-Jährigen, die mit 12 Jahren Haschisch rauchte und später auf den Kinderstrich ging, um das Heroin zu finanzieren, von dem sie abhängig war. Neben den Problemen der Jugendlichen mit Drogenabhängigkeit und Kriminalität werden auch die Sichtweisen der Eltern beleuchtet, die ihre Kinder alleine lassen. Das Buch ist schon einmal verfilmt worden - 1981 fürs Kino.

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