Seit 16:05 Uhr Echtzeit

Samstag, 17.08.2019
 
Seit 16:05 Uhr Echtzeit

Kulturnachrichten

Sonntag, 31. Juli 2016

Hit-Serie "Game of Thrones" endet nach achter Staffel

Derzeit läuft in den USA die sechste Staffel

Der US-Bezahlsender HBO hat bestätigt, dass nach der achten Staffel Schluss ist mit der Hit-Serie "Game of Thrones" Auf einige Folgen aus der Fantasy-Welt von Autor George R. R. Martin können sich Fernsehzuschauer damit aber noch einstellen. Im Juni ging in den USA die sechste Staffel zu Ende. Allerdings werde die siebte Staffel auf sieben Folgen verkürzt, wie HBO mitteilte. Wie viele es dann in der achten und letzten Staffel geben werde, sei noch nicht festgelegt. Nach dem Ende sei auch eine Spin-Off-Serie nicht ausgeschlossen, in der einige Charaktere aus "Game of Thrones" mitwirken könnten.

Theatepremiere bring Harry Potter-Mania zurück

Bühnenskript bei Amazon bereits auf Platz 1

Nachdem gestern das Theaterstück "Harry Potter und das verwunschene Kind" in London seine bejubelte Weltpremiere gefeiert hat, stürmen die Fans für das Skriptbuch die Buchläden. Allein an einem Buchladen der Kette Waterstones am Piccadily Square in London harrten rund 700 Fans aus bis der Verkauf um Mitternacht startete. "Wir rechnen fest damit, dass "Harry Potter und das verwunschene Kind" das erfolgreichste Buch des Jahres wird", teilte eine Waterstones-Sprecherin der BBC mit. Beim Internethändler Amazon steht das Buch in mehreren Ländern bereits auf Platz eins der Bestsellerliste. Deutschsprachige Potter-Fans müssen aber noch bis zum 24. September auf eine übersetzte Version warten. Die Handlung des Theaterstück spielt 19 Jahre nach dem letzten Band um den berühmten Zauberlehrling. Harry ist erwachsen, verheiratet mit Ginny Weasley, der Schwester seines Freundes Ron, und Vater von drei Kindern. Zur Arbeit geht er ins Ministerium für Zauberei. Nun muss Harry seinem Sohn Albus Severus bei der Auseinandersetzung mit der dunklen Vergangenheit der Familie beistehen. Angesichts der bereits komplett ausverkauften Vorstellungen wird die Aufführung nun bis Dezember 2017 verlängert.

Satire aus dem Kaukasus - Fasil Iskander ist tot

Russischer Schriftsteller wurde 87 Jahre alt

Der russische Schriftsteller Fasil Iskander, Schöpfer von Schelmenromanen über seine Heimat im Kaukasus, ist mit 87 Jahren in Moskau gestorben. Das berichtete das russische Fernsehen. Iskander stammte aus der Region Abchasien am Schwarzen Meer, das heute zu Georgien gehört, sich aber abgespalten hat. "Mit Fasil Iskander verschwindet eine ganze Epoche der sowjetischen und russischen Literatur", sagte der abchasische Präsident Raul Chadschimba der Agentur Interfax zufolge. Iskander erzählte in seinem Hauptwerk "Sandro von Tschegem" humoristisch vom Leben abchasischer Bauern vor und während der Sowjetherrschaft. Das Buch durfte in der Sowjetunion erst zu Zeiten der Glasnost in den 1980er Jahren unzensiert veröffentlicht werden. In Deutschland wurde Iskander 1992 mit dem Puschkin-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung ausgezeichnet.

Kolumbien will spanische Galeone "San José" bergen

Sagenumwobenes Schiff soll riesigen Schatz an Bord haben

Kolumbien will die vor mehr als 300 Jahren gesunkene spanische Galeone "San José" vom Meeresgrund bergen. Präsident Juan Manuel Santos versicherte bei der Einweihung eines Meeresforschungsinstituts, Kolumbien werde bei der Bergung "das Gesetz respektieren". Das Schiff, das 1708 vor der Küste der Hafenstadt Cartagena an der kolumbianischen Karibikküste gesunken war, soll einen riesigen Schatz an Bord haben. Die "San José" war das Hauptschiff einer Flotte, die im Auftrag des spanischen Königs Gold, Silber und andere Wertsachen aus den Kolonien in Amerika über den Atlantik bringen sollte. Ein Team aus kolumbianischen und internationalen Experten hatten die "San José" im November 2015 nach mühevollen Recherchen aufgespürt. Präsident Santos erklärte, von der Bergung des Wracks solle "die ganze Welt profitieren". Es handele sich eher "um ein archäologisches und wissenschaftliches als um ein kommerzielles Projekt".

Becketts "Endspiel" eröffnet Theaterprogramm in Salzburg

Angela Merkel und Joachim Sauer waren unter den Gästen

Mit einer begeistert beklatschten Premiere im Landestheater eröffneten die Salzburger Festspiele ihr Theaterprogramm. Gezeigt wurde Samuel Becketts "Endspiel" unter der Regie des frühere Intendanten der Münchner Kammerspiele und des Bayerischen Staatsschauspiels, Dieter Dorn. Sein langjähriger künstlerischer Partner Jürgen Rose gestaltete das Bühnenbild. In der Rolle des Hamm war Nicholas Ofczarek zu erleben, der von 2010 bis 2012 bei den Salzburger Festspielen als "Jedermann" in Hugo von Hofmannsthals gleichnamigem Mysterienspiel zu sehen war. Unter die Gäste mischten sich auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ehemann Joachim Sauer.

Regisseur Erpulat: Türkei bald ohne Theater?

Nurkan Erpulat ist zur Zeit zur Recherche in Istanbul

Der Regisseur Nurkan Erpulat hält Theaterschließungen in der Türkei für eine reale Gefahr. Auf Deutschlandradio Kultur sagte er zu diesem Thema: "...die Pläne der Regierung sind, die Theater ganz zuzumachen....Das kann sehr bald passieren – seit 10 – 12 Jahren arbeiten sie daran. Also Stück für Stück versuchen sie diese Szene zu kriminalisieren, Stück für Stück die Protagonisten auszutauschen, überflüssig zu machen und letztendlich zuzumachen. Wir sind kurz davor – ich glaube innerhalb von 2 – 3 Jahren wird das passieren  - also nicht Zukunftsmusik – sondern ganz bald!" Erpulat ist Hausregisseur am Berliner Maxim-Gorki-Theater und recherchiert zur Zeit für sein neues Projekt „Love it or leave it" in der Türkei.

Anwalt: Anzeige Erdogans in Deutschland bleibt bestehen

Ankündigung bezieht sich nur auf Türkei

Die Strafanzeigen wegen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten sind in Deutschland nach Angaben des Medienanwalts Ralf Höcker noch nicht ad acta gelegt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte mitgeteilt, alle seine Anzeigen zurückzuziehen. "Die Ankündigung bezieht sich nur auf die Türkei. In Deutschland ändert sich vorerst nichts", sagte Höcker. Erdogan hat unter anderem Anzeige gegen den TV-Satiriker Jan Böhmermann erstattet.

Schlagwerker Peter Sadlo gestorben

Sadlo war Professor an der Universität Mozarteum in Salzburg

Der bekannte Solo-Schlagzeuger Peter Sadlo ist an den Folgen einer Operation verstorben. "Wir trauern um eine außergewöhnliche Künstler- und Lehrer-Persönlichkeit", teilte die Salzburger Universität Mozarteum mit. "Zu seiner Karriere als Solist, Orchester- und Kammermusiker kam die Rolle als leidenschaftlicher Pädagoge, der sein Können und seine Erfahrung an die junge Generation weitergab", hieß es in dem Nachruf. Als erst 28-Jähriger wurde Sadlo 1990 als Professor nach Salzburg berufen. Der 1962 in Nürnberg geborene Sadlo war Träger zahlreicher Kultur- und Musikpreise, zum Beispiel des Frankfurter Musikpreises und des Europäischen Kulturpreises der Stiftung "Pro Europa".

Kulturnachrichten hören

Juli 2016
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur