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Kulturnachrichten

Mittwoch, 20. Juli 2016

Saudi-Arabien erneuert Fatwa gegen Pokémon

Die App ist im Land offiziell noch nicht erhältlich

Die oberste religiöse Instanz Saudi-Arabiens hat eine 15 Jahre alte Fatwa gegen das Pokémon-Go-Spiel wieder aufgelegt. Der Ständige Ausschuss für Forschung und Fatwas stellte das islamische Rechtsgutachten von 2001 auf seine Website, nachdem es eigenen Angaben zufolge wegen des Spiels zahlreiche Anfragen erhalten hatte. In der Fatwa wird Pokémon mit einem Glücksspiel verglichen. Weiter heißt es, die Figuren schienen auf der Evolutionslehre von Charles Darwin zu basieren - beides wird abgelehnt. Zahlreiche Saudis haben sich die App illegal heruntergeladen.

Oper und Schauspiel Frankfurt bleiben wohl in der City

Auch Bürgermeister gegen Pläne für Umzug auf Messegelände

Nach Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) und den Grünen, hat sich nun auch CDU-Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker gegen einen Umzug der städtischen Bühnen ins Messeviertel ausgesprochen. Deutschlandradio Kultur sagte der Christdemokrat: "Ich persönlich präferiere stark den heutigen Standort, weil er eine geschichtliche Rolle hat, weil er eine Tradition hat und weil er nahezu im Zentrum auch liegt." Damit haben maßgebliche Vertreter der drei Regierungsparteien im Frankfurter Römer ein Bekenntnis zum jetzigen Standort abgelegt. Es war vor allem SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann, der sich die Option eines Neubaus von Oper und Schauspielhaus auf dem Messegelände offen halten wollte, weil aktuelle Baugutachten besagen, zur Sanierung des Standortes am Willy-Brandt-Platz müssten bis zu 300 Millionen Euro investiert werden.

US-Briefmarke reiste bis zum Pluto

Neuer Guiness-Buch-Rekord

Eine 29-Cent-Briefmarke der Vereinigten Staaten von Amerika hat einen neuen Rekord aufgestellt: Ihr wurde bescheinigt, die meistgereiste Briefmarke der Welt zu sein. Denn an Bord der Nasa-Sonde "New Horizons" ging sie 2006 auf Reisen und passierte im Juli 2015 den Planeten Pluto. Ihre Reisestrecke betrug demnach fast 5,6 Milliarden Kilometer. Die offizielle Guinness-Urkunde wurde der US-Post in Washington übergeben.

Piper und Suhrkamp kooperieren bei Bachmann-Ausgabe

30-bändige Gesamtausgabe geplant

Die Verlage Piper und Suhrkamp bringen gemeinsam mit dem Salzburger Bachmann-Archiv eine 30-bändige Gesamtausgabe der Werke und Briefe Ingeborg Bachmanns heraus. Neben der Lyrik und Prosa sowie den Essays der österreichischen Dichterin (1926-1973) soll ab diesem Jahr auch den bisher unveröffentlichten Korrespondenzen mit unter anderen Uwe Johnson und Heinrich Böll "ein besonderer Stellenwert zukommen", teilten die Verlage in München mit. Möglich werde die erste Gesamtausgabe der Prosa, Gedichte, Essays, Hörspiele, Libretti und Korrespondenz wegen der Öffnung des umfangreichen Nachlasses durch die Erben Bachmanns.

Frankfurts Opernintendant lehnt Neubau ab

Kritik an Politik

Die Debatte um einen möglichen Abriss von Frankfurter Schauspiel und Oper mit einem Neubau an anderer Stelle hat Opernintendant Bernd Loebe "als Schlag ins Gesicht" bezeichnet. Ihm sei schleierhaft, wie man darüber nachdenken könne, den traditionsreichen Standort in der Innenstadt aufzugeben, sagte Loebe der "Frankfurter Rundschau". "Die Politik sollte nicht über die Köpfe der Intendanten hinweghandeln", kritisierte der Opernchef, dessen Haus zu den bundesweit renommiertesten gehört, die Planspiele des Frankfurter Magistrats. Angesichts der anstehenden Generalsanierung der Theaterdoppel-Anlage haben Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und sein Stellvertreter Uwe Becker (CDU) einen Neubau ins Spiel gebracht. Als Standort ist das alte Polizeipräsidium zwischen Hauptbahnhof und Messe im Gespräch. Das Land will das Areal seit Jahren verkaufen.

"Tatort"-Schauspieler Klaus Spürkel gestorben

Badener betrieb Kleinkunstbühne bei Freiburg

Der Schauspieler Klaus Spürkel ist tot. Er starb in der Nacht zum Mittwoch im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Krankheit, bestätigte eine Sprecherin des Südwestrundfunks (SWR) in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. Einem größeren Publikum bekannt wurde der in Freiburg geborene Schauspieler von 1995 an in der Rolle des Rechtsmediziners in der ARD-Krimireihe "Tatort" aus Stuttgart mit Kommissar Bienzle alias Dietz-Werner Steck. In Riegel bei Freiburg betrieb Spürkel seit 1981 die Kleinkunstbühne Kumedi.

Bregenzer Festspiele eröffnet

Selten gespielte Oper "Hamlet" im Bregenzer Festspielhaus

Die Bregenzer Festspiele sind in ihrem Jubiläumsjahr von Österreichs Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) feierlich eröffnet worden. In seiner 71. Saison lockt das Festival Besucher nun mit dem selten gespielten Werk "Hamlet" von Franco Faccio ins Bregenzer Festspielhaus. Am Donnerstag startet dann zum zweiten Mal Giacomo Puccinis Oper "Turandot" auf der Seebühne. Österreichs neuer Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) bezeichnete die Bregenzer Festspiele als "Visitenkarte des Landes" und Orientierungshilfe in schwierigen Zeiten. Die Festspiele werden von etwa 200 000 Kulturfreunden besucht.

Preisträger für Echo Klassik bekanntgegeben

Preisverleihung am 9. Oktober

Der Tenor Jonas Kaufmann (47) wird beim Echo Klassik-Preis für sein Puccini-Album "Nessun Dorma" in der Sparte "Bestseller des Jahres" ausgezeichnet. Der im März gestorbene Dirigent Nikolaus Harnoncourt wird bei der Gala im Berliner Konzerthaus am 9. Oktober posthum für seine jüngsten Beethoven-Einspielungen mit dem Concentus Musicus Wien geehrt. Das teilte die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie, mit. Unter den weiteren Preisträgern sind Klassikstars wie Anna Netrebko, Philippe Jaroussky, Sol Gabetta und Andrea Bocelli. Es gibt 57 Auszeichnungen in 22 Kategorien.

Türkei verhängt Ausreiseverbot für Akademiker

Außerdem Zugang zu WikiLeaks gesperrt

Die türkische Hochschulverwaltung hat einem Medienbericht zufolge allen Akademikern bis auf weiteres die Ausreise verboten. Der amtliche Sender TRT gab keine Einzelheiten zu der Anordnung bekannt. Gestern hatte die Verwaltung die Demission von 1577 Dekanen an allen Universitäten des Landes angeordnet. Seit dem Putschversuch am Freitag hat die Regierung etwa 50.000 Soldaten, Polizisten, Richter und Lehrer festgenommen oder suspendiert. Zudem sperrte das Amt für Telekommunikation heute den Zugang zu WikiLeaks. Die Internet-Enthüllungsplattform hatte zuvor fast 300.000 E-Mails von Mitgliedern der regierenden AK-Partei veröffentlicht.

Uwe-Johnson-Preis für Jan Koneffke

Für "Ein Sonntagskind"

Der Schriftsteller Jan Koneffke erhält den Uwe-Johnson-Preis 2016. Der 55-Jährige bekommt die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen Roman "Ein Sonntagskind", sagte der Vorsitzende der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft Carsten Gansel in Neubrandenburg. In dem Roman werde offenkundig, wie Einzelne im 20. Jahrhundert in gesellschaftliche Zeitläufte hineingezogen wurden und es zu Brüchen in der Biografie gekommen ist, hieß es von der Jury. Der Preis wird am 23. September überreicht.

US-Regisseur Garry Marshall ist tot

Der Filmemacher wurde 81 Jahre alt

Nach Angaben seiner Sprecherin starb Marshall in Los Angeles in einem Krankenhaus an den Folgen einer Lungenentzündung. Zuvor hatte er einen Schlaganfall erlitten. Marshall drehte Filmhits wie "Pretty Woman" mit Julia Roberts und Richard Gere. Weitere Kinoerfolge waren "Valentine's Day", "Frankie und Johnny", "Die Braut, die sich nicht traut" und "Plötzlich Prinzessin". Zuletzt drehte er "Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel" mit Jennifer Aniston, Kate Hudson und Julia Roberts. Die Komödie soll Ende August in den deutschen Kinos anlaufen.

Kunst aus David Bowies Sammlung wird versteigert

Auktionshaus Sotheby's zeigt ausgewählte Objekte in London

Hunderte Kunstwerke und Sammlerstücke aus dem Besitz des verstorbenen Popstars David Bowie kommen im November unter den Hammer. Versteigert werden laut Sotheby's rund 400 Objekte aus der Sammlung des im Januar an einem Krebsleiden verstorbenen Musikers. Als eines der wertvollsten Stücke gilt ein Gemälde mit dem Titel "Air Power" aus dem Jahr 1984 des Künstlers Jean-Michel Basquiat. Das Bild wird auf 4,8 Millionen Euro geschätzt. Bowie war ein großer Verehrer des Künstlers, der mit 27 Jahren an einer Drogen-Überdosis starb. In der Verfilmung von Basquiats Leben spielte Bowie die Popart-Ikone Andy Warhol. In Bowies Sammlung finden sich weitere wertvolle Gemälde, darunter Werke von Damien Hirst, Frank Auerbach und Graham Sutherland.

Grundsteinlegung für Kunstschatz-Depot in Potsdam

Depot soll bisherige Standorte zusammenführen

Für das neue Zentraldepot zur Verwahrung von Kunstschätzen aus dem Bestand der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist heute der Grundstein gelegt werden. Mit der Fertigstellung im Dezember 2017 sollten die Sammlungen von bislang sieben Standorten zusammengeführt werden, sagte der Generaldirektor der Stiftung, Hartmut Dorgerloh. Die Baukosten betragen den Angaben zufolge rund zwölf Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem sogenanntem Masterplan für die preußischen Schlösser und Gärten, finanziert vom Bund und den Ländern Berlin und Brandenburg.

Schweizer Clown Dimitri mit 80 Jahren gestorben

Künstler schuf mehrere Kultureinrichtungen im Tessin

Der Schweizer Clown Dimitri ist tot. Der in seiner Heimat seit Jahrzehnten beliebte Künstler starb am Dienstagabend nach einem kurzen Unwohlsein im Alter von 80 Jahren, wie die Schweizer Nachrichtenagentur SDA berichtete. Noch am Sonntag war der Clown öffentlich aufgetreten. Der 1935 in Ascona (Kanton Tessin) geborene Dimitri hatte sich nach eigenen Angaben bereits im Alter von sieben Jahren entschlossen, Clown zu werden. Er ließ sich nach einer Töpferlehre in Akrobatik, Ballett, Musik und Schauspiel unterrichten. Nach einer pantomimischen Ausbildung absolvierte er erste Auftritte in Paris. Zu seinem Erbe gehört im Tessiner Dorf Verscio bei Locarno ein kleines Clown-Imperium: Neben dem 1970 gegründeten Teatro Dimitri entstanden dort eine Theaterschule sowie ein Komik-Museum und ein Clown-Park. Dimitri erhielt für sein künstlerisches Schaffen zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Swiss Award für Kultur 2009 und 2013 den Swiss Award für sein Lebenswerk.

Ägypten will Ex-Staatssekretärin als Unesco-Generaldirektorin

Muschira Chattab soll an die Spitze der UN-Kulturorganisation

Die Regierung werde Chattab für den Posten nominieren, sagte Ministerpräsident Scherif Ismail. Die Amtszeit der derzeitigen Unesco-Generaldirektorin Irina Bokova aus Bulgarien läuft im kommenden Jahr ab. Chattab arbeitete unter dem 2011 gestürzten ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak als Staatssekretärin für Familie. Sie war auch Botschafterin in Südafrika, Tschechien und der Slowakei.

Studie: Naturschutz ist Kulturschutz

BUND-Studie an Bundesumweltministerin Hendricks übergeben

Die europäischen Naturschutzrichtlinien spielen beim Erhalt von Unesco-Welterbestätten eine entscheidende Rolle. Das ist die Kernthese einer Studie im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland.Als Beispiele nennen die Autoren das Obere Mittelrheintal, das Gartenreich Dessau-Wörlitz, die Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin, die Klosterinsel Reichenau und den Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Alle seien in Naturschutzgebiete eingebettet. Denkmal- und Naturschutz hätten gemeinsame Wurzeln und Überschneidungen, so der stellvertretende BUND-Vorsitzende Jörg Nitsch. Auch für den Vizepräsidenten der Deutschen Unesco-Kommission, Hartwig Lüdtke, gehen Natur- und Kulturdenkmäler "Hand in Hand". Hintergrund der Studie ist unter anderem die derzeitige Überprüfung der europäischen Naturschutz- und Vogelschutzrichtlinien durch die Europäische Kommission. Natur- und Umweltschützer befürchten eine von Kommissionspräsident Juncker gewünschte Abschwächung der Richtlinien zu Lasten des Naturschutzes in Europa. Die Bundesumweltministerin kommentierte die Studie als einen "sehr interessanten Aspekt".

Türkische Behörde entzieht 24 Sendern Lizenz

Mehr als ein Dutzend Nachrichtenwebseiten wurden gesperrt

Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei hat die Telekommunikationsbehörde RTÜK insgesamt 24 Radio- und Fernsehstationen die Sendelizenz entzogen. Die Behörde teilte mit, bei den Sendern sei festgestellt worden, dass sie Verbindungen zur Bewegung des Predigers Fethullah Gülen hätten, den die Türkei für den Putschversuch verantwortlich macht. Der Beschluss sei auf einer RTÜK-Sondersitzung in Ankara gefällt worden. Zuvor hatte die türkische Telekom-Aufsicht TIB bereits mehr als ein Dutzend Nachrichtenwebseiten gesperrt, wie die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen meldete.

350.000 Menschen fordern Strafprozess zur Loveparade

Online-Petition wurde von Opfer-Angehörigen gestartet

350.000 Menschen fordern einen Strafprozess, der klärt, wer für die Toten der Duisburger Love-Parade im Juli 2010 verantwortlich ist. Die Initiative für die Online-Petition kommt von Hinterbliebenen der 21 Todesopfer. Das zuständige Gericht hatte im April beschlossen, kein derartiges Verfahren zu eröffnen, weil das Gutachten eines Panikforschers seiner Ansicht nach nicht verwertbar ist. Die Rechtsanwälte der Familien betonen zwar, das Oberlandesgericht Düsseldorf werde unabhängig und unbeeinflusst von Nebenklägern und Staatsanwaltschaft entscheiden, ob ein neues Gutachten eingeholt wird. Man wolle mit der Unterschriftensammlung aber „die Erwartung der Öffentlichkeit an den Rechtsstaat zum Ausdruck bringen.

Internationaler Pressepreis für Can Dündar

Dem türkischen Chefredakteur drohen fast sechs Jahre Haft

Den internationalen Journalistenpreis Press Freedom Award erhält in diesem Jahr der türkische Journalist Can Dündar. Das teilte das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten mit. Der Chefredakteur der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet war zu einer Haftstrafe von fast sechs Jahren verurteilt worden, weil seine Zeitung über Waffenlieferungen der Türkei an syrische Extremisten berichtet hatte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Außerdem ausgezeichnt werden der ägyptische Fotojournalist Mahmoud Abou Zeid, der seit 2013 in Haft sitzt, weil er über das brutale Vorgehen von Sicherheitsleuten bei einer Demo mit Hunderten Toten berichtete, sowie der Investigativreporter Oscar Martinez aus El Salvador und die indische Journalistin Malini Subramaniam.

Öffentlich-Rechtliche weiter vor privaten Wellen

Media Analyse: Radiohören wird beliebter

Die ARD-Sender haben ihren Vorsprung gegenüber der privaten Konkurrenz auf dem Radiomarkt ausgebaut. Von Montag bis Freitag werden sie täglich von 38,511 Millionen Menschen eingeschaltet, was einen Zuwachs von 2,1 Prozent bedeutet. Die Privatsender erreichen 31,532 Millionen Hörer (plus 1,1 Prozent). Dies geht aus der in Frankfurt vorgelegten Media-Analyse hervor. Bundesweit wurden dieses Mal rund 70 000 deutschsprachige Bürger nach ihren Lieblingssendern befragt. Mit 1,689 Millionen Hörern pro Stunde bleibt das private Radio NRW - ein Verbund aus Lokalsendern - mit Abstand meistgehörtes Programm in Deutschland. Unter den bundesweiten Sendern erreicht der Deutschlandfunk fast 1,6 Millionen Hörer an Werktagen. Das Informationsprogramm legte um fast vier Prozent zu. Noch stärker ist Deutschlandradio Kultur gewachsen, das von 522 000 Hörern (plus 11,3 Prozent) eingeschaltet wird.

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