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Kulturnachrichten

Dienstag, 19. Juli 2016

Studie: Naturschutz ist Kulturschutz

BUND-Studie an Bundesumweltministerin Hendricks übergeben

Die europäischen Naturschutzrichtlinien spielen beim Erhalt von Unesco-Welterbestätten eine entscheidende Rolle. Das ist die Kernthese einer Studie im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland.Als Beispiele nennen die Autoren das Obere Mittelrheintal, das Gartenreich Dessau-Wörlitz, die Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin, die Klosterinsel Reichenau und den Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Alle seien in Naturschutzgebiete eingebettet. Denkmal- und Naturschutz hätten gemeinsame Wurzeln und Überschneidungen, so der stellvertretende BUND-Vorsitzende Jörg Nitsch. Auch für den Vizepräsidenten der Deutschen Unesco-Kommission, Hartwig Lüdtke, gehen Natur- und Kulturdenkmäler "Hand in Hand". Hintergrund der Studie ist unter anderem die derzeitige Überprüfung der europäischen Naturschutz- und Vogelschutzrichtlinien durch die Europäische Kommission. Natur- und Umweltschützer befürchten eine von Kommissionspräsident Juncker gewünschte Abschwächung der Richtlinien zu Lasten des Naturschutzes in Europa. Die Bundesumweltministerin kommentierte die Studie als einen "sehr interessanten Aspekt".

Türkische Behörde entzieht 24 Sendern Lizenz

Mehr als ein Dutzend Nachrichtenwebseiten wurden gesperrt

Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei hat die Telekommunikationsbehörde RTÜK insgesamt 24 Radio- und Fernsehstationen die Sendelizenz entzogen. Die Behörde teilte mit, bei den Sendern sei festgestellt worden, dass sie Verbindungen zur Bewegung des Predigers Fethullah Gülen hätten, den die Türkei für den Putschversuch verantwortlich macht. Der Beschluss sei auf einer RTÜK-Sondersitzung in Ankara gefällt worden. Zuvor hatte die türkische Telekom-Aufsicht TIB bereits mehr als ein Dutzend Nachrichtenwebseiten gesperrt, wie die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen meldete.

350.000 Menschen fordern Strafprozess zur Duisburger Loveparade

Online-Petition wurde von Opfer-Angehörigen gestartet

350.000 Menschen fordern einen Strafprozess, der klärt, wer für die Toten der Duisburger Love-Parade im Juli 2010 verantwortlich ist. Die Initiative für die Online-Petition kommt von Hinterbliebenen der 21 Todesopfer. Das zuständige Gericht hatte im April beschlossen, kein derartiges Verfahren zu eröffnen, weil das Gutachten eines Panikforschers seiner Ansicht nach nicht verwertbar ist. Die Rechtsanwälte der Familien betonen zwar, das Oberlandesgericht Düsseldorf werde unabhängig und unbeeinflusst von Nebenklägern und Staatsanwaltschaft entscheiden, ob ein neues Gutachten eingeholt wird. Man wolle mit der Unterschriftensammlung aber „die Erwartung der Öffentlichkeit an den Rechtsstaat zum Ausdruck bringen.

Internationaler Pressepreis für Can Dündar

Dem türkischen Chefredakteur drohen fast sechs Jahre Haft

Den internationalen Journalistenpreis Press Freedom Award erhält in diesem Jahr der türkische Journalist Can Dündar. Das teilte das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten mit. Der Chefredakteur der türkischen Tageszeitung Cumhuriyet war zu einer Haftstrafe von fast sechs Jahren verurteilt worden, weil seine Zeitung über Waffenlieferungen der Türkei an syrische Extremisten berichtet hatte. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Außerdem ausgezeichnt werden der ägyptische Fotojournalist Mahmoud Abou Zeid, der seit 2013 in Haft sitzt, weil er über das brutale Vorgehen von Sicherheitsleuten bei einer Demo mit Hunderten Toten berichtete, sowie der Investigativreporter Oscar Martinez aus El Salvador und die indische Journalistin Malini Subramaniam.

Öffentlich-Rechtliche weiter vor privaten Wellen

Media Analyse: Radiohören wird beliebter

Die ARD-Sender haben ihren Vorsprung gegenüber der privaten Konkurrenz auf dem Radiomarkt ausgebaut. Von Montag bis Freitag werden sie täglich von 38,511 Millionen Menschen eingeschaltet, was einen Zuwachs von 2,1 Prozent bedeutet. Die Privatsender erreichen 31,532 Millionen Hörer (plus 1,1 Prozent). Dies geht aus der in Frankfurt vorgelegten Media-Analyse hervor. Bundesweit wurden dieses Mal rund 70 000 deutschsprachige Bürger nach ihren Lieblingssendern befragt. Mit 1,689 Millionen Hörern pro Stunde bleibt das private Radio NRW - ein Verbund aus Lokalsendern - mit Abstand meistgehörtes Programm in Deutschland. Unter den bundesweiten Sendern erreicht der Deutschlandfunk fast 1,6 Millionen Hörer an Werktagen. Das Informationsprogramm legte um fast vier Prozent zu. Noch stärker ist Deutschlandradio Kultur gewachsen, das von 522 000 Hörern (plus 11,3 Prozent) eingeschaltet wird.

Sigourney Weaver erhält Ehrenpreis in San-Sebastián

Nordspanisches Filmfestival beginnt am 21. September

Hollywood-Star Sigourney Weaver bekommt dieses Jahr den Ehrenpreis des Filmfestivals von San Sebastián. Unter Regisseuren wie Ridley Scott, Peter Weir, James Cameron, Ang Lee, Roman Polanski, Mike Nichols oder David Fincher habe die 66 Jahre alte US-Amerikanerin ("Alien") "bei vielen der wichtigsten Produktionen der vergangenen 40 Jahre Hauptrollen gespielt", teilten die Organisatoren mit. Die 64. Ausgabe des Festivals von San Sebastián beginnt am 16. September. Dann soll in der nordspanischen Küstenstadt nach Angaben der Organisatoren am 21. September auch Weavers jüngster Film "A Monster Calls" (Sieben Minuten nach Mitternacht) europäische Premiere feiern.

Entscheidung über Kudamm-Bühnen vertagt

Das Berliner Landgericht setzte neuen Termin am 18. Oktober an

Die Entscheidung über eine Räumungsklage gegen die Kudamm-Bühnen in Berlin ist verschoben. Das Gericht gab dem klagenden Investor zudem drei Wochen Zeit, um nachzuweisen, dass das Unternehmen rechtlich einfandfrei gegründet wurde und ihre Verwaltung in Luxemburg angesiedelt ist. Grund ist der Vorwurf der beklagten Bühnen, der Investor sei nicht klageberechtigt gewesen, weil die angegebene Adresse für den Anwalt nicht erreichbar gewesen sei. Das Unternehmen will den Gebäudekomplex, in dem zwei Theatersäle untergebracht sind, abreißen und neu bauen. Die Theater wollen ihre Spielorte dort aber auf keinen Fall aufgeben.

Zensur? Serbiens Regierungschef setzt sich zur Wehr

Ausstellung zeigt kritische Medienberichte

Serbiens Regierungschef Aleksandar Vucic hat sich mit einer ungewöhnlichen Aktion gegen Dauervorwürfe im In- und Ausland zur Wehr gesetzt, er zensiere und unterdrücke die Medien in seinem Land: Eine Ausstellung in einer Belgrader Galerie zeigt 2523 Medienbeiträge, die sich kritisch mit dem Politiker in dem Balkanland beschäftigen. In der Ausstellung "Unzensierte Lügen" sind Karikaturen des bekanntesten Künstlers Corax ebenso zu besichtigen wie Artikel aus Tageszeitungen, Einträge auf Facebook und Twitter sowie im Internet verbreitete Anti-Vucic-Beiträge. Damit solle der Zensurvorwurf als Lüge entlarvt werden, heißt es im Ausstellungskatalog. Die von der regierenden Fortschrittspartei (SNS) kuratierte Schau verschweigt jedoch, dass die wenigen kritischen Medien in Serbien nur einen überschaubaren Leser- und Zuschauerkreis besitzen. Die großen staatlichen und privaten Massenmedien stehen unkritisch hinter Vucic.

Laufenbergs "Parsifal" wird nicht islamkritisch

Bayreuth-Regisseur tritt Gerüchten entgegen

"Parsifal"-Regisseur Uwe Eric Laufenberg hat erneut versucht, die Gerüchte um eine islamkritische Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen zu entkräften. Es gehe "um die kriegerischen Umstände in den Krisengebieten der Welt", sagte er dem "Nordbayerischen Kurier". "Und ob im Judentum, im Islam oder im Christentum: Klingsors gibt es überall, Menschen, die das, was Heil bringen soll, als Mittel zur Mehrung ihrer Macht verwenden." Klingsor ist ein Zauberer in der Wagner-Oper "Parsifal". Laufenberg bestätigte, dass die Zuschauer in seiner Produktion auf der Bühne den Innenraum einer Kirche sehen werden. "Wir (...) haben uns gefragt, wie wir uns eine Kirche in einer schweren Lage, in einer gefährlichen Umgebung vorstellen können", sagte der Regisseur. "Eine Umgebung, in der Christen bedroht sind, aber sich dennoch bemühen, noch Hilfestellung zu geben." Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen rund um den Grünen Hügel hingen damit aber nicht zusammen, so Laufenberg weiter. Seine Neuinszenierung des "Parzsival" wird am 25. Juli Premiere haben.

Politiker-Tweet ärgert Deutsche Polizeigewerkschaft

Anlass war Kurznachricht von Grünen-Politikerin Künast

Unerträgliche "Klugscheißerei" auf Twitter hat die Deutsche Polizeigewerkschaft kritisiert. Anlass ist der gewalttätige Angriff in einem Würzburger Regionalzug, in dessen Konsequenz der 17jährige Täter von Polizisten erschossen wurde. Gewerkschaftschef Rainer Wendt sagte der "Saarbrücker Zeitung", "vielleicht sollte man Politikern grundsätzlich empfehlen, bei solchen Ereignissen 24 Stunden lang nicht zu twittern". Die Grünen-Politikerin Renate Künast hatte via Kurznachricht das Vorgehen des Sondereinsatzkommandos kritisiert, indem sie die Frage stellte, wieso der Täter nicht nur angriffsunfähig gemacht wurde.

ARD sieht sich nicht im Wettbewerb mit sozialen Medien

Redaktionschef Kai Gniffke in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"

"Tempo ist für uns nicht Neues, und schneller als live geht nicht." So hat ARD-Aktuell-Redaktionsleiter Kai Gniffke das öffentlich-rechtliche Fernsehen gegen Kritik über die Berichterstattung in der Nacht des Putschversuchs in der Türkei verteidigt. "Beschleunigung" sei insofern "nicht das Problem", so Gniffke in der FAZ. "Die Herausforderung liegt eher in der Masse von Informationen, die mit Handy-Videos von Internet-Nutzern dazugekommen sind." Die Frage sei: "Senden oder nicht senden? Früher hatten wir die Kontrolle über Live-Berichterstattung, weil wir die Einzigen waren, die die Übertragungskapazitäten hatte. Heute stellt sich für uns die Frage: Wie können wir, wenn wir auf ein Live-Video aus dem Netz zurückgreifen, unseren ethischen und journalistischen Prinzipien gerecht werden".

Vorstand der Oscar-Akademie mit neuer Prominenz

Oscar-Preisträger Steven Spielberg und Schauspielerin Laura Dern sind jetzt Mitglieder

Beide wurden in den Vorstand gewählt, wie die Oscar-Akademie in Beverly Hill bekannt gab. Die mehr als 6000 Mitglieder starke Organisation ist in 17 Sparten aufgeteilt, ihr gehören unter anderen Schauspieler, Regisseure und Produzenten an. Der Verband setzte sich bisher aus überwiegend männlichen Mitgliedern weißer Hautfarbe zusammen. Bei den Oscar-Nominierungen 2016 waren zum zweiten Mal in Folge Afroamerikaner in den vier Schauspielkategorien übergangen worden, was auf heftige Kritik stieß. Die Vorsitzende der Akademie, Cheryl Boone Isaacs, berief im März drei Neue in den Vorstand, darunter den schwarzen Filmemacher Reginald Hudlin und die südkoreanische Regisseurin Jennifer Yuh Nelson. Im Juni wurden dann 683 Filmschaffende als neue Mitglieder eingeladen, unter ihnen deutlich mehr Frauen und Minderheiten als in vergangenen Jahren.

Gurlitt-Prüfer erhärten Raubkunst-Verdacht in 91 Fällen

Expertenteam untersuchte über 500 Werke der umstrittenen Sammlung

Fast 100 Bilder aus der umstrittenen Sammlung von Cornelius Gurlitt haben Experten mehr oder weniger sicher als Raubkunst identifiziert. Wie das Projekt "Provenienzrecherche Gurlitt" heute in Berlin mitteilte, gehören Kunst von Henri de Toulouse-Lautrec, Max Liebermann, Edvard Munch und eine Rembrandt-Grafik zu den verdächtigen Werken. Das Expertenteam hatte in einem halben Jahr mehr als 500 Werke aus der umstrittenen Sammlung untersucht - und in 91 Fällen einen Raubkunst-Verdacht erhärtet. Zuvor hatte die Taskforce "Schwabinger Kunstfund" binnen eines Jahres 11 Fälle lückenlos geklärt. Bei 5 Werken hatte sie dabei eindeutig NS-Unrecht nachgewiesen. Damit wären bislang insgesamt 96 Bilder der Sammlung als mutmaßliche oder tatsächliche Raubkunst eingeordnet.

Berlins Ausstellungskonzept für das Humboldtforum steht

Die Stadt will sich im rekonstruierten Stadtschloss als Weltmetropole präsentieren

Als erster Nutzer des Humboldtforums im rekonstruierten Stadtschloss hat Berlin ein Konzept für seine geplante Ausstellung vorgelegt. Unter dem Motto "Berlin und die Welt" soll die globale Verflochtenheit der Stadt gezeigt werden, wie der verantwortliche Chef-Kurator und Direktor des Berliner Stadtmuseums, Paul Spies, in Berlin ankündigte. "Unser Ziel ist die Ermunterung zur Weltoffenheit" sagte er. Das Humboldtforum, das größte Kulturprojekt des Bundes, soll von 2019 an vor allem Einblick in außereuropäische Kulturen geben. Berlin hatte sich auf seinen rund 4000 Quadratmetern Fläche ursprünglich mit einer "Welt der Sprachen" beteiligen wollen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen, als er stattdessen überraschend eine Schau zur Stadtgeschichte ankündigte. Das Umdenken habe sich gelohnt. Nun gebe es die Chance, einen gemeinsamen großen Auftritt mit allen Beteiligten zu schaffen, sagte Müller. Anhand unterschiedlicher Aspekte solle die Stadt als Beispiel für eine Weltmetropole gezeigt werden. Themen sind etwa Grenzen, Vergnügen, Krieg, Migration, Mode und Sprache.

"Unsere Mütter, unsere Väter"-Macher in Polen vor Gericht

Der Dreiteiler gebe Polens Heilsarmee Mitschuld an den Verbrechen gegen Juden

Die Macher des deutschen Kriegsdreiteilers "Unsere Mütter, unsere Väter" müssen sich seit heute in Krakau vor Gericht verantworten. Zum Prozessauftakt sagte ein 92 Jahre alter Veteran der polnischen Heimatarmee aus. Er und der Weltverband der Soldaten der polnischen Heilsarmee werfen der Produktionsfirma Ufa Fiction und dem ZDF vor, mit der Serie über Deutsche im Zweiten Weltkrieg ihre Persönlichkeitsrechte verletzt zu haben. Dies berichtete die Nachrichtenagentur PAP. Demnach enthalte der Dreiteiler Szenen, die Polens Heimatarmee Mitschuld an Verbrechen gegen das jüdische Volk geben würden. Sie fordern eine Entschuldigung sowie umgerechnet etwa 6000 Euro Schadenersatz. Die Reihe lief auch im polnischen Fernsehen. Die Vertreter der Produzenten verwiesen auf die künstlerische Freiheit und forderten, die Vorwürfe fallenzulassen. Zudem betonten sie ihr Bedauern, dass der Dreiteiler in Polen auf diese Art aufgenommen worden sei. "Unsere Mütter, unsere Väter" lief im März 2013 unter anderem mit Katharina Schüttler, Tom Schilling, Sylvester Groth und Ludwig Trepte in den Hauptrollen.

Hamburger Golden Pudel Club gerettet

Das Grundstück soll in die Gemeinnützigkeit überführt werden

Die lange drohende Zwangsversteigerung des Hamburger Golden Pudel Club ist abgewendet worden. Das verkündeten die Clubbetreiber heute auf ihrer Website. Wolf Richter, neben dem Künstler Rocko Schamoni einer der beiden Besitzer des Clubs, wollte die Eigentümergemeinschaft auflösen und das Gebäude zwangsversteigern lassen. Die gemeinnützige Mara & Holger Cassens Stiftung soll nun die Anteile von Richter erworben haben. Der Anteil von Schamoni werde irgendwann ebenfalls in die Gemeinnützigkeit übergehen, sagte Schamonis Anwalt Martin Klingner. Damit geht auch ein langer Streit der beiden Eigentümer zu Ende. Ein bereits für den 20. April angesetzter Versteigerungstermin war nach dem Brand aufgehoben worden, weil ein neues Gutachten erstellt werden musste.

Archäologen entdecken unbekannte Mauerreste in Mainz

Die Festungsmauern seien in keinem der erhaltenen Pläne verzeichnet

Bei Bauarbeiten für das Archäologische Zentrum Mainz (AZM) haben Forscher die Reste einer bisher unbekannten Festungsanlage aus vorbarocker Zeit entdeckt. Diese Bauten seien in keinem der erhaltenen Pläne vermerkt, sagte die Leiterin der Landesarchäologie, Marion Witteyer. Die genaue Funktion der Anlage, die vermutlich im 15. oder 16. Jahrhundert errichtet wurde, ist noch unklar. Unweit der Mauerreste wurde eine Reihe mit sieben aufgestellten Steinkugeln entdeckt, wie sie bis zum 16. Jahrhundert gegen Feinde geschleudert wurden. Die Archäologen wollen noch bis zu sechs Meter tief graben und hoffen auf weitere Entdeckungen bis Februar 2017.

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Fazit

Nach dem SPD-ParteitagFortgesetzte Selbstverzwergung
Ein Schkoladen-Nikolaus steht auf einem Tisch beim SPD-Parteitag (picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

Der SPD-Parteitag sollte der Partei Aufwind geben. Aber ist die Sozialdemokratie gerettet? SPIEGEL-Journalist Nils Minkmar hat Zweifel. Die Genossen müssten internationaler denken, die Intellektuellen zurückgewinnen und die Selbstzweifel bekämpfen. Mehr

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