Seit 17:05 Uhr Studio 9
Freitag, 24.09.2021
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Kulturnachrichten

Montag, 28. Juni 2021

Grammy-Akademie sucht weiter nach mehr Vielfalt

Die für die Vergabe der Musikpreise "Grammy Awards" verantwortliche "Recording Academy" legt bei der Einladung neuer Mitglieder nach eigenem Bekunden weiterhin einen Fokus auf Vielfalt. Die Akademie erklärte am Montag, von den rund 2700 eingeladenen Musiker*innen und Mitarbeitenden der Musikindustrie sei knapp die Hälfte weiblich. Zudem gehöre eine knappe Hälfte unterrepräsentierten ethnischen Gruppen an. Die Eingeladenen haben bis zum 15. September Zeit, zuzusagen - damit könnten sie dann über die Vergabe der nächsten Grammys abstimmen. Diese ist für den 31. Januar 2022 geplant. Im vergangenen Jahr hatten rund drei Viertel der etwa 2300 Eingeladenen zugesagt. Von den derzeit rund 13.000 Akademie-Mitgliedern ist etwa ein Viertel weiblich, ebenfalls ein Viertel gehört unterrepräsentierten ethnischen Gruppen an. Auch die Oscar-Akademie hat angekündigt, ihre Mitgliedschaft vielfältiger machen zu wollen. Beide Vereinigungen waren zuvor heftig für zu wenig Diversität kritisiert worden.

Mittelalterliches Baugerüst in Kölner Kirche entdeckt

Bei Sanierungsarbeiten an der Kölner romanischen Kirche St. Pantaleon sind Reste eines mittelalterlichen Baugerüsts entdeckt worden. Wie der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mitteilte, befanden sich Teile von originalen Bauhölzern unter dem Verputz eines Gewölbes in der Marienkapelle. Die Archäologen des LVR bezeichneten den Fund als außergewöhnlich. Nur selten seien noch solche Spuren von hölzernen Hilfskonstruktionen zu finden. Sie geben Aufschluss über die mittelalterliche Bautechnik und das Alter des Gewölbes. Die Altersbestimmung zweier Proben habe ergeben, dass die Hölzer aus dem Zeitraum zwischen 892 und 992 stammten. Diese neue Holzdatierung bestätige die überlieferte Baugeschichte von St.Pantaleon. So berichteten historische Quellen über die Grundsteinlegung im Jahr 964 und von Schenkungen für die Vergrößerung des Kirchenbaus.

Oberhausener Kurzfilmtage mit Künstlern aus Afrika

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen stellen Künstlerinnen und Künstler aus Afrika in den Mittelpunkt. Bis Jahresende würden in einer monatlichen Reihe Videokünstler aus Tansania, Südafrika, Simbabwe, Kenia und Botswana gezeigt, kündigten die Organisatoren an. Vertreten sind Buhlebezwe Siwani, Jackie Karuti und Kitso Lynn Lelliot. Ab Mittwoch startet die Serie online mit Arbeiten der tansanischen Künstlerin Rehema Chachage. Kuratorin und Moderatorin der Reihe ist Joan Legalamitlwa aus Südafrika.

Theaterpreis des Bundes geht an 11 Bühnen

Eine von Kulturstaatsministerin Monika Grütters berufene Fachjury hat aus 76 Bewerbungen elf Theater für den Theaterpreis des Bundes 2021 ausgewählt. Verbunden mit einer Prämie von 75.000 Euro würdigt der Bund damit kleine und mittlere Theater, die mit ihren Produktionen als herausragende kulturelle Angebote in die Stadtgesellschaft hineinwirken. Der Fokus lag in diesem Jahr auf der Frage, wie sich die Theater mit den Herausforderungen der Pandemie auseinandergesetzt haben. Ausgezeichnet werden für ihr Programm in der ersten Hälfte der Spielzeit 2019/2020 das Jahrmarkttheater in Altenmedingen, das LOT-Theater, Braunschweig, das WUK Theater Quartier in Halle, das Theater an der Glocksee in Hannover, das Theaterhaus G7 in Mannheim, das Schlosstheater Moers, das Theater an der Ruhr, das HochX Theater und Live Art in München, das Papiertheater in Murnau, das Salzlandtheater Staßfurt und die Wuppertaler Bühnen. Die Preisverleihung findet am 8. Juli 2021 in Berlin statt.

Liat Fassberg erhält Münchner Dramatik-Förderpreis

Die Theaterautorin Liat Fassberg (36) erhält für ihr Stück "In the name of" den mit 10.000 Euro dotierten Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik 2021. Das teilten die Münchner Kammerspiele mit. Sie werden außerdem den Text zur Uraufführung bringen und eine weitere Zusammenarbeit mit der Preisträgerin realisieren. Fassbergs Text untersuche in einer "überaus kunstvollen grafischen Anordnung" das Phänomen staatlich verordneter Zwangsadoptionen von Kindern in unterschiedlichen Gesellschaften, heißt es in der Begründung der Jury. Damit stelle er eine Herausforderung für das Theater dar und sei "ein Wagnis und eine Erweiterung unserer Vorstellung dessen, was ein Theatertext ist oder sein kann". Die in Israel geborene Fassberg realisiert Projekte mit verschiedenen Künstlerinen und Künstlern in Israel und Deutschland. Sie ist Dramaturgin des israelischen Künstlerkollektivs "PathosMathos" und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

UNO mit Vier-Punkte-Plan gegen Rassismus

Die UNO fordert weltweit ein konsequentes Vorgehen gegen rassistische Diskriminierung von Menschen schwarzer Hautfarbe. Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet legte dafür einen Vier-Punkte-Plan vor. Damit solle die Leugnung von Rassismus ebenso beendet werden wie die Straflosigkeit von Mitarbeitern der Sicherheitskräfte, die rassistisch motivierte Menschenrechtsverstöße begehen. Die Stimmen von Afroamerikanern und Anti-Rassismus-Aktivisten müssten stärker zur Geltung kommen, verlangte Bachelet. Dazu sollten Bürgerrechtsorganisationen wie die Bewegung Black Lives Matter in den USA staatlich bezuschusst werden. Die Geschichte von Rassismus und Sklaverei, auch in Form von Entschädigungen, müsse energischer aufgearbeitet werden, um Ausgrenzung und Gewalt zu überwinden. Systemischer Rassismus bedürfe einer systemischen Antwort, so Bachelet. Der Bericht zum Rassismus und den Mitteln seiner friedlichen Bekämpfung war von der UNO nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in Auftrag gegeben worden.

Verband Rias erfasst mehr antisemitische Vorfälle

In der Corona-Pandemie hat der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) für das Jahr 2020 bundesweit mehr antisemitische Vorfälle dokumentiert. Mit 1.909 waren es rund 450 mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem in Berlin veröffentlichten Jahresbericht hervor. Zu den dokumentierten Vorfällen gehörten Angriffe, Sachbeschädigungen, Bedrohungen, aber auch antisemitische Beschimpfungen - etwa bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen oder im Internet. Rund ein Viertel wurden als rechtsextremistisch oder rechtspopulistisch gewertet, weitere 247 dem verschwörungsideologischen Milieu zugerechnet. In 284 bekannten Fällen wurden antisemitische Inhalte auf Demonstrationen verbreitet. Etwa die Hälfte aller Fälle konnte keinem eindeutigen politischen Hintergrund zugeordnet werden.

Tausende Menschen bei Queer-Parade in New York

In New York haben sich am Sonntag tausende Menschen an einer alternativen Queer-Parade beteiligt. Der Marsch wird seit 2019 von der Bewegung Reclaim Pride Coalition veranstaltet. Aus deren Sicht ist die große jährliche Pride-Parade in der US-Metropole zu kommerziell geworden und hat sich zu sehr vom Geist der Stonewall-Unruhen von 1969 entfernt. Diese gelten als Ursprung der Schwulen- und Lesbenbewegung. Von einer Teilnahme am alternativen Queer-Marsch sind Polizisten ausgeschlossen: Nach Ansicht der Reclaim Pride Coalition ist es zu den Stonewall-Unruhen erst gekommen, weil die New Yorker Polizei versucht hat die Rechte der Homosexuellen einzuschränken. Bis sie echte Veränderungen umsetzten, sei sie nicht willkommen. Auch die Nichtregierungsorganisation Heritage of Pride hatte angekündigt, die Teilnahme uniformierter Polizisten an der jährlichen Pride-Parade bis 2025 nicht zu erlauben. Polizeiverbände kritisierten das Verbot als diskriminierend.

Kinoverband fordert einheitliche Öffnungsregeln

Der Verband HDF Kino hat bundesweit einheitliche Regelungen zur Neuöffnung der Branche gefordert. Die Auflagen, unter denen man öffnen dürfe, seien teilweise noch ungeklärt, intransparent oder nicht verhältnismäßig, sagte Verbands-Vorstand Christine Berg. Der Flickenteppich der uneinheitlichen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften der einzelnen Länder sei eine große Herausforderung. Der HDF Kino appellierte an die Länder, bis Donnerstag nachzubessern. Dann sollen die Filmhäuser nach monatelangen Schließungen wegen der Pandemie bundesweit wieder öffnen. Kino- und Verleihverbände hatten sich auf dieses Datum festgelegt und seit Wochen darauf hingearbeitet.

Musikerin Queen Latifah für Lebenswerk geehrt

Die Musikerin und Schauspielerin Queen Latifah ist bei den Awards des Fernsehsenders Black Entertainment Television (BET) für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Die 51-Jährige bedankte sich dafür, dass der US-Sender in seinem Hauptprogramm seit 1980 Musikvideos aus den Genres Hip Hop, R&B und Soul spielt und sagte: "Als wir nicht im Radio oder anderswo gespielt wurden, als unsere Videos nirgendwo gezeigt wurden, gab uns BET die Möglichkeit, ganz wir zu sein und zu glänzen." Seit 2001 vergibt der Sender jährlich Preise an schwarze Stars aus den Bereichen Musik, Film, Unterhaltung und Sport. Queen Latifah veröffentlichte 1989 ihr Debüt-Album "All Hail the Queen". Mit ihrem dritten Album "Black Reign" (1993) erreichte sie in den USA erstmals Gold-Status. Seit den 90er Jahren ist sie außerdem als Schauspielerin tätig. Für ihre Rolle in dem Musical "Chicago" wurde sie 2003 für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Zuletzt übernahm Queen Latifah die Hauptrolle in der 2021 gestarteten Serie "The Equalizer".

Kubanischer Künstler festgenommen

Hamlet Lavastida war nach seiner Rückkehr aus Deutschland in seiner Heimat zunächst in die obligatorische Corona-Quarantäne in einer dafür vorgesehenen staatlichen Einrichtung gegangen, wie regierungskritische Medien meldeten. Seit Samstag soll er sich in Polizeigewahrsam befinden, die Kommunikation mit ihm sei abgebrochen. Lavastida hatte die regierungskritische Bewegung "27. November" unterstützt, die sich für eine demokratische Öffnung des Systems auf Kuba einsetzt. Seine Werke wurden zuletzt im Berliner Künstlerhaus Bethanien ausgestellt.

Weiterer Hongkonger Journalist festgenommen

Der 57-jährige Mitarbeiter der eingestellten pro-demokratischen Zeitung "Apple Daily" habe versucht, nach London zu reisen, wie mehrere Medien berichteten. Er wurde am Flughafen der chinesischen Sonderverwaltungsregion festgenommen. Ihm werde "Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Ländern zur Gefährdung der nationalen Sicherheit" vorgeworfen. Er sei der siebte Mitarbeiter von "Apple Daily", der in den vergangenen Wochen festgenommen wurde. Die Zeitung musste nach einer Razzia und dem Einfrieren wichtiger Vermögenswerte und Bankkonten aufgeben. Die letzte Ausgabe war am vergangenen Donnerstag erschienen.

Romani Rose gibt ungarischen Orden zurück

Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Rose, gibt einen ungarischen Verdienstorden zurück. Damit will er gegen das ungarische Gesetz zur Einschränkung von Informationen über Homo- und Transsexualität protestieren. Mit dem Gesetz sei "eine rote Linie überschritten worden", sagte Rose der "Rhein-Neckar-Zeitung". Er habe sich geschämt, den Orden einer Regierung zu tragen, die so mit Menschen umgeht. Das entspreche nicht seinem demokratischen und rechtsstaatlichen Anspruch. Rose hatte die Auszeichnung nach eigenen Angaben 2012 von Ungarns Ministerpräsident Orban persönlich bekommen. Er werde den Orden nun diese Woche der ungarischen Botschaft in Berlin zurückgeben.

Saul Friedländer erhält Ludwig-Landmann-Preis

Der israelische Historiker Saul Friedländer ist am Sonntag in Frankfurt am Main mit dem "Ludwig-Landmann-Preis für Mut und Haltung" geehrt worden. Die von der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt erstmals vergebene Auszeichnung sei von der Tochter des Preisträgers entgegengenommen worden, teilte das Museum mit. Der Preis ist nach dem ersten jüdischen Oberbürgermeister Frankfurts, Ludwig Landmann, benannt und mit 10.000 Euro dotiert. Der 88 Jahre alte Holocaust-Zeitzeuge Friedländer sei für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden, in dem er sich intensiv mit der Schoah und der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandergesetzt und die Situation der verfolgten Jüdinnen und Juden thematisiert habe, heißt es in der Begründung der Jury. Für sein zweibändiges Werk "Das Dritte Reich und die Juden" erhielt Friedländer in der Vergangenheit bereits den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und den Pulitzer-Preis.

Dresdner Friedenspreis für spanische Ärztin

Für ihr Engagement in der Corona-Pandemie ist die spanische Ärztin Cristina Marin Campos mit dem Dresdner Friedenspreis ausgezeichnet worden. Die 33-Jährige sei stellvertretend für Ärzte und Pflegekräfte geehrt worden, die Herausragendes geleistet hätten, erklärte der Verein "Friends of Dresden Deutschland". Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Campos hatte eine Aktion ins Leben gerufen, um die Einsamkeit von Covid-19-Patienten auf Intensivstationen zu lindern. Sie hatte dazu aufgerufen, an diese Menschen Briefe zu schreiben. Inzwischen sind mehrere Millionen Briefe geschrieben worden.

Veranstaltungsbranche sieht starken Umsatzeinbruch

Die Konzert- und Veranstaltungsbranche erwartet in diesem Jahr einen noch stärkeren Umsatzeinbruch als 2020. Der zuständige Branchenverband rechnet mit einem Minus von 98 Prozent gegenüber 2019. Verbandspräsident Michow bezifferte den Verlust in der "Welt am Sonntag" mit fast elf Milliarden Euro. Die Bundesregierung dagegen ist optimistisch und erwartet ab dem Herbst wieder tausende Besucher. Natürlich müssten die Besucher geimpft oder getestet sein, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Bareiß von der CDU. Impfverweigerer müssten dann womöglich draußen bleiben und die unternehmerische Freiheit des Veranstalters akzeptieren, sie nicht hineinzulassen.

Der US-amerikanische Trompeter Jon Hassell gestorben

Der US-amerikanische Trompeter Jon Hassell ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Wie seine Familie bekannt gab, starb er bereits am Samstag nach längeren gesundheitlichen Problemen. Als Trompeter entwickelte er mit der intensiven Nutzung von Elektronik zur Erweiterung des Klangspektrums seinen eigenen Stil. Hassell studierte bei Karlheinz Stockhausen und war im Bereich der Minimal Music aktiv, so war er beispielsweise an der Erstaufnahme von dessen „In C“ beteiligt. World Music und Fusion verband Hassell zu einem eigenständigen musikalischen Ansatz, den er selbst als „Fourth World“ bezeichnete. Sein Stil inspirierte auch Musiker aus dem Avantgardebereich der Popmusik und der Ambient Music – Musiker wie Brian Eno oder Peter Gabriel gehörten dazu.

Kulturnachrichten hören

Juni 2021
MO DI MI DO FR SA SO
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Fazit

50. Art BaselEin nachgeholtes Jubiläum und mehr Ruhe
Auf zwei Holzbooten sind übergroße schwarz-weiß Porträts angebracht. (Art Basel)

Die 50. Art Basel hätte eigentlich letztes Jahr stattfinden sollen. Nun läuft sie, und immer noch ist Corona ein Thema: Nur wenige Sammler aus Amerika und Asien sind zugegen. Die Messe fühle sich an wie vor 15 Jahren, so die Kritikerin Elke Buhr.Mehr

weitere Beiträge

Kompressor

Eistee von RappernChabos wissen, was der Babo trinkt
Haftbefehl (Rapper Aykut Anhan aka Haftbefehl) bei einem Auftritt in Mannheim, 2020. (imago / BOBO)

Nach Capital Bra und Shirin David bringt jetzt auch Haftbefehl einen Eistee auf den Markt. Andere Rapstars verkaufen Köfte und Shisha-Tabak. Solange das Produkt authentisch wirkt, ist das kein Problem: Rap lebt von der Erzählung vom Geld verdienen.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur