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Freitag, 13.12.2019
 
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Kulturnachrichten

Mittwoch, 26. Juni 2019

Körber-Preis 2019 geht an Bernhard Schölkopf

Der mit einer Million Euro dotierte Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft geht in diesem Jahr an den deutschen Physiker, Mathematiker und Informatiker Bernhard Schölkopf. Der 51-Jährige habe mit seinen mathematischen Verfahren maßgeblich dazu beigetragen, der Künstlichen Intelligenz (KI) zu ihren jüngsten Höhenflügen zu verhelfen, teilte die Körber-Stiftung in Hamburg mit. Weltweites Renommee habe Schölkopf mit seinen Support-Vektor-Maschinen erlangt. Dies sind Algorithmen, mit denen Computer komplizierte KI-Berechnungen schnell und präzise erledigen können. Der Tübinger Forscher sei ein Pionier dieser neuen industriellen Revolution. Der Körber-Preis wird am 13. September im Hamburger Rathaus überreicht.

Stuttgarter Theaterhaus soll Finanzspritze erhalten

Mit einer millionenschweren Finanzspritze soll das klamme Stuttgarter Theaterhaus gerettet werden. Stadtverwaltung und das Land haben nach Angaben der Stadt Stuttgart ein kurzfristiges Soforthilfeprogramm vorgelegt, um die Kultureinrichtung zu retten. Nun muss in der kommenden Woche der Gemeinderat entscheiden. "Das Theaterhaus benötigt aktuell rund 1,3 Millionen Euro", heißt es in der veröffentlichten Mitteilung der Stadt. Nach dem gemeinsamen Vorschlag würde die Stadt eine Sonderaufwendung von 486 000 Euro leisten. Das Land müsste weitere 243 000 Euro zahlen, die Stiftung Theaterhaus Stuttgart zudem einen Zuschuss in Höhe von 300 000 Euro geben. Auch ein privater Spender soll an Bord sein und 100 000 dazugeben. "Das Theaterhaus trifft Maßnahmen, um 211 000 Euro einzusparen", teilte die Stadt weiter mit. Die Soforthilfe sei gekoppelt an ein tragfähiges Sanierungskonzept.

Theodor-Wolff-Preis für sechs Journalisten

Mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis sind sechs Journalisten ausgezeichnet worden. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) vergab die mit insgesamt 30 000 Euro dotierten Auszeichnungen in Berlin. In der Kategorie "Reportage lokal" sprach die Jury Maris Hubschmid vom Berliner "Tagesspiegel" den Preis zu, in der Sparte "Reportage überregional" wurde Marius Buhl vom "SZ-Magazin" ausgezeichnet. Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur der "Augsburger Allgemeinen", bekam die Auszeichnung in der Kategorie "Meinung lokal", Daniel Schulz von der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "taz" in der Kategorie "Meinung überregional". Für seinen Beitrag zum "Thema des Jahres", das diesmal "Welt im Umbruch - Demokratie in Gefahr?" lautete, wurde Andrian Kreye von der "Süddeutschen Zeitung" ausgezeichnet. Den Preis für sein Lebenswerk hatte die Jury bereits zuvor dem Journalisten Michael Jürgs zugesprochen. Der mittlerweile 74-Jährige war unter anderem Chefredakteur von "Stern" und "Tempo", schrieb aber auch Biographien etwa über Romy Schneider, Axel Springer, Richard Tauber und Günter Grass.

AfD will Nationalität von Künstlern erfahren

Mit scharfer Kritik reagieren die Stuttgarter Staatstheater auf die Forderung der AfD im Landtag, die Staatsbürgerschaft ihrer Sänger und Tänzer offenzulegen. Die baden-württembergische Oppositionspartei will in einer Landtagsanfrage wissen, welchen Pass die Balletttänzer und Orchestermusiker an staatlichen Theatern und die Sänger in Opernstudios haben. "Die Anfrage der AfD spricht für sich selbst, und sie führt zur Überlegung, was für ein Sinn sich dahinter verbergen könnte", sagte der Geschäftsführende Intendant der Staatstheater, Marc-Oliver Hendriks, der Deutschen Presse-Agentur. Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn nannte die Anfrage ein Alarmsignal. Es sei ein Armutszeugnis, wie sich die AfD gegen die Staatstheater stelle. Mit rund 1400 Mitarbeitern aus 50 Nationen sind die Staatstheater der größte staatliche Kulturbetrieb in Baden-Württemberg. Am Samstag soll in Stuttgart gegen die geforderte Auflistung ausländischer Künstler protestiert werden. «Wir sind entsetzt über diese offen rassistische Anfrage der AfD», sagte Cuno Brune-Hägele, der Stuttgarter Verdi-Geschäftsführer. Die AfD war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Kate Fowle ersetzt Klaus Biesenbach am MoMA PS1

Die Britin Kate Fowle wird neue Direktorin des Museums MoMA PS1 in New York und damit Nachfolgerin des Deutschen Klaus Biesenbach. Fowle werde ihren Job Anfang September antreten, teilte das Museum mit. Das MoMA PS1 im Stadtteil Queens ist ein Ableger des renommierten Museum of Modern Art in Manhattan und zeigt hauptsächlich zeitgenössische Kunst. Fowle war zuvor Chef-Kuratorin am Garage Museum of Contemporary Art in Moskau und danach bei der Vereinigung Independent Curators International. Biesenbach war seit 2010 Chef-Kurator beim MoMA und dann auch Direktor des PS1. Im März war er zum Museum of Contemporary Art in Los Angeles gewechselt.

Franz-Kafka-Preis geht an Pierre Michon

Der französische Autor Pierre Michon erhält den Franz-Kafka-Literaturpreis. Das teilte die Franz-Kafka-Gesellschaft in Prag mit. Der Schriftsteller wird die mit 10.000 US-Dollar dotierte Auszeichnung am 28. Oktober, dem tschechischen Staatsfeiertag, in der Hauptstadt entgegennehmen. Pierre Michon gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart. Michon schaffte seinen Durchbruch 1984 mit "Leben der kleinen Toten". Dafür erhielt er 1984 den "Prix France Culture". Der Franz-Kafka-Preis ist der einzige internationale Literaturpreis, der in Tschechien verliehen wird.

Straelener Übersetzerpreis geht an Olga Radetzkaja

Olga Radetzkaja hat den Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW erhalten. In ihrer Übersetzung aus dem Russischen von Viktor Schklowskijs Roman "Sentimentale Reise" habe sie die "tiefe Ironie des Originals" in ein "Deutsch von karger Schönheit" übertragen, teilte das Europäische Übersetzer-Kollegium (EÜK) zur Verleihung in Straelen mit. Der Förderpreis ging an Jan Schönherr (39) für seine Übersetzung des englischen Romans "Neu-York" von Francis Spufford. Radetzkaja erhielt den mit 25.000 Euro dotierten Preis den Angaben zufolge auch für ihr übersetzerisches Lebenswerk. Seit 2008 ist Radetzkaja neben ihrer Tätigkeit als Autorin und Übersetzerin auch Redakteurin der Zeitschrift "Osteuropa". Der Straelener Übersetzerpreis gehört zu den höchstdotierten Literaturpreisen im deutschsprachigen Raum.

Literaturtage in Klagenfurt beginnen

Zum 43. Mal geht es am Wörthersee um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Zum Auftakt der fünftägigen Leseveranstaltung wird der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz eine Rede halten. Ab Donnerstag werden die von der Jury vorgeschlagenen Teilnehmer aus ihren unveröffentlichten Texten lesen. Eingeladen wurden in diesem Jahr Martin Beyer, Ines Birkhan, Birgit Birnbacher, Yannick Han Biao Federer, Leander Fischer, Andrea Gerster, Daniel Heitzler, Julia Jost, Tom Kummer, Lukas Meschik, Ronya Othmann, Katharina Schultens, Sylvia Tschui und Sarah Wipauer. Wer in diesem Jahr ausgezeichnet wird, entscheidet sich am Sonntagvormittag. Deutschlandfunk Kultur berichtet aktuell, 3Sat überträgt wieder live die Lesungen.

Elfjähriger aus Wismar gewinnt Vorlesewettbewerb

Der elfjährige Anton Naab von der Integrierten Gesamtschule Johann Wolfgang von Goethe in Wismar hat den 60. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels gewonnen. Er setzte sich beim Bundesfinale gegen die 15 anderen Erstplatzierten der Landeswettbewerbe durch, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt mitteilte. Bei der Veranstaltung in einem Studio des Rundfunk Berlin-Brandenburg in Berlin las Anton Naab einen Drei-Minuten-Auszug aus "Als mein Bruder ein Wal wurde" von Nina Weger vor. Rund 570.000 Schülerinnen und Schüler aus 7.000 Schulen haben den Angaben zufolge in diesem Jahr am Vorlesewettbewerb teilgenommen. Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins ausgerichtet.

Zwei Direktorinnen für Kunsthalle Osnabrück

Die Kunsthalle Osnabrück bekommt gleich zwei neue Direktorinnen. Anna Jehle und Juliane Schickedanz vom Verein für zeitgenössische Kunst in Leipzig werden das Haus künftig gemeinsam leiten. Sie treten die Nachfolge von Julia Draganovic an, die zum 1. Juli die Leitung der Deutschen Künstlerakademie Villa Massimo in Rom übernehmen wird. Die Kunsthalle gehe mit dieser Doppelbesetzung einen spannenden Weg, der das Haus international, national und regional stärken solle, sagte Stadtrat Wolfgang Beckermann. Anna Jehle und Juliane Schickedanz haben in Leipzig in den vergangenen Jahren mehrere hochkarätige Ausstellungen organisiert. In diesem Jahr erhielt der von ihnen geleitete Verein für zeitgenössische Kunst in Leipzig den Art Cologne-Preis für den besten Kunstverein im deutschsprachigen Raum.

Teil-Eröffnung des Humboldt-Forums in 15 Monaten

Der Stiftungsrat des Humboldt-Forums hat beschlossen, das wiedererrichtete Hohenzollernschloß erst im September 2020 an die Öffentlichkeit zu übergeben. Die Ratsvorsitzende, Kulturstaatsministerin Grütters, hofft darauf, "alle Kräfte zu konzentrieren", um diesen Termin einhalten zu können. Ebenso einschränkend ist, dass das Humboldt-Forum ab September kommenden Jahres nur etappenweise zugänglich sein wird. Noch im Februar war als Einweihungstermin der November 2019 genannt worden - dem 250. Geburtsjahr Alexander von Humboldts. Grund für die Verschiebung seien Mängel bei der Klima- und Lüftungstechnik.

Diskussion über Einflussnahme auf Jüdisches Museum Berlin hält an

Obwohl es schon fast zwei Wochen her ist, dass Peter Schäfer als Direktor des Jüdischen Museums Berlin zurückgetreten ist, mehren sich dieser Tage die Stimmen der Unterstützer. Zu ihnen gehört, Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts. In einer Pressemitteilung heißt es, Schäfer sehe "im Judentum nicht nur den Geist des Glaubens, sondern auch den der Kritik, das Museum als Ort einer liberalen, manchmal auch kontroversen Diskussion". Ein ideales Forum, um über aktuelle Fragen von Religion, Kultur und Politik zu reflektieren, so Lehmann. Genau diese demokratischen Gestaltungsräume, die eine freiheitliche Gesellschaft braucht, gälte es zu verteidigen." Im Deutschlandfunk Kultur hatte Christoph Stölzl, der vorübergehend zum Berater des Jüdischen Museums Berlin bestimmt wurde, gesagt: Man sollte sich davor hüten, das Haus zur Hauptdiskussionsstätte über den Nahost-Konflikt zu machen. Dafür gäbe es viele Foren, Parlamente und Akademien. Es könne nicht allein einem Museum überlassen werden.

Botschafter verteidigt Kritik am Jüdischen Museum

Jeremy Issacharoff, der Vertreter Israels in Deutschland, setzt den Streit um die Ausrichtung des Jüdischen Museums in Berlin fort. Nach dem Rücktritt des Direktors Peter Schäfer wies er Kritik zurück, sein Land "versuche, deutsche kulturelle Institutionen zu zensieren und die künstlerische und intellektuelle Autonomie des Jüdischen Museums Berlin einzuschränken". In einem Gastbeitrag im "Tagesspiegel" schreibt Issacharoff, in "demokratischen Gesellschaften sind Museen nicht dazu da, Menschen politisch zu indoktrinieren. Im Geiste des Bundestagsgesetzes von 2001 sollte sich das Jüdische Museum in Berlin ursprünglich auf den erheblichen Beitrag der Juden zur deutschen Gesellschaft und der Menschheit im Laufe der Geschichte konzentrieren", so Issacharoff. "Wenn dies das Mandat des Jüdischen Museums ist, sollte es die Freiheit dazu haben, dieses Ziel ohne externe Intervention zu verfolgen. Begibt es sich aber wiederholt in die politische Arena, um unter anderem Positionen zur israelisch-palästinensischen Auseinandersetzung zu beziehen, kann sich das Museum nicht hinter seiner kulturellen Immunität vor legitimer Kritik verstecken."

Söder will in München Youtube-Festival gründen

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef antwortet auf Rezo: Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, will Markus Söder ein "Youtuber-Festival" gründen. Zudem plane er einen "Influencer-Preis". Im Interview mit der SZ sagte er, auch Bayern müsse sich bei Digitalthemen "besser aufstellen". Er wünsche sich, das ein erstes großes Festival für Youtuber, die "häufig größere Stars als Filmschauspieler" seien, in München stattfinde. Wie genau diese Veranstaltung ablaufen soll, konkretisierte Söder nicht, weil sich die Idee "noch im Anfangsstadium" befinde. Das Video des Youtubers Rezo mit seiner Kritik vor allem an CDU und CSU wurde innerhalb weniger Tage über 14 Millionen Mal gelesen. Der 26-Jährige erhielt viel Zuspruch und hat die etablierten Parteien in Erklärungsnot gebracht.

Buchlogistiker KNV gerettet

Der Schreck war groß, als vor kaum fünf Monaten der größte deutsche Buchgroßhändler Koch, Neff und Volckmar (KNV) Insolvenz anmelden musste. Nun ist die Fracht- und Logistikfirma Zeitfracht eingestiegen. Das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels zitiert Insolvenzverwalter Tobias Wahl, dass das Berliner Familienunternehmen mit einem jährlichen Umsatz von 350 Millionen Euro "die Weichen für eine erfolgsversprechende Zukunft" von KNV gestellt habe. "Durch die Bündelung von Know-how und die Nutzung der jeweiligen Stärken beider Seiten ergeben sich erhebliche Synergien." Der Erwerb steht allerdings noch unter dem Genehmigungsvorbehalt der Banken und der Kartellbehörden.

Bundeskulturetat steigt 2020 um 3,3%

Für "Zukunftsprogramm Kino" gibt es im kommenden Jahr 15 Millionen Euro mehr aus der Bundeskasse. Um die gleiche Summe wird die Finanzierung der Deutschen Welle steigen. Nur zwei Beispiele, für das, was Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) mit der Erhöhung ihres Etats vor hat. Wie sie heute mitteilen ließ, erhöht sich der Etat für Kultur und Medien 2020 um mehr als 58 Millionen Euro auf gut 1,82 Milliarden Euro. Nach Angaben der Staatsministerin entspricht das einem Plus von 3,3 Prozent. Der Gesamthaushalt des Bundes steigt dagegen nur um ein Prozent. Grütters bedankte sich ausdrücklich bei Bundesfinanzminister Olaf Scholz von der SPD.

Kühnert und Amthor in neuem Youtube-Format

An diesem Donnerstag beginnt das Magazin "Stern" mit der "Diskuthek". In dem wöchentlichen Magazin im Youtube-Format werden als erstes Juso-Chef Kevin Kühnert und das jüngste Mitglied des Bundestages, der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor miteinander sprechen. Themen sind die Grünen, die Krise der Volksparteien und die Wohnungspolitik, teilte der "Stern" mit. Das Magazin hat für dieses Projekt im Rahmen der Google News Initiative eine Anschubfinanzierung von YouTube erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Höhe der Zuwendung wurde nicht öffentlich gemacht.

Protest gegen neuen Direktor des Landestheaters S-H

Es ist ein Offener Brief. Gerichtet an die designierte Generalintendantin des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters. Ein Protestbrief gegen Rolf Petersen als Schauspieldirektor. Wie nachtkritik.de zitiert, wird diese Personalie von den 24 Erstunterzeichnern als "Skandal" bezeichnet. Es wird angezweifelt, ob Petersen, Leiter der Niederdeutschen Bühnen in Schwerin und Flensburg, über die Erfahrung und die Netzwerke verfüge, um das Schauspiel des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters "in aktuellen theatralen, kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Diskursen" zu verorten. Auch in einer eigens einberufenen Spartenversammlung konnte Petersen das Ensemble offenbar nicht von seiner Eignung überzeugen.

Neues Einstein-Zentrum forscht zu Zeitphänomenen

Berlin ist Standort des ersten „Einstein-Center Chronoi". Unter altertumswissenschaftlichen Aspekten beschäft es sich mit der Wahrnehmung der Zeit sowie mit Konzepten und Organisation von Zeit. Das Zentrum ist eine Kooperation der Freien Universität und der Humboldt-Universität sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und weiteren Forschungsinstituten.

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