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Dienstag, 20.08.2019
 
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Kulturnachrichten

Montag, 10. Juni 2019

Indische Theaterpersönlichkeit Girish Karnad gestorben

Der indische Dramatiker, Schauspieler, und Regisseur Girish Karnad ist tot. Er ist nach längerer Krankheit in seinem Haus in Bangalore im Alter von 81 Jahren gestorben. Der indische Präsident Ram Nath Kovind und der indische Premierminister Narendra Modi äußerten Bedauern zu Karnads Tod. Kovind sagte, mit dem Tod von Karnad sei die indische Kultur ärmer geworden. Modi sagte, man werde sich an Karnad für dessen abwechslungsreiche Schauspielerei in diversen Medienrichtungen erinnern. Karnad war eine angesehene Persönlichkeit aus dem Theaterwesen, die hauptsächlich im Kino von Südindien und Bollywood arbeitete.

Rapper Bushwick Bill gestorben

Der US-Rapper Bushwick Bill ist im Alter von 52 Jahren gestorben. Wie ein Sprecher der Nachrichtenagentur AP sagte, ist das frühere Mitglied der "Geto Boys" in einem Krankenhaus im US-Staat Colorado im Beisein seiner Familie gestorben. Sein Manager Pete Marrero sagte, bei dem Rapper sei Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem späten Stadium diagnostiziert worden. Die "Geto Boys" waren ein Trio aus Houston, das aus Bushwick Bill, Scarface und Willie D bestand. Die Band wurde Ende der 1980er Jahre gegründet. Bekanntere Lieder sind "Mind Playing Tricks On Me" und "Six Feet Deep".

Regisseur Jácome erhält Hamburger Kurzfilmpreis

Der portugiesische Regisseur Jorge Jácome hat den Hamburger Kurzfilmpreis gewonnen. Jácomes Film "Past Perfect" nehme die Zuschauer auf eine hypnotische Reise durch ihre eigenen, persönlichen Vorstellungen mit, so die Begründung der Jury: "Past Perfect" schaue "auf besondere Weise zurück in die Zeit und führt uns so zu einer geteilten Erfahrung der Einsamkeit im Jetzt". Im Vorjahr hatte Jácome bereits für seinen Kurzfilm "Flores" die Auszeichnung erhalten. Das Hamburger Kurzfilm Festival gilt als einer der wichtigsten Anlaufpunkte für die deutsche und internationale Kurzfilmszene.

Musical "Hadestown" räumt bei Tony Awards ab

Das Musical "Hadestown" ist der große Gewinner bei den Tony Awards. Die Broadway-Show gewann insgesamt acht Auszeichnungen beim wichtigsten Theaterpreis der Welt - darunter die Preise für das beste Musical und die beste Regie. Die Juroren der Verleihung überzeugte die wilde Mischung aus Südstaaten-Dixie-Jazz, Folk und Soul, mit der das Schauspiel den griechischen Mythos von Orpheus und Eurydike erzählt. Als bestes Theaterstück des Jahres wurde das aus dem Londoner Westend übernommene IRA-Familiendrama "The Ferryman" ausgezeichnet. Für Aufsehen sorgte Schauspielerin Ali Stroker, die als erste Darstellerin in einem Rollstuhl für ihre Rolle in dem Musicalrevival "Oklahoma!" ausgezeichnet wurde. Der Preis für den besten Schauspieler in einem Theaterstück ging an Bryan Cranston für seine Rolle als Nachrichten-Moderator in „Network".

Liedermacher Wolfram Eicke ist tot

Der norddeutsche Liedermacher und Schriftsteller Wolfram Eicke ist tot. Er sei am Mittwoch in der Ostsee vor seinem Wohnort Haffkrug ertrunken, sagte eine Agentin seines Partners und Freundes Rolf Zuckowski. Eicke wurde 63 Jahre alt. Der gebürtige Lübecker schrieb Kinderlieder, Romane für Jugendliche und satirische Texte für Erwachsene. Sein bekanntestes Stück ist das Musical "Der kleine Tag", für das er zusammen mit Hans Niehaus und Rolf Zuckowski die Musik geschrieben hatte. Die Hörspiel-CD mit dem Musical wurde 2012 mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Eicke war auch zunächst Journalist. Er arbeitete drei Jahre beim deutschsprachigen Dienst der BBC in London, dann folgten Stationen bei Rundfunksendern in Berlin, Baden-Baden und Hamburg.

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