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Kulturnachrichten

Dienstag, 5. Juni 2018

Rapper Jalal Mansur Nuriddin gestorben

"Großvater des Rap" wurde 73 Jahre alt

Der Rapper und Spoken-Word-Poet Jalal Mansur Nuriddin ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Nuriddin war einer der Gründer der "Last Poets", einer Gruppe von Dichtern und Musikern, die in den 1960ern neue Formen des Zusammenspiels von Dichtung und Musik erprobten. Sein 1973 erschienenes Album "Hustler's Convention gilt als erste Rapplatte.

Édouard Louis wird Gastprofessor in Berlin

"Geschichte der Literatur, Geschichte der Gewalt" heißt die Lehrveranstaltung

Der französische Schriftsteller Édouard Louis wird Gastprofessor der Freien Universität Berlin. Louis werde am 18. Juni die Samuel-Fischer-Gastprofessur übernehmen, teilte die Freie Universität mit. Seine Lehrveranstaltung am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft stehe unter dem Titel "Geschichte der Literatur, Geschichte der Gewalt". Seit 2016 lehrt der 25-Jährige am Dartmouth College in den USA. Sein autobiografischer Debütroman "Das Ende von Eddy" aus dem Jahr 2015 wurde für den Prix Goncourt nominiert. Louis' Berliner Antrittsvorlesung werde um die Themen Scham, Kunst und Politik kreisen.

Weinstein plädiert auf nicht schuldig

Sein Anwalt zieht Glaubwürdigkeit der Opfer in Zweifel

US-Filmproduzent Harvey Weinstein hat vor Gericht zu den Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe Stellung bezogen und sich für nicht schuldig erklärt. Dutzende Frauen haben Weinstein sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen, in der Anhörung ging es jedoch nur um zwei Fälle: Eine Frau beschuldigt ihn der Vergewaltigung, eine andere erklärt, er habe sie zum Oralsex gezwungen. Der Produzent beantwortete vor Gericht in Manhattan ruhig eine Reihe von Ja-oder-Nein Fragen, zum Beispiel, ob er seine Rechte verstanden habe. Derzeit ist er gegen eine Kaution von einer Million Dollar auf freiem Fuß, nachdem er in der vergangenen Woche angeklagt worden war. Der 66-Jährige hatte sich zuvor den Behörden gestellt. Er hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Sein Anwalt Benjamin Brafman hat die Glaubwürdigkeit der mutmaßlichen Opfer in Zweifel gezogen und erklärt, er sei zuversichtlich, dass Weinstein seinen Namen reinwaschen könne. Brafman sagte, der Vergewaltigungsvorwurf sei absurd. Vor und nach dem angeblichen Übergriff im Jahr 2013 hätten Weinstein und die öffentlich nicht identifizierte Klägerin eine einvernehmliche Beziehung gehabt.

Modedesignerin Kate Spade gestorben

Die Designerin war vor allem für ihre hochpreisigen Handtaschen bekannt

Die amerikanische Modedesignerin und Unternehmerin Kate Spade, deren Handtaschen durch die Kultserie "Sex and the City" weltbekannt wurden, ist überraschend gestorben. Sie sei in ihrer Wohnung in Manhattan tot aufgefunden worden, bestätigte ein Strafverfolger der Deutschen Presse-Agentur. Eine Haushaltshilfe entdeckte die 55-Jährige. Hinweise auf Fremdverschulden gab es keine. Die als Katherine Noel Brosnahan in Kansas City, Missouri geborene Designerin begann als Journalistin bei der inzwischen eingestellten Modezeitschrift "Mademoiselle" in New York. Anfang der 90er Jahre startete sie die Handtaschen-Marke unter dem Namen Kate Spade und öffnete im Stadtteil Soho eine Boutique. Neben den leuchtenden, meist einfarbigen Taschen verkaufte sie in Luxus-Kaufhäusern bald auch Schuhe, Sonnenbrillen und andere Accessoires. Sie und ihr Mann Andy, mit dem sie eine Tochter hatte, verkauften die Marke schließlich und gründeten 2016 mit zwei Freunden ein Label für Modeaccessoires namens Frances Valentine.

Merkel: Deutsche Welle glaubwürdige Quelle

Der Auslandssender sei zudem eine "Stimme der Freiheit"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Deutsche Welle (DW) als eine weltweit glaubwürdige Nachrichtenquelle angesichts gezielter Falschmeldungen und systematischer Desinformation gewürdigt. Der Auslandssender sei 65 Jahre nach seiner Gründung eine "Stimme der Freiheit" und als verlässlicher Partner gefragter denn je, sagte Merkel auf einem Festakt zum Geburtstag des Senders in Berlin. Der aus Steuermitteln finanzierte Sender mit Sitz in Bonn und Berlin sei für viele ein "Stachel". Die Rolle der freien Medien sei "gar nicht hoch genug einzuschätzen", sagte die Kanzlerin. Allerdings werde die Arbeit der Deutschen Welle immer wieder behindert. Vor allem in China werde den Menschen der freie Zugang zu den Angeboten des Sendes verwehrt. DW-Intendant Peter Limbourg sagte, "Propaganda, Desinformation und der Versuch, die EU zu spalten, sind traurige Realität." Ein klares Ziel der Deutschen Welle sei: "Mehr Menschen informieren - gerade dort, wo sie Zensur und Propaganda ausgesetzt sind." Die Deutsche Welle verbreitet ihr Programm in 30 Sprachen - über Fernsehen, Hörfunk, Internet und Sozialen Medien.

Rios Bürgermeister verhindert "Transgender-Jesus"

Das Theaterstück darf nicht wie geplant in einem Park gezeigt werden

Ein Theaterstück mit einem "Transgender-Jesus" kann nicht wie geplant am Freitag in einem öffentlichen Park von Rio de Janeiro aufgeführt werden. Das entschied laut einem Bericht der Tageszeitung "O Globo" Rios Bürgermeister Marcelo Crivella. Das von der Stadt verwaltete Theater stehe nicht für Darbietungen zur Verfügung, die religiöse Gefühle verletzten, so Crivella, der zugleich Bischof der evangelikalen "Universalkirche vom Reich Gottes" ist und wegen seiner "religiösen Amtsführung" in der Kritik steht. Mit einer ähnlichen Begründung hatte er bereits eine Ausstellung zum Thema LGBTI (Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle) verhindert. Das 2006 von der englischen Transgender-Autorin Jo Clifford geschriebeneTheaterstück mit dem Titel "The Gospel According to Jesus Queen of Heaven" ("Das Evangelium nach Jesus, Königin des Himmels") hatte bereits mehrfach - auch in Europa -für Aufregung und Proteste gesorgt.

Automatischer Postbote auf der Bundesgartenschau

Das autonom fahrende Auto heißt "BUGA:log"

800 Menschen sollen bis zur Eröffnung der Bundesgartenschau (Buga) 2019 in Heilbronn auf dem Ausstellungsgelände wohnen - und ihre Post von einem automatischen Postboten bekommen. Das autonom fahrende Auto namens "BUGA:log" werde auf dem Gelände der Stadtausstellung getestet, teilte der Veranstalter mit. Bewohner sollen ihre Sendungen darüber zugestellt bekommen und auch über das Fahrzeug verschicken können. Mit der Stadtausstellung ist neben der traditionellen Blumenschau erstmals ein Architekturprojekt mit Wohnungen Teil der Buga. Das ehemalige Hafengelände wird dafür in ein neues Stadtquartier umgebaut. Bis 2040 sollen rund 3500 Menschen in den neuen Stadtteil Neckarbogen wohnen und etwa 1000 Menschen arbeiten.

Kirche einigt sich mit der GEMA

Kirchenmusiker und Chöre der katholischen Kirche können aufatmen

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich mit der GEMA auf eine neue Regelung zur pauschalen Vergütung von urheberrechtlich relevanter Musik außerhalb von Gottesdiensten verständigt. Die katholischen Kirchengemeinden müssen die GEMA-Vergütungen für die musikalischen Aufführungen nun nicht mehr selbst zahlen, wie die Deutsche Bischofskonferenz mitteilte. Kirchenmusiker und Chöre können aufatmen. Der neu ausgehandelte Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das gebe den katholischen Einrichtungen langfristig Planungs- und Rechtssicherheit, so die Bischofskonferenz. Konzerte der Ernsten Musik oder Gospelgesang unterliegen danach lediglich einer Meldepflicht. Nur Konzerte der Unterhaltungsmusik sind vom Vertrag nicht erfasst und sind sowohl zu melden als auch zu vergüten. Zudem wurde der Vertrag mit Rückwirkung ab dem 1. Januar 2018 geschlossen.

Dinosaurier für mehr als zwei Millionen versteigert

Kunstsammler will das Skelett in Museum ausstellen

Ein Kunstsammler hat bei einer Auktion auf dem Pariser Eiffelturm das Skelett einer seltenen Dinosaurier-Art für mehr als zwei Millionen Euro ersteigert - und will es nun einem Museum übergeben. Nach Angaben des Pariser Auktionshauses Aguttes sagte der Franzose das Skelett als Leihgabe für eine Ausstellung zu. Das 150 Millionen Jahre alte Knochengerüst ist mehr als neun Meter lang und 2,6 Meter hoch. Das größtenteils intakte Skelett war im Jahr 2013 im US-Bundesstaat Wyoming entdeckt worden und gehörte bisher einem Briten. Wissenschaftler vermuten, dass es sich um eine "neue Art" des fleischfressenden Allosaurus handeln könnte. Ein Vertreter des Auktionshauses Aguttes betonte, der aus der späten Jura-Periode stammende Dinosaurier sei "der einzige seiner Art", der bislang entdeckt worden sei. Deshalb interessieren sich auch Forscher für das Skelett. Bereits im April hatten in Paris mehrere Dinosaurier-Skelette bei einer Auktion Millionenbeträge erzielt.

Bill Clinton hat einen Krimi geschrieben

Die Filmrechte hat sich "Showtime" schon gesichert

Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat gemeinsam mit dem amerikanischen Bestseller-Autoren James Patterson seinen ersten Krimi geschrieben. Für „The President Is Missing konnte Clinton zwar auf viel Insiderwissen zurückgreifen. Für den neuesten technologischen Stand in Sachen Cyber-Abwehr ließ er sich aber von Experten informieren. James Patterson, der bislang 375 Millionen Bücher verkauft hat, hält den Rekord für die meisten Bestseller im regelmäßigen „New York Times-Ranking. Beim Schreiben hätten sie sich vor allem „gegenseitig zugehört und „respektiert, sagten die Autoren bei der Buchvorstellung in New York. Der TV-Kabelsender „Showtime" hat sich die Rechte an dem Krimi schon gesichert.

LiBeraturpreis geht an Nguyen Ngoc Tu

Die Geschichte der Vietnamesin spielt im Mekong-Delta

Die vietnamesische Schriftstellerin Nguyen Ngoc Tu erhält den diesjährigen LiBeraturpreis für ihren Erzählband "Endlose Felder". Die 1976 geborene Autorin wurde aus acht Kandidatinnen ausgewählt, wie die Fördergesellschaft Litprom mitteilte. Der Publikumspreis wird jährlich an Schriftstellerinnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder der arabischen Welt vergeben. Er ist mit 3.000 Euro dotiert und mit einer Einladung zur Frankfurter Buchmesse verbunden. Die Geschichten der Preisträgerin spielen den Angaben zufolge zwischen Wasser und Land, sind knapp und dicht erzählt und voller Sehnsucht. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Autorin Nguyen wurde in der südlichsten vietnamesischen Provinz Ca Mau im Mekong-Delta geboren, wo sie bis heute lebt. Der Preis wurde von einer Frankfurter Initiative ins Leben gerufen und wird seit 1987 vergeben. 2013 hat der Verein Litprom die Vergabe übernommen, der eng mit der Frankfurter Buchmesse zusammenarbeitet und von der evangelischen Kirche unterstützt wird.

Die Eremitage zu Gast in Wien

14 Meisterwerke und ein "Glücksfall"

Schätze des Zarenhofs und der Habsburger sind nun für einige Monate im Kunsthistorischen Museum (KHM) in Wien vereint. Unter dem Titel "Die Eremitage zu Gast - Meisterwerke von Botticelli bis van Dyck" werden 14 Gemälde aus St. Petersburg bis zum 2. September in Österreich ausgestellt. Sie werden ähnlichen Werken des KHM gegenübergestellt und sollen somit das verbindende kulturelle Erbe verdeutlichen. Als seltenen "Glücksfall" bezeichnete Kurator Stefan Weppelmann den Umstand, dass ein Gemälde des jung gestorbenen Ambrosius Holbein zusammen mit einem seines viel berühmteren jüngeren Bruders Hans zu sehen ist. Weppelmann erinnerte daran, dass die russische Zarin Katharina die Große rund 4000 wertvolle Gemälde in ganz Europa erwarb und damit den Grundstein für die Eremitage legte. Die Initiative zur Ausstellung ging vom österreichischen Energiekonzern OMV aus, der damit zusammen mit dem russischen Gasgiganten Gazprom den 50. Jahrestag des ersten Gas-Liefervertrags zwischen Österreich und der damaligen Sowjetunion feiern will.

EU-Parlament in Universität umwandeln

Ein Vorschlag der Grünen-Europaabgeordneten Terry Reintke

Weil das Europaparlament in Straßburg die meiste Zeit leer steht, hat die Grünen-Europaabgeordnete Terry Reintke vorgeschlagen, das Gebäude in eine Universität umzuwandeln. Sie stelle sich eine europäische Universität vor, "in der junge Menschen mit unterschiedliche Facetten der europäischen Geschichte, aber auch Gegenwart, in Berührung kommen", sagte Reintke im Radioprogramm SWR aktuell. Eine Hochschule sei sinnvoller als der monatliche Umzug der EU-Parlamentarier von Brüssel nach Straßburg. Bisher pendeln die Abgeordneten mindestens ein Mal im Monat von Brüssel nach Straßburg, was nach Schätzungen bis zu 200 Millionen Euro kostet. Viele EU-Parlamentarier sprechen sich seit Jahren für Brüssel als einzigen Standort aus. Bislang war der Vorschlag aber am Veto Frankreichs gescheitert.

BGH-Urteil zur VG Wort bleibt

Verfassungsbeschwerde des Autors ist gescheitert

Eine Verfassungsbeschwerde gegen ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Ausschüttungspraxis von Verwertungsgesellschaften ist gescheitert. Die Verfassungsbeschwerde sei bereits unzulässig, weil die behaupteten Grundrechtsverletzungen nicht hinreichend dargelegt seien, entschied die 3. Kammer des Ersten Senats. Hintergrund ist ein Urteil des BGH vom 21. April 2016 zur bisherigen Verteilungspraxis der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort). Sie sei nicht berechtigt, die Verlage pauschal an ihren Millionen-Einnahmen zu beteiligen. Geklagt hatte ein wissenschaftlicher Autor, der als Urheber seine gesetzlichen Vergütungsansprüche für alle bereits geschaffenen und zukünftigen Werke der VG Wort zur treuhänderischen Wahrnehmung übertragen hatte. Die Erlöse duften nicht an Nichtberechtigte ausgekehrt werden, entschied der BGH. Die VG Wort verwaltet nach eigenen Angaben treuhänderisch urheberrechtliche Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche für mehr als 400 000 Autoren und 10 000 Verlage in Deutschland.

"Lettre" wird 30 Jahre alt

Bislang sind 121 Ausgaben der Kulturzeitschrift erschienen

Künstler wie Robert Longo, Jan Fabre und Cristina García Rodero haben die Jubiläumsausgabe zum 30-jährigen Bestehen der Kulturzeitschrift "Lettre International" gestaltet. Zu den prominenten Autoren zählen der französische Philosoph Edgar Morin, der chinesische Künstler Ai Weiwei, der Kulturphilosoph Karl Heinz Bohrer, der spanische Schriftsteller Enrique Vila-Matas und die schwedische Schriftstellerin Sara Stridsberg. Die Titelseite schuf der deutsche Künstler Tobias Rehberger mit einer "interkulturellen Neuinterpretation des sozialistischen Bruderkusses", wie der Verlag mitteilte. Am 26. Mai 1988 erschien in Berlin die erste Nummer von "Lettre International". Seitdem sind nach Angaben des Verlags 121 Ausgaben mit rund 3600 Texten von Autoren aus 96 Ländern herausgekommen. "Lettre war immer ein Ort kosmopolitischer Offenheit, der Gastfreundschaft, des vielversprechenden Fremden. Ein Laboratorium der Geistesgegenwart in Zeiten der Globalisierung", schreibt Redaktionsleiter Frank Berberich im Vorwort der neuen Ausgabe. Anfang der 90er Jahre sei die Zeitschrift zeitweise in zwölf europäischen Ausgaben und Sprachen erschienen,

Plasberg will Gauland nicht mehr einladen

ARD-Moderator reagiert auf "Vogelschiss"-Äußerung des AfD-Fraktionschefs

Der ARD-Moderator Frank Plasberg will AfD-Fraktionschef Alexander Gauland nach dessen umstrittener Äußerung zum Nationalsozialismus künftig nicht mehr einladen. Wer die Nazi-Verbrechen relativiere, könne nicht mehr Gast bei "Hart aber fair" sein, sagte Plasberg dem "Tagesspiegel". Andere AfD-Politiker werde man aber auch künftig einladen. Auf einer Veranstaltung der AfD-Jugend hatte Gauland am Samstag gesagt, dass Hitler und die Nazis nur ein "Vogelschiss in über 1.000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte" seien. Den Angaben zufolge, war Gauland zuletzt vor gut neun Monaten, am 28. August 2017, zu Gast bei Plasberg. Der Ausschluss von "Hart aber fair" gelte vorbeugend auch für Gaulands Parteifreund Björn Höcke, der wegen seiner relativierenden Äußerungen zu Nationalsozialismus und Holocaust bisher allerdings noch nie in die Talkshow eingeladen war.

Van Gogh für 7,1 Millionen Euro versteigert

Auktion mit "Netzflickerinnen in den Dünen" endet deutlich über dem Schätzwert

Ein Frühwerk des niederländischen Malers Vincent van Gogh (1853 bis 1890) ist in Paris für knapp 7,1 Millionen Euro unter den Hammer gekommen. Wie das Auktionshaus Artcurial am Montagabend mitteilte, lag der Erlös für das Bild "Netzflickerinnen in den Dünen" aus dem Jahr 1882 deutlich über dem Schätzpreis, der zwischen drei und fünf Millionen Euro betragen hatte. Das Bild hing bisher als private Leihgabe im Amsterdamer Van-Gogh-Museum.

Gospel-Sänger Clarence Fountain ist tot

Mitbegründer der "Five Blind Boys of Alabama" starb im Alter von 88 Jahren

Der amerikanische Sänger Clarence Fountain, Mitbegründer des legendären Gospelchors "Five Blind Boys of Alabama", ist tot. Wie es auf der Webseite der Band heißt, starb der Musiker bereits am Sonntag in Baton Rouge (US-Staat Louisiana). Er wurde 88 Jahre alt. Als Schüler an einer Einrichtung für blinde und taube Afroamerikaner im US-Staat Alabama schloss er sich bereits in den 1930er-Jahren mit fünf Freunden zu einer Gruppe zusammen. Aus den "Happy Land Jubilee Singers" wurden später die "Five Blind Boys of Alabama". Mit der Aufnahme "I Can See Everybody's Mother But Mine" landete der Chor 1948 seinen ersten Hit. Erfolge feierten sie auch mit einem Musical und mit traditionellen Gospel-Alben, die ihnen ab 2002 mehrere Grammy-Trophäen und 2009 einen Grammy-Ehrenpreis für ihr Lebenswerk einbrachten. Fountain stand bis 2007 auf der Bühne und sang 2017 noch auf dem Album "Almost Home" mit.

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