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Kulturnachrichten

Montag, 5. Juni 2017

Stärkster US-Kinostart für Film von Regisseurin

"Wonder Woman" an der Spitze der Kinocharts

Der Film um die Superheldin "Wonder Woman" hat die hohen Erwartungen erfüllt und die Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada erobert. Der "Hollywood Reporter" sprach von einem "historischen" Start und einem "entscheidenden Moment für Hollywoods Gender-Problem". Dem Branchendienst zufolge handelt es sich bei dem Film von Regisseurin Patty Jenkins um den stärksten Start des Films einer Regisseurin. Der Film mit Gal Gadot in der Hauptrolle startet in Deutschland in anderthalb Wochen und dreht sich um die Heldin Diana Prince von der Insel der Amazonen, wo Frauen regieren und es keine Männer gibt.

Benefizkonzert: 50 000 Fans gegen Terror

"One Love Manchester" fand trotz jüngstem Terroranschlag statt

In Manchester haben sich 50 000 Musikfans zum Benefizkonzert "One Love Manchester" eingefunden. Mit den Einnahmen werden Opfer des Attentats vom 22. Mai unterstützt. Die meist jungen Zuschauer feierten nicht nur ihre Idole wie Ariana Grande, Miley Cyrus und Justin Bieber, sondern setzten mit ihrer ausgelassenen Stimmung und ihrem Zusammenkommen auch ein Zeichen gegen den Terror. Viele Fans trugen T-Shirts mit dem Motto des Konzerts oder mit Sprüchen wie "We Stand Together" (Wir stehen zusammen). Zeitweise verfolgten deutlich mehr als 600 000 Menschen den Live-Stream bei YouTube, zusammen mit den Übertragungen bei anderen sozialen Netzwerken und etlichen Fernsehsendern auf der ganzen Welt dürften zig Millionen Menschen live zugeschaut haben.

Prozess gegen Bill Cosby hat begonnen

Ex-Entertainer wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt

Der Angeklagte Bill Cosby ist zum Prozessauftakt erschienen. Der 79-Jährige fuhr unter großem Medienandrang am Gerichtsgebäude in einer Vorstadt von Philadelphia vor. Fragen, wie ihm zumute sei, überging er lächelnd und ohne Antwort. Ihm wird vorgeworfen, 2004 eine Bekannte unter Drogen gesetzt und sich an ihr vergangen zu haben. Cosby hat angekündigt, nicht auszusagen. Noch für diese Woche wird eine Aussage der Klägerin erwartet. Cosby bezeichnet die sexuellen Handlungen von damals als einvernehmlich. Die Klägerin wird von 13 Frauen unterstützt, die ähnliche Vorwürfe gegen Cosby erheben. Für den Prozess sind etwa zwei Wochen angesetzt.

"Don't look back in anger" wird zur Anti-Terror-Hymne

Oasis-Song trifft Stimmungslage nach Anschlägen

Der Song "Don't look back in anger" der Band Oasis wird in Großbritannien zur Anti-Terror-Hymne. Sein Titel heißt auf Deutsch "Schau nicht im Zorn zurück". Bei dem Benefizkonzert für die Opfer des Anschlags in Manchester am Sonntagabend sang Popstar Ariana Grande das Lied zusammen mit der Band Coldplay. Erstmals in Verbindung mit dem Terror angestimmt wurde der 90er-Jahre-Klassiker aber spontan nach der Schweigeminute für die Toten von Manchester am St. Anne's Square am Donnerstag nach der Tat. Der Song hat eine enge Verbindung zu Manchester. Die Britpop-Kultband Oasis kommt aus der Stadt. Die Brüder Noel und Liam Gallagher wurden dort geboren. Mit ihrer Band Oasis hatten sie 1991 in Manchester ihren ersten Auftritt.

400.000 Menschen beim Karneval der Kulturen

Veranstalter sind "glücklich über friedliche Veranstaltung"

Trotz Regens haben am Pfingstsonntag in Berlin rund 400.000 Menschen den Karneval der Kulturen gefeiert. Am traditionellen Straßenumzug nahmen über 4000 Tänzer und Musiker teil. Mit dem Fest im Stadtteil Kreuzberg, das seit 1996 jedes Jahr am Pfingstwochenende stattfindet, werben die Teilnehmer und Besucher für kulturelle Vielfalt und künstlerische Freiheit. "Wir sind glücklich, eine friedliche Veranstaltung erlebt haben zu können", sagte die Leiterin des Karnevalsbüros, Nadja Mau, zum Abschluss des Karnevalsumzugs. Der Karneval der Kulturen sei seit vielen Jahren "das größte und freudvollste Statement der Stadt Berlin gegen Fremdenfeindlichkeit".

Händel-Gesellschaften wollen enger zusammenarbeiten

Bei der Pflege und Erforschung von Händels Werk

Drei in Deutschland wirkende Händel-Gesellschaften wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten. Die Internationale Gesellschaft, die Göttinger und die Karlsruher Händel-Gesellschaft wollten bei der Pflege und Erforschung des Werks des Barockkomponisten noch stärker an einem Strang ziehen, teilten sie in Halle mit. Es sollten Doppel- und Tripelmitgliedschaften in den drei Gesellschaften möglich werden, um den Mitgliedern den Zugang zum Festspiel-Angebot in seiner gesamten Bandbreite zu erleichtern. In Halle, der Geburtsstadt von Georg Friedrich Händel (1685-1759), werden noch bis zum 11. Juni die Händel-Festspiele veranstaltet.

Umfrage: Mehrheit gegen Show während Fußballspielen

48 Prozent dagegen, aber einem Fünftel ist es egal

Beim Super Bowl in den USA sind die Halbzeit-Shows ein weltweites Spektakel, doch beim Fußball hört für viele Deutsche der Spaß auf: Fast jeder Zweite in Deutschland sieht Auftritte von Künstlern in der Halbzeitpause beim Fußball kritisch. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 1080 Teilnehmern. 31 Prozent der Befragten befürworten solche Showacts demnach, 48 Prozent finden sie hingegen "schlecht" oder "eher schlecht". Vielen scheint das Thema aber auch schlicht egal zu sein: Jeder Fünfte machte keine Angabe. Ende Mai hatte der Halbzeit-Auftritte von Helene Fischer beim DFB-Pokal-Finale in Berlin für Diskussionen gesorgt. Fischer wurde im Olympiastadion von vielen Fans ausgepfiffen.

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