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Kulturnachrichten

Sonntag, 26. Juni 2016

Götz George im Alter von 77 Jahren gestorben

Laut "Bild" starb der frühere "Schimanski"-Star bereits am vergangenen Sonntag

Der Schauspieler Götz George ist nach Informationen der "Bild"-Zeitung im Alter von 77 Jahren gestorben. Er sei bereits am Sonntag vergangener Woche gestorben, berichtet das Blatt in seiner Montagsausgabe ohne Angabe von Quellen. Dem Bericht zufolge wurde George in Hamburg im engsten Kreis seiner Familie beigesetzt. Der gebürtige Berliner hatte schon als Elfjähriger erstmals auf einer Theaterbühne gestanden. Es folgten zahlreiche Bühnenrollen und erste Spielfilme - darunter in den 1960er Jahren mehrere Karl-May-Verfilmungen. In den 1980er Jahren schuf der Sohn von Heinrich George und Berta Drews mit seiner Rolle als Duisburger "Tatort"-Kommissar Horst Schimanski eine TV-Kultfigur.

Billy Joel für Brustkrebs-Kampagne auf Motorrad

Einen Tag lang durch den Bundesstaat New York für einen guten Zweck

Musiker Billy Joel fährt gemeinsam mit Hunderten anderen Motorradfahrern einen Tag lang durch den US-Bundesstaat New York, um auf die Gefahren von Brustkrebs aufmerksam zu machen. Organisator der Aktion am Montag ist Gouverneur Andrew Cuomo. Er selbst will ebenfalls auf eine Harley steigen und später ein Gesetz zur Ausweitung der Vorsorgeuntersuchungen für Frauen unterzeichnen. Cuomos Ehefrau, die Fernsehköchin Sandra Lee hat eine Brustkrebserkrankung überlebt, auch sie fährt mit. "Früherkennung ist die bestmögliche Behandlung für Brustkrebs", erklärte Cuomo. "Aber viel zu viele Frauen stehen beschwerlichen Termin- und Versicherungsbarrieren gegenüber, die sie von jenen diagnostischen Diensten fernhalten, die sie brauchen und verdienen". Konkret sollen mit dem neuen Gesetz unter anderem Krankenhäuser verpflichtet werden, mehr Mammografie-Termine anzubieten.

Kinder-Medien-Preis "Der weiße Elefant" verliehen

Lynn Dortschak als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet

Im Rahmen des Filmfestes München ist zum 16. Mal der Kinder-Medien-Preis "Der weiße Elefant" verliehen worden. Als beste Kinderproduktion wurde Felix von Posers "König Laurin" ausgezeichnet. Beste Nachwuchsdarstellerin wurde Lynn Dortschack für ihre Rolle in dem Kinofilm "Ente gut! Mädchen allein zu Haus". Beide erhielten ein Preisgeld von 2.000 Euro. Die weiteren Auszeichnungen gingen an die Produzenten Gabriele M. Walther ("Der kleine Drache Kokosnuss", beste TV-Serie), Fabian Rott ("Freggers Play", beste App), Robin Kocaurek ("Shift Happens", bestes Game). Zudem erhielten vier Beiträge aus Schulen einen Publikumspreis. Mit dem Kinder-Medien-Preis zeichnet der Medien-Club München herausragende Produktionen für Kinder und Jugendliche sowie Nachwuchsdarsteller aus.

Jüdisches Museum Frankfurt wird erweitert

Eröffnung des Erweiterungsbaus für 2018 geplant

Für den Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Frankfurt am Main ist der Grundstein gelegt worden. Der von dem Berliner Architektenbüro Staab entworfene Quader hebt sich kontrastreich von dem historischen Rothschild-Palais ab. Der Neubau bietet 3.000 Quadratmeter Fläche und kostet 28 Millionen Euro. Er soll Ende 2018 eröffnet werden. Der Erweiterungsbau bietet den Angaben zufolge Raum für Wechselausstellungen, ein Foyer, einen Veranstaltungsraum, einen Lesesaal, das Archiv, ein Café und einen Laden. Das sanierte Rothschild-Palais mit 2.200 Quadratmetern Fläche wird dann ausschließlich für die Dauerausstellung zur Verfügung stehen. In den Erweiterungsbau und die Sanierung hat die Stadt Frankfurt am Main insgesamt 50 Millionen Euro investiert.

"Hurricane"-Festival geht nach Unwettern weiter

Gelände wurde teilweise trockengelegt

Am dritten und letzten Tag des "Hurricane"-Festivals konnten sich die Musikfans im niedersächsischen Scheeßel auf Konzerte freuen. Nachdem das Veranstaltungsgelände wegen Regenmassen vorerst geschlossen wurde und kein einziges Konzert stattfand, teilten die Veranstalter am Sonntagmorgen mit: "Es geht weiter!" Das Gelände sei an vielen Stellen trockengelegt. Mehrere Regengüsse hatten vom Donnerstag an Festival- und Camping-Gelände unter Wasser gesetzt. Der Spielplan war am Freitag bereits für zwei Stunden unterbrochen worden, eine Bühne war unbenutzbar. Nachdem der Beginn des Programms am Samstag mehrmals nach hinten verschoben worden war, sagten die Veranstalter die Konzerte schließlich komplett ab. Eine Sprecherin hatte gesagt, man brauche die Nacht, um das Wasser zu beseitigen. Kräfte der Feuerwehr und des THW waren im Einsatz. Einige Gäste bauten ihre Zelte schon am Samstag ab. Die verbleibenden lieferten sich Schlammschlachten und veranstalteten Partys unter ihren Pavillons.

US-Fotograf Bill Cunningham gestorben

Cunningham war vor kurzem wegen eines Schlaganfalls im Krankenhaus

Der legendäre amerikanische Modefotograf Bill Cunningham ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren, wie die "New York Times" meldete. Er sei vor kurzem wegen eines Schlaganfalls in ein Krankenhaus gebracht worden. Cunningham hatte nach Angaben des Blattes fast 40 Jahre für die Zeitung gearbeitet. Er hatte zunächst als Hutmacher für die Frauen der New Yorker Gesellschaft gearbeitet, bevor er sich mit Modefotos von Unbekannten aber auch Berühmtheiten wie Greta Garbo einen Namen machte. Mit seiner blauen Jacke, seiner leicht gebeugten Haltung und mit dem Auge stets am Sucher war Cunningham seit Jahrzehnten eine bekannte Gestalt auf Modeevents. 2009 wurde er zu einem lebenden Wahrzeichen New Yorks erklärt, wo er auf der Suche nach Motiven meistens mit dem Fahrrad in der Innenstadt unterwegs war. Bekannt war er auch für seinen bescheidenen Lebensstil.

"Soul of Africa"-Museum will kräftig wachsen

Umzug in größere Räume bis 2018 geplant

Die Pläne für eine Vergrößerung des Essener Völkerkunde-Museums "Soul of Africa" nehmen weiter Gestalt an. Geplant ist ein Umzug des derzeit auf 85 Quadratmeter untergebrachten Privatmuseums in ein ehemaliges Schalthaus des Energiekonzerns RWE im gleichen Stadtteil. Dort stünden dem Museum dann nach einem Umbau 500 Quadratmeter zur Verfügung. Museumsgründer Henning Christoph hofft, dass das Museum 2018 am neuen Standort wiedereröffnet werden kann. Gezeigt wird die Privatsammlung des Ethnologen und Fotografen Christoph. Experten halten die Sammlung in Qualität und Ausmaß für einzigartig in Europa. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf den Themen Heilung, Magie und Voodoo vor allem in Westafrika. Am neuen Standort sollen auch Themen wie Kolonialgeschichte, Sklavenhandel, Rassismus und Migration ausführlicher behandelt werden. Neben einer Dauerausstellung soll es wechselnde Foto- und Sonderausstellungen geben.

Karl-May-Spiele brechen Premiere ab

Freilichtbühne wasserbedeckt und völlig verschlammt

Wegen starken Regens ist die Premiere der Karl-May-Spiele von Bad Segeberg am Samstagabend nach der Pause abgebrochen worden. Ein Weiterspielen in dem Freilichttheater war unmöglich, entschieden die Veranstalter. "Bei diesem sintflutartigen Regen, der da plötzlich einsetzte, konnten wir nur absagen", sagte Geschäftsführerin Ute Thienel. "Die Wege stehen unter Wasser, die Arena steht unter Wasser - es ist eine große Gefährdung für Mensch und Tier." Die Zuschauer blickten zu diesem Zeitpunkt auf eine völlig verschlammte und wasserbedeckte Arena. Tags darauf schien am Kalkberg dann die Sonne - die Bühne sei wieder in Ordnung, sagte eine Sprecherin kurz vor der Nachmittagsvorführung. Trotz der Wetterkapriolen tagsüber waren am Samstagabend rund 7000 Zuschauer in die Arena gekommen. Zur Eröffnung der 65. Spielzeit stand der Klassiker "Der Schatz im Silbersee" auf dem Programm. Die Aufführung ging zunächst trocken über die Bühne: Hauptdarsteller Jan Sosniok ritt in seiner vierten Saison als Winnetou ein.

Maria Furtwängler mit Preis für Schauspielkunst geehrt

Undotierter Preis geht auch an Ulrich Tukur

Die Schauspielerin Maria Furtwängler ist beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen mit dem Preis für Schauspielkunst geehrt worden. Festivaldirektor Michael Kötz würdigte die 49-Jährige als überragende Darstellerin. Im "Tatort" verkörpere sie als Hannoveraner LKA-Ermittlerin Charlotte Lindholm seit April 2002 "das Norddeutsche an sich" und habe die Figur "ins Herz der Zuschauer" gespielt. Ein "Musterexemplar ihrer Schauspielkunst" sei auch der beim Festival gezeigte Film "Das Wetter in geschlossenen Räumen" von Isabelle Stevers. Furtwängler - eine promovierte Ärztin - spielt darin eine Entwicklungshelferin, die zur zynischen Alkoholikerin geworden ist und sich mit jugendlichen Liebhabern tröstet. Der undotierte Preis für Schauspielkunst geht in diesem Jahr auch an Ulrich Tukur. Er hatte ihn bereits am 19. Juni entgegengenommen.

"Musée de la Gendarmerie et du Cinéma" eröffnet

Historische Polizeistation wird Museum für mit Saint-Tropez verbundene Filmklassiker

An diesem Wochenende eröffnet an der französischen Mittelmeerküste das "Polizei- und Kino-Museum". Die Ausstellung befindet sich an einem historischen Ort, in der ehemaligen Gendarmeriestation von Saint-Tropez, wo Regisseur Jean Girault mit dem französischen Komiker Louis de Funes (1914-1983) in der Hauptrolle die legendären Possen um den Polizisten Ludovic Cruchot in Szene setzte. Die Ausstellung solle zum einen an die Historie des Gebäudes erinnern, in dem sich bis 2003 tatsächlich der Gendarmerieposten der Stadt befand, sagte Konservatorin Gwenaelle van Butsele der Zeitung "Le Figaro". Zum anderen gehe es um die Geschichte des Films und der mit Saint Tropez verbundenen Klassiker. Schon vor der Eröffnung des neuen Museums war die Polizeistation beliebtes Ziel von Touristen und Filmfans aus aller Welt.

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