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Montag, 23.09.2019
 
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Kulturnachrichten

Samstag, 11. Juni 2016

WDR prüft rechtliche Schritte gegen russischen TV-Sender

Dopingexperte Hajo Seppelt hatte aufgezeichnetes Interview abgebrochen

Der Westdeutsche Rundfunk WDR prüft nach eigenen Angaben juristische Schritte gegen den russischen Fernsehsender Rossija. Der staatliche Kanal hatte am Donnerstagabend einen Beitrag über den WDR-Journalisten und Dopingexperten Hajo Seppelt gezeigt, in dem ihn die russische Journalistin Olga Skabajewa in einem Hotel in Köln interviewt. "Das Interview mit Hajo Seppelt, das im russischen Fernsehsender RossijaTV gezeigt wurde, ist weder von ihm noch vom WDR freigegeben worden", sagte eine WDR-Sprecherin. "Darauf haben wir den Sender im Vorfeld schriftlich hingewiesen." Seppelt sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", das Interview habe ganz normal begonnen, nach etwa 20 Minuten habe er jedoch festgestellt, dass die Fragen immer eigentümlicher und zu Beschuldigungen geworden seien. Er habe das Gespräch schließlich beendet und von dem Drehteam verlangt, das Hotelappartement zu verlassen. Es sei aber nicht gegangen und habe weitergefilmt, bis er die Polizei gerufen habe. Er müsse sich den Vorwurf machen, nicht rechtzeitig erkannt zu haben, dass das Gespräch eine Provokation habe sein sollen.

Amazon plant eigenständigen Musik-Streaming-Dienst

Das neue Angebot soll im Spätsommer oder Frühherbst auf den Markt kommen

Der weltgrößte Online-Händler Amazon bereitet nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters einen eigenständigen Musik-Streaming-Dienst vor. Der Konzern wolle damit die Angebote der Konkurrenten Apple und Spotify angreifen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Der Dienst solle 9,99 Dollar im Monat kosten. Amazon schließe derzeit die entsprechenden Verträge mit Plattenlabels ab. Amazon bietet seinen Prime-Kunden bereits einen kostenlosen Musik-Streaming-Dienst mit einer begrenzten Auswahl an Titeln an. Das US-Unternehmen wollte sich nicht äußern. Spotify hat rund 30 Millionen zahlende Abonennten.

Trooping the Color: Parade feiert Queen

Trooping the Color-Zeremoniell stammt aus dem 17. Jahrhundert

Im leuchtend grünen Kleid hat Königin Elizabeth die Parade zu ihrem 90. Geburtstag abgenommen. Gemeinsam mit ihr am Balkon standen mehrere Generationen britischer Royals, von ihrem Mann Prinz Philip, der am Freitag seinen 95. Geburtstag gefeiert hatte, bis hin zur erst einjährigen Prinzessin Charlotte, die zum ersten Mal dabei sein durfte. Die Queen kam mit ihrem Mann in einer offenen Kutsche und inspizierte auf einem Exerzierplatz die Reihen ihrer Wachen. Hunderte Soldaten, Pferde, Kutschen und Musikgruppen marschierten zu Ehren der Monarchin auf, die immer wieder in die Menge winkte. Historische Weltkriegsflugzeuge flogen über die Stadt hinweg. Prinz Charles, sein Sohn William und Prinzessin Anne, die Tochter der Queen, ritten selbst in roten Uniformen in der Parade mit. Später traten sie zum Jubel der Menge mit dem Rest der Familie auf den Balkon des Buckingham-Palasts. Großbritannien feiert an diesem Wochenende noch einmal drei Tage lang den runden Geburtstag der Queen. Der war eigentlich schon am 21. April, doch begeht die Königin ihren Jubeltag offiziell immer erst im Juni, in der Hoffnung auf besseres Wetter.

Athen bringt wegen Diebstahl Statuen in Sicherheit

Von etwa 200 Statuen der Athener Innenstadt wurden knapp 50 beschädigt oder gestohlen

Die Stadt Athen will dutzende Statuen in Sicherheit bringen und sie auf Straßen und Plätzen durch Kopien ersetzen, nachdem es zu einer ganzen Reihe von Diebstählen und Beschädigungen gekommen ist. Wie die Stadt mitteilte, sind von insgesamt 201 Statuen 49 betroffen. Die meisten befinden sich im Zentrum der griechischen Hauptstadt. Ende Mai waren im Hof des Kulturzentrums von Athen fünf Bronzebüsten griechischer Dichter und Schriftsteller vom Beginn des 20. Jahrhunderts gestohlen worden. In jüngster Zeit verschwinden vermehrt auch gußeiserne Gullydeckel. Die Behörden vermuten dahinter Banden, die sich auf die Einschmelzung und den Verkauf von Metall spezialisiert haben.

Ex-Intendant Latchinian: "Bin erstmal mit Rostock fertig"

Nach jahrelangem Zwist um Volkstheater Rostock wurde Latchinian fristlos entlassen

Erst ein letzter Applaus, dann die bittere Abrechnung. "Ich bin erstmal mit Rostock fertig, mit dem restlichen kulturfeindlichen, bösartigen und provinziellen Rostock bin ich wirklich durch", sagte Sewan Latchinian am Freitagabend nach der Premiere des Schauspiels "Sex und Liebe". Zwar habe er in der Hansestadt auch viele tolle Leute kennengelernt und wunderbares Theater erlebt. Aber nach diesem Wochenende sei er aus Rostock weg, sagte der 55-Jährige, der am Montag als Intendant des Volkstheaters fristlos entlassen worden war. Ihm folgt voraussichtlich Joachim Kümmritz, bislang Intendant des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin. Auch er ließ erkennen, dass er kein Freund der Pläne sei, die Zahl der Sparten zu verkleinern. Latchinian, dessen Vertrag bis 2019 lief, hatte stets argumentiert, dass er als Intendant eines Vier-Sparten-Theaters engagiert worden sei. Doch von Beginn seiner Zeit in Rostock an sei er mit Vorgaben aus dem Schweriner Kultusministerium und dem Rathaus konfrontiert gewesen, sein Haus zu verkleinern und Sparten zu streichen. Die Rostocker Bürgerschaft hatte die Entlassung Latchinians damit begründet, dass das Vertrauensverhältnis zerstört sei.

Sängerin Christina Grimmie in Florida erschossen

Die 22-jährige war in den USA vor allem durch Castingshow "The Voice" bekannt

Die Sängerin Christina Grimmie ist in einem Konzertsaal in Florida erschossen worden. Wie die Polizei berichtete, war Grimmie mit der Band Before You Exit gestern Abend in der Konzerthalle "The Plaza Live" in Orlando aufgetreten. Nach dem Konzert gegen 22.00 Uhr gab sie noch Autogramme für Fans, als ein Mann auf sie schoss. Offenbar versuchte Grimmies Bruder, den Angreifer nach den Schüssen zu überwältigen. Dieser habe sich daraufhin selbst erschossen. Um wen es sich handelt, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Auch das Motiv für den Angriff auf die Sängerin blieb offen. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es. Die Polizei schrieb es aber dem Einsatz von Grimmies Bruder zu, dass der Schütze nicht noch mehr Menschen verletzte.

Langer Applaus für Ballett-Version von "Salome"

Choreografie erinnert mitunter an Szenen aus dem Swingerclub

Das renommierte Stuttgarter Ballett hat die von Oscar Wilde (1854 - 1900) geschaffene Figur der blutrünstigen Prinzessin "Salome" als schrilles Tanzspektakel auf die Bühne gebracht. Mit farbenreicher Musik von John Adams, Vladimir Martynov, Tracy Silverman und anderen erzählt Haus-Choreograph Demis Volpi in dem abendfüllenden Ballett die Geschichte von Salome, die sich den Kopf ihres begehrten Jochanaan auf dem Silbertablett bringen lässt. Mit ihren Sexsklaven und Orgien erinnert die Choreografie zum Teil an Szenen aus dem Swingerclub, zum Teil aber auch an einen Horrorfilm. Das Publikum bedachte die Uraufführung am Freitagabend mit langem Applaus.

Händel-Festspiele rechnen mit 50.000 Besuchern

Intendant Birnbaum will an Verlängerung auf 17 Tage festhalten

Der Intendant der Händel-Festspiele in Halle, Clemens Birnbaum, rechnet in diesem Jahr mit etwa 50.000 Besuchern. Damit wäre das Niveau des Vorjahres erreicht, sagte er kurz vor Ende der Festspiele. Wegen fehlender Hotelkapazitäten habe es bei den Gruppenreisen ein Minus von 15 Prozent gegeben. Dafür seien aber mehr Einzelbesucher nach Halle gekommen. Auch in den kommenden Jahren werde die Verlängerung des Festivals auf 17 Tage mit drei Wochenenden beibehalten, kündigte Birnbaum an. An diesem Sonntag gehen die Händel-Festspiele mit einem Open-Air-Konzert zu Ende. Halle ist die Geburtsstadt des Komponisten Georg Friedrich Händel (1685 - 1759).

Neues Sprachprogramm für Flüchtlinge gestartet

Mit dem neuen Programm könnten Flüchtlinge bereits in Erstaufnahmeeinrichtungen beginnen

Flüchtlinge sollen mit einem neuen millionenschweren Sprachprogramm unmittelbar nach ihrer Ankunft in Deutschland dabei unterstützt werden, schnell Deutsch zu lernen. Das Bundesbildungsministerium fördert mit jährlich 19 Millionen Euro das Programm "Einstieg Deutsch" für bis zu 45.000 Flüchtlinge pro Jahr, wie der verantwortliche Deutsche Volkshochschulverband (DVV) mitteilte. An den Kursen können laut DVV Flüchtlinge ab 16 Jahren teilnehmen, die noch keine Zulassung zu einem Integrationskurs haben. Vorrangig sollen Flüchtlinge aus Herkunftsländern mit guter Bleibeperspektive gefördert werden. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka versicherte aber, dass auch Menschen mit "unklarer Perspektive" an den Angeboten teilnehmen könnten. Bei dem Programm "Einstieg Deutsch" werden klassischer Deutschunterricht und Online-Lernen miteinander verbunden. Durch die Kombination aus klassischem Deutschunterricht und Online-Kursen könnten Flüchtlinge mit "Einstieg Deutsch" schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen mit dem Deutschlernen beginnen.

Vatikan wertet Gedenktag der Maria Magdalena auf

Liturgische Feier Maria Magdalenas soll denselben Grad wie die Feiern der Apostel haben

Der Vatikan wertet den Gedenktag der Heiligen Maria Magdalena auf. Der Gedenktag der Heiligen am 22. Juli werde künftig als "Fest" eingestuft, teilte der Vatikan mit und veröffentlichte ein entsprechendes Dekret der Gottesdienstkongregation, das auf den 3. Juni datiert ist. Dies sei ein Wunsch des Papstes und entspreche zudem dem "aktuellen kirchlichen Kontext, der nach einer tieferen Reflexion über die Würde der Frau" verlange, so der Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Arthur Roche. Zum Gedenktag der Heiligen kommt nun ein eigener Präfationstext, was es sonst nur bei wenigen anderen Heiligen gibt. Laut Bibel gehörte Maria Magdalena neben den Jüngern zum engeren Kreis um Jesus. Gemäß den Evangelien wohnte sie der Kreuzigung Jesus und seiner Kreuzabnahme bei und blieb nach seiner Grablegung weinend am Grab. Sie war es demnach auch, die das Grab später leer vorfand und dem auferstandenen Jesus begegnete.

Frankfurter Aris Quartett erhält Jürgen Ponto-Musikpreis

Preis soll junge Streichquartette zu einer gemeinsamen künstlerischen Existenz ermutigen

Das Frankfurter Aris Quartett erhält in diesem Jahr den mit 60 000 Euro dotierten Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Der Preis soll junge professionelle Streichquartette zu einer gemeinsamen künstlerischen Existenz ermutigen, teilte die Stiftung am Freitag in Frankfurt mit. Er wird alle zwei Jahre vergeben und im Herbst 2016 offiziell in Berlin verliehen. Neben dem Preisgeld erwarten die Gewinner auch mehrere Konzertauftritte, etwa beim Beethovenfest Bonn oder dem Heidelberger Frühling. Das Aris Quartett wurde 2009 in Frankfurt/Main gegründet und war seitdem bereits bei mehreren internationalen Musikwettbewerben erfolgreich.

Sibylle Berg bekommt Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis

Jury: Berg begleite ihre Figuren immer mit Sympathie und stiller Sehnsucht

Die deutsch-schweizerische Dramatikerin Sibylle Berg wird in diesem Jahr mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis geehrt. Berg bereichere die deutschsprachigen Bühnen seit den 1990er Jahren mit ihren "grotesk-sehnsüchtigen Normalitätsspezialisten", teilte ein Sprecher der rheinland-pfälzischen Landesregierung am Freitag in Mainz mit. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird vom Pfalztheater Kaiserslautern im Auftrag der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur vergeben. Bergs genauen Diagnosen eines verhinderten Lebens gingen meist ins Boshafte und Schrille über, doch begleite sie ihre Figuren immer auch mit Sympathie und stiller Sehnsucht, hieß es in der Begründung der Jury weiter. Die Preisverleihung findet am 27. November 2016 im Pfalztheater Kaiserslautern statt.

Unterirdisches Museum zur Römerzeit in Köln

600 Meter langer, unterirdischer Rundgang soll bis 2019 fertiggestellt werden

Im August soll in Köln der Bau eines großen unterirdischen Museums zur Stadtgeschichte in der Römerzeit und im Mittelalter beginnen. Für 61,5 Millionen Euro entsteht bis 2019 eine in dieser Form einzigartige Dauerausstellung unter der Erde: Auf einem 600 Meter langen Rundgang erlebt der Besucher den in den 50er Jahren wiederentdeckten römischen Statthalterpalast, das in den vergangenen Jahren wieder ausgegrabene Judenviertel aus dem Mittelalter und das ehemalige Goldschmiedeviertel. "Das wird visuell nach allen Regeln der Kunst in Szene gesetzt", sagte Museumsdirektor Thomas Otten, der gerade seine Arbeit aufgenommen hat. Es werde alles andere als ein konventionelles Museum. Gleichzeitig betonte er: "Es soll kein Disneyland werden." Zu dem ausgegrabenen jüdischen Viertel auf dem Rathausplatz mitten in der Kölner Innenstadt gehören unter anderem die Ruinen von Synagoge, Badehaus, Tanzhaus, Hospital und Bäckerei. Die jüdische Gemeinde in Köln gilt als die älteste nördlich der Alpen. Das Museum wird von der Stadt Köln mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen errichtet.

Künstler sollen Kirchentag 2017 mitgestalten

Ab 15. Juni läuft Wettbewerb für Kulturprogramm des Evangelischen Kirchentag 2017

Den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag im kommenden Jahr können auch Künstler aus Berlin und Brandenburg mitprägen. Das Programm steht unter dem Motto "Zeig dich!", zu dem die Künstler Beiträge einreichen sollen. Ihre Umsetzung wird mit bis zu 5.000 Euro gefördert. Die ausgewählten Arbeiten werden während des Kirchentags vom 24. bis 28. Mai 2017 in drei Berliner Gotteshäusern ausgestellt. Der Kirchentag findet 2017 in Berlin und Wittenberg statt. Er gehört zum Programm des Gedenkjahres, das an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren erinnert. Die Veranstalter erwarten nach eigenen Angaben rund 140.000 Dauerteilnehmer zum Kirchentag in Berlin und mehr als 200.000 Menschen zum Abschlussgottesdienst in Wittenberg.

Meese über Bayreuth: "Kleines, blödes CSU-Schauspielhaus"

Jonathan Meese wollte bei den Bayreuther Festspielen "Parsifal" inszenieren

Der Künstler Jonathan Meese wettert auch anderthalb Jahre nach seinem Rauswurf weiter gegen die Bayreuther Festspiele. "Jetzt wird es wieder zu so einem Poppelhannes-Haus. So einem kleinen, blöden CSU-Schauspielhaus", sagte er im Interview der "Süddeutschen Zeitung". "Ich hätte dafür gesorgt, dass sich Bayreuth ausdehnt. Vielleicht so groß wie Deutschland, wie Europa, vielleicht so groß wie die Welt." Meese, der mehrfach verklagt wurde, weil er bei seinen Performances gern die Hand zum Hitlergruß hebt, hätte eigentlich in diesem Jahr bei den Richard-Wagner-Festspielen den "Parsifal" inszenieren sollen. Doch die Festspielleitung setzte ihn im November 2014 vor die Tür. Sein Konzept sei zu teuer, so die offizielle Begründung. Für Meese sprang der Intendant des Hessischen Staatstheaters in Wiesbaden, Uwe Eric Laufenberg, ein. Sein "Parsifal" wird die Festspiele am 25. Juli eröffnen.

Queen will Trump "We are the Champions" verbieten

Britische Rockband reagiert auf "Lawine von Beschwerden"

Queen will dem US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump die Nutzung ihrer legendären Siegeshymne "We are the Champions" verbieten lassen. Der Kopf der Band, Gitarrist Brian May, berichtet auf seiner Website von einer "Lawine von Beschwerden", die ihn erreicht habe, nachdem der Song am Dienstag bei einem Fernsehauftritt Trumps gespielt worden war. Die Band habe dies nicht gestattet, stellte May klar. Sie wolle nun Schritte einleiten um sicherzustellen, dass Trump das Lied nicht mehr spielt. "Wir haben uns immer dagegen gewehrt, die Musik von Queen als Wahlkampfinstrument einzusetzen", so May. Vor Queen hatten bereits andere Stars dem umstrittenen Kandidaten der Republikaner die Nutzung ihrer Songs verbieten lassen, darunter die Rolling Stones, Neil Young, R.E.M. und Adele.

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Fazit

Zum Tod von Sigmund JähnDer Kosmonaut der Herzen
Sigmund Jähn, früherer Kosmonaut und erster Deutscher im Weltall, steht im Kosmonautenzentrum in Chemnitz vor dem Modell des Raumschiffes Mir. Jähn besuchte die Einrichtung aus Anlass des 40. Jahrestages der Namensgebung Kosmonautenzentrum "Sigmund Jähn". (Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa)

"Ein unglaublicher Brückenbauer" sei Sigmund Jähn gewesen, sagt Raumfahrt-Experte Dirk Lorenzen über den deutschen Raumfahrt-Pionier, der nun im Alter von 82 Jahren gestorben ist. In der Bundesrepublik hätte Jähn mehr gewürdigt werden müssen.Mehr

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