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Kulturnachrichten

Sonntag, 28. Juni 2015

Filmfest München ehrt beste Kinderfilme

"Quatsch" und "Ostwind 2" ausgezeichnet

Die verrückte Kinder-Komödie "Quatsch und die Nasenbär-Bande" von Veit Helmer ist heute auf dem Filmfest München mit dem Medienpreis "Der Weiße Elefant" geehrt worden. In dem Werk retten die Kinder ihr Dorf mit den verrücktesten Einfällen vor einer Gruppe von Marktforschern, die Bollersdorf in einen Durchschnittsort verwandeln wollen. Der Produzentenpreis ging an Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton für "Ostwind 2". Das Pferdeabenteuer erhielt zudem einen Sonderpreis für die Tiertrainerin Kenzie Dysli. Beste Nachwuchsdarsteller wurden Merle Juschka und Johannes Hallervorden für ihre Auftritte in der Serie "Binny und der Geist". Der "Weiße Elefant" ist mit insgesamt 11 000 Euro dotiert und wird seit 2001 vergeben.

Ehemaliger ORF-Intendant Gerd Bacher gestorben

Bacher stand 20 Jahre lang an der Spitze des Senders

Der frühere ORF-Intendant Gerd Bacher ist tot. Er starb gestern im Alter von 89 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls, wie der Österreichische Rundfunk (ORF) heute mitteilte. Bacher stand zwischen 1967 und 1994 mit Unterbrechungen 20 Jahre lang an der Spitze des Senders. Er baute die Informationsangebote des ORF deutlich aus. Bachers letzte Amtszeit von 1990 bis 1994 war vom Konkurrenzkampf mit den auch in Österreich immer stärker gewordenen deutschen Privatsendern geprägt. Angesichts des deutlich erhöhten Quotendrucks sprach er damals von einem "heldenhaften Abwehrkampf" der öffentlich-rechtlichen Sender. Bacher galt in Österreich als eine der prägenden Medienmacher des 20. Jahrhunderts.

Unesco entscheidet über neue Welterbestätten

Speicherstadt Hamburg und der Naumburger Dom nominiert

In Bonn beginnt heute die Jahrestagung des Unesco-Welterbekomitees. Nach 1995 richtet Deutschland die Konferenz damit zum zweiten Mal aus. Während des bis zum 8. Juli dauernden Treffens entscheidet das Komitee über die Aufnahme neuer Kultur- und Naturstätten in das Welterbeverzeichnis. Aus Deutschland sind die Speicherstadt Hamburg und der Naumburger Dom nominiert. Die Aussichten für die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel gelten als sehr gut. Dagegen werden die Chancen des Naumburger Doms in Sachsen-Anhalt, der zusammen mit der Saale-Unstrut-Region nominiert ist, zurückhaltend beurteilt.

Mülheimer Theaterpreise vergeben

Sieben Stücke standen zur Auswahl

Der österreichische Autor Ewald Palmetshofer hat heute den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis 2015 erhalten. Die Jury zeichnete ihn für sein Drei-Generationen-Drama "die unverheiratete" in der Inszenierung des Burgtheaters Wien aus. Außerdem wurde auch der Publikumspreis der Mülheimer Theatertage vergeben. Er ging an die österreichisch-israelische Theaterregisseurin Yael Ronen und ihr Ensemble für das Stück "Common Ground" in der Inszenierung des Maxim Gorki Theaters Berlin. Carsten Brandau erhielt für sein Stück "Dreier steht Kopf" den mit 10.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis 2015. Bei den 40. Mülheimer Theatertagen waren in diesem Jahr insgesamt sieben Wettbewerbsstücke zu sehen.

Auftakt der Jan-Hus-Gedenkwochen

Heute beginnt auch das "Jahr der Gerechtigkeit"

In Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck haben heute die Gedenkveranstaltungen zum 600. Todestag des Reformators Jan Hus (um 1369-1415) in Konstanz begonnen. Den Auftakt bildete ein ökumenischer Gottesdienst im Festsaal des ehemaligen Dominikanerklosters in Konstanz, dem heutigen Inselhotel. Der aus dem heutigen Tschechien stammende Hus wurde am 6. Juli 1415 vom Konstanzer Konzil als Ketzer zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Im Rahmen des Jubiläums "600 Jahre Konstanzer Konzil 2014- 2018" erinnert die Konzilsstadt an den böhmischen Reformator und an seinen Weggefährten Hieronymus von Prag (1379-1416) mit dem "Jahr der Gerechtigkeit". Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer werden in Konstanz zum 600. Todestag auch zahlreiche Gäste aus Tschechien erwartet.

Grateful Dead beginnen Abschieds-Tour

Tickets kosten bis zu 650 Euro

Die vier überlebenden Mitglieder der Rockband Greatful Dead haben in Kalifornien ihre kurze Abschiedstour gestartet. Für das er erste von fünf Konzerten hatten sich Gitarrist Bob Weir, Bassist Phil Lesh und die Schlagzeuger Mickey Hart and Bill Kreutzmann Stadium in Santa Clara auserkoren, das nicht weit von der Pizzeria entfernt liegt, wo sie vor gut 50 Jahren, im Mai 1965 unter dem Namen The Warlocks erstmals gespielt hatten. Zur Verstärkung engagierten Greatful Dead den Sänger und Gitarristen Trey Anastasio von der Band Phish und die Keyborder Bruce Hornsby und Jeff Chimenti. Vom 3. bis zum 5. Juli gibt es drei Konzerte in Chicago. Danach solle endgültig Schluss sein, versicherten die Bandmitglieder. Entsprechend teuer waren die Karten. Der Online-Tickethändler SubHub verlangte durchschnittlich Eintrittspreise von umgerechnet 153 Euro, der Spitzenwert lag bei 650 Euro.

Elton John spielt zum Messe-Jubiläum in Leipzig

Einziges Konzert in Deutschland in diesem Jahr

Popstar Elton John gastiert heute im Rahmen seiner "All the Hits"-Tour in Leipzig. Den einzigen Deutschland-Auftritt seiner diesjährigen Konzertreise gibt er aus Anlass der Festwoche "850 Jahre Leipziger Messen". Der 68-jährige Künstler wird aller Voraussicht nach Titel wie "Crocodile Rock", "I'm Still Standing" oder "Candle in the Wind" spielen. Der als Reginald Kenneth Dwight geborene Sänger und Pianist blickt auf eine inzwischen mehr als 40 Jahre währende Karriere zurück. Im Jahr 1998 wurde der Brite von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen und darf sich seither Sir Elton John nennen.

Neufassung von "Peer Gynt" eröffnet Ballett-Tage

Noch bis 12. Juli steht Hamburg im Zeichen des Balletts

Mit einer Neufassung von John Neumeiers "Peer Gynt" werden heute Abend die 41. Hamburger Ballett-Tage eröffnet. In den Hauptrollen sind Alina Cojocaru als Solveig und Carsten Jung als Peer Gynt zu sehen. "Peer Gynt" frei nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen hatte 1989 Uraufführung beim Hamburg Ballett gefeiert. Beim Wiederhören von Alfred Schnittkes Musik sei in ihm der Wunsch entstanden, das Ballett noch einmal neu zu kreieren, hatte Neumeier angekündigt. Bis zum 12. Juli sind die wichtigsten Ballette des laufenden Repertoires auf der Bühne der Staatsoper zu erleben.

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