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Kulturnachrichten

Montag, 15. Juni 2015

Rolf Bolwin bleibt Vorsitzender von PEARLE

Zweite Amtszeit beim europäischen Arbeitgeberverband der darstellenden Künste

Der Chef des Deutschen Bühnenvereins, Rolf Bolwin, ist erneut zum Vorsitzenden des europäischen Arbeitgeberverbandes der darstellenden Künste PEARLE gewählt worden.
Das teilte der Bühnenverein in Köln mit. Die Performing Arts Employers Associations League Europe, kurz PEARLE, vertritt europaweit die Interessen von rund 4500 Einrichtungen, unter ihnen Theater, Orchester, Opernhäuser sowie Ballett- und Tanzkompanien. Bolwin ist seit 2014 Vorsitzender.

Großer Andrang bei Achenbach-Insolvenzauktion erwartet

Hunderte Sammler bieten bei mehrtägiger Massenauktion mit

Bei der Insolvenzauktion der Kunstwerke des inhaftierten Kunstberaters Helge Achenbach zeichnet sich ein großer Andrang ab. Bereits zur Vorbesichtigung der rund 2000 Objekte in Düsseldorf und Köln seien am Wochenende mehr als 700 Besucher gekommen, sagte eine Sprecherin des Kölner Auktionshauses Van Ham. Rund 500 Bieter hätten bisher Gebote für etwa 1300 Objekte abgegeben. Von Mittwoch bis Freitag werden zunächst rund 2000 Werke in Achenbachs ehemaligem Lager in Düsseldorf versteigert. Die wertvollsten rund 120 Objekte kommen am Samstag in Köln unter den Hammer. Angeboten werden Werke der bekanntesten zeitgenössischen deutschen Künstler wie Jörg Immendorff, Gerhard Richter, A.R. Penck, Georg Baselitz oder Joseph Beuys. Der Kunstberater Achenbach war im März wegen Millionenbetrugs an reichen Kunden zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er sitzt seit einem Jahr in Untersuchungshaft. Seine Kunstberatung ist insolvent.

"Jurassic World" spielt schon halbe Milliarde Dollar ein

Neuer Einnahmerekord in der Kinogeschichte

Der vierte Film der "Jurassic Park"-Reihe hat am Startwochenende weltweit geschätzte 512 Millionen US-Dollar eingespielt. Das hat die amerikanische Marktforschungsfirma Rentrak errechnet. Der Film hätte demnach den bisherigen Rekordhalter "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2" von 2011 überholt, der 483 Millionen Dollar in seinen ersten Tagen im Kino umsetzte. Allein in den USA und Kanada knackte der Dino-Actionfilm mit Chris Pratt die 200 Millionen-Dollar-Marke.

Barenboim-Said-Akademie feiert Richtfest

Musikakademie soll ihren Betrieb im Herbst 2016 aufnehmen

Die neue Musikakademie des Dirigenten Daniel Barenboim für junge Musiker aus dem Nahen Osten feiert heute in Berlin Richtfest. Nach Plänen des Architekten Frank Gehry entstehen in einem ehemaligen Magazingebäude der Staatsoper Unter den Linden Proberäume und ein Konzertsaal. Der Umbau soll knapp 34 Millionen Euro kosten. Rund 20 Millionen Euro kommen vom Bund, der Rest wird von Stiftern finanziert. An der Barenboim-Said-Akademie sollen rund 100 Studenten in einer dreijährigen Ausbildung neben Instrumentenunterricht Musik und Philosophie studieren.

Straelener Übersetzerpreis geht in die Niederlande

Gerrit Bussink wird für "unorthodoxe Lösungen" ausgezeichnet

Der renommierte Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW geht in diesem Jahr an den niederländischen Literaturübersetzer Gerrit Bussink. Bussink überträgt seit mehr als 40 Jahren deutschsprachige Autoren wie Martin Walser, Friedrich Dürrenmatt, Christa Wolf oder Peter Handke ins Niederländische. Den mit 25 000 dotierten Preis erhalte er besonders für die Übersetzung des Romans «Vogelweide» von Uwe Timm, teilte das Europäische Übersetzer-Kollegium mit. Bussink habe ein Talent «für überzeugende unorthodoxe Lösungen». Der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis geht an die Niederländerin Anne Folkertsma für ihre Übertragung des Berliner Cliquenromans «Blutsbrüder» von Ernst Haffner. Die Preise werden an diesem Donnerstag in Straelen überreicht.

Sachsen-Anhalt erhöht Garantierahmen für Leihkunst

Landtag muss Anhebung um 550 Millionen Euro zustimmen

Sachsen-Anhalt soll künftig mit mehr als einer halben Milliarde Euro für den möglichen Diebstahl geliehener Kunst haften können. Das geht aus dem Entwurf zum Nachtragshaushalt hervor, den die Landesregierung in der vergangenen Woche beschlossen hat. Demnach soll der Garantierahmen der Landesregierung um 550 Millionen Euro angehoben werden. Bislang bereits durfte die Regierung Garantien in Höhe von drei Milliarden Euro geben - zum Beispiel für bestimmte Geschäfte der staatlichen NordLB. Nun steigt die Ermächtigung, wenn der Landtag zustimmt, auf 3,55 Milliarden Euro. Damit könne Leihgebern, die dem Land oder öffentlich-rechtlichen Stiftungen wertvolle Gegenstände überlassen, Sicherheiten für Schadensfälle gewährt werden, heißt es in dem Kabinettsbeschluss.

Nepal eröffnet nach Erdbeben wieder Welterbestätten

Sechs von sieben Orten wieder zugänglich

Die meisten der bei den beiden verheerenden Erdbeben beschädigten Welterbestätten in Nepal sind seit heute wiedereröffnet. Sechs der sieben Orte seien für Touristen wieder zugänglich, sagte Tourismusminister Kripasur Sherpa. Bei den Erdbeben am 25. April und 12. Mai waren mehr als 8700 Menschen ums Leben gekommen. Hunderttausende Gebäude wurden beschädigt, darunter alte Tempelanlagen, Paläste und andere historische Gebäude. Jährlich besuchen das Himalaya-Land rund 800 000 Menschen. Die Regierung befürchtet, nach den Erdbeben könnten viele ihre Reisen nach Nepal stornieren.

Erfolgreicher "LA Times"-Chef John Carroll gestorben

Journalist starb mit 73 Jahren in Kentucky

John Carroll, prägender Chefredakteur der "Los Angeles Times", ist tot. Der Journalist, unter dem das zu den besten Zeitungen Amerikas gehörende Blatt aufblühte, starb nach Angaben der "Times" gestern in Lexington in Kentucky. Er wurde 73 Jahre alt.
Der New Yorker hatte die Führung der Zeitung im Jahr 2000 übernommen, als das Renommee des Blattes von einer Werbeaffäre erschüttert worden war. Carroll trimmte die "Times" auf Qualität. In seinen fünf Jahren gewann die Zeitung 13 Pulitzerpreise - in den zehn Jahren zuvor waren es acht gewesen. 2005 verließ Carroll die Zeitung und lehrte in Harvard. Seine Zeit bei der «Baltimore Sun» hatte ihm noch eine besondere Position eingebracht: Der Schöpfer der Serie «The Wire», David Simon, hatte die Figur des Journalisten James Whiting seinem früheren Chef Carroll nachempfunden.

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