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Kulturnachrichten

Samstag, 13. Juni 2015

Meister der Verhüllung: Christo wird 80 Jahre alt

Vor zwanzig Jahren verpackten Christo und seine Frau den Berliner Reichstag

Auch Christos 2009 verstorbene Frau und Künstlerpartnerin Jeanne-Claude wäre heute 80 Jahre alt geworden. Die beiden schufen unzählige berühmte Installationen in aller Welt. Die Materialien wurden im Anschluss recycelt. Das Künstlerpaar finanzierte die kostspieligen Vorhaben durch den Verkauf von Projektskizzen und Objekten. Sponsorengelder lehnten sie ab.
Bis heute führt Christo das gemeinsame Werk fort. Im Juni 2016 ist eine begehbare Stoffbrücke am norditalienischen Iseosee geplant. Der gebürtige Bulgare lebt in seiner Wahlheimat New York.

Berliner Stadtschloss am Wochenende für Besucher geöffnet

Halbzeit beim Berliner Schloss-Neubau: Zwei Jahre nach Beginn der Arbeiten wurde Richtfest gefeiert

Das Schloss am Alexanderplatz soll von Ende 2019 an mit dem Namen Humboldtforum ein Kunst- und Kulturzentrum werden. Für 590 Millionen Euro entsteht ein neues Museum mit einer barocken Originalfassade an drei Seiten. Im Humboldtforum sollen unter anderem die außereuropäischen Sammlungen der Berliner Museen unterkommen. 2007 hatte der Bundestag beschlossen, das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte und von der DDR gesprengte Schloss mit drei historischen Fassaden wieder aufzubauen.

Unesco verurteilt Angriff auf historische Altstadt von Sanaa

Eines der ältesten Juwele islamischer Kultur zerstört

Die Generaldirektorin der Weltkulturorganisation Unesco, Irina Bokova, hat den Luftangriff der arabischen Streitkräfte auf die historische Altstadt der jemenitischen Hauptstadt Sanaa scharf verurteilt. Das Al-Qasimi-Viertel sei „eines der ältesten Juwelen der islamischen Kultur, erklärte Bokova in Paris. Bei dem Angriff wurden mindestens fünf Menschen getötet und drei Häuser zerstört. Die Altstadt von Sanaa steht seit 1986 auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. Diese Zerstörung werde die humanitäre Lage nur weiter verschlimmern, erklärte Bokova und appellierte an alle Parteien, das Kulturerbe des Jemen zu respektieren und zu schützen.

Axel Honneth erhält Bloch-Preis 2015

Ehrung für Sozialphilosoph

Der Frankfurter Sozialphilosoph Axel Honneth erhält den mit 10.000 Euro dotierten Ernst-Bloch-Preis 2015. Wie bei keinem anderen bedeutenden Denker der Gegenwart stünden Leben und Werk von Axel Honneth in der Tradition der Kritischen Theorie von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, die er für die heutige gesellschaftliche Wirklichkeit philosophisch neu interpretiere, würdigte die Jury den 65-Jährigen. Honneth ist seit 2001 geschäftsführender Direktor des Frankfurter Instituts für Sozialforschung. Seit 2011 ist er zudem Jack C.Weinstein-Professor of the Humanities an der Columbia University in New York. Der mit 2.500 Euro verbundene Ernst-Bloch-Förderpreis geht an die 1982 in den USA geborene und in Berlin lebende Schriftstellerin Ann Cotten. Die Preise werden am 20. November in Ludwigshafen verliehen.

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Fazit

Residenztheater München"Hamlet" überzeugt nur teilweise
Johannes Nussbaum als Hamlet steht auf der Bühne und hält einen Totenkopf. (Rezidenztheater München / Birgit Hupfeld)

191 Tage war das Münchner Residenztheater zu. Nun hat es für 200 Gäste wieder seine Türen geöffnet und startet mit einer Inszenierung von Shakespeares „Hamlet“. Kritiker Michael Laages lobt den ersten Teil und ist vom zweiten umso mehr enttäuscht. Mehr

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