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Sonntag, 21.07.2019
 
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Kulturnachrichten

Sonntag, 21. Juli 2019

Mondlandung-Videos für 1,8 Millionen Dollar versteigert

Zum 50. Jubiläum der Mondlandung hat das Auktionshaus Sotheby's Original-Videoaufnahmen der Nasa für 1,82 Millionen Dollar (1,62 Millionen Euro) versteigert. Dieser Preis liegt 8 000 Mal über dem, der vom bisherigen Besitzer Gary George bei einer Auktion im Juni 1976 gezahlt worden war. Seitdem seien die Bänder mit rund zweieinhalb Stunden Laufzeit nur drei Mal abgespielt worden, teilte das Auktionshaus in New York mit. Die Aufnahmen seien schärfer als die TV-Aufzeichnungen aus jener Zeit, weil sie ohne Übertragungsverlust direkt bei der Nasa aufgenommen worden waren. George hatte seinerzeit ein Paket mit 1.150 Videobändern für 217,77 Dollar ersteigert. Insgesamt erzielte Sotheby's mit der Auktion von Mond-Memorabilia einen Umsatz von 5,5 Millionen Dollar.

Patrick Stewart ab 2020 wieder in "Star Trek" zu sehen

Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist "überglücklich", nächstes Jahr wieder in der Rolle des "Star-Trek"-Kapitäns Jean-Luc Picard ins Fernsehen zu kommen. "Wir wissen wohl nie, wann unser bester Moment sein wird - und dieser ist jetzt", sagte Stewart bei der Comic-Con-Messe für Comics und Popkultur in der US-amerikanischen Stadt San Diego. Der heute 79-jährige Stewart verkörperte Captain Picard zwischen 1987 und 1994 in "Star Trek: Das nächste Jahrhundert". Lange hatte er eine Rückkehr in die Kult-Rolle abgelehnt. Erst als er ein Team von Autoren für die neuen Episoden traf, habe er sich umstimmen lassen. Nicht nur Stewart, auch andere bekannte Charaktere wie Data - gespielt von Brent Spiner - und Seven of Nine - verkörpert durch Jeri Ryan - steigen dem Trailer zufolge wieder bei "Star Trek" ein. Die neuen Folgen sind jedoch nicht als direkte Fortsetzung früherer Filme geplant - und sollen stärker auf die Persönlichkeiten der Figuren zugeschnitten sein.

Korallenriffe vor der Küste Mexikos entdeckt

Wissenschaftler haben fünf zuvor unbekannte Korallenriffe vor der Golfküste von Mexiko entdeckt. Die mexikanische Bildungsbehörde teilte mit, die Riffe zögen sich zusammen über eine Fläche von mehr als 1100 Hektar unter Wasser. Sie befänden sich sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Meeresschutzgebiets. Eines der Riffe sei fünf Kilometer lang und 700 Meter breit. Es liegt vor der Tamiahua Lagune nahe der Stadt Tampico, wie die Behörde erklärte. Die Riffe seien ein wichtiger Teil der Nahrungskette im Meer und ein wichtiges Rückzugsgebiet für Spezies, die vor ansteigenden Wassertemperaturen flüchteten. Forscher wollten, dass sie rechtlich vor Ölförderung und Entwicklungsprojekten geschützt würden.

Salzburger Festspiele beginnen mit "Jedermann!"

Mit der Schauspielerin Vera Tscheplanova als neuer "Buhlschaft" haben am Samstagabend die Salzburger Festspiele 2019 begonnen. Erstmals in einem gewagten, durchbrochenen Hosenanzug und mit ungewohnt rauchiger Stimme umgarnte die gebürtige Russin ihren Geliebten "Jedermann", wieder gespielt von Tobias Moretti. Mit fast 700 Vorstellungen in einem knappen Jahrhundert - kommendes Jahr begehen die Festspiele ihr 100-jähriges Bestehen - ist Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel "Jedermann" auf dem Salzburger Domplatz ein zentraler Bestandteil des weltgrößten Musik- und Theaterfestivals.

Twitter-Account von Scotland Yard geknackt

Unbekannte Hacker haben den Twitter Account der Londoner Polizei geknackt. In etlichen gefälschten Tweets forderten sie die Freilassung des Rappers Digga D, teilte die britische Nachrichtenagentur PA mit. "Wir entschuldigen uns bei unseren Abonnenten und Followern für die Nachrichten, die sie bekommen haben", hieß es in einer Mitteilung von Scotland Yard. Der Drill-Rapper Digga D, alias Rhys Herbert, sei voriges Jahr im Alter von 17 Jahren zusammen mit vier anderen Mitgliedern der 1011 Gang festgenommen worden, als sie mit Baseballschlägern und Macheten ausgerüstet auf dem Weg waren, Rivalen anzugreifen, meldete PA. Der sogenannte Drill-Rap, bei dem oft maskierte und vermummte Männer von Waffen, Drogen und Messerstechereien reden, wird mit einem Anstieg von Gewaltverbrechen in der britischen Hauptstadt in Verbindung gebracht.

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