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Kulturnachrichten

Donnerstag, 4. Mai 2017

Europa bekommt in Brüssel ein eigenes Museum

"Haus der Europäischen Geschichte" öffnet am Samstag

Nach einem Jahrzehnt Vorbereitung hat Europa in der EU-Hauptstadt Brüssel nun ein Museum seiner Geschichte. Das "Haus der Europäischen Geschichte" steht nur einen Steinwurf vom Europaparlament entfernt. Es öffnet am Samstag seine Pforten für Besucher. Sie erhalten am Eingang ein Tablet und können auf sieben Stockwerken durch Räume von der Französischen Revolution 1789 bis zum Heute schlendern. Bei den Erläuterungen auf dem Bildschirm oder über Kopfhörer können sie unter allen 24 Amtssprachen der EU wählen. 2007 hatte der damalige deutsche EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering das Projekt angestoßen. Der Schwerpunkt liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert: von Europas "Eintritt in die Moderne" über den "Abstieg in Krieg und Zerstörung" und den Holocaust bis zur "Suche nach einem besseren Leben in einem vereinten Europa". Im letzten Stockwerk ist die Medaille des Friedensnobelpreises ausgestellt, den die Europäische Union 2012 erhalten hat. In derselben Vitrine finden sich um die Ecke aber auch eine Handvoll Objekte zum Brexit-Referendum in Großbritannien, darunter der Abstimmungszettel und Werbematerial der "Leave"- und "Remain"-Kampagnen.

Gastprofessur von Dieter Falk wird nicht verlängert

Musical-Komponist lehrte seit 2013 an der Robert Schumann-Hochschule in Düsseldorf

Der Kulturausschuss der Stadt Düsseldorf hat eine Verlängerung der Gastprofessur des bekannten Musical-Komponisten und Produzenten Dieter Falk an der Robert-Schumann-Musikhochschule abgelehnt. Mit den Stimmen der Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen sei eine Vorlage zur Fortsetzung bis September 2018 abgelehnt worden, sagte ein Hochschulsprecher auf Anfrage. Der Vorschlag sah auch den Kompromiss vor, dass die Hochschule künftig die Hälfte der Kosten der Professur in Höhe von 50 000 Euro übernimmt. Um die seit 2013 bestehende Professur war zuvor ein politischer Streit entbrannt. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte sich für die Verlängerung eingesetzt. Falks Professur in Düsseldorf läuft mit dem Sommersemester aus. Das Hochschulrektorat und die Studierenden hatten sich für Falk stark gemacht.

Aktionskünstler Pawlenski erhält Asyl in Frankreich

Kreml-Kritiker kehrte im Dezember Russland den Rücken

Der Kreml-kritische russische Aktionskünstler Pjotr Pawlenski hat politisches Asyl in Frankreich erhalten. Die zuständige Behörde habe den Künstler und seine Lebensgefährtin als politische Flüchtlinge anerkannt, sagte Pawlenskis Anwältin Dominique Beyreuther Minkov. Der über die Grenzen Russlands hinaus bekannte Künstler hatte immer wieder mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam gemacht, für die er auch schon in Haft saß. Im Dezember geriet der Künstler erneut ins Visier der Justiz, nachdem eine Schauspielerin ihn der sexuellen Belästigung bezichtigt hatte. Er floh mit seiner Familie im Auto nach Frankreich.

Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi gestorben

Mit "Oh, wann kommst du" wurde sie berühmt

Die israelische Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi ist tot. Lavi sei bereits am Mittwoch in ihrer Wahlheimat Asheville im US-Bundesstaat North Carolina gestorben, sagte eine Mitarbeiterin des zuständigen Bestattungsinstituts der Deutschen Presse-Agentur. Lavi war vor allem in den 70er und 80er Jahren als Sängerin und Schauspielerin erfolgreich gewesen. Geboren wurde sie am 12. Oktober 1942 oder 1940 in Haifa in Israel. Sie wuchs dort in einer deutschen Gemeinde auf. Zwischen 1960 und 1971 war sie in rund 40 Filmen zu sehen. Den meisten Zuschauern dürfte sie noch als Indianerin Paloma neben Lex Barker in "Old Shatterhand" in Erinnerung sein. Sie arbeitete auch mit Yul Brynner, Dean Martin oder Curd Jürgens.1969 begann ihr steiler Aufstieg als Sängerin. Zunächst mit israelischen Lieder in einer britischen Fernsehsendung, kurz darauf hatte sie ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche und mit "Oh, wann kommst du" ein Charterfolg.1995 zog sich Daliah Lavi aus der deutschen Öffentlichkeit zurück.

Künstler stellt "Gebetomat" am Flughafen Stuttgart auf

Auf Knopfdruck erklingen zahlreiche Gebete aus vielen Glaubensrichtungen

Der Berliner Künstler Oliver Sturm hat einen begehbaren Automaten zum Beten, den "Gebetomat", entwickelt. Er lädt künftig im Stuttgarter Flughafen Reisende zur Besinnung ein. Auf Knopfdruck erklingen in der kabinenförmigen Installation, die an einen Passbildautomaten erinnert, hinter einem Vorhang zahlreiche Gebete aus vielen Glaubensrichtungen. Der "Gebetomat" soll mindestens drei Monate seine Dienste leisten. "Wir haben ihn extra im Abflugbereich aufgestellt, weil Reisende nach dem Sicherheitscheck allgemein entspannter sind", sagte ein Mitarbeiter der Flughafenseelsorge. Zuerst hatte der SWR über das Projekt berichtet. Sturm sagte, der "Gebetomat" werde seit 2008 aufgestellt, jetzt aber erstmals in einem Flughafen. Die Installation sei kein religiöses Projekt, das für eine bestimmte Glaubensrichtung werbe.

Theater Basel eröffnet 54. Berliner Theatertreffen

Vorstellungen des Thalia Theaters fallen krankheitsbedingt aus

Das 54. Berliner Theatertreffen startet mit einer Inszenierung des Theaters Basel. Regisseur Simon Stone zeigt seine radikal modernisierte Version von Tschechows Klassiker "Drei Schwestern" - inklusive komplett neu geschriebener Dialoge. Das Theatertreffen deutschsprachiger Bühnen stellt bis zum 21. Mai die zehn von einer Kritikerjury ausgewählten "bemerkenswertesten" Inszenierungen der Saison vor. Dazu gehören sechs Inszenierungen aus Deutschland, zwei Inszenierungen aus der Schweiz und zwei internationale Koproduktionen. Das Hamburger Thalia Theater musste seine beiden Vorstellungen von Theodor Storms "Der Schimmelreiter" allerdings absagen. Aufgrund von Krankheit im Ensemble könnten die geplanten Aufführungen leider nicht gezeigt werden, teilte das Theater mit ohne Einzelheiten zu nennen. Stattdessen werden Regisseur Johan Simons und das Ensemble ihre Arbeit bei einer Lesung vorstellen. Aus technischen Gründen kann auch Ulrich Rasches Inszenierung von Schillers "Die Räuber" vom Münchner Residenztheater in Berlin nicht live gezeigt werden. Es gibt stattdessen eine 3sat-Aufzeichnung zu sehen.

Sopranistin Agnes Giebel mit 95 Jahren gestorben

Sie machte sich einen Namen als Interpretin der Sopran-Soli in den Werken Bachs

Die Sopranistin Agnes Giebel ist mit 95 Jahren in Köln gestorben. Das teilte ihre Tochter Kristina Kanders mit. Agnes Giebel starb demnach bereits am 24. April im Kreis der Familie. Sie war berühmt als Konzert-, Oratorien- und Liedersängerin. Auf die inszenierte Oper verzichtete sie dagegen weitgehend. Giebel studierte an der Essener Folkwangschule. 1947 begann ihre Karriere als Konzertsängerin. Bekannt wurde sie ab 1950, als sie im Berliner RIAS Kantaten sang. Thomas-Kantor Günther Ramin engagierte sie für Aufführungen der Bach-Passionen, und bald schon musizierte sie mit Dirigenten wie Otto Klemperer, Joseph Keilberth, Rafael Kubelik, Lorin Maazel und Sergiu Celibidache. Vor allem als Interpretin der Sopran-Soli in den Werken Bachs und mit Kantaten machte sie sich einen Namen. Zu ihrem bewussten Verzicht auf Opern und bühnenwirksame Partien soll sie einmal gesagt haben: "Ich habe einfach keine Lust dazu."

Auszeichnung für Deutschen Welle

Arabische Talkshow gewinnt zum dritten Mal in Folge

Das Format Shababtalk im arabischen Programm der Deutschen Welle (DW) ist als "Beste Arabische Talkshow" ausgezeichnet worden. Die Sendung habe bereits zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung der Arab States Broadcasting Union (ASBU) erhalten, teilte der deutsche Auslandssender in Bonn mit. Es sei das erste Mal in der Geschichte der ASBU, dass eine Talkshow drei Jahren in Folge ausgezeichnet werde, erklärte ASBU-Vertreter Mounir Dhouib. "Das spricht für die Qualität des Produkts." Seit 2015 kommt Shababtalk laut Deutscher Welle auch aus einer der Metropolen im Sendegebiet, produziert in Kooperation mit Partnern vor Ort. Diese "Arab World Tour" habe das DW-Team unter anderem nach Bagdad, Rabat, Dubai und Kairo geführt. Seit März sei Shababtalk wieder auf Tour. Vom Irak ging es in den Libanon, wo das Team derzeit Themen zu aktuellen Herausforderungen junger Menschen recherchiere.

William Kentridge erhält Asturien-Preis

Der südafrikanischer Künstler ist Aktivist und Apartheid-Gegner

Der Südafrikaner William Kentridge erhält den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Künste. Der Aktivist und Apartheid-Gegner hinterfragt mit seiner Arbeit die sozialen Umstände und Ungerechtigkeiten in seinem Land. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass seine Zeichnungen "eindrucksvoll die Emotionen und Metaphern, die mit der Geschichte und der sozialpolitischen Realität Südafrikas zusammenhängen, übermitteln". Kentridge wurde vor allem durch die Produktion von Trickfilmen bekannt, die unter anderem beim Filmfestival von Cannes gezeigt wurden. Aufsehen erregte seine Installation "The Refusal of Time" auf der Documenta 2012 in Kassel. Der Berliner Gropius-Bau würdigte ihn 2016 mit einer großen Schau. Die Prinzessin-von-Asturien-Preise werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Kentridge ist der erste Sieger von 2017, die weiteren Gewinner sollen in den nächsten Wochen bekanntgegeben werden. Die Preisträger erhalten jeweils 50 000 Euro und die Nachbildung einer Statue von Joan Miró. Die Auszeichnungen werden Ende Oktober von König Felipe VI. in Oviedo überreicht.

EU akzeptiert Zugeständnisse von Amazon

Es geht um Vertragsklauseln für Verleger von E-Books

Die EU-Kommission hat die Zugeständnisse von Amazon bei Vertragsklauseln für Verleger von E-Books akzeptiert. Die wettbewerbsrechtlichen Bedenken seien mit den Verpflichtungen des US-Internetkonzerns ausgeräumt, teilte die Brüsseler Behörde mit. Amazon hatte im Januar zugesagt, bei Verlagen keine Klauseln mehr durchzusetzen, die dem US-Unternehmen vergleichbare Konditionen wie seinen Rivalen einräumen. Zudem verzichtet das Unternehmen auf die bisher verlangte Verpflichtung der Verlage, über solche Vereinbarungen mit Wettbewerbern zu informieren. Die EU-Kommission zeigte sich nun nach der Überprüfung von Rückmeldungen anderer Marktteilnehmer und weiteren Anpassungen des US-Konzerns damit zufrieden.

Kulturschaffende mobilisieren gegen Marine Le Pen

Frankreichs Kulturministerin Audrey Azoulay schließt sich Protesten an

Kulturschaffende in Frankreich mobilisieren gegen die FN-Kandidatin Marine Le Pen. In Umfragen hat Le Pen zugelegt, auch wenn sie noch hinter ihrem Stichwahl-Gegner Macron liegt. Vor ein paar Tagen erschien in der französischen Tageszeitung "Libération" ein Aufruf. Darin warnten rund 100 Künstler, darunter Annette Messager und der amerikanische Jazz-Musiker Archie Shepp vor der rechtsextremen Front National. Nun folgten gleich zwei Protest-Meetings in Paris und Avignon, u.a. mit Irina Brook und Ex-Kulturminister Jean-Jacques Aillagon, sowie Olivier Py, dem Leiter des Theaterfestivals in Avignon. Beim Pariser Meeting in der Cité de la Musique nahmen über 800 Kulturschaffende teil und folgten damit dem Aufruf von rund 60 Vereinigungen aus der Kunst- und Musikwelt. Auch Frankreichs Kulturministerin Audrey Azoulay hat sich dem Protest angeschlossen.

Schauspieler Lukas Ammann gestorben

Darsteller des "Graf Yoster" wurde 104 Jahre alt

Schauspieler Lukas Ammann, der mit seiner Rolle als Detektiv "Graf Yoster" Kultstatus erreichte, ist tot. Der 104 Jahre alte Ammann sei "nach kurzem Leid" am Mittwoch in seiner Münchner Wohnung gestorben, teilte seine enge Vertraute Annemarie von Kienlin der Deutschen Presse-Agentur mit. Auch eine Sprecherin des Südwestrundfunks bestätigte den Tod Ammanns. "Graf Yoster gibt sich die Ehre" war eine der ersten Krimiserien im deutschen Fernsehen und lief von 1967 bis 1976. Gedreht wurden 76 Folgen - die ersten 24 Episoden noch schwarz-weiß, dann in Farbe. "Die Serie war ein Straßenfeger", erinnerte sich Ammann später. Sie verschaffte dem am 29. September 1912 in Basel geborenen Schauspieler große Popularität. Ein TV-Comeback hatte der Schweizer, der seit mehreren Jahrzehnten in München lebt, schließlich im Schwarzwald. Von 1994 bis 2000 spielte er in "Die Fallers" mit, einer bis heute laufenden Fernsehserie des Südwestrundfunks (SWR). Erst vor wenigen Tagen hatte der Bayerische Rundfunk begonnen, die Kultserie "Graf Yoster gibt sich die Ehre" wieder zu zeigen.

Maler A. R. Penck gestorben

Vater der «Neuen Wilden» wurde 77 Jahre alt

Der deutsche Maler A. R. Penck ist tot. Der 77-Jährige sei nach längerer Krankheit in Zürich gestorben, teilte die Galerie Michael Werner mit. Penck galt als Vater der sogenannten "Neuen Wilden". Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde in Dresden geboren und 1980 aus der DDR ausgebürgert. Bekannt wurde Penck durch seine Bildsprache aus Strichmännchen, die an Höhlenmalerei und Graffiti erinnern.

Frühes Delacroix-Bild für Neue Pinakothek

Münchner Sammlung besitzt nach Schenkung fünf Bilder des bedeutenden Malers

Die Neue Pinakothek in Münchens hat als Schenkung ein Gemälde des französischen Romantikers Eugene Delacroix (1798-1863) erhalten. Durch die Schenkung besitzt das Haus nun fünf Gemälde des Malers, der zu den bedeutendsten Künstlern des 19. Jahrhunderts zählt. Das Bild mit Pferdemotiven könnte auf der Englandreise des Künstlers 1825 entstanden sein. Das Werk ist ein Geschenk von Christoph Heilman. Er war von 1975 bis 2000 Konservator der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und gründete 2003 eine nach ihm benannte Stiftung, in die er die Gemälde seiner privaten Sammlung früher Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts einbrachte.

Studiengebühren für Ausländer in Baden-Württemberg

Semester soll 1500 Euro kosten

Studenten aus Nicht-EU-Ländern müssen in Baden-Württemberg künftig Gebühren zahlen. Ein entsprechendes Gesetz beschloss der Landtag. Vom Wintersemester 2017/18 werden somit 1500 Euro pro Semester fällig. Es gibt aber Ausnahmen, etwa für Studenten aus ärmeren Regionen. Die Zahl der internationalen Studenten beträgt derzeit etwa gut 20 000. Sie haben aber "Bestandsschutz" und sind ausgenommen. Auch ein Zweitstudium wird kostenpflichtig. Zu zahlen sind 650 Euro pro Semester, aber nur wenn für das jeweilige Studium kein Erststudium erforderlich ist. Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, in dem Studenten aus Nicht-EU-Ländern für ihr Studium zahlen müssen. Die Landesrektoren begrüßen die Einführung von Studiengebühren. Ein gebührenpflichtiges Studium sei weltweit die Regel und behindere die Internationalisierung der Hochschulen nicht. Die Bildungsgewerkschaft GEW hingegen kritisierte die "Hochschul-Maut" als beschämend für das Land.

Rattle will Philharmoniker auch als Gast dirigieren

Berliner Chefdirigent übernimmt ab September das London Symphony Orchestra

Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, will auch nach seinem Abschied aus Berlin gelegentlich als Gastdirigent das Orchester leiten. "Auf jeden Fall", sagte Rattle auf eine entsprechende Frage bei seiner letzten Programmpräsentation in Berlin. Er freue sich, dass das Orchester Kirill Petrenko zu seinem Nachfolger gewählt habe. Petrenko sei ein großartiger Mensch und Musiker. Der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper übernimmt die Philharmoniker im Jahr 2019. Rattle startet im September neben seiner letzten Berliner Saison auch als Chefdirigent des London Symphony Orchestra und wird in dieser Zeit zwischen beiden Städten pendeln. In der Saison 2018/19 wird das Orchester ohne Chefdirigenten spielen.

Prominente Schauspieler bei den Nibelungen-Festspielen

"Worms wird in diesem Jahr ein Traum-Ensemble erleben"

Mehmet Kurtulus, Heio von Stetten, David Bennent: Für "GLUT" - das neue Stück der Wormser Nibelungen-Festspiele - hat Intendant Nico Hofmann prominente Film- und Theaterschauspieler gewonnen. Auch Dennenesch Zoudé und Oscar Ortega Sanchez sind mit von der Partie, wie die Festspiele mitteilten. Bereits bekannt ist, dass erneut Alexandra Kamp, Ismail Deniz und Sascha Göpel mitspielen. Aufgeführt wird "GLUT" vom 4. bis zum 20. August an 16 Abenden vor dem Wormser Dom. "Worms wird in diesem Jahr ein Traum-Ensemble erleben - mit Mehmet Kurtulus kehrt einer meiner Lieblingsdarsteller auf die Bühne zurück, mit David Bennent ein Theaterstar, der in Paris Geschichte geschrieben hat", sagte Hofmann der Deutschen Presse-Agentur. Details werden am 15. Mai in Berlin verkündet. Bennent ist aus dem Film "Die Blechtrommel" bekannt.

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