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Kulturnachrichten

Mittwoch, 28. April 2021

Autoren mahnen Corona-Maßnahmen an

Die Autorinnen Thea Dorn und Juli Zeh sowie der Autor Daniel Kehlmann mahnen die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen während der Coronakrise an. In einem Interview mit der Wochenzeitschrift "Die Zeit" fordern die drei bekannten Schriftsteller die Politik unter anderem auf, sich nicht hinter der Wissenschaft zu verstecken. Diese sei zwar die wirksamste Methode zum Erkenntnisgewinn, so Kehlmann, aber keine Instanz, von der aus Orakelsprüche ergehen könnten. Nach Einschätzung Dorns ringt die Politik nicht um Ausgleich zwischen Ansichten und Bedürfnissen, sondern verfolge die "Todesverhinderung" als "alles dominierendes Ziel". Es wäre aber grotesk, was der Staat alles verbieten müsste, wenn er tatsächlich verpflichtet wäre, den Tod als solchen zu verhindern, so Dorn.

Jugendliche vermissen Alltagsbezug in Nachrichten

Vielen Jugendlichen in Deutschland geht das Nachrichtenangebot an ihrer eigenen Lebenswelt vorbei. Das geht aus einer Studie des Leibniz-Instituts für Medienforschung hervor. Demnach hält es die Hälfte der Jugendlichen für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren. Bei journalistischen Nachrichten fehle ihnen allerdings oft der Bezug zu ihrem persönlichen Alltag. Journalistische Angebote sind der Studie zufolge nur noch eine von vielen genutzten Informationsquellen. 46 Prozent der 14- bis 17-Jährigen widmen sich mehrmals pro Woche journalistischen Angeboten, 58 Prozent schauen auch auf nicht-journalistische Akteure. Der wichtigste Grund für junge Leute sich auf dem Laufenden zu halten, ist, sich an Gesprächen und Diskussionen im Freundes- und Familienkreis beteiligen zu können. Jugendliche, die das Gefühl haben, politisch etwas bewirken zu können, äußerten zudem deutlich mehr Interesse an Informationen über das aktuelle Geschehen.

Kritik an Segnung für homosexuelle Paare

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat die für den Mai angekündigten Segnungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare in Kirchengemeinden kritisiert. Segnungsgottesdienste hätten ihre eigene theologische Würde und pastorale Bedeutung, erklärte der Limburger Bischof am Mittwoch. Sie seien nicht als Instrument für kirchenpolitische Manifestationen oder Protestaktionen geeignet. Gleichzeitig betonte er, selbstverständlich hätten Menschen mit homosexueller Orientierung einen Platz in der Kirche – auch jene, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebten. Der Vatikan hatte kürzlich die Segnung homosexueller Paare verboten, da dies "objektiv" nicht Gottes Wille entspreche. Daraufhin hatten mehrere katholische Gemeinden für den 10. Mai zu sogenannten „Segensgottesdiensten für Liebende“ aufgerufen und dabei auch ausdrücklich homosexuelle Paare eingeladen.

Igor Levit wird Artist in Residence in Düsseldorf

Der Pianist Igor Levit (34) wird in der kommenden Saison Artist in Residence in Düsseldorf. Er war einem breiten Publikum durch seine Online-Konzerte in der Corona-Pandemie bekannt geworden. Der Musiker wird in der Saison 2021/22 acht Konzerte in der Tonhalle spielen, wie das Konzerthaus am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Einen Vorgeschmack gibt der Pianist am 6. Mai bei einem Soloabend, der live auf der Internetseite der Tonhalle übertragen wird. Levit ist nicht nur als Pianist, sondern auch durch gesellschaftliche Äußerungen bekannt geworden. Igor Levit ist der zweite Artist in Residence der Tonhalle nach dem Geiger Frank-Peter Zimmermann.

Deutsche Welle startet Programm auf Ungarisch

Die Deutsche Welle berichtet künftig wieder auf Ungarisch. Am Mittwoch wurden die ersten Beiträge veröffentlicht, teilte der deutsche Auslandssender in Bonn mit. Ungarisch war von 1962 bis 1977 sowie von 1993 bis 1999 Teil des Programms des deutschen Auslandssenders. Unter dem Titel "DW Magyar" sollten wieder journalistisch unabhängige Inhalte für eine vornehmlich junge Zielgruppe produziert und vielfältige Debatten über europäische Fragen initiiert werden, heißt es. Das Programmangebot, das von mehreren Partnersendern in Ungarn verbreitet wird, richte sich vor allem an Nutzer im Alter von 20 bis 35 Jahren. Intendant Peter Limbourg sagte dazu, viele Medien in Mittel- und Osteuropa, die kritisch über ihre Regierungen berichteten, würden in ihrer Arbeit behindert oder müssten aufgeben. Die Deutsche Welle reagiere damit auf den steigenden Informationsbedarf in der Bevölkerung, aber auch auf die zunehmende Einschränkung der Medienfreiheit und den Risiken, denen Journalisten weltweit ausgesetzt seien.

Dänische Zeitung wirbt für Deutsch als Schulfach

Die dänische Tageszeitung "Jyllands-Posten" sorgt sich um das Interesse im Fach Deutsch in Dänemark. Der Anteil der Gymnasiasten mit Deutsch auf höherem Niveau habe sich in den vergangenen zehn Jahren halbiert und die Zahl der Deutsch-Studenten sei um 30 Prozent gefallen. Mit Deutschland habe man eine lange Geschichte: "Wir ähneln einander mehr, als viele vielleicht mögen, und die deutsche Kultur ist in ihrem Reichtum überwältigend - und natürlich ist es auch ein riesengroßer Markt, auf dem es bestimmt gut ist, Deutsch zu können, etwas über Deutschland zu wissen und sich einfach ein wenig für das Land, die Kultur und die Menschen zu interessieren." Der Vorschlag dänischer Grundschullehrer, Deutsch abzuschaffen, hänge auch mit der englischen Sprachmonopolisierung des Internets zusammen, so die Zeitung. Bildungsideal müsse sein, andere Sprachen bestmöglich zu beschützen und die Vielfalt zu erhalten.

Berliner Schaubühne sammelt Geld für freie Künstler

Die Berliner Schaubühne hat zur Unterstützung freier Theaterkünstler Gegenstände versteigert und damit rund 43.000 Euro gesammelt. Versteigert wurden unter anderem Requisiten, Kostüme von Bruno Ganz, Nina Hoss und Ulrich Mühe sowie eine Sammlung von CDs von Schauspieler Lars Eidinger. Er hatte damit bei seiner Partyreihe "Autistic Disco" aufgelegt. Vor allem für freischaffende Künstler habe die Pandemie erhebliche wirtschaftliche Folgen, teilte die Schaubühne mit. In vielen ihrer Theaterproduktionen seien auch zahlreiche freie Künstlerinnen und Künstler eingebunden. Trotz der Zahlung von Ausfallhonoraren würden die existenziellen Nöte der freie Künstler immer größer. Von dem gesammelten Geld sollen Künstler profitieren, deren Produktionen abgesagt oder verschoben wurden. Die Schaubühne sammelt seit längerem Spenden, insgesamt sind nun bereits knapp 90.000 Euro zusammengekommen.

Nationale Bildungsplattform soll 2023 starten

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat den Startschuss für die Entwicklung einer bundesweiten Bildungsplattform gegeben. Digitale Inhalte für Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildungsangebote im Berufsleben sollen so langfristig vernetzt werden. Damit solle für alle Menschen - vom Schulkind bis zum Rentner - ein übergreifenden Zugang zu digital gestützten Bildungsangeboten erleichtert und verbessert werden, sagte die CDU-Politikerin in Berlin. Es gehe nicht um eine neue Lernplattform und auch nicht um Konkurrenz zu bestehenden Systemen, sondern um eine Verknüpfung von bestehenden und neuen Angeboten. Künftig sollen Menschen dort in jeder Lebenslage für sich passgenaue Bildungsangebote finden können und zu den entsprechenden Anbietern aus dem staatlichen und privatwirtschaftlichen Bereich weitergeleitet werden. Bis 2025 sollen 630 Millionen Euro für die Entwicklung der Plattform bereitgestellt werden.

Künstler fordern stärkere Besteuerung von Reichtum

Mehr als 100 Künstler, Intellektuelle und zivilgesellschaftliche Organisationen haben angesichts der Corona-Pandemie in einem offenen Brief an die Bundesregierung eine stärkere Besteuerung von Reichtum und mehr Verteilungsgerechtigkeit gefordert. "Die Krise verschärft die soziale Spaltung und droht den Verschleiß der sozialen Infrastruktur zu beschleunigen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, der Berliner "taz". Es wäre verantwortungslos, den Reichtum der Gesellschaft jetzt nicht für den sozialen Zusammenhalt einzusetzen, so Schneider. Prominente Unterzeichner sind unter anderen der Schriftsteller Christoph Hein, die Sängerin Annette Humpe oder die Schauspielerin Maren Kroymann, aber auch Organisationen wie Oxfam und Attac gehören dazu. Große Erbschaften und Schenkungen sollten effektiv besteuert werden, um eine Kürzung öffentlicher und sozialer Ausgaben zu verhindern.

Zeichentrickserie "Familie Feuerstein" wird fortgesetzt

Die weltweit bekannte Zeichentrickserie "Familie Feuerstein" aus den 60er-Jahren wird fortgesetzt. Produzentin Elizabeth Banks legt die Serie für das Studio Warner Bros. Animation neu auf, wie sie auf Twitter schrieb. Die Handlung spielt in der fortschrittlicheren Bronzezeit. Die Hauptfiguren Fred und Wilma Feuerstein, ihre Tochter Pebbles und die Nachbarn Betty und Barney Geröllheimer sollen 20 Jahre älter sein als in den bisherigen Folgen. Banks werde Pebbles ihre Stimme leihen, wie das Branchenblatt "Variety" berichtete.

Wegen Corona: Burning-Man-Festival erneut abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie ist das legendäre Burning-Man-Festival in den USA erneut abgesagt worden. Die für Anfang September geplante Wüsten-Veranstaltung müsse auch dieses Jahr ausfallen, gaben die Veranstalter bekannt. Als Ersatz werde ein virtuelles Programm angeboten. "Burning Man" ist ein jährliches Open-Air-Festival auf einem ausgetrockneten Salzsee im US-Bundesstaat Nevada mit Musik und Kunstaktionen. Es dauert neun Tage und wurde in der Vergangenheit von rund 70.000 Fans besucht. Ein Kernritual ist das Verbrennen des "Burning Man", einer überdimensionalen Holzstatue.

Kein Infektionssprung nach Test-Konzert in Spanien

Ein Pilotprojekt in Barcelona gibt der Live-Musik-Branche Hoffnung. Zwei Wochen nach einem Konzert der Band "Love of Lesbian" ohne Abstandsgebot, bei dem die 5000 Zuschauer nur nach einem Schnelltest Einlass erhielten, ist den Ärzten und Veranstaltern zufolge kein sprunghafter Anstieg der Infektionszahl nachzuweisen. Zwar wurden anschließend sechs Neuinfektionen verzeichnet, sagt der medizinische Leiter Josep Maria Llibre. Dies entspreche jedoch der Hälfte der Rate in der Allgemeinbevölkerung der spanischen Stadt. Außerdem sei unklar, ob die Betroffenen sich überhaupt bei dem Konzert angesteckt hätten. "Das sind sehr beruhigende Daten", sagt Llibre.

US-Verlag beendet Zusammenarbeit mit Roth-Biograf

Nach Übergriffsvorwürfen gegen den Philip-Roth-Biografen Blake Bailey hat der US-Verlag Norton & Company die Zusammenarbeit mit dem Autor beendet. Die erst Anfang April herausgekommene Biografie werde nicht weiter gedruckt, erklärte der Verlag. Bailey könne sein Roth-Buch anderswo veröffentlichen, falls er das wünsche. Bailey hatte in den 90er Jahren in New Orleans Englisch unterrichtet. Zwei frühere Achtklässlerinnen und eine Verlagsleiterin warfen ihm vor, sexuell übergriffig geworden zu sein. Bailey selbst bestreitet jedes Fehlverhalten. Sein Anwalt warf dem Verlag vor, die Vorwürfe nicht weiter geprüft zu haben. Die Chefin des Autorenverbandes PEN America, Suzanne Nossel, warnte davor, das Vorgehen des Verlags zur Norm zu machen. Dann müssten möglicherweise tausende von Büchern aus dem Verkehr gezogen werden.

Museumskooperation mit afrikanischen Ländern

Deutschland will durch ein Austausch- und Bildungsprogramm enger mit Museen in afrikanischen Ländern zusammenarbeiten. Das Programm "TheMuseumsLab" richtet sich an Museumsnachwuchskräfte aus Deutschland und mehr als zehn afrikanischen Staaten, teilte das Auswärtige Amt am Dienstag in Berlin mit. Es soll ab Mai mit 25 Nachwuchskräften starten und das beiderseitige Lernen zwischen Afrika und Europa ins Zentrum rücken. Die Initiative stelle "einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur deutschen Agentur für internationale Museumskooperation dar", hieß es. Nach den Worten von Außenminister Heiko Maas (SPD) diene der Kulturaustausch auch der "Aufarbeitung unserer Kolonialgeschichte". Das Programm wird vom Auswärtigen Amt, dem Entwicklungsministerium und der Kulturbeauftragten der Bundesregierung finanziert.

Weitere Bundeshilfen für Kulturschaffende

Bei Gesprächen mit Kunst- und Kulturschaffenden über die Corona-Pandemie und deren Folgen hat Bundeskanzlerin Merkel der Branche weitere Corona-Hilfen des Bundes im Herbst in Aussicht gestellt. Es würden nochmal Ausfallgelder gezahlt, sagte Merkel. Die Gespräche finden im Rahmen von Merkels virtuellen Bürgerdialogen statt. Neben den Erfahrungen in der Kulturszene während der Pandemie soll es auch um einen Blick in die Zukunft und um die "Erwartungshaltungen" der Gesprächsteilnehmenden an die Politik gehen.

Renate Künast will Grundsatzurteil gegen Facebook

Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main Klage gegen das weltgrößte Internetnetzwerk Facebook wegen eines rechtswidrigen Postings eingereicht. Konkret gehe es um ein Meme, das ein Bild der Politikerin mit einem Falschzitat zeige, teilte die Betroffenenberatung HateAid mit, die Künast bei der Klage unterstützt. Das Meme sei in zahlreichen Fällen auf der Plattform geteilt worden. Künast fordert, dass diese von Facebook gesucht, geprüft und gelöscht werden. Bisher müssen Betroffene laut HateAid selbst suchen und sich dann bei Facebook zwecks Löschung melden. HateAid zufolge hat der US-Konzern in dem konkreten Fall angeboten, die wortgleichen Beiträge zu löschen. Das allerdings müsse allen Nutzern angeboten werden.

Kardinal Marx verzichtet auf Bundesverdienstkreuz

Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx lehnt die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz nach öffentlicher Kritik ab. In einem Brief an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bat er darum, die für Freitag angesetzte Auszeichnung nicht vorzunehmen, wie das Erzbistum mitteilte. Zugleich habe er für die "hohe Ehre der Verleihung" gedankt, an der Steinmeier "auch in Reaktion auf die öffentliche Kritik" festgehalten habe. Hintergrund der Kritik ist die aus Sicht der Betroffenen mangelhafte Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche.

Burkina Faso: Zwei Journalisten von Extremisten getötet

Bei einem Angriff auf eine Patrouille von Wildhütern sind in Burkina Faso zwei spanische Journalisten und der irische Direktor einer Wildtierstiftung getötet worden. Die spanische Außenministerin Arancha González Laya erklärte am Dienstag, die drei Männer seien am Montag bei dem Angriff in der Nähe eines Nationalparks im Osten des Landes ums Leben gekommen. Die Extremistengruppe JNIM bekannte sich zu der Tat. Bei den Opfern aus Spanien handelte es sich um den 43 Jahre alten David Beriáin, einen erfahrenen Kriegsreporter, und den 47-jährigen Kameramann Roberto Fraile, wie Mitglieder der Organisation Reporter ohne Grenzen stellvertretend für die Angehörigen erklärten. Beide hatten nach Angaben der Produktionsfirma Movistar Plus an einer Dokumentation über die Bekämpfung der Wilderei in der Region gearbeitet. Unterstützt habe sie dabei der Ire Rory Young, der Direktor der Chengeta Wildtierstiftung.

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