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Kulturnachrichten

Mittwoch, 24. April 2019

Modebloggründer Carl Jakob Haupt gestorben

Carl Jakob Haupt, der Mitbegründer des Berliner Modeblogs "Dandy Diary" ist tot. Das berichtete des Magazin "Monopol" mit Bezug auf die Instagramm-Mitteilung von Haupts Frau Giannina. Carl Jakob Haupt studierte Politikwissenschaften und gründete 2009 mit seinem Schulfreund David Roth den Männer-Mode-Blog "Dandy Diary", der zu einem der erfolgreichsten deutschen Fashion-Blogs wurde. Immer wieder fielen die beiden Betreiber durch konzeptionelle und provokante Aktionen auf, die weit über Modeberichterstattung hinausgingen. Immer wieder kritisierten sie auch unmenschliche Produktionsbedingungen in der Mode. 2016 eröffneten Carl Jakob Haupt und David Roth ihr veganes Restaurant "Dandy Diner" in Berlin-Neukölln. Haupt trat auch auf zahlreichen Kunstveranstaltungen als DJ auf. Carl Jakob Haupt wurde nur 34 Jahre alt, nach Angaben seiner Frau starb er bereits am Karfreitag an den Folgen einer Krebserkrankung.

Akademie der Künste übernimmt GRIPS Theater Archiv

Kurz vor der Feier des 50-jährigen Bestehens des Berliner GRIPS Theaters hat die Akademie der Künste dessen Archiv übernommen, wie das Theater mitteilte. Volker Ludwig, der Gründer des Theaters sagte: "Dass die Akademie der Künste das GRIPS-Archiv unter seine Obhut genommen hat, ist eine ganz besondere Ehre. Meine 50 Jahre andauernden mühseligen Kämpfe um die Anerkennung eines Kinder- und Jugendtheaters als gleichwertig neben den anderen renommierten Bühnen Berlins sind damit aufs Glücklichste belohnt worden." Das Archiv des Kinder- und Jugendtheaters umfasst 230 Ordner und 25 Umzugskartons mit Fotos der einzelnen GRIPS Produktionen, zudem Plakate, pädagogische Materialien sowie Programmhefte, Rezensionen, Preise und Urkunden. Das Material, das rund 30 laufende Regalmeter einnimmt, ist nun in das Akademie-Archiv umgezogen und wird dort bereits wissenschaftlich erschlossen und für die Nutzung durch eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit einer Veranstaltung am 28. April wird das 1969 bestehende Berliner Kinder- und Jugendtheater gewürdigt.

Bernd Loebe bleibt Vorsitzender von Opernkonferenz

Der Frankfurter Opernintendant Bernd Loebe bleibt der Vorsitzende der Deutschen Opernkonferenz. Er sei bei der Frühjahrstagung in Berlin zum vierten Mal für weitere drei Jahre gewählt worden, teilte die Opernkonferenz in Frankfurt am Main mit. Zu dem Verbund gehören die 13 größten Opernhäuser Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Loebe ist seit dem Jahr 2010 im Amt. Die nächste Opernkonferenz ist für den kommenden Herbst in Stuttgart geplant.

Elf Bühnen erhalten Theaterpreis des Bundes

Mit dem Theaterpreis des Bundes werden in diesem Jahr elf kleine und mittlere Bühnen aus dem gesamten Bundesgebiet geehrt. Die diesjährigen Gewinner beeindruckten durch außergewöhnliche Produktionen, ihr künstlerisches Gesamtprogramm oder durch strukturelle Zukunftsentscheidungen, die bundesweite Aufmerksamkeit und Wertschätzung verdienten, hieß es in einer Erklärung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Die Preisverleihung findet am 27. Mai im thüringischen Gera statt. Zu den Preisträgern zählen das Theater Thikwa Berlin, das Piccolo Theater Cottbus, das Theater Erlangen, die Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg, das Boat People Project aus Göttingen, die Oper Halle, das HELIOS Theater aus Hamm, das Puppentheater Magdeburg, das Landestheater Schwaben in Memmingen, der Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim sowie Theater Rampe aus Stuttgart. Jede Auszeichnung ist den Angaben zufolge mit einem Preisgeld von 75.000 Euro verbunden. Insgesamt habe es 119 Bewerbungen gegeben.

Geldstrafe für Altpapier-Klau bei Gerhard Richter

Weil er weggeworfene Skizzen aus dem Altpapier des Künstlers Gerhard Richter gestohlen hat, muss ein Mann eine Geldstrafe zahlen. Das Kölner Amtsgericht verurteilte den 49-Jährigen zur Zahlung von 3150 Euro. Richter hatte die vier Bilder, die er für misslungen hielt, in die Altpapiertonne vor seinem Haus geworfen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte die Skizzen im Juli 2016 mitgenommen hatte und sie verkaufen wollte. Auch wenn die unsignierten Bilder auf dem legalen Kunstmarkt nach Angaben von Experten nicht verkäuflich seien, seien sie nicht wertlos, sagte die Richterin. Der Wert liege bei geschätzt rund 60 000 Euro.

Theater-Revolutionär Peter Brook erhält Asturien-Preis

Der britische Theater-, Opern- und Filmregisseur Peter Brook erhält den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Künste. Der 94 Jahre alte Londoner gelte als "der beste Theaterregisseur des 20. Jahrhunderts und als einer der größten Erneuerer des zeitgenössischen Theaters", begründete die Jury bei der Bekanntgabe des Siegers in Oviedo in Nordspanien ihre Entscheidung. Mit seiner revolutionären Arbeit und seinem 1968 erschienenen Buch "Der leere Raum" beeinflusste Brook eine ganze Generation von Regisseuren. Die Prinzessin-von-Asturien-Auszeichnungen gelten als "die spanischen Nobel-Preise" und sind nach der spanischen Thronfolgerin benannt. Sie werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Die Preisträger erhalten jeweils 50 000 Euro und die Nachbildung einer Statue von Joan Miró. Die Auszeichnungen werden Ende Oktober von König Felipe VI. in Oviedo überreicht.

Ullstein veröffentlicht "Mueller Report" auf Deutsch

Die US-Öffentlichkeit musste einige Zeit auf die Veröffentlichung des Abschlussbericht von US-Sonderermittler Robert Mueller zum Wahlkampf Donald Trumps und Einmischungen russischer Akteure warten. Mit einer deutschen Fassung soll es flotter gehen. Der Ullstein Verlag hat für Ende Juni 2019 "Der Mueller Report" als deutsche Fassung angekündigt. Dabei will der Verlag auf die von der "Washington Post" herausgegebene Variante zurückgreifen. "Das Investigativ-Team der "Washington Post" genießt international eine hohe Reputation und hat die Sonderermittlungen zur Russland-Affäre von Anfang an begleitet", hieß es am Mittwoch in der Ankündigung des Verlags in Berlin. "Der Mueller Report" wird den Bericht über die Untersuchungsergebnisse des Sonderermittlers enthalten, ergänzt um eine Einführung und die Analyse der "Washington Post"-Journalisten.

Frankreich gedenkt erstmals an Armenier-"Völkermord"

Frankreich erinnert erstmals mit einem nationalen Gedenktag an den "Völkermord" an den Armeniern im Ersten Weltkrieg. Regierungschef Edouard Philippe legte einen Kranz am Denkmal für die Opfer des Massakers am rechten Seine-Ufer nieder. Präsident Emmanuel Macron hatte den 24. April im Februar zum Tag der Erinnerung an den "Völkermord" an den Armeniern gemacht. Damit löste er ein Wahlkampfversprechen gegenüber der großen armenischen Gemeinde ein. Frankreich hatte die 1915 beginnenden Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich schon 2001 offiziell als "Völkermord" eingestuft - als erstes großes europäisches Land. Der deutsche Bundestag tat dies im Juni 2016, was eine schwere diplomatische Krise mit der Türkei auslöste. Ankara lehnt die Einstufung der Massaker an bis zu 1,5 Millionen Armeniern als Völkermord kategorisch ab.

French-Rocker Dick Rivers ist tot

Für seine rauchige Stimme und schwarze Haartolle war er bekannt - nun trauern seine Fans um den französischen Rockmusiker Dick Rivers. Der Sänger starb an seinem 74. Geburtstag, wie sein Manager in Paris mitteilte. Im Jahr 2014 hatte er sein 35. und letztes Album herausgebracht. Darauf interpretierte er im Stil des verstorbenen US-Sängers Johnny Cash Songs auf Französisch. Zusammen mit den Rock-Ikonen Johnny Hallyday und Eddy Mitchell galt Rivers als einer der "Väter" des French-Rock. Der Metzgersohn aus Nizza verkaufte aber deutlich weniger Alben als Hallyday. Zu Rivers' bekanntesten Titeln gehören "Maman n'aime pas ma musique" (Mama mag meine Musik nicht) von 1974 und "Faire un pont" (Eine Brücke schlagen) von 1976 - die französische Vertonung von John Denvers Hit "Country Roads". Rivers wirkte daneben auch als Schauspieler in Theaterstücken und Filmen mit.

Litauen: Einreiseverbot für Holocaust-Leugner

Litauen verbietet dem britischen Holocaust-Leugner David Irving (81) die Einreise. Der umstrittene Publizist darf bis zum 15. April 2024 nicht in das baltische EU- und Nato-Land einreisen. Die Entscheidung sei auf Grundlage von Informationen des Außenministeriums getroffen worden, sagte eine Sprecherin der zum Innenministerium gehörenden Migrationsbehörde in Vilnius der Agentur BNS. Litauen reagierte damit auf Berichte über eine von Irving im Herbst geplante Reise zu Schauplätzen des Zweiten Weltkrieges und der Judenverfolgung in Polen und den baltischen Staaten. "Die Verbreitung seiner Ansichten, die den Holocaust leugnen und Adolf Hitler preisen, ist ein Verbrechen in Litauen und wir können nicht zulassen, dass solche Verbrechen begangen werden", sagte Außenminister Linas Linkevicius.

Experte: Kurznachrichten schwächen Rechtschreibung

Keine Bücher, dafür täglich Hunderte von Kurznachrichten auf dem Handy - die veränderten Lesegewohnheiten von Schülern sind nach Ansicht eines Bildungsexperten einer der Gründe für die schlechtere Rechtschreibung. So spiele das zusammenhängende Lesen nur noch eine geringere Rolle bei Kindern, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger. "In sozialen Netzwerken spielt die Rechtschreibung keine Rolle", so Meidinger. Lehrer gäben inzwischen sogar die Rückmeldung, dass Schüler Quellentexte oder literarische Texte nicht mehr verstehen. Das ziehe sich bis ins Studium, wo Studierende außerdem nicht mehr in der Lage seien, argumentative Texte zu verfassen. Mehr als jeder fünfte Viertklässler in Deutschland erfüllt bei Rechtschreibung laut einer Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) die Mindeststandards nicht.

Oscar-Akademie lässt Netflix-Produktionen weiter zu

Die Oscar-Akademie will vorerst weiter Filme der Internetplattform Netflix im Wettbewerb um die Oscars zulassen. Es bleibe dabei, dass ein Wettbewerbsfilm lediglich einen Monat und eine Woche in einem Kino des Bezirks Los Angeles gelaufen sein müsse, teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit. damit konnte sich eine Initiative mit Erfolgsregisseur Steven Spielberg nicht durchsetzen, die Netflix-Filme vom Wettbewerb ausschließen möchte. Grund: Netflix-Filme werden nur kurz in Kinos gezeigt, damit der Streamingdienst seine Abos besser vermarkten kann. Unlängst schaltete sich aber das US-Justizministerium ein und warnte die Oscar-Akademie in einem Schreiben vor einer möglichen Verletzung des Wettbewerbsrechts. Im Februar die Auszeichnung seiner Produktion "Roma" mit dem Oscar als bester Film und weiteren Trophäen ausgezeichnet worden. Beim Filmfestival in Cannes ist Netflix hingegen vom offiziellen Wettbewerb ausgeschlossen.

Urteil: Apple muss Erben Zugang zur iCloud gewähren

Apple muss den Erben eines gestorbenen iCloud-Anwenders Zugang zu dem Netz-Service gewähren. Das hat das Landgericht Münster entschieden. Die Erben erhoffen sich von den in der iCloud gespeicherten Daten Erkenntnisse über die Gründe, die zum Tod des Familienvaters auf einer Reise im Ausland geführt haben. In der iCloud können Fotos, E-Mails und andere Dokumente gespeichert werden. Apple hatte den Wunsch der Angehörigen, auf die Daten zugreifen zu können, außergerichtlich abgelehnt. Der Konzern wollte den Fall nicht kommentieren. Im vergangenen Juli hatte der Bundesgerichtshof (BGH) grundsätzlich entschieden, dass auch persönliche Inhalte im Netz grundsätzlich an die Erben fallen. Es gebe keinen Grund, digitale Inhalte anders zu behandeln als Briefe oder Tagebücher. Mit dem Urteil des Landgerichts Münster wird die BGH-Entscheidung auf sonstige Onlinedienste übertragen

Möglicherweise erstes "Marsbeben" beobachtet

Gibt es Beben auf dem Mars? Französische Forscher haben zum ersten Mal eine Erschütterung an der Oberfläche des roten Planeten gemessen. Dabei könnte es sich nach Angaben der französischen Raumfahrtagentur Cnes möglicherweise um ein leichtes "Marsbeben" handeln. Seit Ende vergangenen Jahres ist die sogenannte SEIS-Sonde auf dem Mars aktiv. Das halbkugelförmige Gerät misst Vibrationen an der Oberfläche, die von seismischer Aktivität, aber auch von Umwelteinflüssen herrühren können. Nasa-Wissenschaftler Bruce Banerdt sagte, die aufgezeichnete Erschütterung bedeute "die Geburt einer neuen (Forschungs-)Disziplin: der Mars-Seismologie". Zunächst müssen die Wissenschaftler allerdings noch herausfinden, ob die gemessene Erschütterung tatsächlich aus dem Inneren des Mars kam und nicht beispielsweise durch Wind verursacht wurde.

Deutsches Theater will mit Serebrennikow inszenieren

Das Deutsche Theater in Berlin will im kommenden Jahr eine Inszenierung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikow zeigen. Die Premiere des Stücks "Decamerone" von Giovanni Boccaccio sei für März 2020 geplant, kündigte das Theater an. Die Proben sollen im Januar 2020 im Deutschen Theater beginnen, sofern Kirill Serebrennikow reisefähig ist. Der 49-Jährige war erst vor Kurzem aus dem Hausarrest auf freien Fuß gekommen, darf aber seinen Wohnort Moskau nicht unerlaubt verlassen. Die russische Justiz wirft Serebrennikow und weiteren Angeklagten die Veruntreuung staatlicher Fördermittel in Millionenhöhe vor. Der Regisseur weist das zurück.

Hoda Barakat gewinnt arabischen Literaturpreis IPAF

Die libanesische Schriftstellerin Hoda Barakat ist für ihren Briefroman über das Schicksal von Flüchtlingen mit dem wichtigsten arabischen Literaturpreis, dem International Prize for Arabic Fiction (IPAF) ausgezeichnet worden. Sie erhält den Preis für ihr Buch "Nachtpost". Wie die gegenwärtige Zeit sei auch der Roman voll tiefer Fragen und Mehrdeutigkeit, so die Jury. Die Briefe seien verloren, wie die Menschen, die sie geschrieben hätten. Hoda Barakat wurde 1952 in Beirut geboren und lebt inzwischen in Frankreich. Sie ist erst die zweite arabische Schriftstellerin, die in den vergangenen zwölf Jahren mit dem renommierten Preis ausgezeichnet wurde. Der Preis ist 50 000 US-Dollar dotiert und wird auch von der Londoner Stiftung des Booker Prize unterstützt.

Hannelore Elsner ist tot

Hannelore Elsner, eine der markantesten deutschen Schauspielerinnen, ist tot. Wie der Anwalt der Familie und Constantin Film mitteilten, starb sie überraschend am Ostersonntag im Alter von 76 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit. Elsner, am 26. Juli 1942 im oberbayerischen Burghausen geboren, galt als eine der großen Diven des deutschen Nachkriegsfilms. Sie war in mehr als 200 Fernseh- und Kino-Rollen zu sehen. Im Fernsehen war Elsner in der ARD-Serie "Die Kommissarin" (1994-2006) besonders erfolgreich. Sie erhielt zahlreiche Preise - ihren ersten mit 29 Jahren. Erste Engagements hatte Elsner an den Münchner Kammerspielen und an der Kleinen Komödie München.

Deutsche Filme beim Tribeca Filmfestival im Rennen

Die Gleichberechtigung von Frauen in der Filmwelt, der wachsende Einfluss von Serien und LGBTQ-Rechte stehen beim diesjährigen Tribeca Filmfestival im Fokus. Die Hälfte der Hauptfilme stammt von Frauen, erstmals findet eine Gay-Pride-Veranstaltung statt. Die 18. Ausgabe des New Yorker Festivals beginnt am Mittwoch. Beim Tribeca Filmfestival geht es nicht nur um traditionelle Leinwand-Filme. "Geschichten werden auf Bildschirmen aller Größen und Formen erzählt", sagte Programmdirektorin Cara Cusumano. "Dieses Jahr haben uns besonders die Bandbreite, Neuheiten und das Potenzial der kleinen Leinwand inspiriert." Deutschland geht ins Rennen um den Preis für den besten internationalen Spielfilm mit "A Regular Woman" (deutscher Titel "Nur eine Frau") von Regisseurin Sherry Hormann und "Roads" von Sebastian Schipper.

Autor Dieter Forte gestorben

Der Schriftsteller Dieter Forte ist tot. Wie sein Verlag S. Fischer in Frankfurt mitteilte, starb Forte am Ostermontag im Alter von 83 Jahren in einem Krankenhaus in Basel. Fortes vielfach mit Preisen ausgezeichnetes Werk umfasst Theaterstücke, Romane, Hör- und Fernsehspiele. 1970 machte sein Drama "Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung" auch international Furore. In kirchlichen Kreisen löste es heftige Gegenreaktionen aus. Dieter Forte, am 14. Juni 1935 in Düsseldorf geboren, ließ sich 1962 als freier Autor nieder. Im Fokus seines Schreibens standen die Lebensverhältnisse des modernen Menschen unter der Herrschaft von Technik und Kapital. In den 1980er Jahren wandte sich Dieter Forte der Arbeit an einem großen mehrteiligen Romanprojekt zu. Zwischen 1992 und 2004 erschienen "Das Muster", "Tagundnachtgleiche" (ursprünglich "Der Junge mit den blutigen Schuhen"), "In der Erinnerung" und "Auf der anderen Seite der Welt". Zusammen bilden sie die "Tetralogie der Erinnerung".

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