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Montag, 17.06.2019
 
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Kulturnachrichten

Mittwoch, 10. April 2019

Kasseler Bürgerpreis für Chimamanda Ngozi Adichie

Die nigerianische Schriftstellerin und Feministin Chimamanda Ngozi Adichie erhält den diesjährigen Kasseler Bürgerpreis "Glas der Vernunft". Adichie sei eine kämpferische, aber nicht fanatische Persönlichkeit, die anprangere, aber auch Wege zur Veränderung aufzeige, sagte der Vorstand der Gesellschaft der Freunde des Bürgerpreises, Bernd Leifeld, in Kassel. Adichie, deren Werke in 37 Sprachen übersetzt wurden, sei eine der großen jungen Stimmen der Weltliteratur und nutze diese auch als ein politisches Medium. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises findet am 15. September in Kassel statt. Chimamanda habe ihr Kommen zugesagt, obwohl sie an diesem Tag auch Geburtstag habe, sagte Leifeld.

Staatsanwalt wegen Ermittlung gegen ZPS angezeigt

Wegen der Ermittlungen gegen das "Zentrum für politische Schönheit" hat Niema Movassat, Obmann der Linkspartei im Rechtsausschuss des Bundestages, Strafanzeige wegen Rechtsbeugung gegen den Geraer Staatsanwalt Martin Zschächner gestellt. Nach Informationen des "Tagesspiegel" reichte Movassat auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft Thüringen gegen den Juristen ein. Die Ermittlungen gegen die Künstlergruppe des ZPS waren von Zschächner mit der Begründung des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung nach Paragraf 129 im November 2017 aufgenommen worden. Sie wurden am Montag von Thüringens Innenminister Lauinger eingestellt.

Pädagogik-Skandal an Ballettakademie der Staatsoper Wien

Jahrelange körperliche und seelische Demütigung von Schülerinnen: Diesen Vorwurf hat das österreichische Wochenmagazin "Falter" gegen die Ballettakademie der Staatsoper Wien erhoben. Kinder seien "Opfer autoritärer, gewalttätiger und gefährlicher Unterrichtsmethoden geworden", wird eine Lehrerin zitiert. Angehende Tänzerinnen seien geradezu in die Bulimie oder Anorexie getrieben worden. Der Direktor der Staatsoper, Dominique Meyer bestätigte im ORF-Magazin ZIB2, dass die Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft bereits seit Monaten tätig ist. Er verteidigte, dass die verantwortliche Lehrerin in den vergangenen Jahren wegen ihrer Methoden mehrmals verwarnt worden sein, fordert nun aber "totale Aufklärung von allem, was in dieser Schule nicht stimmt."

Serebrennikow in Moskauer Theater gefeiert

Am Ende von Gogols "Die toten Seelen" erschien er auf der Bühne des Gogol-Zentrums - nach rund anderthalb Jahren Abwesenheit: Theaterregisseur Kirill Serebrennikow. In einem an diesem Mittwoch veröffentlichten Video sagte der 49-Jährige, er habe sich sehr nach dem Moment gesehnt, wieder mit seinen Kollegen direkt zusammenzuarbeiten. Er mache sich keine Sorgen und wolle so schnell wie möglich wieder seine Arbeit aufnehmen. "Es fühlt sich wie ein nahtloser Übergang an". Gegen Serebrennikow war wegen Unterschlagungsvorwürfen im Sommer 2017 Hausarrest verhängt worden. Ihm wird Unterschlagung von staatlichen Fördergeldern in Millionenhöhe vorgeworfen. Seit Montag darf er sich wieder uneingeschränkt in Moskau bewegen, aber weder die Stadt noch das Land verlassen. Der Prozess gegen ihn wird fortgesetzt.

Johan Holten neuer Chef der Kunsthalle Mannheim

Der derzeitige Direktor der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, Johan Holten, wechselt nach Mannheim. Im Herbst wird er die Leitung der dortigen Kunsthalle übernehmen und Ulrike Lorenz ablösen, die Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar wird. Der in Kopenhagen geborene Holten kündigte "Inspiration Matisse" als seine erste Ausstellung im Herbst an. Vor seiner Tätigkeit in Baden-Baden war der Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Tänzer im Hamburg Ballett von John Neumeier.

Im April weder Opern noch Theater in Duisburg

Fünf Tage nach dem Wasserschaden am Theater Duisburg ist die große Bühne weiterhin unbespielbar. Wie eine Sprecherin der Deutschen Oper am Rhein mitteilte, wurden alle Opernvorstellungen in diesem Monat abgesagt. Ob im Mai wieder geprobt und gespielt werden könne, sei noch unklar. Zur Zeit würden alternative Spielorte geprüft. Das selbe gilt für Theateraufführungen. Am vergangenen Freitag waren bei Wartungsarbeiten an der Sprinkleranlage waren rund 80 000 Liter Wasser ausgetreten und hatten die Bühne geflutet.

Deutsch-italienische Kooperation bei Kunstrückgabe

Das Gemälde "Vaso di Fiori" des niederländischen Malers Jan van Huysum soll in die Uffizien von Florenz zurückkehren. Wie verschiedene deutsche Medien melden, unterstützt die Bundesregierung ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen Italiens. Das Bild aus dem frühen 19. Jahrhundert war während der deutschen Besatzung Italiens von Soldaten entwendet worden und befindet sich heute bei den Erben eines 1944 in Italien stationierten Angehörigen der Wehrmacht. Für die Rückholung stehe das Auswärtige Amt nun in Kontakt mit der italienischen Regierung, den Uffizien und den deutschen Erben. Deren Anwalt sagte dem ARD-Magazin Panorama und ZEIT ONLINE, man gehe davon aus, dass es sich nicht um Raubkunst handele, weil man vermute, der deutsche Soldat habe "das Bild auf einem Markt erworben hat, um seiner ausgebombten Frau etwas Schönes zu schicken". In der Vergangenheit sollen die Deutschen bis zu zwei Millionen Euro für die Rückgabe an Italien gefordert haben, seien nun aber zu einer Ermittlung der Provenienz bzw. dem Einschalten einer Schiedskommission bereit. Das lehnt die Bundesregierung ab. Der Fall hatte Anfang des Jahres Aufsehen erregt, weil Eike Schmidt, der Direktor der florentinischen Uffizien eine Schwarz-Weiß-Kopie des Gemäldes aufgehängt und dabei öffentlichkeitswirksam die Rückgabe des Gemäldes gefordert hatte.

Denkmal von Albert Coers für die Manns in München

Der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt hat sich für "Straßen Namen Leuchten" entschieden. Das Denkmal, das der Installationskünstler Albert Coers für einen Kunstwettbewerb des Münchener Kulturreferats entworfen hat, um der Familie von Literaturnobelpreisträger Thomas Mann ein Denkmal zu setzen. Die Konzeption sieht auf dem Salvatorplatz rund 15 Straßenleuchten mit daran befestigten Schildern vor. Die Leuchten stammen aus Orten, die von der Exilgeschichte der Familie zeugen. Die Straßenschilder wiederum verweisen auf Straßen und Plätze, die nach Mitgliedern der Familie Mann benannt sind. Sie beschränkt sich hier auf die Eheleute und ihre sechs Kinder.

Umbenennung des Instituts für Deutsche Sprache

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache heißt es nun - das 1964 gegründete Institut für Deutsche Sprache in Darmstadt. Dies sei ein Bekenntnis zur Leibniz-Gemeinschaft, dem Zusammenschluss der von Bund und Ländern getragenen Forschungseinrichtungen, teilte das IDS mit. Es erforscht und dokumentiert die deutsche Sprache in ihrem gegenwärtigen Gebrauch und in ihrer neueren Geschichte.

Wien will Registrierungspflicht für Online-Nutzer

Zeitungen mit ihrem Online-Angebot und Plattformen wie Facebook sollen verpflichtet werden, Namen und Adressen ihrer Nutzer zu speichern. Das sieht ein Gesetz der österreichischen Regierung vor, das 2020 in Kraft treten soll. Nach Auskunft von Medienminister Gernot Blümel (ÖVP) soll es für Internetportale gelten, die entweder 100.000 Nutzer oder 500.000 Euro Jahresumsatz haben bzw. mehr als 50.000 Euro Presseförderung beziehen. Nicht betroffen wären kleinere Medien und Start-ups. Postings könnten weiterhin unter Pseudonym verfasst werden, die Behörden sollen bei Bedarf aber auf die Identität der Nutzer zugreifen können. Die Koalition der Konservativen und Rechtspopulisten nennt ihren Plan, der im Herbst beschlossen werden soll, ein „digitales Vermummungsverbot". Bei Verstößen drohten Geldstrafen bis zu 500.000 Euro. Der Plan orientiert sich am deutschen Netzwerkdurchsuchungs-Gesetz.

Bundesverdienstkreuz für Dieter Kosslick

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den langjährigen Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet. Er würdigte Dieter Kosslick als "einnehmenden Menschenfreund2 und "Verführer" in "gottgleicher Funktion". Als Berlinale-Chef habe der heute 70-jährige dem Festival 18 Jahre lang "eine ganz eigene Note verliehen". Die diesjährigen Festspiele im Februar waren die letzten, die Kosslick verantwortet hatte.

Art Cologne ist eröffnet

Klassische Moderne und zeitgenössische Kunst von 176 Ausstellern: Die präsentiert die Art Cologne. Damit ist die größte deutsche Kunstmesse kleiner als in den vergangenen Jahren: 2018 waren noch 210 Galeristen in Köln. Art Cologne Direktor Daniel Hug nannte als Grund für die Verkleinerung aber nicht geringeres Interesse, sondern eine "Konzentration" der Messe. Ihm gehe darum sicherzustellen, dass jeder Besucher auch die Möglichkeit habe, sich bis Sonntag jeden Stand anzusehen. Von den 176 Ausstellern kommen nach Angaben der Koelnmesse 96 aus dem Ausland. Bei den Besuchern reise erfahrungsgemäß etwas weniger als ein Drittel aus dem Ausland an.

Kuhglockenbimmeln bleibt in Bayern erlaubt

Das Oberlandesgericht München hat gegen die Kläger entschieden: Deshalb dürfen im oberbayerischen Holzkirchen die Glocken am Hals der Kühe weiter bimmeln - zumindest mit gut 20 Meter Abstand zum Nachbarhaus. Die Beschwerde scheiterte damit auch in zweiter Instanz. Die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner, in deren Stimmkreis der Streit ausgetragen wurde, sagte nach dem Urteil: "Hier geht es um das Miteinander von Alteingesessenen und Hinzugezogenen. Wer privilegiert im Oberland leben möchte, sollte auch die Lebensgepflogenheiten der Menschen hier akzeptieren. Zu unserer ländlichen Lebensart gehört die Kuh auf der Weide - samt Kuhglocke." Der Kläger hat den Gang zum Bundesgerichtshof angekündigt.

Indigene Australiens erhalten weitere Ahnen zurück

Die sterblichen Überreste von mehr als 40 indigenen Australiern aus den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen und der Meckelschen Sammlung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg werden am kommenden Montag zurückgegeben. Wie das Kulturministerium in Dresden mitteilte, wird die feierliche Zeremonie in der Australischen Botschaft in Berlin stattfinden. Dazu reisen Vertreter der Yawuru Community aus dem Westen Australiens an. Bereits am Dienstag waren in München die sterblichen Überreste eines indigenen Mannes aus Australien zurückgegeben worden. Eine weitere Rückgabe ist in Stuttgart geplant.

Ehrenpreis für John Waters in Locarno

Trashige Filme sind das Markenzeichen von Regisseur John Waters. Beim Filmfestival von Locarno wird er in diesem Jahr den "Goldenen Leopard" für ein Lebenswerk erhalten. Die Auszeichnung sei "das perfekte Manifest", sagte die neue künstlerische Leiterin Lili Hinstin zur Begründung. "Sein empörendes, unterhaltsames und freudvolles Werk ist ein Symbol der Freiheit, weit weg von der politischen Korrektheit, die heute herrscht. Was er politisch und künstlerisch vertrat, lebt bis heute fort." Der 72-jährige, der Kultfilme wie "Pink Flamingos", "Hairspray" und "Polyester" drehte, mit denen er immer wieder filmische und gesellschaftliche Tabus brach, erhält den Preis am 16. August.

Deutscher Computerspielpreis vergeben

"Trüberbrook" heißt der Gewinner des Deutschen Computerspielpreises. Die Auszeichnung wurde in Berlin verliehen. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Physikers, der im Ambiente der 60-er Jahre (das als Miniaturkulisse gebaut und digitalisiert wurde) Abenteuer meistern muss. Ihn erwarten Aliens, Parallelwelten und Künstliche Intelligenzen. Stimmung und Dramaturgie von „Trüberbrook" erinnern an TV-Serien wie „Twin-Peaks und „Akte-X". Als bestes Kinder-Computerspiel wurde „Laika – die Spur des goldenen Knochens" ausgezeichnet. Bestes Jugendspiel ist „Unforeseen Incidents. Hier muss ein Handwerker das Rätsel um einen Virusausbruch in seiner Stadt lösen.Vergeben wird der Deutsche Computerspielpreis seit 2009 von der Bundesregierung und dem game-Verband der deutschen Games-Branche.

Komische Oper holt Regisseur Serebrennikov nach Berlin

Die Komische Oper holt den aus seinem Hausarrest entlassenen, russischen Regisseur Kirill Serebrennikow nach Berlin. Serebrennikow werde in der nächsten Spielzeit Igor Strawinskys Oper "The Rake's Progress" inszenieren, kündigte Intendant Barrie Kosky an. Er habe am Montag Kontakt zu Serebrennikow gehabt, der Regisseur habe sehr froh geklungen. Kosky äußerte sich zuversichtlich, dass der Russe auch ausreisen dürfe. Serebrennikow war überraschend nach rund anderthalb Jahren auf freien Fuß gesetzt worden. Der 49-Jährige darf Moskau aber nicht unerlaubt verlassen. Serebrennikov hatte bereits 2016 an der Komischen Oper Rossinis "Barbier von Sevilla" inszeniert. "Er gehört zur Familie", sagte Kosky. Die russische Justiz wirft Serebrennikow sowie weiteren Angeklagten die Veruntreuung von Fördermitteln vor.

Hahn-Preis für Brasilianische Künstlerin Jac Leirner

Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Kölner Museum Ludwig zeichnet Jac Leirner mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die 1961 geborene Künstlerin aus Brasilien ist für Installationen, Collagen und Skulpturen bekannt, die sie aus Alltagsgegenständen zusammensetzt. Anlässlich der Preisverleihung in Köln präsentiert das Museum Ludwig bis Ende Juli Werke Leirners, darunter die Arbeit "Museum Bags", die die Gesellschaft für Moderne Kunst für die Museumssammlung erwirbt. Die großflächige Installation besteht aus bunten Plastiktüten. Leirner gilt als international einflussreiche Konzeptkünstlerin.1990 und 1997 nahm sie an der Biennale in Venedig teil, 1992 an der Documenta IX in Kassel. Der Preis ist nach dem Sammler Wolfgang Hahn benannt und ist mit 100.000 Euro dotiert. Er beinhaltet unter anderem, dass ein Werk des Preisträgers angekauft wird, das dem Museum Ludwig dann als Dauerleihgabe zur Verfügung steht.

Frauenfilmfestival startet in Dortmund

Unter dem Titel "Bilderfallen: Täuschung, Tarnung und Maskerade" beginnt das Internationale Frauenfilmfestival in Dortmund. Bis Sonntag gehören 130 aktuelle und historische Filme, Performances, Konzerte und Gespräche zum Programm. Das Festival wolle Frauen hinter der Kamera und als Regisseurinnen fördern, sagte die neue Leiterin des Festivals Maxa Zoller im Deutschlandfunk Kultur. Ein wichtiges Anliegen sei beim Festival über Frauen, Internationalität und die Klassengesellschaft in Deutschland zu reden, so Zoller. Die Filme stammen aus 32 Ländern und widmen sich unter anderem dem Leben im Ruhrgebiet von den 50er bis 80er Jahren, der deutschen Wiedervereinigung sowie dem zunehmendem Rechtsextremismus in der Bundesrepublik.

Deutsche Bühnen wollen international netzwerken

Die Theater in Deutschland seien dabei, neue Strukturen für internationale Produktionen zu schaffen. Das teilt der Deutsche Bühnenverein nach seiner Sitzung des Ausschusses für künstlerische Fragen mit. Damit solle zum einen ein Blick über die eigenen Grenzen hinaus möglich werden. Zum andere könnten "neue Publikumsschichten vor Ort" angesprochen werden. Der Vorsitzende des Ausschusses, der Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg, Holger Schultze konkretisiert: „Internationale Kooperationen sind kulturpolitisch von großer Bedeutung für eine offene Gesellschaft. Dafür ist notwendig, dass die finanzielle Ausstattung der Theater und die Förderung für Gastspiele und internationale Festivals an den Theatern nachhaltig gesichert werden." Damit könnte die Verantwortung der Theater als öffentliche Orte, die auf die Herausforderungen einer immer komplizierter werdenden Gesellschaft einzugehen, gestärkt werden.

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Fazit

Fotografien von Susan MeiselasAnsichten eines Genozids
Auf diesem Bild sind Menschen zu sehen, die einer Exhumierung beiwohnen. (Susan Meiselas)

Zerfetzte Kleidungsstücke, Trümmer auf einem Hügel, Massengräber: Susan Meiselas zeigt in ihren Fotografien Spuren des Völkermords an den irakischen Kurden aus dem Jahr 1991. Ihre eindringlichen Bilder sind jetzt in Frankfurt am Main zu sehen.Mehr

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