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Kulturnachrichten

Freitag, 4. April 2014

Medien "Reporter ohne Grenzen" kritisiert afghanische Regierung nach Tod von Journalistin

"Der Angriff zeigt, wie extrem gefährlich Afghanistan für Journalisten immer noch ist."

Das meint Christian Mihr von der Organisation "Reporter ohne Grenzen". Heute war in Afghanistan die deutsche Fotoreporterin Anja Niedringhaus erschossen und eine kanadische Journalistin schwer verletzt worden. "Reporter ohne Grenzen" betonte, die afghanische Regierung müsse dafür sorgen, dass Journalisten in den kommenden Tagen über die Präsidentschaftswahl berichten könnten, ohne um ihr Leben fürchten zu müssen. Seit 2001 sind in dem Land mehr als 20 Medienvertreter getötet worden. Niedringhaus galt als erfahrene Kriegsfotografin. 2005 gewann sie mit Kollegen den renommierten Pulitzer-Preis.

Türkische Gerichte heben Internet-Sperren auf

Das Gericht hat die nationalen und moralischen Werte der Türkei missachtet.

Das meint jedenfalls der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan dazu, dass das Verfassungsgericht seines Landes Twitter wieder freigegeben hat. Dagegen begrüßte Staatspräsident Abdullah Gül die Freigabe als Beitrag zur Stärkung des Rechtsstaates. Heute ordnete außerdem ein Gericht in Ankara an, dass die ebenfalls in der Türkei gesperrte Videoplattform YouTube wieder freigegeben werden muss. - Beide Online-Dienste waren kurz vor den Kommunalwahlen in dem Land auf Betreiben Erdogans blockiert worden.

Grimme-Preise verliehen - Gauck wünscht sich "mehr Mut" zu Qualitätsfernsehen

Anlässlich der Verleihung der Grimme-Preise hat Bundespräsident Gauck mehr Mut zu Innovationen bei Fernsehsendungen gefordert.

Er sagte in seiner Festrede im nordrhein-westfälischen Marl, immer mehr von immer demselben könne nicht das Rezept für Qualität sein. Mut, individueller Zugriff, kontroverse Themen und Thesen seien nicht nur für gutes Unterhaltungsfernsehen unabdingbar. Dies gelte auch für politische Magazine, erklärte der Bundespräsident.

Die Grimme-Preise für herausragende Fernsehproduktionen wurden in diesem Jahr zum 50. Mal vergeben. Ausgezeichnet wurden insgesamt zwölf TV-Sendungen in den Kategorien Fiktion, Information und Kultur sowie Unterhaltung. Die ARD erhielt acht Preise, das ZDF drei und der kommerzielle Sender Pro Sieben einen.

Trauer um deutsche Kriegsfotografin Niedringhaus

"Sie war inspirierend, unerschrocken und furchtlos, mit einem heiseren Lachen, das uns immer in Erinnerung bleiben wird."

So hat der Präsident der Nachrichtenagentur AP, Gary Pruitt, seine getötete Mitarbeiterin, die Fotografin Anja Niedringhaus, gewürdigt. Die Deutsche war im Osten Afghanistans an einer Polizeiwache erschossen worden. Dabei wurde ihre Kollegin, die kanadische Journalistin Kathy Gannon, schwer verletzt. Beide Frauen waren im Vorfeld der Wahlen nach Afghanistan gereist. Niedringhaus galt als erfahrene Kriegsfotografin. 2005 gewann sie mit AP-Kollegen den renommierten Pulitzer-Preis. - Journalisten-Organisationen äußerten sich bestürzt über ihren Tod.

Israel Umstrittenes Archäologie-Zentrum wird gebaut

Das Museumsprojekt im besetzten Ost-Jerusalem war heftig umstritten.

Nun hat das israelische Innenministerium grünes Licht gegeben. Es geht um ein archäologisches Besucherzentrum zwischen dem Jerusalemer Tempelberg und der sogenannten Davidsstadt. Israelischen Medien zufolge hatte der Bau- und Planungsausschuss darüber acht Stunden debattiert. Bürgerrechtler sind gegen den Ausstellungskomplex, weil er eine Initiative der rechtsgerichteten israelischen Organisation Elad ist und weil er in einem palästinensischen Viertel gebaut werden soll.

Sie meinen, das Projekt zementiere Israels alleinige Besitzansprüche auf Jerusalem und befeuere den Nahost-Konflikt. Auch Wissenschaftler haben Einwände. Archäologen befürchten, dass der Gebäudebau historische Überreste beschädigen könnte. Dort gibt es Siedlungsspuren aus der Kupfersteinzeit, also aus der Zeit bis 4.500 v. Chr. und Überreste aus der Zeit König Davids im 1. Jahrtausend v.Chr.

Japanische Schulbücher sorgen für Verstimmung mit Nachbarländern

Japanische Grundschüler sollen verstehen, warum ihr Land bestimmte Inseln für sich beansprucht.

Deshalb geht es nun erstmals in Schulbüchern um die Inselstreitigkeiten zwischen Japan und seinen Nachbarn Südkorea und China. Das Erziehungsministerium in Tokio erklärte, Japan betrachte die unbewohnten Inseln als Teil seines Territoriums. Dagegen bezeichnete die südkoreanische Regierung den geplanten Inhalt der Sozialkundebücher als Provokation und bestellte den japanischen Botschafter ein. Die strittige Inselgruppe wird nämlich von Südkorea verwaltet. - Der Konflikt besteht seit vielen Jahren. In der Region um die Inseln ist das Meer besonders reich an Fischen und Krabben, und es werden Gasvorkommen vermutet.

Afghanistan: Deutsche Fotografin von Polizisten erschossen

Die deutsche Fotografin Anja Niedringhaus ist im Osten Afghanistans erschossen worden.

Wie ein Behördensprecher in der Provinz Chost mitteilte, wurde bei dem Vorfall in einer Polizeistation auch die kanadische Journalistin Kathy Gannon schwer verletzt. Beide Frauen arbeiteten für die US-Nachrichtenagentur AP und waren im Vorfeld der Wahlen nach Afghanistan gereist. Die Taliban hatten zuvor gedroht, die Wahl zu boykottieren.

Niedringhaus galt als erfahrene Kriegsfotografin. 2005 gewann sie gemeinsam mit AP-Kollegen den Pulitzer-Preis. Mehr dazu hören sie gleich hier auf Deutschlandradio Kultur.

Utøya: Runder Tisch entscheidet über Denkmal

Das Denkmal für die Breivik-Opfer in Norwegen wird nun zur Chefsache.

Laut Medienberichten soll ein Runder Tisch klären, ob und in welcher Form die Stätte in der Nähe der Insel Utøya gebaut wird. Außerdem hat Ministerpräsidentin Erna Solberg persönlich Hinterbliebene kontaktiert, um deren Meinung dazu zu erfahren. - Ursprünglich sollte für das Denkmal ein Felsen gegenüber der Insel verwendet werden. Der Entwurf war aber aus verschiedenen Gründen kritisiert worden, auch von Hinterbliebenen des Anschlags.

Talkshow: David Letterman will aufhören

Er ist einer der dienstältesten Late-Night-Talker der USA: David Letterman.

Nach 30 Jahren will der Moderator nun nach Angaben seines Senders CBS aufhören. Damit folgt der 66-Jährige einem anderen Urgestein der US-Fernsehgeschichte in den Ruhestand: Auch sein Konkurrent Jay Leno wurde vor Kurzem abgelöst. Wer Letterman nachfolgen soll, ist bislang reine Spekulation. Als Kandidat wird zum Beispiel der Schauspieler und Moderator Neil Patrick Harris gehandelt.

Kuba US-Regierung weist Bericht über geheimes Twitter-Projekt zurück

Der Internetdienst war kein geheimes Netzwerk.

Die US-Regierung hat Berichte zurückgewiesen, dass sie auf Kuba ein geheimes twitterähnliches Netzwerk unterhalten hat, um die Bevölkerung zu Protesten gegen die Regierung zu animieren. Ein Sprecher erklärte, das Programm "Zunzuneo" sei ein legales Entwicklungshilfeprojekt der US-Organisation USAID gewesen. Mutmaßungen, es habe sich um ein Geheimprojekt gehandelt, seien falsch. Der Sprecher betonte weiter, über das Programm sei inzwischen auch im US-Kongress debattiert worden; es sei aber vollkommen legal gewesen und nur diskret behandelt worden, um Nutzer zu schützen, die damit freier kommunizieren konnten. In Kuba ist die Meinungsfreiheit beschnitten.

Russland Justiz mildert Urteil gegen Pussy Riot ab

Sie haben die Strafe schon verbüßt.

Aber nun hat die russische Justiz das Urteil gegen die Frauen der kremlkritischen Punkband Pussy Riot nachträglich etwas abgemildert. Das Moskauer Stadtgericht reduzierte die Strafe von Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina heute um einen Monat, so dass es nur noch ein Jahr und elf Monate beträgt. Außerdem wurde auf Anweisung des obersten russischen Gerichts aus dem Urteil gestrichen, die Frauen hätten "aus religiösem Hass" gehandelt. Der Anwalt der Frauen, Dmitri Dinse, verlangte die komplette Aufhebung des Urteils.

Außerdem ist noch eine Klage von Pussy Riot gegen Russland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg anhängig. - Die Aktivistinnen hatten im Februar 2012 mit einem Punkgebet in einer Kirche gegen die Wiederwahl von Kremlchef Wladimir Putin zum Präsidenten protestiert. Sie waren im Dezember 2013 im Zuge einer Amnestie kurz vor Haftende aus dem Straflager entlassen worden.

Staatsoper: Baustelle wird bespielt

Konzerte auf der Baustelle.

Die wird es ab Juni in der Staatsoper Unter den Linden geben. Das Haus wird seit 2010 umfangreich saniert. Intendant Jürgen Flimm kündigte nun die Premiere eines Musiktheaterstücks und drei Konzerte der Berliner Staatskapelle an. Sie würden im ehemaligen Orchesterprobesaal aufgeführt. Außerdem sollen ab dem 1. Mai Führungen über die Baustelle stattfinden. Ein Termin für die Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden wurde nicht bekannt. Ursprünglich war sie für diesen Herbst vorgesehen. Kritiker haben mehr Transparenz gefordert.

Informationen zur Sanierung des Hauses finden Sie auch hier auf der Homepage. Und hier können Sie einen virtuellen Rundgang auf der Baustelle machen.

Jüdischer Weltkongress warnt vor Gewalt in Ukraine

Die Juden in der Ukraine fürchten sich vor Gewalt.

Das hat der Jüdische Weltkongress bei einer Veranstaltung in Essen berichtet. Vizepräsident Boris Fuchsmann warnte vor einer Eskalation der Gewalt und vor irreparablen Schäden für das Land. Fuchsmann, der auch Präsident der Jüdischen Konföderation der Ukraine ist, kritisierte besonders die an der Regierung beteiligte rechte Swoboda-Partei. Durch sie gebe es nationalistische Hetze; sie habe landesweit 20.000 kleine Schlägertrupps auf der Straße.

Abdel-Samad: Wachsende Gleichgültigkeit der Europäer gegen Antisemitismus

"Der Antisemitismus gedeiht auch aufgrund der zunehmenden Gleichgültigkeit vieler Europäer, die dem offenbar wenig entgegensetzen können oder wollen."

Das schreibt der Politologe Hamed Abdel-Samad in der Wochenzeitung "Jüdische Allgemeine". In dem Beitrag kritisiert er die Hetzbotschaften staatlicher TV-Sender in Ländern wie Bahrain, Iran und Saudi-Arabien. Nirgendwo sei der Antisemitismus derzeit so stark verbreitet wie in islamisch geprägten Gesellschaften. Über das Internet und Satellitenfernsehen gelangten diese Botschaften auch nach Deutschland. Die Auswirkungen machen sich laut Abdel-Samad durch Angriffe auf Rabbiner bemerkbar.

Ungvary: Ungarn ist eine "Scheindemokratie"

Dem ungarischen Schriftsteller Rudolf Ungvary bleibt nur noch, auf die Zeit zu hoffen.

Im Interview mit Deutschlandradio Kultur äußert sich der Autor zu den anstehenden Wahlen in seinem Heimatland. Das System Orban könne weder jetzt noch in näherer Zukunft abgewählt werden, befürchtet Ungvary. Denn im Wesentlichen würden die Geschicke des Landes durch ein System von Partei- und Regierungsführer Viktor Orbanun gelenkt. Das sei keine Demokratie mehr. Die "Scheinwahlen" trügen nur dazu bei, dass das Ausland und die eigene Bevölkerung in die Irre geführt werde.

Soziologe Rosa: Das einsame Denken ist noch nicht vorbei

"Das Zeitalter des einsamen Nachdenkens ist noch nicht vorbei."

Daran glaubt der Soziologe Hartmut Rosa laut Interview mit dem "Tagesspiegel". Zwar sei das Internet ein großartiges Resonanzinstrument, etwa um kollektive Emotionen freizusetzen. Aber etwas systematisch zu durchdenken, dafür eigne es sich nicht. Rosa empfiehlt, eine Art "Aufklärungsprozess" zu beginnen. So könne man in einer als beschleunigt empfundenen Welt dazu kommen, die Dinge zu vermeiden, die nicht gut für einen sind.

Türkei: Twitter-Blockade aufgehoben

In der Türkei darf wieder getwittert werden.

Nachdem ein Regierungsvertreter gestern mitgeteilt hatte, dass die Blockade des Internetdienstes aufgehoben wird, ist der Zugang wieder frei. Zuvor hatte das türkische Verfassungsgericht entschieden, dass die Sperre nicht rechtens ist. Die Richter hatten festgestellt, dass dadurch das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt wird. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte Twitter und Youtube sperren lassen, nachdem über den Dienst Korruptionsvorwürfe gegen ihn verbreitet worden waren. Die Video-Plattform Youtube bleibt aber weiterhin gesperrt.

USA: Regierung finanzierte kubanischen Internet-Dienst

Zweck des Programms war es, eine Plattform zu schaffen, damit Kubaner unter sich freier sprechen können.

So lautet die Reaktion des US-Entwicklungsdienstes USAID auf einen Bericht der Nachrichtenagentur AP. Diese hatte aufgedeckt, dass die US-Regierung bis 2012 einen Internet-Dienst für die kubanischen Nutzer finanziert hatte. Weder die zahlreichen Nutzer noch die Behörden des Landes waren über den Ursprung informiert. Mit dem Programm "ZunZuneo" habe man laut USAID allerdings nicht wie in dem AP-Bericht angenommen politische Unruhe stiften wollen.

Berlin: Barenboim und Waltz arbeiten zusammen

Diese Zusammenarbeit ist neu: Die Choreografin Sasha Waltz und der Dirigent Daniel Barenboim haben gemeinsam den "Tannhäuser" inszeniert.

Die Berliner Staatsoper zeigt nächstes Wochenende die Premiere der Oper. Sänger, Chor und Orchester werden von 18 Tänzern der Sasha Waltz & Guests Kompanie unterstützt. Das Setting des Wagner-Stücks wurde in die Zeit der 1950er Jahre verlegt. Barenboim betonte bei der Vorstellung der Inszenierung, Musik und Tanz seien gleichberechtigt, von einem "Tanzhäuser" könne keine Rede sein.

Portugal: Unternehmer bietet für staatliche Miró-Sammlung

Portugal plant eine Miró-Sammlung zu versteigern - nun will ein Unternehmer dem verschuldeten Land helfen.

Medienberichten zufolge hat der Geschäftsmann Rui Costa Reis dem portugiesischen Staat 44 Millionen Euro für die Sammlung geboten. Zudem verspreche er, die Werke 50 Jahre lang in einem Museum in Porto auszustellen. Reis Mutter stammt aus der portugiesischen Stadt, er selbst wurde in Angola geboren. Portugal hatte mit der Ankündigung, 85 Bilder von Joan Miró verkaufen zu wollen, für Aufsehen in der Kunstbranche gesorgt. Die Sammlung war Teil einer Konkurs-Masse. Premierminister Pedro Passos Coelho hatte angekündigt, der Staat könne sich den Erhalt der Bilder nicht leisten.

Presse-Großhandel im Streit gegen Bauer-Verlag in nächste Instanz

Der juristische Streit um das System des Presse-Großhandels geht in eine neue Runde.

Der Bundesverband Presse-Grosso kündigte an, gegen das jüngste Urteil in dem Konflikt in Revision zu gehen. Ein Sprecher sagte dem Evangelischen Presse-Dienst, es handele sich um ein Verfahren von grundsätzlicher Bedeutung. In dem Streit geht es um die Frage, ob der Bauer-Verlag mit den Großhändlern eigene Bedingungen für den Pressevertrieb aushandeln darf. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte dies zuletzt bejaht und die geltende Praxis für unrechtmäßig erklärt. Bislang vereinbart der Grosso-Verband mit allen Verlagen einheitliche Bedingungen. Dies ermöglicht es kleineren Produzenten, auch weniger rentable Titel neben den Massenprodukten im Zeitschriftenhandel zu platzieren.

Verschollen geglaubtes Meisterwerk der Stummfilmzeit wieder entdeckt

Dieser Film stand ganz oben auf der Liste der am meisten vermissten Werke des Britischen Filminstituts.

Nun ist in Amsterdam ein verschollen geglaubter Stummfilm wieder aufgetaucht. Wie die "Welt" schreibt, handelt sich um ein Werk des britischen Regisseurs George Pearson. Der Film trägt den Titel "Love, life and laughter" und stammt aus dem Jahr 1923. Er wurde in sechs unscheinbaren Blechdosen aufbewahrt. Bereits vor zwei Jahren hatte ein Journalist die Filmdosen in einem Dorfkino nahe der Stadt Zwolle entdeckt. Erst jetzt wurde der Inhalt untersucht.

Pompeji soll mit Satelliten und Sensoren vor dem Verfall geretet werden

Pompeji soll jetzt mit High-Tech vor dem Verfall gerettet werden.

Ein italienischer Luftfahrtkonzern stellt der Regierung in Rom dafür Instrumente in einem Wert von 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Nach Angaben des Unternehmens wird in den Ruinen der antiken Stadt ein Netzwerk aus Sensoren installiert, das rechtzeitig vor einem drohenden Einsturz von Gebäudeteilen warnt. Die Sensoren werden von einem Satelliten aus überwacht, der die Daten auch an Funkgeräte und Smartphones der Verwaltungsangestellten in Pompeji senden soll. - In Pompeji waren in den vergangenen Jahren wiederholt Mauern eingestürzt.

Forsythe gibt Leitung seiner Kompanie ab

Der Choreograf William Forsythe gibt die Leitung seiner Kompanie ab.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, hat der 64-Jährige diesen Entschluss aus gesundheitlichen Gründen gefasst. Sein Nachfolger wird der Italiner Jacopo Godani. Forsythe gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Choreografen. Sein Ensemble wird zu gleichen Teilen von den Städten Frankfurt am Main und Dresden subventioniert. Erst vor kurzem wurde der Vertrag bis 2018 verlängert.

Rattenfänger-Kandidaten treten im Casting gegeneinander an

Wo sollte ein Rattenfänger gesucht werden, wenn nicht in Hameln?

Die Stadt an der Weser veranstaltet heute ein Casting. Gesucht werden neue Rattenfänger-Darsteller für Stadtführungen. Die Kandidaten sollten Flöte spielen können und keine Scheu vor Strumpfhosen haben. Sie sollen den bereits hauptamtlich arbeitenden Sagendarsteller unterstützen. Die Geschichte um den Flötenspieler, der erst die Ratten und später die Kinder aus der Stadt lockte, hat die niedersächsische Stadt über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Jährlich kommen über vier Millionen Touristen nach Hameln.

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