Seit 05:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 13.11.2019
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9

Kulturnachrichten

Donnerstag, 3. April 2014

Türkei: Twitter-Blockade aufgehoben

In der Türkei darf wieder getwittert werden.

Wie ein Regierungsvertreter nach Angaben mehrerer Medien mitteilte, soll die Blockade des Internetdienstes aufgehoben werden. Gestern hatte das türkische Verfassungsgericht entschieden, dass die Sperre nicht rechtens ist. Die Richter hatten festgestellt, dass dadurch das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt wird. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte Twitter sperren lassen, nachdem über den Dienst Korruptionsvorwürfe gegen ihn verbreitet worden waren.

EU-Parlament entscheidet für Netzneutralität

Mit dieser Entscheidung will das Europa-Parlament ein Zwei-Klassen-Netz verhindern.

Das Parlament hat heute einen Entwurf verabschiedet, der die Netzneutralität wahren soll. So soll etwa Internet-Anbietern untersagt werden, bestimmte Dienste zu bevorzugen.

Außerdem haben die EU-Parlamentarier dafür gestimmt, dass ab Ende 2015 keine Roaming-Gebühren mehr anfallen dürfen. Diese zusätzlichen Gebühren fallen an, wenn Reisende im europäischen Ausland mobil telefonieren oder im Internet surfen.

Sowohl diese Entscheidung, als auch der Gesetzentwurf zur Netzneutralität, benötigt die Zustimmung der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten.

Zum Tod von Urs Widmer Das Tragische und das Komische

Bei Urs Widmer gibt es immer das Tragische und das Komische, das ist etwas, das bei ihm zusammengehört.

So schätzt der Literaturkritiker Jörg Magenau das Werk des gestern verstorbenen Schriftstellers in Deutschlandradio Kultur ein. Bei Widmer gehöre das Sterben-Müssen genauso dazu wie das Verwandeln des Todes in etwas Leichtes, Lebendiges. Laut Magenau zeichnet sich Widmers Werk zudem durch die Fertigkeit aus, konkrete Dinge sinnlich zu beschreiben. So habe er etwa in einem seiner berühmtesten Werke, "Der blaue Siphon", eine simple blaue Flasche mit Worten gezeichnet.

FC Bayern: Zwei britische Zeitungen müssen draußen bleiben

Ihr kommt hier nicht rein!

So will es der FC-Bayern und will nach eigenen Angaben den Vertretern der britischen Blätter "Daily Mirror" und "The Sun" keine Akkreditierung erteilen. Das betreffe das Rückspiel des Vereins gegen Manchester United nächste Woche in München. Grund sei die Berichterstattung beim Hinspiel in Großbritannien. Laut dem Verein haben beide Medien in respektloser, diskriminierender und persönlich beleidigender Form über den Spieler Bastian Schweinsteiger geschrieben. Sie titelten etwa nach dem Spiel "You dirty Schwein".

Greenpeace Welche Netz-Unternehmen arbeiten umweltfreundlich

Wäre das Internet ein Land, dann hätte es weltweit den sechstgrößten Stromverbrauch.

So heißt es im neuen Greenpeace-Bericht zur Umweltfreundlichkeit von Internetunternehmen. Die Organisation überprüft regelmäßig, aus welchen Stromquellen die großen Konzerne ihre Rechenzentren versorgen. Vor allem Amazon und Twitter werden in dem Bericht kritisiert. So nutze etwa Amazon nach wie vor Atomenergie und Kohlestrom. Auch Twitter hinke in vielen Bereichen hinterher. Dagegen setzten Marken wie Apple, Facebook und Google wichtige Impulse: Das neue Facebook-Rechenzentrum im US-Bundesstaat Iowa habe zum Beispiel den weltweit größten Kauf von Windkrafträdern vorangetrieben.

Düsseldorf: Quadriennale wird mit Musik aus "Quadrophonen" eröffnet

Zum Auftakt gibt es für die Besucher ein Freiluft-Konzert, gespielt auf eigens erfundenen Blasinstrumenten, den so genannten "Quadrophonen".

Mit dieser Klanginstallation von Rochus Aust soll morgen Abend die Quadriennale in Düsseldorf eröffnet werden. In der Kunstsammlung NRW werden dann Werke von Kandinsky, Malewitsch und Mondrian unter dem Titel "Der weiße Abgrund der Unendlichkeit" gezeigt. Insgesamt beteiligen sich 13 Museen und Galerien an der Quadriennale. Der städtische Kulturdezernent Hans-Georg Lohe machte bei der Themenvorstellung bereits klar, dass man nach dieser Ausgabe über die Zukunft des Festivals entscheiden werde.

Verbraucherschützer warnen vor einem Ende der Netzneutralität

"Das Ende der Netzneutralität wäre eine weitere Kapitulation der Politik vor den neuen Giganten des Internetzeitalters."

Das sagte der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Gerhard Schick, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er warnte, dass sich "die Googles und Facebooks" dieser Welt den schnellen Zugang zu den Menschen erkaufen und ihre digitale Herrschaft weiter ausbauen könnten. Das EU-Parlament stimmt heute über einen umstrittenen Entwurf zur Netzneutralität ab. - Verbraucherschützer befürchten, dass ein Ende der Neutralität bedeuten würde, dass Anbieter bestimmter Dienste oder Inhalte künftig dafür bezahlen, dass ihre Angebote besonders schnell übertragen werden. Diejenigen, die sich das nicht leisten könnten, hätten das Nachsehen.

Katholische Kirche in Venezuela warnt vor totalitärem System

In Venezuela greift die katholische Kirche die Regierung von Präsident Nicolás Maduro scharf an.

Sie sei für die gewaltsamen Zusammenstöße bei den Protesten verantwortlich, die das Land seit knapp zwei Monaten in Atem hielten. Das schrieb die venezolanische Bischofskonferenz in einer Erklärung. Die Demonstranten machten von ihrem legitimen Recht Gebrauch und verdienten Respekt, sagte ihr Präsident, Erzbischof Diego Padrón. Der Regierung wirft die Konferenz Repression, Folter und die juristische Verfolgung von kritischen Politikern vor. Die Einschränkungen von bürgerlichen Rechten, sowie das Fehlen von Rechtsstaatlichkeit bereiteten den Weg zu einem totalitären System, warnen die Bischöfe.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Vatikan angeboten, in dem Konflikt zu vermitteln. Die gewaltsamen Proteste haben bisher 39 Menschen das Leben gekostet, mehr als 550 wurden offiziellen Angaben zufolge verletzt.

Ai Weiwei-Ausstellung in Berlin eröffnet

"Seine Werke sprechen zu uns, durch sie bleibt Ai Weiwei seit langem mit der ganzen Welt in Kontakt."

Das sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei der Eröffnung der großen Ai-Weiwei-Ausstellung in Berlin. Vor mehreren hundert Gästen im Martin-Gropius-Bau appellierte sie gestern Abend an die Regierung in Peking, dem 56-Jährigen endlich Reisefreiheit zu gewähren. Der Intendant der Berliner Festspiele, Thomas Oberender, nannte das Reiseverbot einen Skandal. - Der Konzeptkünstler zeigt in Berlin mehrere Installationen. Unter anderem hat er die Gefängniszelle nachgebildet, in der er 81 Tage in Isolationshaft saß.

Kein Mindestlohn für Zeitungsboten

Die Verleger dürfte es freuen: Der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro wird wohl nicht für Zeitungsboten gelten.

Wie das Portal "Newsroom" berichtet, will die Große Koalition für sie gemeinsam mit den Verlagen Sonderregelungen erarbeiten. Der medienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marco Wanderwitz, sagte dem Portal, wegen der zu erwartenden Mehrkosten von rund 225 Millionen Euro könnten sonst bis zu 16.000 Zeitungszusteller ihren Job verlieren. - Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger hatte im Vorfeld der Gesetzesinitiative zwei Gutachten vorgelegt. Unter anderem warnte der Leipziger Rechtswissenschaftler Christoph Degenhart, der Mindestlohn könne die Verbreitung und damit den Bestand der Tageszeitungen gefährden.

Dänische "Berlingske Tidende" startet eigene Zeitung für Kinder

Mit dem Projekt will Chefredakteurin Lisbeth Knudsen nach eigenen Angaben Mediengeschichte schreiben.

Die dänische Zeitung "Berlingske Tidende" gibt künftig ein eigenes Blatt für Kinder heraus. Es trägt den Titel "Kids' News" und erscheint ab Ende des Monats immer freitags. Knudsen sagte bei der Vorstellung des Projekts, die Zeitung solle zur demokratischen Bildung der Sechs- bis Zwölfjährigen beitragen. Die Ressourcen dafür sind allerdings ziemlich begrenzt: Die 24 Seiten sollen von einem Redakteur, einem weiteren Journalisten und einem Praktikanten gefüllt werden. Außerdem gibt es einige Kinderreporter und Berlingske lässt sich Inhalte von Unicef zuliefern. - In Deutschland gibt es bisher keine eigene Zeitung für Kinder, aber mehrere Magazine.

Internet-Unternehmer: Mich beunruhigt die Macht großer IT-Konzerne

"Mich beunruhigt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle, die große IT-Konzerne mittlerweile in unserem Leben spielen."

Das schreibt Robert Maier, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Visual Meta GmbH, in einem Gastbeitrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". In dem Text kritisiert er die marktbeherrschende Stellung von Google. Das Unternehmen sei so mächtig, dass viele Akteure im Internethandel größere Angst vor dessen Regeln hätten als vor dem Gesetz. Viele Menschen unterschätzten den Einfluss, den Google hätte - etwa auf die Ergebnisse seiner Suchmaschine. - Maiers Visual Meta GmbH ist einer der Beschwerdeführer bei der EU-Kartelluntersuchung gegen Google.

Wikipedia-Gründer: "Das Diversitätsproblem ist umfassend"

"Menschen schreiben über das, was sie interessiert und worüber sie Bescheid wissen."

Davon ist Wikipedia-Gründer Jimmy Wales überzeugt. Darin sehe er einen Grund für die mangelnde Vielfalt des Online-Lexikons, sagte er dem "Technology Review". Hinzu komme, dass die Autoren vorwiegend aus dem westlichen Europa, den USA und Japan stammten. Das sehe man auch an den Inhalten. So finde sich wenig über die Mitte Chinas oder Afrika. - Den Vorwürfen, die Administratoren des Lexikons seien zu streng, wenn es um neue Inhalte gehe, trat Wales entgegen. Er wünsche sich sogar mehr Qualitätsbewusstsein. Vorbildlich sei hier die deutsche Version der Enzyklopädie.

Spies: ARD und ZDF haben ein Stück ihrer Stärken aufgegeben

"Die Gebührenzahler haben verdient, dass ihnen ein einziges Mal in einem halben Jahrhundert gezeigt wird, was Qualität sein kann - auch in der Unterhaltung."

Das sagte Ulrich Spies, Referatsleiter des Grimme-Preises, der Zeitung "Die Welt". Er äußerte sich enttäuscht darüber, dass die ARD es abgelehnt hatte, eine Gala zum 50. Jubiläum der Auszeichnung zu senden. - Im Interview äußerte er auch Kritik am Quotendruck, den sich die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF auferlegten. Zuschauerzahlen als alleinigen Maßstab für Erfolg zu nehmen, liefe dem Aufklärungsansatz zuwider, betonte Spies. Beide Sender hätten ihre Stärken ein Stück aufgegeben, um sich dem Massengeschmack anzunähern.

Der Grimme-Preis wird am 4. April in Marl verliehen.

Mitgliederzahl der jüdischen Gemeinschaft leicht rückläufig

Im vergangenen Jahr zählten die jüdischen Landesverbände und Gemeinden in Deutschland etwas mehr als 100.000 Mitglieder.

Das sind gut fünf Prozent weniger als 2008. Grund dafür seien die steigende Zahl von Todesfälle, teilte die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland mit. Die Altersstruktur in den Gemeinden verändere sich. So sei der Anteil der über 60-jährigen Mitglieder in den letzten Jahren deutlich gestiegen. - Die meisten Zugänge kamen 2013 laut Statistik aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.

Merkel sorgt in China mit Geschenk für Aufsehen

Mit einem Geschenk an Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping hat Angela Merkel für Aufregung gesorgt.

Die Kanzlerin hatte Xi eine aus dem 18. Jahrhundert stammende Karte Chinas überreicht. Darauf sind offenbar Provinzen wie Xinjiang und Tibet so eingezeichnet, dass sie nicht zum Kernland gehören. In Chinas sozialen Medien löste das heftige Debatten aus. - In der offiziellen Geschichtsschreibung des Landes gehört Tibet seit Jahrhunderten zu China. In der Provinz gibt es - wie in Xinjiang auch - immer wieder Forderungen nach Unabhängigkeit. - Vize-Regierungssprecher Georg Streiter wies Annahmen zurück, Merkel habe mit dem Präsent eine Anspielung machen wollen.

Festivalmacher: Amerika hat wenig Respekt vor Künstlern

"In Amerika hat man wenig Respekt vor dem Künstler. Jemand, der sich als Künstler bezeichnet, wird für elitär und eingebildet gehalten."

Das sagte die Kulturschaffende Meiyin Wang im Gespräch mit der Zeitschrift "Theater heute". In Europa gebe es eine viel größere und zuverlässigere Unterstützung für künstlerische Arbeit, betonte ihr Kollege Mark Russel. Das ermögliche eine ganz andere Qualität. Wenn man nicht aus einer Familie komme, die auch mal die Miete zahlt, sei es in New York schwer, Theater zu machen. - Russell und Wang organisieren gemeinsam das Theaterfestival "Under the Radar" in New York.

Geburtstadt plant Museum für H.C. Andersen

Der Dichter Hans Christian Andersen ist der bekannteste Sohn der dänischen Stadt Odense - aber mit seinem Gedenken wird dort nicht allzu viel Aufwand betrieben.

Das wird sich nun ändern. Bürgermeister Anker Boye hat angekündigt, dass im Zentrum der Stadt ein neues Museum geplant sei. Dort sollen die Märchen Andersens im Mittelpunkt stehen. - Der städtische Museumsverwalter Torben Jeppesen begrüßte die Entscheidung. Andersen sei eine der bekanntesten "Marken" Dänemarks. Ausländische Besucher verstünden oft nicht, warum man nicht mehr daraus mache, sagte er. - Die Stadt plant nun einen Architektenwettbewerb.

Österreich kauft Essl-Kunstsammlung nicht

Mit wertvollen Bildern wollte er seine marode Baumarktkette sanieren.

Jetzt hat der Unternehmer und Kunstsammler Karlheinz Essl sein Angebot zurückgezogen. Ursprünglich wollte er knapp 7000 zeitgenössische Werke im Wert von geschätzten 86 Millionen Euro an die Republik Österreich verkaufen. Doch Gespräche mit Ministerien und Gläubigerbanken scheiterten. - Das 1999 eröffnete Essl-Museum bei Wien wird nun weitergeführt. Dafür sollen sieben Filialen der angeschlagenen Kette bauMax in der Türkei schließen. Auch einen Rückzug aus dem defizitären Osteuropa-Geschäft will das Unternehmen prüfen.

Affen Schimpansenmutter Jane Goodall: Mensch nimmt Lebensraum

Jahrzehntelang hat sie sich für das Wohl von Schimpansen eingesetzt und ihr Verhalten erforscht.

Heute wird Jane Goodall 80 Jahre alt und sie zieht eine ernüchternde Bilanz. Der Deutschen Presse-Agentur sagte sie, die Situation der Affen sei heute schlechter als vor 30 Jahren. Die menschliche Bevölkerung sei in dieser Zeit gewachsen und habe Lebensräume der Tiere zerstört. Als Beispiel nannte Goodall das Kongo-Becken, wo weltweit die meisten Schimpansen leben. Immer mehr Holz- und Bergbauunternehmen zerstörten hier ehemals unzugängliche Wälder. Ein weiterer negativer Faktor sei die Jagd, sagte die britische Wissenschaftlerin: Früher sei es da nur um Selbsternährung der Jäger und ihrer Familien gegangen, heute nicht mehr.

Im Laufe ihrer jahrzehntelangen Forschung hat Jane Goodall unter anderem herausgefunden, dass Schimpansen Gebärdensprache lernen und Werkzeuge bedienen können.

Studie: Mond ist jünger als gedacht

Der Mond ist deutlich jünger als bisher gedacht.

Das geht aus einer Studie hervor, die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht haben. Demnach ist der Erdtrabant rund 100 Millionen Jahre nach der Geburt des Sonnensystems entstanden. Bisher ging man davon aus, dass der Mond bis zu 70 Millionen Jahre älter ist. - Grundlage für die neue Datierung ist eine Computer-Simulation, die Astrophysiker Seth Jacobson von der französischen Sternwarte der Côte d'Azur in Nizza mit Kollegen aus Frankreich, Deutschland und den USA entwickelt hat. - Die Forscher glauben, dass der Mond bei einer Kollision entstanden ist, bei der auch die heutige Struktur der Erde ausgebildet wurde.

Demnach prallte ein Himmelskörper von der Größe des Planeten Mars auf die entstehende Erde und trug damit auch zur Entstehung eines metallenen Kerns und einer aus Felsen bestehenden Hülle bei.

Erster Sentinel-Satellit zur Erdbeobachtung startet ins All

Für die Beobachtung der Erde aus dem All beginnt eine neue Ära.

In Französisch-Guayana startet heute Abend der erste Satellit des europäischen Copernicus-Programms in den Erdorbit. Er verfügt über ein besonderes Radar-Instrument. Damit kann der Satellit aus einer Höhe von rund 700 Kilometern unabhängig vom Wetter Veränderungen auf der Erdoberfläche mit noch nie dagewesener Genauigkeit beobachten. - Ziel des Projektes ist, den Zustand des Planeten kontinuierlich zu erfassen und Daten über Ozeane, Landflächen, Atmosphäre und Klimawandel zu sammeln. Diese sollen dann Behörden, Unternehmen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden.

Für das Programm wird nach und nach eine ganze Flotte von Satelliten ins All geschossen.

Schriftsteller Urs Widmer im Alter von 75 Jahren gestorben

Der Schweizer Schriftsteller Urs Widmer ist tot.

Wie der Diogenes Verlag mitteilte, starb er im Alter von 75 Jahren in Zürich. Widmer promovierte in den 60er Jahren über deutsche Nachkriegsprosa und arbeitete auch als Lektor. Zusammen mit anderen Lektoren gründete er den "Verlag der Autoren", in dem auch sein Erstlingswerk "Alois" erschien. Einem größeren Publikum wurde er durch seinen Roman "Der Geliebte der Mutter" aus dem Jahr 2000 bekannt. Widmer erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem die sogenannte "Anerkennungsgabe der Stadt Zürich" und den "Schweizer Literaturpreis".

Kulturnachrichten hören

April 2014
MO DI MI DO FR SA SO
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur