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Kulturnachrichten

Samstag, 31. März 2018

Trauerfeier für Stephen Hawking in Cambridge

Der Astrophysiker war am 14. März in seinem Haus in Cambridge gestorben

Fast drei Wochen nach dem Tod von Stephen Hawking haben sich Familie, Freunde und Kollegen zu einer Trauerfeier versammelt. Zu den etwa 500 geladenen Gästen gehörten der britische Schauspieler Eddie Redmayne, der Hawking im Film "Die Entdeckung der Unendlichkeit" spielte, Queen-Gitarrist Brian May und das Model Lily Cole. Die Öffentlichkeit war zu der Feier in der Kirche Great St. Mary's im britischen Cambridge nicht zugelassen. Auf Hawkings Eichensarg lag ein Arrangement aus weißen Lilien, das das Universum darstellen sollte, und eines aus weißen Rosen als Symbol für den Polarstern. Die Glocke schlug beim Eintreffen des Sargs 76 Mal - ein Schlag für jedes Lebensjahr. Hawkings Asche wird am 15. Juni in der Londoner Westminster Abbey bestattet, ganz in der Nähe der Ruhestätte des Universalgelehrten Isaac Newton.

Südkoreas K-Popstars in Nordkorea eingetroffen

Erstmals seit Jahren dürfen südkoreanische Musiker in Nordkorea Konzerte geben

Einige der größten K-Popstars Südkoreas sind zu seltenen Auftritten in Nordkorea eingetroffen. Die musikalische Delegation landete in Pjöngjang, wo für Sonntag und Dienstag Konzerte geplant sind, die die jüngste diplomatische Annäherung zwischen den beiden Koreas symbolisieren. Die Delegation besteht aus 120 Mitgliedern, darunter K-Popstar Cho Yong Pil und die Girlgroup Red Velvet, aber auch aus Regierungsvertretern, Journalisten und einem Taekwondo-Team. Begrüßt wurden die Südkoreaner von Hyon Song Wol, der charismatischen Anführerin der von Staatschef Kim Jong Un handverlesenen Girlgroup Moranbong. Nord- und Südkorea hatten sich zuletzt auf einen Gipfel zwischen ihren Staatschefs Kim und Moon Jae In geeinigt. Das Treffen soll am 27. April in einem Ort an der innerkoreanischen Grenze stattfinden und könnte einen entscheidenden Fortschritt bei den internationalen Bemühungen um eine Lösung der Kontroverse um das nordkoreanische Atomwaffen- und Raketenprogramm darstellen.

Grünen-Chef Habeck: Kartellrecht gegen Facebooks Datenmacht

Ein erweitertes Kartellrecht müsse bewirken, Internetgiganten zu entflechten

Grünen-Chef Robert Habeck will Internetriesen wie Facebook mit einem fortentwickelten Kartellrecht regulieren. Im digitalen Zeitalter müssten Markt- und Datenmacht zusammen gedacht werden, sagte der Parteivorsitzende der "Welt am Sonntag" nach dem millionenfachen Missbrauch persönlicher Daten aus dem sozialen Netzwerk. Habeck warf Facebook vor, ein Geschäftsmodell zu verfolgen, das nach dem Prinzip "Friss oder stirb" funktioniere: "Beim Kauf von WhatsApp beispielsweise hat es Millionen von Nutzerdaten in einer Hand gesammelt - und trotz gegenteiliger Zusagen zusammengeführt." Für die Nutzer gebe es faktisch keine Wahl - "deshalb wäre die richtige Konsequenz eine Entflechtung der Dienste." Darüber hinaus müssten Datenschutzbehörden gestärkt und die Algorithmen, mit denen Internetunternehmen Daten verarbeiten, offengelegt werden, sagte Habeck, der in der Kieler Landesregierung auch für Digitalisierung zuständig ist.

Deutsche Choreographen beim Theaterfestival Avignon

Erstmals seit 30 Jahren nimmt Raimund Hoghe wieder teil

Das diesjährige Theaterfestival in Avignon feiert nach mehr als 30 Jahren die Rückkehr des deutschen Choreographen und Tänzers Raimund Hoghe. Hoghe, 1949 in Wuppertal geboren, wird in der südfranzösischen Stadt "Canzone per Ornella" zeigen, sowie seine 2007 geschaffene Hommage an die Opernsängerin Maria Callas "36, Avenue Georges Mandel" in einer überarbeiteten Version. Auch Sasha Waltz wird wieder in Avignon zu sehen sein, wo sie "Kreatur" vorstellen wird. Ein Stück über Freiheit und Gefangenschaft, über Macht und Ohnmacht, wie Olivier Py in Paris bei der Vorstellung des Programms erklärte. Py ist seit 2014 Leiter des Festivals, das weltweit als das bedeutendste seiner Art gilt. Dieses Jahr findet es vom 6 Juli bis zum 24. Juli statt.

Rattle Ehrendirigent des Bundesjugendorchesters

Ehrendirigentschaft soll musikalische Freundschaft und Inspiration würdigen

Sir Simon Rattle ist Ehrendirigent des Bundesjugendorchesters. "Die Verleihung der Ehrendirigentschaft soll die besondere musikalische Freundschaft und Inspiration würdigen, die wir durch Sir Simon Rattle in den letzten acht Jahren erleben durften und eröffnet eine gemeinsame Perspektive", erklärte Sönke Lentz, Orchesterdirektor des Bundesjugendorchesters, laut Mitteilung in Baden-Baden. Das Bundesjugendorchester wurde 1969 gegründet und vereint jedes Jahr junge Musiker im Alter zwischen 14 und 19 Jahren. Die Instrumentalisten kommen für drei Arbeitsphasen und Tourneen im Jahr aus allen Winkeln Deutschlands zusammen, um mit renommierten Dirigenten und Solisten anspruchsvolle Programme zu erarbeiten.

Gründungspfahl für Garnisonkirchen-Turm eingebracht

Stiftung Garnisonkirche will den Gedanken der Versöhnung pflegen

Auf der Baustelle für den umstrittenen Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche ist der erste Gründungspfahl für das Fundament gesetzt worden. "Mit neuer Technik ist die Fertigstellung des 38 Meter langen Betonpfahls geglückt", sagte der Sprecher der Stiftung Garnisonkirche, Wieland Eschenburg. "Nun können die Arbeiten planmäßig fortgesetzt werden." Gegen den Wiederaufbau des Potsdamer Wahrzeichens protestieren mehrere, auch christliche, Initiativen. Streitpunkt ist die preußisch-militaristische Geschichte der Garnisonkirche. Die Stiftung will dagegen in dem Neubau den Gedanken der Versöhnung pflegen.

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