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Montag, 17.06.2019
 
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Kulturnachrichten

Sonntag, 11. März 2018

Besucherrekord bei Dessauer Kurt-Weill-Fest

Besucherplus von mehr als zehn Prozent gegenüber 2017

Das 26. Kurt-Weill-Fest Dessau ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Bei den 47 Veranstaltungen unter dem zentralen Motto "Weill auf die Bühne!" wurden in den vergangenen 17 Tagen mehr als 20.000 Besucher gezählt, wie die Festivalleitung in Dessau-Roßlau mitteilte. Das sei ein Besucherplus von mehr als zehn Prozent gegenüber 2017. An den 26 Spielstätten des Musikfestivals traten seit dem 23. Februar 525 Künstler aus aller Welt auf, darunter der Jazz-Trompeter und Artist-in-Residence Till Brönner, Schauspieler und Sänger Jan Josef Liefers, Counter-Tenor Jochen Kowalski, das MDR Sinfonieorchester, die Anhaltische Philharmonie Dessau und das Orchester der Komischen Oper Berlin. Neben den Konzerten wurden auch Führungen, Ausstellungen und ein wissenschaftliches Symposium angeboten. Das Kurt-Weill-Fest 2019 findet vom 1. bis 17. März statt und soll den Schwerpunkt 100 Jahre Bauhaus haben.

Peter Maffay mit der Buber-Rosenzweig-Medaille geehrt

Einsatz gegen Antisemitismus und Rassismus gewürdigt

Der Musiker Peter Maffay ist mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet worden. Der Sänger werde für sein entschiedenes Eintreten gegen Antisemitismus und Rassismus gewürdigt, erklärte der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Maffay habe im Dialog der Kulturen und Religionen mit unbequemen Fragen bequem gewordene Antworten erschüttert und damit wichtige Anstöße gegeben, hieß es zur Begründung weiter. Er trete als Musiker mit großem sozialem Engagement und für Versöhnung und Toleranz auf. Mit der Preisverleihung am heutigen Sonntag im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen wurde zugleich die Woche der Brüderlichkeit eröffnet.

Karl Kardinal Lehmann gestorben

Vertreter aus Kirche und Politik würdigen verstorbenen Kirchenmann

Karl Kardinal Lehmann ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Führende Vertreter aus Kirche und Politik haben die Verdienste des Mainzer Bischofs gewürdigt. Mit seinem Tod verliere man einen warmherzigen und menschlichen Bischof, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx. Der Kölner Kardinal Woelki erklärte, Lehmann sei ein exzellenter theologischer Denker gewesen. Bundestagspräsident Schäuble würdigte Lehmann als einen den Menschen stets zugewandten Seelsorger und großen Gelehrten. Bundespräsident Steinmeier würdigte ihn als Mann klarer Worte, der bei aller Nachdenklichkeit und Konzilianz auch die politische Kontroverse nicht scheute. Nach Angaben des Bistums war der frühere Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, am Sonntag früh im Alter von 81 Jahren in seinem Haus in Mainz gestorben. Er hatte im Herbst vergangenen Jahres einen Schlaganfall erlitten.

Joachim Gauck mit Internationalem Hayek-Preis geehrt

Bekenntnis zu Demokratie und Marktwirtschaft ausgezeichnet

Ex-Bundespräsident Joachim Gauck ist mit dem Internationalen Hayek-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis würdige Gaucks Bekenntnis zu Demokratie und Marktwirtschaft, sagte sein Amts-Vorgänger, Alt-Bundespräsident Horst Köhler, in seiner Laudatio. Als Bundespräsident habe sich Gauck engagiert, überzeugend und unbeirrt diesen Themen gewidmet. Gauck habe sich um die Freiheit und die Grundrechte der Menschen verdient gemacht. Die undotierten Hayek-Preise werden seit 2001 alle zwei Jahre vergeben. Sie sind nach dem in Freiburg wirkenden Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek benannt.

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Fazit

Fotografien von Susan MeiselasAnsichten eines Genozids
Auf diesem Bild sind Menschen zu sehen, die einer Exhumierung beiwohnen. (Susan Meiselas)

Zerfetzte Kleidungsstücke, Trümmer auf einem Hügel, Massengräber: Susan Meiselas zeigt in ihren Fotografien Spuren des Völkermords an den irakischen Kurden aus dem Jahr 1991. Ihre eindringlichen Bilder sind jetzt in Frankfurt am Main zu sehen.Mehr

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