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Kulturnachrichten

Donnerstag, 26. März 2015

Echo-Verleihung mit weniger Fernseh-Zuschauern

Schlagerstar Helene Fischer erhielt vier Echos

Mit vier Auszeichnungen ist Helene Fischer die große Gewinnerin beim Echo 2015. So viele Echo-Musikpreise in einer Gala holten bislang nur "Die Toten Hosen". Im Vergleich zum Vorjahr verlor die Gala etwa 800 000 Fernsehzuschauer-Zuschauer.
Weitere Preisträger waren unter anderen Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Nana Mouskouri und der Rapper Kollegah.
Die live aus den Berliner Messehallen übertragene Veranstaltung wurde von der Flugzeugkatastrophe in den Alpen überschattet. Mit 150 Kerzen auf der Bühne, symbolisch für jeden Toten, sowie einer Schweigeminute für die Opfer ging es los, 25 Minuten nach einem weiteren ARD-Brennpunkt über die Katastrophe.
Gewinnen kann den Preis der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbands Musikindustrie, in den meisten Kategorien nur, wer auch in den Charts erfolgreich war. Nominiert sind die Bestplatzierten der offiziellen deutschen Album-Charts. Eine Jury wählt dann aus den Top Fünf ihre Favoriten.

Grimme-Preis-Verleihung in Marl

Alle zwölf Preise an öffentlich-rechtliche Sender

Im westfälischen Marl werden am Abend die diesjährigen Grimme-Preise verliehen. Alle zwölf Ehrungen beim wichtigsten deutschen Fernsehpreis gehen in diesem Jahr an öffentlich-rechtliche Produktionen. Die ARD-Sender erhalten neun Auszeichnungen, drei bekommt das ZDF. Eine besondere Ehrung geht an die Auslandskorrespondenten Ina Ruck vom WDR und Dietmar Ossenberg vom ZDF. Durch die Preis-Gala führt der ARD-Moderator Jörg Thadeusz. 3sat überträgt die Preisverleihung per Live-Stream ab 18.45 Uhr im Internet und ab 22.35 Uhr zeitversetzt im Fernsehen.

Kunstmuseum Tel Aviv stellt erstmals in Deutschland aus

Ausstellung im Berliner Gropius-Bau eröffnet

Das Tel Aviv Museum of Art, das wichtigste Kunstmuseum Israels, ist erstmals mit einer Ausstellung in Deutschland. Im Berliner Martin-Gropius-Bau sind mehr als 70 Schlüsselwerke der Klassischen Moderne und der israelischen Gegenwartskunst zu sehen.
Bei der gestrigen Eröffnung sprach Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) von einem "historischen Jahrhundertzeichen". Es sei eine berührende Geste der Versöhnung und der Freundschaft, israelische Kunst in der deutschen Hauptstadt zeigen zu dürfen.
Die Ausstellung gehört zu den zentralen kulturellen Veranstaltungen anlässlich der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vor 50 Jahren. Unter dem Titel "Jahrhundertzeichen" sind auch zahlreiche Werke zu sehen, die bei den Nazis als "entartet" diffamiert wurden, etwa von Max Beckmann, Marc Chagall, Wassily Kandinsky und Max Liebermann.

Gericht:Kunstmuseum Bern ist rechtmäßiger Gurlitt-Erbe

Antrag der Cousine auf Erbschein abgelehnt

Das Kunstmuseum Bern ist nach Ansicht des Amtsgerichtes München rechtmäßiger Erbe der Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt. Das Gericht lehnte den Antrag einer Gurlitt-Cousine auf einen Erbschein ab. "Das Gericht hält das Testament von Cornelius Gurlitt, in dem er das Kunstmuseum Bern zum Alleinerben eingesetzt hat, für wirksam", hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Gerichtes. Dem Einwand der Cousine, dass der Erblasser Cornelius Gurlitt zum Zeitpunkt der Testamentserstellung testierunfähig gewesen sei, folgte das Gericht nicht.
Die Anwälte der Cousine Uta Werner kündigten an, die Begründung des Gerichts prüfen und dann entscheiden zu wollen, ob Rechtsmittel eingelegt werden.

Kostenexplosion auf der Berliner Museumsinsel

Empfangsgebäuser wird dopplet so teuer wie geplant

Das geplante Empfangsgebäude für die Berliner Museumsinsel, die James-Simon-Galerie, wird nochmals um fast 35 Millionen Euro teurer als gedacht. Zusammen mit der bereits 2013 bekanntgegebenen Kostensteigerung rechnet die Baubehörde nun mit Gesamtkosten von rund 134 Millionen - fast das Doppelte der ursprünglich veranschlagten 71 Millionen Euro.
Wie das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung am Donnerstag mitteilte, wurden auch die neuen Mehrkosten durch den schwierigen Baugrund und die inzwischen gekündigte Tiefbaufirma verursacht. Die James-Simon-Galerie soll den Zugang zu den fünf Häusern der Museumsinsel regeln.

Kloster Lorsch erhält Deutschen Landschaftsarchitektur Preis 2015

Das ausgezeichnete Konzept hatte das Berliner Büro TOPOTEK 1 entwickelt

Der Deutsche Landschaftsarchitektur Preis geht in diesem Jahr an das UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch. Die Jury entschied sich für das Projekt des Planungsbüros TOPOTEK 1 aus Berlin. Das Konzept verbindet das Gelände der ehemaligen Reichsabtei Karls des Großen und die frühe Klostergründung Altenmünster erstmals landschaftsarchitektonisch miteinander. Geschaffen wurden Sichtachsen und ein neues Wegesystem, sowie sogenannte "Footprints", die die nicht mehr erhaltener Klosterbauten durch Vertiefungen im Boden kennzeichnen. Die Auszeichnung teilt sich das Kloster Lorsch mit dem „Park am Gleisdreick – Berlin.

Brahms-Institut ersteigert Originalschriftstück

Lied "Agnes" entstand nach Mörike-Text

Die Musikhochschule Lübeck hat auf einer Auktion in Berlin die vollständige Handschrift eines Liedes des Komponisten Johannes Brahms (1833-1897) erworben. Die dreieinhalb Seiten wurden für 70.000 Euro ersteigert, wie das Brahms-Institut der Hochschule mitteilte. Es handele sich um das Lied "Agnes" Opus 59, Nr. 5, das Brahms im Frühjahr 1873 nach einem Text des Dichters Eduard Mörike komponiert hatte. Die Handschrift sei das einzig erhaltene Autograf des Liedes und stamme aus einer Schweizer Sammlung. Laut Institut wurde der Neuerwerb durch die Elfriede-Dräger-Gedächtnis- Stiftung und die Possehl Stiftung Lübeck finanziert.

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