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Kulturnachrichten

Donnerstag, 27. März 2014

Webseiten mit illegalen Raubkopien dürfen abgeschaltet werden

Internetanbieter, die illegal urheberrechtlich geschützes Material verbreiten, sollen es in Zukunft schwerer haben.

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat entschieden, dass Internetseiten gesperrt werden können, die beispielsweise illegal Filme zum Download anbieten. Die Richter betonten, dass die Sperrungen ausgewogen sein müssten. Außerdem müsse die Möglichkeit bestehen, rechtmäßige Inhalte weiterhin zu nutzen. Es dürfe auch keine Einschränkung der Informationsfreiheit geben. - Internetaktivisten befürchten, dass durch das Urteil auch die Sperrung anderer Webseiten möglich wird.

Bei dem Urteil ging es vor allem um die Web-Seite kino.to, die unerlaubt Filme und Serien angeboten hatte.

Kirchenrechtler: Tebartz-van Elst hat kein Bewusstsein für seine Taten

"Seine jüngste Stellungnahme zum Prüfbericht zeigt nochmal das mangelnde Bewusstsein in seine Taten."

So nahm der Kirchenrechtler Thomas Schüller im Deutschlandfunk Stellung zu dem ehemaligen Limburger Bischof Tebartz-van Elst. Er habe sein Bischofsamt autokratisch regiert und geglaubt, sich an keine Spielregeln halten zu müssen, fügte Schüller hinzu. Das sei fatal geworden, als es ums Geld ging. - Tebartz-van Elst hatte einem Prüfbericht der bischöflichen Kommission widersprochen. Dieser wirft ihm vor, kirchliche Vorschriften umgangen und die Baukosten seines Bischofssitzes in die Höhe getrieben zu haben.

Astronomen vermuten mehrere Planeten hinter Pluto

Sieht unser Sonnensystem vielleicht ganz anders aus, als wir denken?

Das zumindest vermuten Astronomen aus Hawaii und Washington. Sie haben weit hinter Pluto einen Mini-Planeten entdeckt, mit dem Namen VP 113. Ihrer Meinung nach ist hinter diesem Himmelskörper aber nicht Schluss. In der Oort'schen Wolke - so heißt die Gegend - könnten sich noch viele weitere befinden. Einige davon könnten sogar so groß wie die Erde oder der Mars. Die Forscher nehmen das an, weil VP113 eine sehr ähnliche Umlaufbahn mit einem weiteren Zwergplaneten hat, der schon vor Jahren hinter Pluto entdeckt wurde. Das legt ihrer Meinung nach nahe, dass es in der Nähe noch einen größeren Planeten gibt, der die beiden mit seiner Schwerkraft in die Oort'sche Wolke an den Rand des Sonnensystems katapultiert.

Nachlesen kann man die Ergebnisse der Astronomen im Fachmagazin "Nature".

weitere Links:
http://carnegiescience.edu/news/solar_systems_edge_redefined

Staatsanwalt will Einigungen zwischen Gurlitt und Erben prüfen

Es gibt eine neue Etappe im scheinbar endlosen Fall Gurlitt.

Die Augsburger Staatsanwaltschaft will mögliche Übereinkünfte zwischen Cornelius Gurlitt und den Erben jüdischer Kunstbesitzer prüfen. Die Behörde werde der Frage nachgehen, ob es möglich sei, Rechten von Geschädigten zur Geltung zu verhelfen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. - Gestern war bekannt geworden, dass der Erbe einer riesigen und wertvollen Gemäldesammlung alle Werke zurückgeben will, die von Nazis aus jüdischem Besitz geraubt wurden.

2012 waren in der Münchner Wohnung Gurlitts über 1400 Kunstwerke beschlagnahmt worden.

Polnisches Gericht gibt Dokumentarfilm über fragwürdige Praktiken des Amway-Konzern frei

Nach mehr als einem zehnjährigen Rechtsstreit hat der polnische Regisseur Henryk Dederko immer noch Humor.

Der Gerichtsprozess sei eine glänzende Werbung gewesen für seinen Dokumentarfilm "Willkommen im Leben". Den hat er bereits in den 90er Jahren gedreht, und zwar über das Marketingunternehmen "Amway", mit Sitz in den USA. Amway vertreibt Produkte im direkten Verkauf, wofür die Angestellten in speziellen Camps geschult werden. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Verkäufer stark manipuliert würden und die Verkaufsmethoden eher an Versammlungen religiöser Sekten erinnerten. Nach dem langwierigen Gerichtsprozess darf Dederkos Film jetzt in den polnischen Kinos gezeigt werden. Away hatte das Verhindern wollen, mit dem Vorwurf, das Unternehmen falsch darzustellen.

Chinesischer Regierungskritiker Tan wieder frei

Nach fünf Jahren Haft ist der chinesische Regierungskritiker und Journalist Tan Zuoren wieder frei.

Sein Anwalt sagte der Nachrichtenagentur AFP, Tan müsse aber damit rechnen, künftig von den Behörden streng überwacht zu werden. Der Regierungskritiker hatte vor seiner Verurteilung über die niedergeschlagene Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz in Peking geschrieben. Außerdem recherchierte er über die Auswirkungen eines schweren Erdbebens in Sichuan 2008. Damals wurden 7.000 Schulgebäude zerstört oder beschädigt. Dabei gab es offenbar Hinweise auf Baumängel und Korruption. Bei dem Erdbeben kamen mehr als 5.000 Schüler ums Leben.

Türkei: TV-Sender "Kanaltürk" die landesweite Lizenz entzogen

Die Opposition in der Türkei hat eine Stimme weniger.

Die staatliche Medienaufsicht hat dem Fernsehsender "Kanaltürk" die überregionale Sendelizenz aberkannt. Wie die Zeitung "Hürriyet" berichtet, hatte "Kanaltürk" als Regionalsender angefangen und später die landesweite Lizenz beantragt. Diese wurde ihm zunächst von der türkischen Medienaufsicht verweigert. Es folgte ein langer Rechtsstreit durch mehrere Instanzen, bis der Sender sein Programm überregional ausstrahlen konnte. Jetzt hat die türkische Medienaufsicht dem TV-Sender erneut die Lizenz entzogen - mit der Begründung, dass sie zeitlich begrenzt gewesen sei. Der Sender "Kanaltürk" steht der Gülen-Bewegung nahe. Ihr Anführer und Ministerpräsident Erdogan liefern sich derzeit einen Machtkampf.

Türkei: Acht kurdische Journalisten aus der Haft entlassen

Ihnen wurde vorgeworfen, Mitglieder des Pressekomitees einer Unterorganisation der verbotenen Organisation PKK zu sein.

Jetzt sind acht kurdische Journalisten aus Gefängnissen in Istanbul entlassen worden. Das berichtete die Zeitung "Evrensel". In einem Interview sagte einer der Entlassenen, dass sie allein aus Willkür festgehalten worden seien. - Bei Polizeirazzien waren im Dezember 2011 20 Journalisten festgenommen worden. Sieben von ihnen sitzen weiterhin in Haft. - Wie viele Journalisten insgesamt in türkischen Gefängnissen sitzen, ist unklar. Nach Angaben von Berufsverbänden sind es bis zu 100.

Reporter ohne Grenzen: Merkel soll von China Pressefreiheit verlangen

"China ist eines der größten Gefängnisse für Journalisten weltweit."

Das sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen. In einem Schreiben der Organisation fordert Mihr Kanzlerin Angela Merkel dazu auf, das Thema Pressefreiheit anzusprechen, wenn sie morgen auf den chinesischen Staatschef Xi Jinping trifft. - Laut Reporter ohne Grenzen befinden sich in dem Land zur Zeit 30 Journalisten und 70 Blogger in Haft. Auf einer Rangliste für Pressefreiheit steht China auf einem der hintersten Plätze weltweit. - Die Berichterstattung und das Internet stehen in China unter strenger staatlicher Kontrolle.

Kunsterbe Gurlitt will Kunstwerke aus geraubtem jüdischen Besitz zurückgeben

Von Cornelius Gurlitt kommt ein positives Signal im Streit um seine Kunstsammlung.

Der Erbe einer riesigen und wertvollen Gemäldesammlung will nach Angaben seiner Anwälte alle Werke zurückgeben, die von den Nazis aus jüdischem Besitz geraubt wurden. Sein gerichtlich bestellter Betreuer sagte, als erstes Bild werde in Kürze ein Porträt von Henri Matisse an Nachkommen des Pariser Kunstsammlers Paul Rosenberg übergeben.

2012 waren in der Münchner Wohnung Gurlitts über 1400 Kunstwerke beschlagnahmt worden. Der Salzburger Teil der Sammlung ist offenbar größer als bisher angenommen. Zusätzlich zu den zunächst entdeckten 60 Exponaten seien 178 weitere Kunstgegenstände gefunden worden.

Rom: Papst erwartet Obama zur Privataudienz

Der Papst setzt sich fortwährend für das Schicksal der Armen ein.

Damit hat Obama Franziskus als Mahner für soziale Gerechtigkeit gewürdigt. Obama sagte der Zeitung "Corriere delle Sera", der Papst warne immer wieder vor der Gefahr, sich an die extreme Ungleichheit zu gewöhnen. Heute Vormittag wird der US-Präsident im Vatikan von Papst Franziskus zu einer Privataudienz erwartet. Nach Angaben des Weißen Hauses soll es bei dem Treffen unter anderem um die Bekämpfung von Armut und Ungleichheit in der Welt gehen. Sehr wahrscheinlich werden auch die Konflikte im Nahen Osten, in Syrien und auf der Krim zur Sprache kommen.

Regisseur Aronofsky: Bibel erzählt Superhelden-Geschichten

"Ich könnte ewig darüber reden, warum Religion faszinierend ist. Sie ist einfach so ein wichtiger Teil unserer Existenz."

Das sagte der Regisseur Darren Aronofsky im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. In der Bibel fänden sich zahlreiche Heldenfiguren. So müsse Noah, über den Aronofsky gerade einen Film gemacht hat, wirklich die Welt retten. Es sei eine sehr ernste Geschichte über die Zerstörung der Welt. Gleichzeitig sei es ein Stoff über Umwelt- und Tierschutz. In dieser Hinsicht sei Noah ziemlich aktuell, sagte der Regisseur.

Hilfswerk macht Rückzieher bei homosexuellen Mitarbeitern

Künftig werde nur der "biblische Bund der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau" anerkannt. Alle anderen Mitarbeiter müssten sexuell enthaltsam leben.

Das schreibt der Vorstand des Kinderhilfswerks "World Vision" in einem Brief an seine Spender. Zwei Tage zuvor hatte das christliche Hilfswerk angekündigt, auch verheiratete oder in Partnerschaft lebende Homosexuelle beschäftigen zu wollen. Daraufhin hatten vor allem evangelikale Kirchen protestiert. In Schreiben spricht der Vorstand nun von einem "Fehler" und bat um Verzeihung für die vermeintliche Abkehr von der entschiedenen Verpflichtung gegenüber der biblischen Autorität.

Laut dem US-amerikanische Sender Christian Broadcasting Network hatten mehrere Leiter christlicher Gemeinschaften zu einem Spendenboykott aufgerufen. Von den Einnahmen in Höhe von 982 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr stammten laut Jahresbericht der Organisation 599 Millionen aus privaten Spenden.

Kirchen wollen eigene Rolle im Ersten Weltkrieg beleuchten

Welche Rolle haben die Kirchen im Ersten Weltkrieg gespielt?

Damit will sich die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen kritisch auseinandersetzen. Nach Auffassung von Martin Greschat, dem ehemaligem Ordinarius für Kirchengeschichte an der Universität Gießen, haben die Kirchen durch einen religiös überhöhten Nationalismus das Kriegsgeschehen angeheizt - und das, obwohl es genügend warnende Stimmen gegeben habe. Auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft in Erfurt sprachen sich die Delegierten auch dafür aus, die ehemals kriegsführenden Nationen im Gedenken zu vereinen und auf diese Weise den Frieden zu fördern.

Der 1948 gegründeten Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) gehören nach eigenen Angaben 17 evangelische, katholische, orthodoxe und andere Kirchen an. Vier weitere Kirchen sind Gastmitglieder, vier ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus. Die ACK repräsentiert damit rund 50 Millionen Christen in Deutschland.

20 Jahre Deutschlandradio: Gauck würdigt Verdienste um deutsche Einheit

Bundespräsident Gauck hat die Rolle des Deutschlandradios für das Zusammenwachsen von Ost und West hervorgehoben.

Gauck sagte bei einer Festveranstaltung in Berlin zum 20-jährigen Bestehens des Senders, das Deutschlandradio mit seinen heutigen drei Programmen sei ein Motor der Einheit. Es habe die Überwindung der Teilung begleitet, reflektiert und kommentiert. Der Bundespräsident betonte die Bedeutung der öffentlich-rechtlichen Sender als wertvollen und staatsfernen Bestandteil des dualen Rundfunk-Systems in Deutschland. Zugleich erinnerte er die Journalisten an ihre Verantwortung bei der Berichterstattung. Dies sei gerade in Zeiten wichtig, in denen manche Medien zu Empörungsverstärkern würden, die Urteile fällten, bevor ein Sachverhalt überhaupt geklärt sei.

DLR-Intendant Steul erklärte, das Deutschlandradio sei die eigenständige und unabhängige dritte Säule der öffentlich-rechtlichen Familie.

Orchesterverband beobachtet wachsende Lust am Musizieren

Die Deutschen haben wieder mehr Lust am Musizieren.

Wie der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, Lorenz Overbeck, sagte, gilt das für junge und für ältere Menschen. Viele Rentner würden wieder zu dem Instrument greifen, das sie als Jugendliche schon gespielt haben. Andere erfüllten sich einen Lebenstraum damit, überhaupt ein Instrument zu lernen. Laut Overbeck ist unter Laienmusikern auch ein demografischer Wandel spürbar. Es gebe viel mehr Seniorenorchester als noch vor einigen Jahren.

Biologie Krähen so schlau wie kleine Kinder

Man könnte meinen, die Krähen hätten die Fabel des antiken Dichters Äsop gelesen.

Darin will eine Krähe aus einem Wasserkrug trinken. Weil sie aber nicht an das Wasser herankommt, wirft sie Steine in den Krug - solange, bis es hoch genug steht. Forscher aus Neuseeland wollten wissen, ob Krähen wirklich so schlau sind. Dafür stellten sie ihren Versuchstieren verschiedene Plexiglaszylinder hin, in denen Futter schwamm - dazu Steine und andere Gegenstände. Das Ergebnis: Die Krähen verhielten sich genauso wie in der Fabel. Nach Ansicht der Forscher zeigen die Tests, dass die Krähen einfache kausale Zusammenhänge begreifen. Die Ergebnisse entsprechen in etwa dem, was auch fünf- bis siebenjährige Kinder erreichen würden.

Die Studie ist im Fachmagazin "PLOS One" erschienen.

Landtag in Baden-Württemberg schafft Sargpflicht ab

Damit Integration gelingt, müssen auch verschiedene Beerdigungstraditionen erlaubt sein.

Das hat der baden-württembergische Landtag genauso gesehen und die Sargpflicht auf Friedhöfen abgeschafft. Das heißt für verstorbene Muslime und Juden, dass sie sich ab jetzt nur mit einem Leinentuch begraben lassen dürfen. Außerdem können sie nach ihrem Tod noch am selben Tag beerdigt werden. Bis jetzt galt eine Wartezeit von zwei Tagen. Fachleute halten die Bestattung im Leinentuch für unbedenklich. Bei Infektionsgefahr darf nach dem neuen Gesetz aber trotzdem ein Sarg angeordnet werden. In Baden-Württemberg leben rund 600.000 Muslime und 10.000 Juden.

Bisher verfügen viele, dass sie nach ihrem Tod in ihrem Heimatland bestattet werden. Beerdigungen ohne Sarg sind bislang in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg erlaubt.

USA: Online-Petitionen fordern Reisefreiheit für Snowden

Edward Snowden soll nicht weiter verfolgt werden und seinen Reisepass zurückbekommen.

Das fordern mehr als 100.000 Unterstützer zweier Online-Petitionen, die dem amerikanischen Justizministerium übergeben wurden. Einer der Initiatoren sagte, die Unterschriftensammlungen seien zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Man hoffe aber auf weitere Unterstützer. Die Unterzeichner kamen übrigens nicht nur aus den USA. Auch aus Deutschland und anderen Staaten haben Menschen unterschrieben. Das US-Justizministerium wollte sich nicht zu den Petitionen äußern. Und für die Regierung sind sie rechtlich auch nicht bindend.

Krim-Annexion bereitet Museum in Amsterdam Kopfzerbrechen

Die Krim-Krise bringt nun auch Kunstexperten in eine schwierige Lage.

Nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel wissen die Archälogen eines niederländischen Museums nicht, ob sie die entliehenen Exponate an Moskau oder Kiew zurückgeben müssen. Die Ausstellung zeigt Kunstschätze aus antiken Gräbern. Die Universität in Amsterdam, zu der das Museum gehört, fragt nun das niederländische Außenministerium um Rat. Wie auch die anderen europäischen Staaten erkennen die Niederlande die Eingliederung der ukrainischen Teilrepublik in die Russische Föderation nicht an.

Tarifverhandlungen für Zeitungsredakteure erneut ohne Ergebnis

Die 14.000 Zeitungsredakteure in Deutschland müssen sich weiter gedulden.

Denn auch die neunte Runde der Tarifverhandlungen ist ohne Ergebnis beendet worden. Das teilten Vertreter von Verlegern und Gewerkschaften in Berlin mit. Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft verdi, Werneke, warf dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger vor, keine Kompromissbereitschaft zu zeigen. Ein neuer Termin zur Fortsetzung der Gespräche wurde zunächst nicht genannt. Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Geld und die Ausweitung der tariflichen Geltungsbereiche auf Mitarbeiter der Online-Redaktionen.

Hans-Richter als "Schlüsselfigur der Moderne" - Ausstellung in Berlin

"Hans Richter hat schon zu einer Zeit 'multimedial' gearbeitet, in der es das Wort noch gar nicht gab."

Das sagte der Museumsdirektor des Martin-Gropius-Baus in Berlin, Gereon Sievernich, über den Künstler Hans Richter. Das Haus widmet dem Künstler ab heute eine Ausstellung unter dem Motto "Begegnungen - Von Dada bis heute". Zu sehen sind aber nicht nur Richters Werke sondern auch Ausstellungsstücke anderer Künstler, die von ihm beeinflusst wurden. Sievernich betonte, Richter sei zu einer "Schlüsselfigur der Moderne" geworden. Er habe weltweit mit den wichtigsten Künstlern seiner Zeit zusammengearbeitet.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Los Angeles County Museum of Art und dem Centre Pompidou Metz entstanden. Sie ist noch bis Ende Juni zu sehen.

Biennale de Venezia 2015: Florian Ebner zum Kurator berufen

Der Kurator für den offiziellen deutschen Beitrag auf der kommenden Biennale di Venezia steht fest.

Es ist der Leiter der Fotografischen Sammlung des Museums Folkwang Essen, Florian Ebner. Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, ist er von Außenminister Frank-Walter Steinmeier dazu berufen worden. Die Biennale de Venezia findet alle zwei Jahre statt und gehört zu den bedeutendsten internationalen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Mit der Berufung ist Ebner für den deutschen Beitrag verantwortlich, den das Auswärtige Amt in Auftrag gibt und mitfinanziert.

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