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Kulturnachrichten

Montag, 24. März 2014

Avignon-Festivaldirektor: Wenn FN gewinnt, dann geht das Festival

Sollte der Front National gewinnen, dann gebe es keine andere Lösung als zu gehen.

Das sagte der Direktor des Festivals von Avignon, Olivier Py, dem Sender "France Info". Er sehe sich nicht in einer Zusammenarbeit mit einem Front-National-Rathaus, meint Py. Dies erscheine ihm völlig unvorstellbar. Nach dem Kommunalwahlen am Wochenende kommt es am nächsten Sonntag in der Stadt zu einer Stichwahl zwischen den Kandidaten des Front National und der Sozialisten. Das Festival von Avignon ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und zeigt jährlich hunderte Theater- Tanz- und Gesangsproduktionen.

Türkei: Ausbau der Twitter-Blockade

Über die erste Twitter-Blockade durch türksiche Behörden haben sich die meisten noch lustig gemacht und sie einfach umgangen.

Nun gehen die Behörden einen Schritt weiter. Laut Medienberichten ist auch die Linkverkürzung t.co gesperrt. Mit diesem Twitter-Dienst lassen sich sehr lange Webseiten-Namen verkürzen, so dass sie in eine kurze Nachricht eingefügt werden können. Wählt man einen solchen verkürzten Link nun in der Türkei an, dann wird man nicht mehr zu betreffenden Seite weitergeleitet.

Serra-Skulptur: Münster sucht nach neuem Standort

Der "Faßbinder" von Richard Serra sucht in Münster nach einem neuen Standort.

Eigentlich war geplant, die Statue auf dem Domplatz aufzustellen. Serra hat nun seine Zustimmung zur Umplatzierung des Kunstwerks zurückgezogen. Laut Museum begründet der Künstler seine Entscheidung damit, dass er den "Faßbinder" für einen Innenhof, also einen geschlossenen Raum konzipiert hat. Serras Skulptur stand bis 2009 im Innenhof des Museums für Kunst und Kultur des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Im Neubau des Hauses ist nun kein Platz mehr.

Katholische Kirche stellt neues Forschungsprojekt zum Missbrauch durch Geistliche vor

Ein Forschungsverbund von sieben Professoren soll in einem neuen Projekt die Missbrauchsskandale in der Katholischen Kirche in Deutschland aufarbeiten.

Wie die Bischofskonferenz mitteilte, wird die Gruppe um den Psychiater Harald Dreßnig die Missbrauchsfälle nicht nur quantitativ untersuchen. Es werde auch die Frage untersucht, welche Strategien die Täter verfolgt und wie die Verantwortlichen jeweils reagiert hätten. Auch einige Opfer sollen im Rahmen des Forschungsprojekts befragt werden. Ein erster Versuch die Missbrauchsfälle aufzuarbeiten, war an der Uneinigkeit zwischen dem beauftragten Kriminologen Christian Pfeiffer und den Bischöfen gescheitert.

Otto Dix: Neue Erkenntnisse zum Triptychon "Der Krieg"

"Es war bisher nicht bekannt, dass die Arbeit ein vier Jahre langer, quälender und spannungsvoller Prozess war."

So schätzt die Kuratorin der Galerie Neue Meister Dresden, Birgit Dalbajewa, den Schaffensprozess des Malers Otto Dix an seinem Triptychon "Der Krieg" ein. Das Kunstwerk steht ab April im Mittelpunkt einer Ausstellung. Für die Schau wurde "Der Krieg" noch einmal ausführlich mit Hilfe moderner Technik untersucht. Nach Angaben von Dalbajewa stellte sich heraus, dass Dix die einzelnen Bildteile immer wieder übermalt hat. Bestimmte Figuren bekamen erst sehr spät ihr endgültiges Aussehen. Dix hatte das Triptychon 1932 fertiggestellt.

Jimmy Carter schreibt wieder Briefe

Ex-US-Präsident Jimmy Carter greift in letzter Zeit häufiger zum Briefpapier oder zur Schreibmaschine.

In einem Interview mit dem Fernsehsender NBC sagte Carter, er habe das Gefühl, dass seine Kommunikation möglicherweise überwacht werde. Wenn er also mit ausländischen Staatschefs privat kommunizieren wolle, dann schreibe er ihnen einen Brief, bringe diesen zur Post und verschicke ihn. Vergangenen November hatte die "New York Times" allerdings berichtet, dass auch alle Briefe, die per Post verschickt werden, samt Absender und Empfänger abfotografiert und vom FBI registriert werden.

Jüdischer Forscher: "Kein verstärkter Antisemitismus in der Ukraine"

Die Berichte über einen wachsenden Antisemitismus in der Ukraine sind aus Sicht von Leonid Finberg eine Mär.

Der ukrainische Forscher und Vorstand der dortigen Jüdischen Gemeinde sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", tatsächlich sei die ukrainische Gesellschaft viel toleranter geworden. Es gebe ein wachsendes Interesse an jüdischer Kultur. Zudem habe es im vergangenen Jahr weitaus weniger Angriffe auf Juden gegeben als in manchen westlichen Ländern Europas. Er ist überzeugt, dass es sich bei den meisten der antisemitischen Zwischenfälle ohnehin um von russischer Seite gesteuerte Provokationen handelt, die ein Eingreifen Moskaus rechtfertigen sollen.

Bayerische Landesregierung verteidigt Vorgehen bei der "Monumenta Germaniae Historica"

Die Kritik wegen der "Monumenta Germaniae Historica" will das bayerische Wissenschaftsministerium nicht auf sich sitzen lassen.

Es hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Arbeit an dem geschichtswissenschaftlichen Jahrhundertprojekt nicht ausreichend zu unterstützen. Ministerialdirigent Michael Mihatsch sagte der "Süddeutschen Zeitung", natürlich wisse man von der überragenden Bedeutung dieser umfassenden Textedition zur deutschen Geschichte. Aber es gebe nun einmal Sparzwänge wegen der grundgesetzlichen Schuldenbremse. Dennoch wolle man die MGH rasch wieder handlungs- und zukunftsfähig machen. Die Präsidentin der Historica, Claudia Märtl, hatte zuvor in Briefen an bayerische Spitzenpolitiker eine mangelnde finanzielle und ideelle Unterstützung für das Projekt kritisiert. Die Wissenschaftlerin tritt zum Monatsende zurück.

NASA-Studie sagt Untergang der Zivilisation voraus

Die NASA sagt den Untergang der modernen Gesellschaften voraus.

Die US-Raumfahrtagentur geht in einer Studie davon aus, dass das Ende der Zivilisation kaum noch abwendbar ist. Die Gründe seien ein zu großes Bevölkerungswachstum, der Klimawandel, der Wassermangel in bestimmten Regionen, die wachsende Landwirtschaft und der zunehmende Energieverbrauch, heißt es in dem Dokument, aus dem die "Berliner Zeitung" zitiert. Nach den Berechnungen der US-Forscher führt auch die ungleiche Verteilung des Reichtums zum Kollaps der Gesellschaften. Wiviel Zeit wir noch haben, sagen die Forscher nicht - sie lassen den Zeitpunkt des Untergangs offen.

Erster Dirigentenkurs nur für Frauen in Großbritannien gestartet

Der Beruf des Dirigenten ist immer noch Männersache.

Die Londoner Kunstakademie Morley College will das ändern: Sie hat einen Dirigentenkurs nur für Frauen gestartet. Die Leiterin Alice Farnham, selbst vom Fach, sagte dem britischen "Guardian", man wolle junge Musikerinnen für diesen Bereich interessieren. Anlass für den Kurs waren nicht zuletzt abfällige Bemerkungen etablierter Dirigenten über ihre Kollegin Marin Alsop, die im September als erste Frau den traditionellen Abschluss der "Proms"-Konzertreihe in der Royal Albert Hall geleitet hatte. So hatte Bruno Mantavani vom Pariser Konservatorium erklärt, Dirigieren sei physisch eine zu große Herausforderung für Frauen. Und Vasily Petrenko, Dirigent der Liverpooler Philharmonie meinte, ein süßes Mädchen am Pult lenke die Musiker zu sehr ab.

Chinesischer Regierungskritiker zu 18 Monaten Haft verurteilt

Er plante eine Kundgebung - und muss deshalb eineinhalb Jahre ins Gefängnis.

Der chinesische Regimekritiker Gu Yimin wurde von einem Gericht in der Stadt Changshu in der östlichen Provinz Jiangsu wegen des Vorwurfs der "Anstachelung zum Umsturz" verurteilt, wie sein Verteidiger mitteilte. Gu hatte eine Demonstration zum 25. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Proteste auf dem Tiananmen-Platz beantragt. Außerdem hatte er im vergangenen Jahr im Internet Fotos von dem Massaker im Jahr 1989 in der chinesischen Hauptstadt veröffentlicht. Sein Rechtsanwalt kündigte Revision an.

Ägypten: Archäologen finden in Luxor zwei weitere Pharaonen-Statuen

Die Ausgrabungen in der ägyptischen Tempelanlage Luxor fördern immer wieder Bedeutendes zu Tage.

Archäologen haben dort zwei bislang unbekannte Statuen von Pharao Amenhotep dem Dritten ausgegraben. Die beiden Figuren aus Quarzit wurden gestern in Luxor präsentiert. Die Leiterin des Ausgrabungsprojektes, Hourig Sourouzian, sagte, die Statuen seien über die Jahrhunderte durch Erdbeben, Bewässerungswasser und Salz schwer beschädigt worden. Hinzu komme auch Vandalismus. Allerdings habe man sie wieder zusammensetzen können. - Pharao Amenhotep der Dritte regierte Ägypten vor 3.400 Jahren. Erst Anfang des Monats war in Luxor eine Statue seiner Ehefrau Iset ausgegraben worden.

Türkischer Regierungschef Erdogan ordnete Twitter-Sperrung selbst an

Das Vorgehen gegen soziale Netzwerke ist für Recep Erdogan Chefsache.

Der türkische Ministerpräsident hat bestätigt, dass er persönlich die Anweisung gab, den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter in seinem Land sperren zu lassen. Er begründete dies auf einer Wahlkampf-Veranstaltung in Istanbul damit, dass Twitter die geltenden Gesetze missachtet habe. Die türkische Regierung hatte die am Freitag vollzogene Maßnahme noch mit einer gerichtlichen Verfügung begründet. Viele Türken haben Wege gefunden, die Sperrung zu umgehen - darunter Präsident Abdullah Gül. Er kritisierte per Twitter, die Gesetze des Landes ließen eine Blockade des Internets oder solcher Plattformen nicht zu. Hintergrund der Sperrung sind vermutlich heimliche Mitschnitte von Telefonaten Erdogans, die ins Internet gestellt wurden und ihn mit Korruption in Verbindung bringen.

Künstlerin Rebecca Horn wurde wegen ihrer "Moontower"-Stiftung fast arm

Für Rebecca Horn wurde ihre Stiftung "Moontower Foundation" fast zum finanziellen Albtraum.

Die international erfolgreiche deutsche Künstlerin hat der Nachrichtenagentur dpa erzählt, wie es zur Gründung der Stiftung kam. Sie habe bei einer Zwangsversteigerung vor sechs Jahren das Angebot erhalten, ehemalige Immobilien ihrer Fabrikanten-Familie in ihrer Heimatregion Odenwald zurückzukaufen, sagte Horn. Die neun Gebäude mit alten Gärten seien allerdings sehr heruntergekommen gewesen. Bei der Renovierung habe sie alle ihre Ersparnisse aufgebraucht. Nun aber sei der Odenwald, in dem sie nur ihre ersten acht Lebensjahre verbracht habe, zu ihrer Heimat geworden. - Die "Moontower Foundation" von Rebecca Horn veranstaltet Ausstellungen, Konzerte und Lesungen und unterstützt junge Talente. Die Künstlerin wird heute 70 Jahre alt.

Theater-Premiere von "Ziemlich beste Freunde" bejubelt

Die Komödie "Ziemlich beste Freunde" ist auch auf der Bühne ein Erfolg.

In den Hamburger Kammerspielen kam die Premiere des Stücks nach dem französischen Film beim Publikum gestern abend bestens an. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet, die beiden Hauptdarsteller Patrick Abozen und Hardy Krüger Junior sowie Regisseur Jean-Claude Berutti seien lange beklatscht und bejubelt worden. Die Bühnenversion stammt von Gunnar Dreßler. Erzählt wird die Geschichte eines Pflegers mit Migrationshintergrund, der das Leben eines querschnittsgelähmten Pariser Adeligen bereichert. Der französische Film von Olivier Nakache und Éric Toledano hatte vor zwei Jahren weltweit 444 Millionen US-Dollar eingespielt.

Burgtheater-Intendantin Bergmann versteht sich als Gestalterin

Karin Bergmann setzt am Wiener Burgtheater ein finanzielles Zeichen.

Die Interims-Intendantin arbeitet für deutlich weniger Geld als ihr entlassener Vorgänger Matthias Hartmann. Sie sagte der "Kronen-Zeitung", dies sei ihre eigene Entscheidung gewesen in Zeiten, in denen alle rechnen und sparen müssten. In einem weiteren Interview mit dem "Spiegel" betonte sie aber zugleich, das Burgtheater brauche keine Sparkommissarin, sondern eine Gestalterin. - Die 60-Jährige Kulturmanagerin soll das Haus bis August 2016 leiten. Ihrem Vorgänger Matthias Hartmann war Anfang des Monats fristlos gekündigt worden. Er erhielt ein Jahresgehalt von mehr als 200.000 Euro und ist für einen Verlust des Burgtheaters in der vergangenen Spielzeit von mehr als 8,3 Millionen Euro verantwortlich.

US-Schauspieler James Rebhorn gestorben

Er war eine klassische Hollywood-Nebenfigur: keiner der Top-Stars, aber ein bekanntes Gesicht in Kino und Fernsehen.

Der US-Schauspieler James Rebhorn ist tot. Nach Angaben seiner Sprecherin starb er bereits am Freitag in seinem Haus in New Jersey. Rebhorn wurde 65 Jahre alt. Er spielte unter anderem in den Filmen "Independence Day", "Der talentierte Mr. Ripley" und "White Squall". Im TV war er zuletzt in der US-Erfolgsserie "Homeland" zu sehen. Außerdem spielte er regelmäßig an den Bühnen am New Yorker Broadway.

US-Flugzeugträger vor der iranischen Küste laut Zeitungen nur ein "Filmset"

Ein falscher US-Flugzeugträger vor der iranischen Küste ist offenbar eine Filmkulisse.

Das berichten jedenfalls iranische Zeitungen, die sich gegen anderslautende Behauptungen aus den USA wehren. Demnach handelt es sich um die Attrappe des Flugzeugträgers "USS Vinciennes", die das Set für einen Film des iranischen Regisseurs Nader Talebzadeh bildet. Darin gehe es um den Absturz eines iranischen Verkehrsflugzeuges, das im Jahr 1988 von dem Schiff der amerikanischen Marine abgeschossen worden war. Damals wurden 290 Menschen getötet. Die "New York Times" hatte von der Schiffsattrappe im persischen Golf berichtet und unter Verweis auf Angaben aus US-Geheimdienstkreisen geschrieben, dass sie vermutlich zu iranischen Propaganadazwecken in die Luft gesprengt werden solle.

EU-Kommissarin Kroes: Wir können uns nicht von digitaler Welt abwenden

"Unsere technischen Fähigkeiten haben sich schneller entwickelt als die Gesetzgebung und Demokratie mithalten können."

Das schreibt die EU-Kommissarin für die digitale Agenda, Neelie Kroes, in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Darin heißt es, Europa habe keine Kultur der hohen Risikobereitschaft und sei deshalb ängstlich und verwundbar. Doch die digitale Welt sei nun einmal da, und man könne sich nicht von ihr abwenden. Ziel müsse ein vernetzter, offener und sicherer Kontinent sein, fordert Kroes. Dazu brauche man etwa schnelle Netze und eine Begrenzung der staatlichen Überwachung.

Ägyptische Aktivisten Abdel Fattah und Abdel Rahman gegen Kaution freigelassen

Abdel Fattah ist wieder frei - vorerst.

Der ägyptische Blogger und Bürgerrechtsaktivist kam nach fast viermonatiger Haft auf Kaution aus dem Gefängnis. Sein Anwalt musste bei einem Gericht in Kairo umgerechnet rund 1.000 Euro hinterlegen. Auch der Aktivist Abdel Rahman kam unter den gleichen Bedingungen auf freien Fuß. Die Entscheidung erfolgte am ersten Prozesstag gegen die beiden Männer. Ihnen wird vorgeworfen, gegen das neue Versammlungsgesetz verstoßen zu haben. Sie hatten im vergangenen November an einem Protest gegen Militärprozesse für Zivilisten teilgenommen. Ihr Verfahren soll am 6. April fortgesetzt werden.

St. Paul´s Cathedral bekommt erstmals Organistin

Von September an wird die Orgel in der St. Paul's Cathedral erstmals von einer Frau gespielt.

Die Kanadierin Rahel Mahon wird neue Organistin der Kirche im Zentrum Londons, wie die BBC berichtet. Sie spielt dann ein altehrwürdiges und besonders großes Instrument: Die Orgel der berühmten Kathedrale wurde 1872 erbaut und umfasst 108 Register. Bekannt wurde Mahon durch die Auftritte mit ihrer Musiker-Kollegin Sarah Svendsen. Das Duo mit dem Namen "Organised Crime" spielt die Fußtasten mit unter Organisten eher unüblichen Stiletto-Absätzen. Diese wird Rahel Mahon in St. Pauls allerdings nicht tragen.

Tschechoslowakischer Kommunisten-Chef Stepan gestorben

Er war einer der ersten kommunistischen Spitzenpolitiker, die nach dem Zerfall des Warschauer Blocks vor Gericht gestellt wurden.

Miroslav Stepan, einst führendes Politbüromitglied der kommunistischen Partei in der Tchechoslowakei, ist nach Medienangaben im Alter von 68 Jahren gestorben. Stepan war Anfang der Neunziger wegen seiner Rolle bei der Unterdrückung der Demokratiebewegung in seinem Land zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht machte ihn für den Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas gegen Demonstranten in den Jahren 1988 und '89 verantwortlich.

Mekka: Stadt der fehlenden Straßennamen

Wer sich in Mekka mit dem Stadtplan orientieren will, hat es schwer.

In der heiligen Stadt des Islam fehlen viele Straßennamen. Wie die Zeitung "Arab News" berichtet, gilt dies nach einer Überprüfung des Katasterplans für rund 18.900 Straßen. Eine Kommission regte in ihrem Bericht an, die Hauptstraßen Mekkas künftig nach Kalifen und namhaften Gelehrten zu benennen. Seitenstraßen sollen die Namen von Personen des öffentlichen Lebens oder Begriffe aus dem Koran erhalten.

Casting-Show-Auftritt von Nonne ist "Youtube"-Hit

Die Nonne Cristina Scuccia ist ein "Youtube"-Star geworden.

Der Clip vom Auftritt der Italienerin bei einer Casting-Show im Fernsehen ist in dem Internet-Portal bereits rund 20 Millionen Mal angeklickt worden. In der Sendung "The Voice of Italy" hatte Schwester Cristina am vergangenen Mittwoch die Jury mit ihrer Interpretation des Titels "No One" von Alicia Keys überrascht. Die 25-Jährige sagte, ihr Auftritt sei nur ein anderer Weg, das Evangelium zu verbreiten.

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